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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Anti-Kriegsfilm aller Zeiten !!!
Kaum ein anderer Anti-Kriegsfilm schafft es wie "Die Brücke", die Sinnlosigkeit des Krieges so schonungslos zu zeigen.

Zum Inhalt:
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges werden Frauen und Kinder zur Wehrmacht "als eiserne Reserve" einberufen. Kaum ausgebildet kommen so auch 8 Schüler zu ihrem Kommando. Sie sollen eine kleine unwichtige Brücke in einem...

Am 30. Oktober 2003 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, doch auch nicht zwingend eine Erweckung
Manche wurden offenbar durch diesen Film in ihrer Jugendzeit stark emotional bewegt und/oder setzen ihn bereits mit Kenntnis über die NS-Zeit gleich. So sei es dann.
Das heißt aber, finde ich, _nicht, den Film komplett unkritisch betrachten zu _müssen. Ich möchte hier möglichst hilfreich mit Ihnen teilen, warum ich bei der "Brücke" auch...
Vor 20 Monaten von Serenus Zeitblom veröffentlicht


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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Anti-Kriegsfilm aller Zeiten !!!, 30. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Kaum ein anderer Anti-Kriegsfilm schafft es wie "Die Brücke", die Sinnlosigkeit des Krieges so schonungslos zu zeigen.

Zum Inhalt:
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges werden Frauen und Kinder zur Wehrmacht "als eiserne Reserve" einberufen. Kaum ausgebildet kommen so auch 8 Schüler zu ihrem Kommando. Sie sollen eine kleine unwichtige Brücke in einem bayerischen Dorf verteidigen. Völlig geblendet von Hitler's Parolen und im Glauben an den Endsieg nehmen die Kinder ihre Aufgabe mehr als ernst. Während nach und nach sich schon die ersten Offiziere von der Front zurückziehen und mit den Soldaten und Verwundeten vor den Allierten fliehen, wächst der Eifer der Jugendlichen immer mehr. Sie verachten die Offiziere (eigentlich ihre Vorgesetzten), welche ihnen sogar noch raten, nach Hause zu gehen.
Als dann die Allierten kurz vorm Dorf stehen, sind die Jungen zu allem entschlossen. So kommt es zu einem furchtbaren Showdown zwischen den Kindern und den einrückenden Truppen der Allierten.
Jetzt erst erfahren die Jugendlichen die volle Härte und Grausamkeit des Krieges: Scharfschützen, Bauchschüsse mit endlosen Qualen, Verstümmelungen durch Granaten, Panzerangriffe usw. Am Ende überlebt nur einer von den Kindern, verstört und sich fragend, wofür alle gestorben sind.
Die strategisch völlig unwichtige Brücke, das absehbare und unabwendbare Ende des Krieges, die Blendung durch die Nazis - all das haben die Jugendlichen zu spät erkannt.

Meiner Meinung nach ist der Film megahart, man kann ihn nicht mit aktuellen Hollywood-Produktionen (z.B. Soldat James Ryan) vergleichen. Am ehesten fällt mir noch der Film "Im Westen nichts Neues" (u.a. die Szene, als die jungen Soldaten miterleben mussten, wie die Pferde von den Bomben zerfetzt wurden) dazu ein.

Zur DVD (von Arthaus) ist noch zu sagen, dass der Film in einer für das Alter (1959) des Filmes fantastischen Qualität daherkommt. Lediglich der Layerwechsel wurde ungünstig gewählt (mitten in einem Gefecht). Bei neueren DVD-Playern ist der Layerwechsel aber nicht mehr sichtbar.

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54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Antikriegsfilms, 9. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Der Film ist für mich einer der besten Antikriegsfilme, die ich gesehen habe.

Die Handlung des Filmes hat in Wirklichkeit stattgefunden. Und zwar in meiner Heimatregion, in der Kreisstadt Cham in der Oberpfalz auf einer Brücke, die heute leider so wie sie im Film zu sehen ist nicht mehr existiert. Das Erschreckende daran ist, dass dieses Gemetzel wie im Abspann des Filmes geschrieben wurde, nie in einem Wehrmachtsbericht erschienen ist und auch im Stadtarchiv kaum Informationen dazu enthalten sind.

Wahrlich ein Film den man gesehen haben muss!!!

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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd direkt, 11. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Was für Ansprüche stellt der Zuschauer von heute an einen Kriegsfilm? Die Fetzen fliegen, Leute sterben und irgendjemand, der 'Held', überlebt den Irrsinn und zieht seine Lehre aus dem Erlebten. Und an einen Antikriegsfilm? Es wird nicht an Drama gespart, weinende, verängstigte Frauen und Kinder fliehen aus ihren zerbombten Baracken. So weit die Klischees. 'Die Brücke' ist weder wirklich das eine, noch das andere - was dazu führt, dass der Eindruck, den dieses Werk hinterlässt, umso tiefer ist.

Die Brücke erzählt die Geschichte von sieben Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, die im Frühjahr 1945, als die Alliierten die Deutschen bereits hinter ihre eigenen Landesgrenzen zurückgedrängt haben, zur Wehrmacht einberufen und nach nur einem Tag Ausbildung an die Front geschickt werden sollen. Ihr Lehrer setzt sich bei dem zuständigen Offizier dafür ein, die durch Propaganda völlig verblendeten Jungen möglichst vom Kampfgeschehen fern zu halten, woraufhin dieser durchsetzt, dass sie an einer kleinen Brücke nahe ihrem Heimatort eingesetzt werden. Da die Amerikaner bereits einen Brückenkopf weiter nördlich erobert haben scheint es unwahrscheinlich, dass die Brücke angegriffen wird. Als der kommandierende Unteroffizier ohne sein Gewehr in das Hauptquartier zurückkehrt, um Kaffee für sich und die Jungen zu holen, wird er für einen Deserteur gehalten und erschossen. Die unerfahrenen Jungsoldaten sind nun auf sich gestellt, ohne es zu wissen. Als die Amerikaner dann wider erwarten mit Panzern die Brücke überqueren wollen, stellen sich die fanatischen Jugendlichen ihnen entgegen....

Der Film zeigt eindrucksvoll und realitätsnah das Schicksal tausender Hitlerjungen, die, ahnungslos und unerfahren, verblendet durch NS-Propaganda und Patriotismus, gegen Kriegsende wie Lemminge in ihr Verderben rannten. Regisseur Bernhard Wicki schaffte es, die Schrecken des Krieges klar und glaubwürdig zu vermitteln, ohne jedoch, wie viele andere Gerne-Kollegen, gen Drama-Kitsch abzudriften. Dass der Film schwarz-weiss ist, kommt der Wirkung dabei noch zu Gute. Die erbrachte dramaturgische Leistung rundet das Gesamtbild ab.

Die Brücke ist das, was Filme wie 'Napola' sein wollen, deren Intensität und Nachhaltigkeit sie allerdings nicht erreichen. Wenn man sein Alter bedenkt erstaunt, dass inmitten einer Zeit von 'Nachkriegspseudoidylle' ein solch hartes Werk überhaupt möglich war. Die Brücke ist ein absoluter Pflichtkauf für alle, die sich mit der Ära des Zweiten Weltkriegs auseinander setzen wollen, doch vor allem für unsere Jugend empfinde ich ihn als pädagogisch wertvoll, da er ziemlich effektiv aufzeigt, wohin der Verzicht auf eigenständiges Denken führen kann. Fünf Sterne.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn schon Antikriegsfilm, dann "Die Brücke", 29. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Absolut authentisch und schonungslos, nichts wird beschönigt oder verfälscht.

Ohne jegliches Heldentum oder Pathos, dieser Film bleibt stets realistisch

und zeigt eindrucksvoll die Sinnlosigkeit des Krieges.

Dagegen werden andere sogenannte "Antikriegsfilme" wie "Der Soldat James

Ryan" geradezu degradiert, und als typische Hollywoodware entlarvt.

Den Film habe ich damals im Geschichtsunterricht gesehen, und habe ihn auch

seitdem nie mehr vergessen. Jedenfalls hat er bei mir seine Wirkung nicht

verfehlt, und steht nach wie vor als Paradebeispiel für einen wirklichen

"Antikriegsfilm". Die Bildqualität bietet insgesamt einen guten Transfer,

und geht so in Ordnung. Leider kommt der Mono-Ton nur aus der Centerbox,

bietet jedoch eine gute Sprachverständlichkeit.

Die 5 Sterne sind bei diesem Filmjuwel eine Selbstverständlichkeit.
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mißbraucht und hingeopfert 5 nach 12, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke [VHS] (Videokassette)
April 1945. Eine kleine Steinbrücke am Rande einer kleinen grauen Stadt, die vom Krieg bisher noch nicht erreicht wurde. Nächtlicher Nebel und sieben verfrorene Jungen mit Stahlhelm und Uniform, die die Brücke bewachen sollen - nicht wissend, daß für die meisten der letzte Tag angebrochen ist. Seit einem Tag sind sie Rekruten - eingezogen kurz vor Toresschluß. Gestern noch haben sie an ihrem Boot gebaut, haben Mädchen mit Mäusen erschreckt, haben sich mit dem Unterricht plagen müssen - jetzt sind sie sehr stolz auf ihre Uniform und ihren Auftrag, auch wenn sie ihn etwas langweilig finden.
Der scheinbar unsinnige Befehl, die Brücke, die bald gesprengt werden soll, von den Jungen bewachen zu lassen, ist weit sinnvoller als die andern, die an die ausrückende Einheit ergehn - aber die gute Absicht eines vernünftigen Hauptmanns verkehrt sich in ihr Gegenteil. . .
Dieser relativ zeitnah gedrehte Film - keine zwanzig Jahre nach Kriegsende - zeigt in seiner Beschränkung auf einen kleinen namenlosen Ort und einen Zeitraum von weniger als 72 Stunden die grausame Sinnlosigkeit der letzten Kriegshandlungen.
Er zeigt, daß das Naziregime die deutsche Jugend opferte, um ein paar Tage länger zu herrschen - und daß es den Nazis nicht um Deutschland ging, das von ihnen ebenso bedenkenlos geopfert wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anti-Kriegsbotschaft in Reinform, 18. Juni 2008
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
"Die Brücke" von Bernhard Wicki ist eines der eindringlichsten und zeitlosesten Werke über die Sinnlosigkeit des Krieges und seinem Fanatismus.

Eine Gruppe von Jugendlichen werden zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch einzogen und sollen an die Front geschickt werden. Ihrem Vorgesetzten gelingt es aber diese Reise zu verhindern und so sollen sie die Brücke im Ort bewachen. Besellt von Heldentaten und Fanatismus des Hitlertums versuchen sie die kleine Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Aus ihrem einstigen "Kinderspielplatz" wird nun ein Ort des Schreckens...

Auch noch Jahre nach seiner Erstaustrahlung hat der Film nichts von seiner Botschaft eingebüßt. Selten wurde die Sinnlosigkeit des Krieges so nachdenklich-stimmend und eindrucksvoll dargestellt wie in diesem Film. Ein wichtiges Dokument Zeitgeschichte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film für den Geschichtsunterricht., 25. Februar 2010
Ich habe mir davon die Dokumentation über Regisseur und Schauspieler Bernhard Wicki angesehen.
Wirklich interessante Lebensgeschichte eines Mannes der im KZ Sachsenhausen gefangen, in Hollywood
Filme gedreht und in Deutschland Projekte ausserhalb des Mainstream Kinos realisiert hat.
Und in der Tätigkeit als Produzent für seine Träume große Risiken eingegangen ist.
Viele kurze Filmausschnitte mit überraschenden auftauchen von Leuten wie Ulrich Mühe oder Michael Gwisdek.

Den Film "Die Brücke" habe ich zum ersten Mal in meiner Schulzeit im Geschichtsunterricht zum Thema Nationalsozialismus gesehen und finde ihn auch heute noch einer der besten Antikriegsfilme überhaupt.

Zu den DVDs:
Die Qualität von Film und Dokumentation sind hervorragend.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wahre Fratze des Krieges, 10. Juli 2007
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Süddeutschland in den letzten Kriegstagen; amerikanische Panzer rollen auf eine unbedeutende Brücke kurz vor einer Kleinstadt zu.
Da schlagen ihnen MG-Feuer und Panzerfaustgeschosse entgegen.Abgefeuert von acht "großdeutschen" Jungs, die nichts anderes gelernt haben als Fanatismus, Gehorsam und Pflichterfüllung.
Einer nach dem anderen krepiert (anders kann man es nicht ausdrücken) für den großdeutschen Wahn, den sie für Vaterlandsliebe und Heimatverteidigung halten.Nur einer kommt am Ende durch und erkennt den ganzen Wahnsinn des Krieges.

Bernhard Wicki beschreibt die Tragödie von acht Jugendlichen, die im Dritten Reich aufgewachsen sind.Mit dem Erfahrungsschatz von einem Tag soldatischer Ausbildung werden sie dem Feind entgegengeworfen.
Ihr Lehrer versucht, das Schlimmste zu verhindern und wird beim KpChef seiner Schüler vorstellig. Dieser erreicht dann beim Bataillonskommandant, dass die Acht unter Führung eines erfahrenen Uffz (G. Pfitzmann) einen scheins harmlosen Auftrag erhalten. Aber der Krieg macht auch diesem humanen Plan sinnlos. Der Uffz. wird von der Feldgendarmerie erschossen, da sie ihn für einen Deserteur halten. Die führungslosen Jugendlichen steuern so einem wahnsinnigen Ende entgegen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genauer hinschauen !, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (DVD)
Die offizielle Filmbeschreibung ist ein Witz:
"Acht noch minderjährige Jungen erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen".

Es war schon ein wenig anders:
Acht Buben werden in den letzten Kriegstagen eingezogen. Sie werden schon in dem Bewustsein von ihren Unteroffizieren ausgebildet, daß der Krieg bald zu Ende sein wird. Auch wird der Lehrer der acht Buben beim Kompanieführer vorstellig und bittet um das leben seiner Ex-Schützlinge in einer Art, die ihn leicht vor den Volksgerichtshof hätte bringen können. Jedoch, seine ehrliche Art hat Erfolg, und der Kompanieführer nutzt eine günstige Minute (wortwörtlich), um die Jungens aus dem Ärgsten herauszuhalten; mehr noch, es gelingt ihm seine Auffassung einem alten Unteroffizier zu vermitteln, der diese vollständig teilt. Die Jungens sind also durch eine kleine Verschwörung an einen vermeintlichen Druckposten gelangt.

Was nun folgt, ist eine Tragödie: Durch widrige Umstände wird der Unteroffizier der Gruppe getötet, der (etwas reifere)Vertreter der Gruppe verliert seinen Führungsanspruch zugunsten zweier Durchsetzungsstarker Charaktere (Baumschütze, Panzerfausschütze), die die Staatspropaganda so verinnerlicht haben, daß jedes rationale Denken, jeder natürliche Impuls - wie z.B. die Flucht der RK-Trägers von der Brücke - vollkommen überlagert wird. Die Buben funktionieren automatisch, sie bleiben auf der Brücke aus vermeintlich freien Stücken.
Die Menschen die sie hätten aufklären können, sind entweder weit weg, tot, oder werden zunächst als Feiglinge abgetan (der Flüchtling im Haus). Erst im Feuer der Amerikaner zerfallen die Phrasen, da jedoch Gründlich, ein nachträglicher legitimierender Sinn der Aktion wird ihnen Brutal genommen durch den Offizier des Sprengkommandos. Die Überlebenden sind Seelisch, Körperlich, aber auch moralisch am Ende. Und das in verhältnismäßig kurzer Zeit !

Noch ein Wort zur Darstellung der Wehrmacht in diesem Film:
Der Film ist für den heutigen Zeitgeist ärgerlich: Das soll die Heer/Remtsma/Verbrecherwehrmacht sein ? Viel zu positiv geraten aus heutiger Sicht sind die Soldaten. Aus Amerikanischen Produktionen ist man eh nur Grunzgesichter gewohnt; hier nun, viel männliche Tugenden, keine grosse Kultur, aber Zupackend, Diszipliniert und Ehrlich, viel Sicherheit im Verkehr untereinander. Ganz groß, wie der KP-Chef noch beim heranfahrenden Cabrio des BTL-Kdr die Gefahr einer Panik durch junge davonlaufende Soldaten heraufbeschwört und sich flugs eine Genehmigung zur
S I C H E R U N G der Brücke geben lässt. Das hat einer Beobachtet und in Szene gesetzt, der wusste wie es beim Militär läuft. Gerade die kleinen Szenen des Films sind oft ganz groß !
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrheitsgemäß, 31. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke [VHS] (Videokassette)
Im Film gibt genau wiedern, wie die Jugend in Nazi-Deutschland erzogen wurde. Es zeigt eine Gruppe von Jugendlichen, die begeistert in den Krieg ziehen um das Vaterland zu verteidigen. Sie werden durch ihre nicht vorhandene Fronterfahrung, als Wachkommando für eine Brücke eingeteilt, die schon für die Sprengung vorbereitet wurde. Die Jungen wurden im ganzen Durcheinander vergessen und mussten dies mit ihrem Leben bezahlen.
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Die Brücke
Die Brücke von Bernhard Wicki (DVD - 1999)
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