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am 29. August 2014
Da mich dieser Film bis heute immer wieder beschäftigt,...
DellaMorte DellAmore. Was für ein toller Film. Schon x Mal gesehen, hat er mich beim ersten Hinschauen alleine gelassen. Dieses Ende wollte ich nicht verstehen. Schien mir so konstruiert'ist es aber nicht.
Man wird im Film mit Situation, Absurditäten konfrontiert, bombardiert'der Blick auf das Wesentliche wird verschleiert.
Das absichtlich.
Im Laufe der Handlung wird der Film 'reduzierter'. Die Zombis verschwinden. Die Handlung wird 'realer'. In diesem Film geht es vor allem um Wahrnehmung'und die ist bekanntlich subjektiv. So sehen wir über 98% des Films durch Francescos Augen. Aber Francesco folgt seiner Sehnsucht, seinen Wünschen und die Wahrheit sieht er nicht'weil er nicht kann.
Er hält das Zusammenbauen eines Plastik-Schädels für eine der kompliziertesten Aufgaben der Welt.
Er verfolgt, von Schuldgefühlen zerfressen, eine verstorbene Liebe. Eine Liebe, die eher Wunschdenken als Liebe ist'und immer wieder zurückkehrt'nicht die Liebe'sein Wunschdenken'sein Traum, seine Sehnsucht, die unerfüllt bleibt und zu Endtäuschungen führt. Er ist Sklave seiner Wünsche.
Genau so, wie die Toten, die wieder auferstehen, ihre Träume nicht loslassen können, aus Gier...wie z.B. der Bürgermeister, oder der verstorbene, alte Mann seiner Geliebten.
Andere Wiederum, wie sein augenscheinlich, behinderter Gehilfe, der an die echte, einfache, 'banale' direkte, unschuldige Liebe glaubt, findet sie'naja'etwas 'körperlos', aber hier übersteht die Liebe alle Hindernisse (Lol). Naja'fast' ;)
Schon aufgefallen? Redet DellaMorte mit Menschen, wirken diese oft banal, sie reden mit Francesco, wie man mit Kleinkindern reden würde'
Der Tod (wunderschön, sein Erscheinen), taucht als Typischer Todesengel auf, als Statue und als Schatten- was kaum jemand bemerkt'und versucht Franceso auf die Wahrheit zu lenken.
Was aber nicht gelingt.
Francescos Innenleben gerät immer mehr ins Schwanken. Falsche Schlussfolgerungen'
Der Film ist eine Reflektion über den Tod und die Liebe. Was anderes bedeutet auch Francescos Nachname nicht: 'VomTod VonderLiebe'.
Und GENAU HIER liegt ein Hauptthema der Geschichte'
Während Francesco es nie hin bekommt den Schädel zusammen zu bauen, schafft es Gnachi innerhalb einer Minute'.
Wer 'lebt', wer ist 'tot'? Wer sieht? Wer erkennt?
Am Ende beschließt Francesco, zusammen mit Gnachi, Buffarola zu verlassen'und der Weg führt'.zu der Wahrheit, und nicht ins Nichts, wie man erst denke soll.
Was sagt der Tod: Wo gehst du hin, wenn du nicht den Unterschied zwischen mir und den Rest erkennst?' - Nicht wörtlich zitiert';)
Und am Ende kommt die Wahrheit zum Vorschein. Gnachi möchte Heim, und spricht laut und deutlich'zum ersten mal. Francesco antwortet einfach nur, wie Gnachi früher, mit Gnah.
Das ist die Wahrheit, die bittere Wahrheit'.Der Satz: 'In seinem Ausweis steht unter besondere Mermale: ALLE', trifft auf Franceso zu.
Ein sensibler Mann, in sich gefangen, der kaum Kontakt zu der echten Welt hat, und dort wie ein Fremdkörper wirkt. Er ist eigentlich 'ein' Gnachi, und kann nirgendwo hin.
Ein harmloser, geistig zurückgebliebener Mann, dem keiner mehrere Morde zusprechen würde, geschweige denn Sex und deswegen ignoriert wird ;)
Francesco kennt nur seine kleine Welt, geprägt durch seine Lektüre: Das Telefonbuch. Und diese Welt möchte er nicht mehr. Er will sie zerstören. (Autofahrtszene mit Pistole durch Buffalora). Er versteht nicht, dass das nicht die Lösung ist.
Soave schafft es hier einen recht billigen Film, mit Poesie, Drama, Komik und surrealen Momenten zu füllen, wie kaum ein anderer. Er bleibt dabei der Atmo der Vorlage, einer Episode aus der Dylan Dog Comic-Reihe, treu. Hier, im Film, mit veränderter Geschichte. Everet selbst, war die lebendige Vorlage des Helden aus der grafischen Novelle. Daher ist dieser Film ein Ritterschlag.
Der Film bietet so viele Möglichkeiten der Interpretation an. So wie die Liebe, was für ein schönes Wort, welches jeder Mensch nur für sich alleine füllen kann'Genauso wie der Tod'endgültig, Endlich?
Die Fragen die beide Themen aufwerfen können, sind sich sehr nah. Die Polen unserer Existenz sind unzerstörbar, doch unsere Sicht auf die Welt bestimmt unser Handeln und damit unsere Leben und das mitten einer oberflächlichen Gesellschaft (die Bewohner von Buffarola machen es vor).
Ob wir es schaffen uns zu entwickeln, unser Mikrokosmos (Schneekugel) zu verlassen oder auch nicht, ob wir es hinbekommen unsere Phantasie, Sehnsüchte zu leben, oder lediglich Gefangener dieser bleiben...Das alles liegt in und an uns.
Signora Chiaramonti (Die alte Friedhofsdame) hat gelebt, gut gelebt, ehrlich geliebt ' Er war so ein distinguierter und schöner Mann' schwärmt sie 'Im Tod, zufrieden, wieder vereint.
P.S.
Am Anfang des Films stellt Francesco fest, dass einige Verstorbene zurück kommen und andere nicht. Frau Chiaramonti ist nicht zurück gekommen, dafür aber eine Nonne, Kinder, der Bürgermeister, seine Tochter usw...
Unerfüllte ehrliche Liebe...welch rastloser Geist..
ENDE ;)
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am 23. Mai 2013
Hab den Film geschaut und vor allem, ich hab ihn verstanden.
Im Gegensatz zu manch einem teuer produzierten US-Werk ist das hier eine andere Art des Films, das merkt man von Anfang an schon.
Die Dialoge sind anders aufgebaut, es ist weniger Slapstik und plattes Mundwerk vorhanden, die Kameraführung ist auch anders.
Man bekommt hier ein Werk von einer ganz anderen Seite zu sehen!

Ohne Spoiler, nun ans eingemachte:

Die Darsteller sind überzeugend in ihrer Rolle, die Tragikomik ist allgegenwärtig, auch schwarzer Humor ist irgendwo stehts dabei.
Es handelt sich hier um keinen billigen Sex-Film, für manche die durch das Cover direkt denken es handle sich hier um dieses.
Dieser Film ist Kunst in seinem Genre und für Liebhaber dieses nicht nur sehenswert, ich würde sagen eine Pflichtlektüre.
Die Moral aus der Geschicht' ist genauso bitter/komisch/trocken wie das Ende, woran ich selbst ein wenig drüber nachdenken musste um es zu verstehen.

Fazit: Anschauen lohnt sich!
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am 5. April 2009
mit "dellamorte dellamore" ist dario argento schüler michele soavis endgültig aus dem schatten seines lehrmeisters herausgetreten und liefert mit diesem skurrilen genre mix seinen wohl besten film ab.

den streifen zu beschreiben fällt schwer - eine mischung aus gelungenem zombiesplatter , tiefschwarzem humor , guter story und romantischem liebesfilm mit sehr philosophischem einschlag.

atmosphärisch äußerst dichte bilder , phantastisch ausgeleuchtet so daß die ein oder andere szenerie wie ein kunstwerk erscheint und zum länger betrachten geradezu einlädt - ich habe selten einen schöneren augenschmaus genossen - hier stimmt einfach alles - die argento schule tritt deutlich zu tage und übertrifft diese beinahe.
der film trieft vor schwarzem humor und hat skurrile gestalten en masse zu bieten ohne jemals aufgesetzt oder lächerlich zu wirken.
soavis hat es geschafft während der gesamten laufzeit eine äußerst poetische und vor allem morbide stimmung zu erzeugen die mich schwer in ihren bann gezogen hat.

eigentlich kommt man irgendwann , wenn man denn über den sinn des streifens nachdenkt , zu dem schluß das "dellamorte dellamore" ein werk ist über liebe und tod - schönheit und vergänglichkeit. der mensch im ewigen kreislauf geknechtet durch seine eigenen letztendlich unerreichbaren wünsche , deren erfüllung oft nur von kurzer dauer ist und somit der kreislauf des danachstrebens von neuem beginnen muß.

.....sehr empfehlenswert und zum öfter anschauen unbedingt geeignet.

die hier angebotene red edition veröffentlichung ist ungeschnitten und wartet mit einem gutem bild und annehmbarer tonspur auf - qualitätsmäßig fast die beste scheibe des labels , soweit mir bekannt.
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am 23. Juli 2013
Diesen wunderlichen Film habe ich schon drei Mal gesehen, in sehr kurzen Abständen. Das hat vor allem einen Grund: den unvergleichlichen Gnaghi (stumm-schlichter Totengräber mit einem wahren Mondgesicht, sprich: "Nagi") und natürlich seine untote Braut (die frisch-fröhliche Tochter des Bügermeisters, etwas verkehrsunfallt). Eigentlich sind das schon zwei Gründe (nebenbei: die Synchron-Stimme des Mädchens, so eine Herzlichkeit darin, sagenhaft!). - Haupt-Akteur Francesco kann auch überzeugen (ein überforderter junger Mann, jedoch nicht ganz so überdreht wie "Ash" in "Tanz der Teufel"), aber Gnaghi stiehlt ihm immer wieder die Show, eindeutig. Und Francescos Braut ist zwar ein Traum-Bild von Frau (taucht gleich in mehreren Rollen auf, also immer wieder - wer würde da nicht überschnappen), aber längst nicht so fidel wie Bürgermeisters Töchterchen. - Nur so viel noch: Zwei Szenen sind mir unvergesslich: Die erste im Eiscafe ("Was ist das?") und die zweite, als Gnaghi die Braut endlich küssen darf (DAS ist Kino, meine ich). Fiedelnd schreitet Gnaghi dann voran ins gemeinsame Heim. Diese Melodie - einfach rührend (Grund 3!). Und die Braut scheint sogar kleine Füßchen zu haben. ;))
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am 31. Mai 2008
zuallererst, der film ist mein lieblingsfilm ever!!! diese DVDversion in deutsch ist gut zumindest ist man schon viel schlechteres von laserparadise gewohnt. ich schaue mir den film aber in der italienischen veröffentlichung von MEDUSA an. hat zwar keinen deutschen ton aber dafür ist das bild und der ton einfach super. der film vereint alles mögliche, splatter, romantik, humor (wenn auch sehr schwarz) und eine bildsprache die einfach genial ist (der regisseur michel soavi ist ja ein schüler von dem grossen dario argento). vor allem die morbide atmosphäre hat es mir angetan. wer also einen der besten horrorfime der 90er nicht verpassen will, sollte sich den film unbedingt mal anschauen. ach ja die deutsche synchro finde ich jetzt nicht so prickelnd. der film ist sowieso einer der meilensteine des europäischen horrorkinos. also bitte ruhig ein auge riskieren.
NACHTRAG: ab sofort gibt es von dem film endlich auch eine ansprechende deutsche Version (von CMV). Das bild ist dort 16:9 anamorph und erstklassig. Ich gehe davon aus, dass hier das master der italienischen DVD vorliegt. Also nochmals ab sofort gibt es KEINEN grund mehr auf diesen film zu verzichten!!! unbedingt antesten
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am 11. September 2013
Der Flohmarkt stand an, im DVD-Regal lagen noch einige ungesehene Filme, die ich noch auf die Schnelle anschauen wollte, bevor ich sie mit anderem Unrat auf den zu "verkaufen"-Stapel werfe. Darunter eine billig wirkende Horrorbox mit drei DVDs (Cello, Dawn of the Dead und Cemetary Man).

Cello und Dawn of the Dead kannte ich bereits und Cemetary Man machte nicht gerade den Eindruck, er wäre es wert angeschaut zu werden - FALSCH GEDACHT! Als mein Amazon.de-App nach kurzem Scannen des Barcodes eine 5-Sterne-Bewertung ausspuckte war ich erst einmal seeehr skeptisch. "Kann nicht sein, das ist sicher ein Fehler!" dachte ich mir.

Und jetzt kommts: Dieser Streifen ist seine guten Bewertungen WIRKLICH wert, jedoch unter einigen Vorraussetzungen. Man muss Filme des Horro-/Splattergenres mögen, beide Augen zukneifen, wenn es um eine stimmige Storyline geht und am besten noch beide Ohren, wenn man drittklassige Soundtracks nicht ausstehen kann. Dann offenbart sich einem eine kleine Perle, die statt auf dem Flohmarkt für 1Euro verscherbelt zu werden doch noch einen Platz im heimeigenen DVD-Regal zwischen Braindead und Tanz der Teufel bekommt.

Aber zum Film:
Story brauche ich hier nicht zu erläutern, steht ja schon kurz und bündig bei der Artikelbeschreibung. Persönlich hat mich das Flair dieses Streifens an Titel, wie Dawn of the Dead, Evil Dead, Braindead, Battlefield Baseball und Konsorten erinnert. Mit einigem an Mühe wurden hier Kulissen, Effekte, Gore, Kamerafahrten und noch mehr in Szene gesetzt. Da fliegen Köpfe quer durch den Raum, Motorräder mit Zombies darauf schießen aus Gräbern, es werden alle Nase lang sehr witzige Sprüche gekloppt, Schädel weggepustet und man kommt bei einigen Szenen sogar nicht drum herum zu denken: "Hey, nicht schlecht gemacht!" Die größte Schwäche des Films liegt wohl in der nicht vorhandenen Spannungskurve und dem lückenhaften Drehbuch. Man hat das Gefühl, die Geschichte würde vier mal von Neuem beginnen. Das hat mich aber noch mehr zum Lachen angeregt, da es die eh schon konfuse Geschichte so weit ins Lächerliche zog, dass ich herrlich abschalten konnte. Man hat also sehr viel Spaß beim Anschauen, wenn man weiß worauf man sich hier einlässt. Die Schauspieler sind für diese Art von Film solide bist teilweise sogar recht gut.

Zur DVD:
Hier gibt es nicht viel zu Sagen. Ein paar Trailer zu genreähnlichen Titeln, Kapitelauswahl, Sprachauswahl - das wars dann auch schon. Und mit 99min wirkte der Film auf mich auch relativ ungeschnitten. Zumindest gab es keine Schnitte die den Anschein machten es würde der eine oder andere Goreeffekt fehlen.

Schaut euch das Ding an! Das liegt garantiert für lau irgendwo herum und wartet nur darauf für ein paar Groschen von euch vom Flohmarkt oder aus dem Gruschelregal gerettet zu werden!
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Dezember 2010
Francesco Dellamorte (Rupert Everett), dessen Mutter mit Mädchennamen Dellamore hiess, ist der angesehene Friedhofswärter im beschaulichen Örtchen Buffalora in der Lombardei.
Von den Dorfbewohnern wird er gar "der Ingenieur" genannt, aber auch am Gerücht seiner angeblich chronischen Impotenz wird von den Leuten hartnäckig festgehalten.
Sein einziger Gefährte ist der zurückgebliebene Gehilfe Gnaghi (Francois Hadji-Lazaro) und diese Hilfe hat er derzeit auch bitter nötig, denn auf dem Friedhof ist derzeit ein 24-Stunden Rund um die Uhr Job geworden. Nach 7 Tagen, kein Mensch weiß warum und ob andere Friedhöfe davon betroffen sind, entsteigen diese kürzlich Verstorbenen aus ihrem Grab und wandeln als Zombies auf dem Friedhofsgelände herum. Um das Städtchen sauber zu halten und dieser Epidemie Einhalt zu gebieten, sind Francesco und Gnaghi bis an die Zähne bewaffnet. Das Töten der Untoten ist schon zur Routine geworden, bei dem man die Alltagstägigkeiten wie Essen oder Telefonieren gar nicht groß unterbrechen muß.
Diese Widergänger befördern die beiden durch einen gezielten Schuss in den Kopf oder durch eine zünftige Enthauptung endgültig in das Reich der Toten.
Als ein älterer Dorfbewohner dort begraben wird, begegnet Francesco der äusserst attraktiven jungen Witwe (Anna Falchi), in die er sich unsterblich verliebt.
Zuerst ist die Frau sehr kühl, doch beim Sex auf dem Friedhof kommt man sich endlich näher, da wird die Geliebte auch schon von ihrem Alten gebissen, der schäumend vor Wut dem Grab entstieg.
Sie stirbt, aber wie wird Francesco reagieren, wenn die Frau nach 7 Tagen zurückkommt.
Derweil ist auch Gnaghis Schwarm, die minderjährige Tochter des Bürgermeisters durch einen Motorradunfall mit ihrem Freund Claudio (Allesandro Zamatio) im Reich der Toten...
Regiesseur Michele Soavi drehte seinen Kultfilm "Dellamorte Dellamore" im Jahre 1994. Der schräge, witzige Horrorbeitrag basiert auf der 1991 erschienenen Novelle des italienischen Comicautors und Journalisten Tiziano Sclavi.
Soavi hat sein Handwerk u.a. bei Dario Argento gelernt und dementsprechend dicht ist auch sein kleines, surreales Meisterwerk inszeniert.
Malerische Bilder, die dem makabren Szenario eine poetische Kraft verleihen, veredeln die Geschichte, die mit vielen kuriosen und phantasievollen Nebenhandlungen kunstvoll ins Leere laufen.
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am 24. März 2016
In diesem Horrorfilm von Michele Soavi geht es um Francesco Dellamorte der als Totengräber auf einem Friedhof arbeitet. Auf diesem Friedhof kehren die Bestatteten als Zombies zurück. Dieser Film ist lustig, brutal und gut in Szene gesetzt. Großartig.
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am 20. Juli 2010
Cemetery Man ist so ein Film den man einfach gesehn haben muss, wenn man auch nur ein bischen Intresse an Horrorfilmen hatten. Allerdings ist dies nicht bloß ein Horrorfilm, sondern auch wie der Originaltitel (DellaMorte DellAmore) eine Art Liebesgeschichte.Aber nun erstmal zum Inhalt:

Der Film spielt auf einem kleinen Friedhof in Italien auf dem der Totengräber Francesco und sein dümmlicher Kollege Galph ein einsames Dasein fristen, ihre einzige Beschäftigung besteht darin die Toten zu erschiessen die 7 Tage nach ihrem Tod wieder auferstehn. Dies ändert sich jedoch als sich Francesco in die Frau eines kürzlich Verstorbenen verliebt und die beiden Sex auf dem Grabe ihres Gatten haben. Als dieser aufersteht tötet er seinen Frau und wird daraufhin von Francesco getötet. Dieser muss nun warten bis seine Liebste aufersteht um sie zu erschiessen.

Viele mögen denken, dass schon zu viel verraten wurde, aber glaubt mir das war erst der Anfang. Was in diesem Hundertminütigenmeisterwerk alles ab geht hat man vorher noch nicht gesehn. Ein abgetrennter Kopf fliegt herum, Gevatter Tod gibt Tipps zur Zombievermeidung und das alles ist eine "Liebesgeschichte" verstrickt die ihres Gleichen sucht. Wer also bereit ist die Logik Loogik sein zu lassen der kann sich mit diesem Film ein Erlebniss bescheren das man so schnell nicht vergisst.

Wer sich immer noch nicht sicher ist liest am besten was Gevatter Tod zusagen hat:

"If you don't want the dead coming back to life, why don't you just kill the living?? Shoot them in the head!"
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Ein greller und abseitiger Zombiefilm (Regisseur: Argento-Schüler Michele Soavi), der sich in drei Dingen von den alten Italo-Zombiefilmen (Fulci, Lenzi) etabliert: Skurrile Protagonisten stehen im Mittelpunkt, eine Liebesgeschichte wird erzählt und (schwarzer) Humor ist allgegenwärtig.
Betrachtet man die vielen kleinen visuellen Höhepunkte und die nicht selten stilvolle (bizarre) Ästhetik von "Dellamorte Dellamore", ist der Film mitnichten als Trash abzutun. Sogar eine gewisse Poesie und Melancholie ist erkennbar, aber einiges ist auch sehr platt, vorhersehbar und die Handlung vollzieht ab einem gewissen Punkt chaotische Sprünge.
Auf jeden Fall aber ein Gewinn für jede "Zombiethek". Ich gebe dem Film "nur" vier Sterne, denn er hat sich für mich etwas abgenutzt, nachdem ich ihn nun etwa viermal gesehen habe. Zudem ist das etwas chaotische Drehbuch für die zweite Hälfte des Filmes ein echtes Manko.
Die DVD: ungeschnitten, gutes Bild, Tonspur akzeptabel. Sicherlich eine der besten Veröffentlichungen des Red Edition-Labels (unter diesem Banner ist auch schon so manchŽ qualitativ minderwertige DVD erschienen).
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