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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bester Anti-Kriegsfilm aller Zeiten !!!, 30. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Kaum ein anderer Anti-Kriegsfilm schafft es wie "Die Brücke", die Sinnlosigkeit des Krieges so schonungslos zu zeigen.Zum Inhalt: Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges werden Frauen und Kinder zur Wehrmacht "als eiserne Reserve" einberufen. Kaum ausgebildet kommen so auch 8 Schüler zu ihrem Kommando. Sie sollen eine kleine unwichtige Brücke in einem bayerischen Dorf verteidigen. Völlig geblendet von Hitler's Parolen und im Glauben an den Endsieg nehmen die Kinder ihre Aufgabe mehr als ernst. Während nach und nach sich schon die ersten Offiziere von der Front zurückziehen und mit den Soldaten und Verwundeten vor den Allierten fliehen, wächst der Eifer der Jugendlichen immer mehr. Sie verachten die Offiziere (eigentlich ihre Vorgesetzten), welche ihnen sogar noch raten, nach Hause zu gehen. Als dann die Allierten kurz vorm Dorf stehen, sind die Jungen zu allem entschlossen. So kommt es zu einem furchtbaren Showdown zwischen den Kindern und den einrückenden Truppen der Allierten. Jetzt erst erfahren die Jugendlichen die volle Härte und Grausamkeit des Krieges: Scharfschützen, Bauchschüsse mit endlosen Qualen, Verstümmelungen durch Granaten, Panzerangriffe usw. Am Ende überlebt nur einer von den Kindern, verstört und sich fragend, wofür alle gestorben sind. Die strategisch völlig unwichtige Brücke, das absehbare und unabwendbare Ende des Krieges, die Blendung durch die Nazis - all das haben die Jugendlichen zu spät erkannt. Meiner Meinung nach ist der Film megahart, man kann ihn nicht mit aktuellen Hollywood-Produktionen (z.B. Soldat James Ryan) vergleichen. Am ehesten fällt mir noch der Film "Im Westen nichts Neues" (u.a. die Szene, als die jungen Soldaten miterleben mussten, wie die Pferde von den Bomben zerfetzt wurden) dazu ein. Zur DVD (von Arthaus) ist noch zu sagen, dass der Film in einer für das Alter (1959) des Filmes fantastischen Qualität daherkommt. Lediglich der Layerwechsel wurde ungünstig gewählt (mitten in einem Gefecht). Bei neueren DVD-Playern ist der Layerwechsel aber nicht mehr sichtbar.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Eindringliches Kriegsdrama aus Deutschland!", 2. Februar 2009
Die ~Brücke~ von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959 ist ein erschütternder Film
über die Jugend des Nationalsozialismus und die letzten Kriegstage. Die Geschichte
erzählt von 8 Minderjährigen Jungen die in den letzten Kriegstagen 1945 noch so-
zusagen als letztes Aufgebot eingezogen werden, obwohl sich die deutsche Armee
bereits auf dem Rückzug befindet und der Krieg verloren ist. Sie erhalten den völlig
sinnlosen Befehl, eine eigentlich strategisch unwichtige Brücke einer Kleinstadt vor
den anrückenden Allierten zu verteidigen...
Der Film gibt einen interessanten Einblick in die Jugend des Nationalsozialismus, er
zeigt die Faszination der Gemeinschaft auf der vieles beruhte. Macht aber auch wie
kaum ein ander Film die Sinnlosigkeit des Krieges, vorallem für die leicht verführbaren
Kinder deutlich und begreifbar. Der Film schockiert ohne große Effekte und ist gerade
durch die schwarz/weiss Optik sehr authentisch. Zudem ist er exzellent besetzt mit
damaligen Jungdarstellern wie, Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink, Folker Bohnet und
in einer Nebenrolle Günter Pfitzmann.
Für mich mit ~Napola~ der beste deutsche Antikriegsfilm zur Jugendthematik des
Nationalsozialismus.
(DVD)
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unpatriotisches, sehr wichtiges Kriegsdrama, 26. September 2007
Die Sinnlosigkeit des Krieges wurde nie überzeugender, wachrüttelnder, eindringlicher und erschütternder in Szene gesetzt als von Bernhard Wicki in dem Film "Die Brücke", nach dessen Sehen sich jeder Mensch die eine Frage stellt: "Blindwütiges Töten - was soll das ?!?"
Meine Rezension enthält nur diesen einen Satz, aber mit ihm ist alles gesagt.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Meisterwerk des Antikriegsfilms, 9. Januar 2005
Von Ein Kunde
Der Film ist für mich einer der besten Antikriegsfilme, die ich gesehen habe.Die Handlung des Filmes hat in Wirklichkeit stattgefunden. Und zwar in meiner Heimatregion, in der Kreisstadt Cham in der Oberpfalz auf einer Brücke, die heute leider so wie sie im Film zu sehen ist nicht mehr existiert. Das Erschreckende daran ist, dass dieses Gemetzel wie im Abspann des Filmes geschrieben wurde, nie in einem Wehrmachtsbericht erschienen ist und auch im Stadtarchiv kaum Informationen dazu enthalten sind. Wahrlich ein Film den man gesehen haben muss!!!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die wahre Fratze des Krieges, 10. Juli 2007
Süddeutschland in den letzten Kriegstagen; amerikanische Panzer rollen auf eine unbedeutende Brücke kurz vor einer Kleinstadt zu.
Da schlagen ihnen MG-Feuer und Panzerfaustgeschosse entgegen.Abgefeuert von acht "großdeutschen" Jungs, die nichts anderes gelernt haben als Fanatismus, Gehorsam und Pflichterfüllung.
Einer nach dem anderen krepiert (anders kann man es nicht ausdrücken) für den großdeutschen Wahn, den sie für Vaterlandsliebe und Heimatverteidigung halten.Nur einer kommt am Ende durch und erkennt den ganzen Wahnsinn des Krieges.
Bernhard Wicki beschreibt die Tragödie von acht Jugendlichen, die im Dritten Reich aufgewachsen sind.Mit dem Erfahrungsschatz von einem Tag soldatischer Ausbildung werden sie dem Feind entgegengeworfen.
Ihr Lehrer versucht, das Schlimmste zu verhindern und wird beim KpChef seiner Schüler vorstellig. Dieser erreicht dann beim Bataillonskommandant, dass die Acht unter Führung eines erfahrenen Uffz (G. Pfitzmann) einen scheins harmlosen Auftrag erhalten. Aber der Krieg macht auch diesem humanen Plan sinnlos. Der Uffz. wird von der Feldgendarmerie erschossen, da sie ihn für einen Deserteur halten. Die führungslosen Jugendlichen steuern so einem wahnsinnigen Ende entgegen.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einer der wenigen wirklichen Antikriegsfilme, 2. Mai 2005
Dieser Film erzählt die wahren Begebenheiten des Krieges, ohne jeglichen Phatos oder sonstige geschichtl. Verzerrungen aufkommen zu lassen, wie es leider in den heutigen "Hollywood-Action-Produktionen" meist der Fall ist. Ein klares Meisterwerk der deutschen Filmgeschichte.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wenn schon Antikriegsfilm, dann "Die Brücke", 29. Dezember 2006
Absolut authentisch und schonungslos, nichts wird beschönigt oder verfälscht.
Ohne jegliches Heldentum oder Pathos, dieser Film bleibt stets realistisch
und zeigt eindrucksvoll die Sinnlosigkeit des Krieges.
Dagegen werden andere sogenannte "Antikriegsfilme" wie "Der Soldat James
Ryan" geradezu degradiert, und als typische Hollywoodware entlarvt.
Den Film habe ich damals im Geschichtsunterricht gesehen, und habe ihn auch
seitdem nie mehr vergessen. Jedenfalls hat er bei mir seine Wirkung nicht
verfehlt, und steht nach wie vor als Paradebeispiel für einen wirklichen
"Antikriegsfilm". Die Bildqualität bietet insgesamt einen guten Transfer,
und geht so in Ordnung. Leider kommt der Mono-Ton nur aus der Centerbox,
bietet jedoch eine gute Sprachverständlichkeit.
Die 5 Sterne sind bei diesem Filmjuwel eine Selbstverständlichkeit.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Fanatismus" und seine Folgen!!, 13. August 2007
Bisher habe ich Antikriegsfilme gemieden, oftmals sind sie zu brutal, fast schon verherrlichend und vorallem sehr patroiotisch.
Dieser Film weißt nichts von dem auf, es zeigt offen die Konsequenzen für den Fanatismus für das Vaterland, wie Illusionen zerreisen und der ewige Kampf des Überlebends (der bessere zu sein) ein Ende gesetzt wird.
7 Jungs (Männer kann man sie noch nicht bezeichnen) werden kurz vor dem Ende des Krieges 1945 rekrutiert und erhalten den (sinnlosen) Befehl eine Brücke vor den Amerikanern zu bewachen. Was als Spass und Vaterlandsliebe beginnet endet im Chaos des Krieges und des Todes, schonungslos und direkt.
Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und macht das Authentischkeitsgefühl nur noch deutlicher. Ein Film den man gesehen haben muss, wenn man wissen will was ein echter "Antikriegsfilm" bedeutet.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Erschütternd direkt, 11. August 2007
Was für Ansprüche stellt der Zuschauer von heute an einen Kriegsfilm? Die Fetzen fliegen, Leute sterben und irgendjemand, der 'Held', überlebt den Irrsinn und zieht seine Lehre aus dem Erlebten. Und an einen Antikriegsfilm? Es wird nicht an Drama gespart, weinende, verängstigte Frauen und Kinder fliehen aus ihren zerbombten Baracken. So weit die Klischees. 'Die Brücke' ist weder wirklich das eine, noch das andere - was dazu führt, dass der Eindruck, den dieses Werk hinterlässt, umso tiefer ist.
Die Brücke erzählt die Geschichte von sieben Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, die im Frühjahr 1945, als die Alliierten die Deutschen bereits hinter ihre eigenen Landesgrenzen zurückgedrängt haben, zur Wehrmacht einberufen und nach nur einem Tag Ausbildung an die Front geschickt werden sollen. Ihr Lehrer setzt sich bei dem zuständigen Offizier dafür ein, die durch Propaganda völlig verblendeten Jungen möglichst vom Kampfgeschehen fern zu halten, woraufhin dieser durchsetzt, dass sie an einer kleinen Brücke nahe ihrem Heimatort eingesetzt werden. Da die Amerikaner bereits einen Brückenkopf weiter nördlich erobert haben scheint es unwahrscheinlich, dass die Brücke angegriffen wird. Als der kommandierende Unteroffizier ohne sein Gewehr in das Hauptquartier zurückkehrt, um Kaffee für sich und die Jungen zu holen, wird er für einen Deserteur gehalten und erschossen. Die unerfahrenen Jungsoldaten sind nun auf sich gestellt, ohne es zu wissen. Als die Amerikaner dann wider erwarten mit Panzern die Brücke überqueren wollen, stellen sich die fanatischen Jugendlichen ihnen entgegen....
Der Film zeigt eindrucksvoll und realitätsnah das Schicksal tausender Hitlerjungen, die, ahnungslos und unerfahren, verblendet durch NS-Propaganda und Patriotismus, gegen Kriegsende wie Lemminge in ihr Verderben rannten. Regisseur Bernhard Wicki schaffte es, die Schrecken des Krieges klar und glaubwürdig zu vermitteln, ohne jedoch, wie viele andere Gerne-Kollegen, gen Drama-Kitsch abzudriften. Dass der Film schwarz-weiss ist, kommt der Wirkung dabei noch zu Gute. Die erbrachte dramaturgische Leistung rundet das Gesamtbild ab.
Die Brücke ist das, was Filme wie 'Napola' sein wollen, deren Intensität und Nachhaltigkeit sie allerdings nicht erreichen. Wenn man sein Alter bedenkt erstaunt, dass inmitten einer Zeit von 'Nachkriegspseudoidylle' ein solch hartes Werk überhaupt möglich war. Die Brücke ist ein absoluter Pflichtkauf für alle, die sich mit der Ära des Zweiten Weltkriegs auseinander setzen wollen, doch vor allem für unsere Jugend empfinde ich ihn als pädagogisch wertvoll, da er ziemlich effektiv aufzeigt, wohin der Verzicht auf eigenständiges Denken führen kann. Fünf Sterne.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Anti-Kriegsbotschaft in Reinform, 18. Juni 2008
"Die Brücke" von Bernhard Wicki ist eines der eindringlichsten und zeitlosesten Werke über die Sinnlosigkeit des Krieges und seinem Fanatismus.
Eine Gruppe von Jugendlichen werden zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch einzogen und sollen an die Front geschickt werden. Ihrem Vorgesetzten gelingt es aber diese Reise zu verhindern und so sollen sie die Brücke im Ort bewachen. Besellt von Heldentaten und Fanatismus des Hitlertums versuchen sie die kleine Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Aus ihrem einstigen "Kinderspielplatz" wird nun ein Ort des Schreckens...
Auch noch Jahre nach seiner Erstaustrahlung hat der Film nichts von seiner Botschaft eingebüßt. Selten wurde die Sinnlosigkeit des Krieges so nachdenklich-stimmend und eindrucksvoll dargestellt wie in diesem Film. Ein wichtiges Dokument Zeitgeschichte.
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