Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *SPOILER* Ein Wunderwerk!!! Egreift mich immer wieder.
Da mich dieser Film bis heute immer wieder beschäftigt,...
DellaMorte DellAmore. Was für ein toller Film. Schon x Mal gesehen, hat er mich beim ersten Hinschauen alleine gelassen. Dieses Ende wollte ich nicht verstehen. Schien mir so konstruiert…ist es aber nicht.
Man wird im Film mit Situation, Absurditäten konfrontiert,...
Vor 8 Monaten von SvenFun veröffentlicht

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwarze Horror - Komödie !
Man nehme eine Prise Erotik, packe dazu schwarzen Humor und eine Portion Horror, fertig ist eine tolle Horror-Komödie. "Dellamorte Dellamore" ist nicht der typische Vertreter des Zombiefilms. Er besitzt durchaus Elemente einer schwarzen Komödie. Der Humor ist bisweilen sehr eigenwillig, wird dezent und trocken präsentiert und bietet zum Teil recht...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von billy


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *SPOILER* Ein Wunderwerk!!! Egreift mich immer wieder., 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Da mich dieser Film bis heute immer wieder beschäftigt,...
DellaMorte DellAmore. Was für ein toller Film. Schon x Mal gesehen, hat er mich beim ersten Hinschauen alleine gelassen. Dieses Ende wollte ich nicht verstehen. Schien mir so konstruiert…ist es aber nicht.
Man wird im Film mit Situation, Absurditäten konfrontiert, bombardiert…der Blick auf das Wesentliche wird verschleiert.
Das absichtlich.
Im Laufe der Handlung wird der Film „reduzierter“. Die Zombis verschwinden. Die Handlung wird „realer“. In diesem Film geht es vor allem um Wahrnehmung…und die ist bekanntlich subjektiv. So sehen wir über 98% des Films durch Francescos Augen. Aber Francesco folgt seiner Sehnsucht, seinen Wünschen und die Wahrheit sieht er nicht…weil er nicht kann.
Er hält das Zusammenbauen eines Plastik-Schädels für eine der kompliziertesten Aufgaben der Welt.
Er verfolgt, von Schuldgefühlen zerfressen, eine verstorbene Liebe. Eine Liebe, die eher Wunschdenken als Liebe ist…und immer wieder zurückkehrt…nicht die Liebe…sein Wunschdenken…sein Traum, seine Sehnsucht, die unerfüllt bleibt und zu Endtäuschungen führt. Er ist Sklave seiner Wünsche.
Genau so, wie die Toten, die wieder auferstehen, ihre Träume nicht loslassen können, aus Gier...wie z.B. der Bürgermeister, oder der verstorbene, alte Mann seiner Geliebten.
Andere Wiederum, wie sein augenscheinlich, behinderter Gehilfe, der an die echte, einfache, „banale“ direkte, unschuldige Liebe glaubt, findet sie…naja…etwas „körperlos“, aber hier übersteht die Liebe alle Hindernisse (Lol). Naja…fast… ;)
Schon aufgefallen? Redet DellaMorte mit Menschen, wirken diese oft banal, sie reden mit Francesco, wie man mit Kleinkindern reden würde…
Der Tod (wunderschön, sein Erscheinen), taucht als Typischer Todesengel auf, als Statue und als Schatten- was kaum jemand bemerkt…und versucht Franceso auf die Wahrheit zu lenken.
Was aber nicht gelingt.
Francescos Innenleben gerät immer mehr ins Schwanken. Falsche Schlussfolgerungen…
Der Film ist eine Reflektion über den Tod und die Liebe. Was anderes bedeutet auch Francescos Nachname nicht: „VomTod VonderLiebe“.
Und GENAU HIER liegt ein Hauptthema der Geschichte…
Während Francesco es nie hin bekommt den Schädel zusammen zu bauen, schafft es Gnachi innerhalb einer Minute….
Wer „lebt“, wer ist „tot“? Wer sieht? Wer erkennt?
Am Ende beschließt Francesco, zusammen mit Gnachi, Buffarola zu verlassen…und der Weg führt….zu der Wahrheit, und nicht ins Nichts, wie man erst denke soll.
Was sagt der Tod: Wo gehst du hin, wenn du nicht den Unterschied zwischen mir und den Rest erkennst?“ - Nicht wörtlich zitiert…;)
Und am Ende kommt die Wahrheit zum Vorschein. Gnachi möchte Heim, und spricht laut und deutlich…zum ersten mal. Francesco antwortet einfach nur, wie Gnachi früher, mit Gnah.
Das ist die Wahrheit, die bittere Wahrheit….Der Satz: „In seinem Ausweis steht unter besondere Mermale: ALLE“, trifft auf Franceso zu.
Ein sensibler Mann, in sich gefangen, der kaum Kontakt zu der echten Welt hat, und dort wie ein Fremdkörper wirkt. Er ist eigentlich „ein“ Gnachi, und kann nirgendwo hin.
Ein harmloser, geistig zurückgebliebener Mann, dem keiner mehrere Morde zusprechen würde, geschweige denn Sex und deswegen ignoriert wird ;)
Francesco kennt nur seine kleine Welt, geprägt durch seine Lektüre: Das Telefonbuch. Und diese Welt möchte er nicht mehr. Er will sie zerstören. (Autofahrtszene mit Pistole durch Buffalora). Er versteht nicht, dass das nicht die Lösung ist.
Soave schafft es hier einen recht billigen Film, mit Poesie, Drama, Komik und surrealen Momenten zu füllen, wie kaum ein anderer. Er bleibt dabei der Atmo der Vorlage, einer Episode aus der Dylan Dog Comic-Reihe, treu. Hier, im Film, mit veränderter Geschichte. Everet selbst, war die lebendige Vorlage des Helden aus der grafischen Novelle. Daher ist dieser Film ein Ritterschlag.
Der Film bietet so viele Möglichkeiten der Interpretation an. So wie die Liebe, was für ein schönes Wort, welches jeder Mensch nur für sich alleine füllen kann…Genauso wie der Tod…endgültig, Endlich?
Die Fragen die beide Themen aufwerfen können, sind sich sehr nah. Die Polen unserer Existenz sind unzerstörbar, doch unsere Sicht auf die Welt bestimmt unser Handeln und damit unsere Leben und das mitten einer oberflächlichen Gesellschaft (die Bewohner von Buffarola machen es vor).
Ob wir es schaffen uns zu entwickeln, unser Mikrokosmos (Schneekugel) zu verlassen oder auch nicht, ob wir es hinbekommen unsere Phantasie, Sehnsüchte zu leben, oder lediglich Gefangener dieser bleiben...Das alles liegt in und an uns.
Signora Chiaramonti (Die alte Friedhofsdame) hat gelebt, gut gelebt, ehrlich geliebt „ Er war so ein distinguierter und schöner Mann“ schwärmt sie…Im Tod, zufrieden, wieder vereint.
ENDE ;)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kunstvoll skurriler genre - mix, 5. April 2009
Von 
Martin Schmidl (trossingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
mit "dellamorte dellamore" ist dario argento schüler michele soavis endgültig aus dem schatten seines lehrmeisters herausgetreten und liefert mit diesem skurrilen genre mix seinen wohl besten film ab.

den streifen zu beschreiben fällt schwer - eine mischung aus gelungenem zombiesplatter , tiefschwarzem humor , guter story und romantischem liebesfilm mit sehr philosophischem einschlag.

atmosphärisch äußerst dichte bilder , phantastisch ausgeleuchtet so daß die ein oder andere szenerie wie ein kunstwerk erscheint und zum länger betrachten geradezu einlädt - ich habe selten einen schöneren augenschmaus genossen - hier stimmt einfach alles - die argento schule tritt deutlich zu tage und übertrifft diese beinahe.
der film trieft vor schwarzem humor und hat skurrile gestalten en masse zu bieten ohne jemals aufgesetzt oder lächerlich zu wirken.
soavis hat es geschafft während der gesamten laufzeit eine äußerst poetische und vor allem morbide stimmung zu erzeugen die mich schwer in ihren bann gezogen hat.

eigentlich kommt man irgendwann , wenn man denn über den sinn des streifens nachdenkt , zu dem schluß das "dellamorte dellamore" ein werk ist über liebe und tod - schönheit und vergänglichkeit. der mensch im ewigen kreislauf geknechtet durch seine eigenen letztendlich unerreichbaren wünsche , deren erfüllung oft nur von kurzer dauer ist und somit der kreislauf des danachstrebens von neuem beginnen muß.

.....sehr empfehlenswert und zum öfter anschauen unbedingt geeignet.

die hier angebotene red edition veröffentlichung ist ungeschnitten und wartet mit einem gutem bild und annehmbarer tonspur auf - qualitätsmäßig fast die beste scheibe des labels , soweit mir bekannt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lieblingsfilm, 31. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
zuallererst, der film ist mein lieblingsfilm ever!!! diese DVDversion in deutsch ist gut zumindest ist man schon viel schlechteres von laserparadise gewohnt. ich schaue mir den film aber in der italienischen veröffentlichung von MEDUSA an. hat zwar keinen deutschen ton aber dafür ist das bild und der ton einfach super. der film vereint alles mögliche, splatter, romantik, humor (wenn auch sehr schwarz) und eine bildsprache die einfach genial ist (der regisseur michel soavi ist ja ein schüler von dem grossen dario argento). vor allem die morbide atmosphäre hat es mir angetan. wer also einen der besten horrorfime der 90er nicht verpassen will, sollte sich den film unbedingt mal anschauen. ach ja die deutsche synchro finde ich jetzt nicht so prickelnd. der film ist sowieso einer der meilensteine des europäischen horrorkinos. also bitte ruhig ein auge riskieren.
NACHTRAG: ab sofort gibt es von dem film endlich auch eine ansprechende deutsche Version (von CMV). Das bild ist dort 16:9 anamorph und erstklassig. Ich gehe davon aus, dass hier das master der italienischen DVD vorliegt. Also nochmals ab sofort gibt es KEINEN grund mehr auf diesen film zu verzichten!!! unbedingt antesten
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Gewinn für jede "Zombiethek". Eigenständiger Italo-Zombiefilm mit leichten Drehbuchschwächen., 14. April 2010
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Ein greller und abseitiger Zombiefilm (Regisseur: Argento-Schüler Michele Soavi), der sich in drei Dingen von den alten Italo-Zombiefilmen (Fulci, Lenzi) etabliert: Skurrile Protagonisten stehen im Mittelpunkt, eine Liebesgeschichte wird erzählt und (schwarzer) Humor ist allgegenwärtig.
Betrachtet man die vielen kleinen visuellen Höhepunkte und die nicht selten stilvolle (bizarre) Ästhetik von "Dellamorte Dellamore", ist der Film mitnichten als Trash abzutun. Sogar eine gewisse Poesie und Melancholie ist erkennbar, aber einiges ist auch sehr platt, vorhersehbar und die Handlung vollzieht ab einem gewissen Punkt chaotische Sprünge.
Auf jeden Fall aber ein Gewinn für jede "Zombiethek". Ich gebe dem Film "nur" vier Sterne, denn er hat sich für mich etwas abgenutzt, nachdem ich ihn nun etwa viermal gesehen habe. Zudem ist das etwas chaotische Drehbuch für die zweite Hälfte des Filmes ein echtes Manko.
Die DVD: ungeschnitten, gutes Bild, Tonspur akzeptabel. Sicherlich eine der besten Veröffentlichungen des Red Edition-Labels (unter diesem Banner ist auch schon so manchŽ qualitativ minderwertige DVD erschienen).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer es nicht versteht, dem kann man halt nicht helfen, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Hab den Film geschaut und vor allem, ich hab ihn verstanden.
Im Gegensatz zu manch einem teuer produzierten US-Werk ist das hier eine andere Art des Films, das merkt man von Anfang an schon.
Die Dialoge sind anders aufgebaut, es ist weniger Slapstik und plattes Mundwerk vorhanden, die Kameraführung ist auch anders.
Man bekommt hier ein Werk von einer ganz anderen Seite zu sehen!

Ohne Spoiler, nun ans eingemachte:

Die Darsteller sind überzeugend in ihrer Rolle, die Tragikomik ist allgegenwärtig, auch schwarzer Humor ist irgendwo stehts dabei.
Es handelt sich hier um keinen billigen Sex-Film, für manche die durch das Cover direkt denken es handle sich hier um dieses.
Dieser Film ist Kunst in seinem Genre und für Liebhaber dieses nicht nur sehenswert, ich würde sagen eine Pflichtlektüre.
Die Moral aus der Geschicht' ist genauso bitter/komisch/trocken wie das Ende, woran ich selbst ein wenig drüber nachdenken musste um es zu verstehen.

Fazit: Anschauen lohnt sich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann vom Friedhof..., 12. Dezember 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Francesco Dellamorte (Rupert Everett), dessen Mutter mit Mädchennamen Dellamore hiess, ist der angesehene Friedhofswärter im beschaulichen Örtchen Buffalora in der Lombardei.
Von den Dorfbewohnern wird er gar "der Ingenieur" genannt, aber auch am Gerücht seiner angeblich chronischen Impotenz wird von den Leuten hartnäckig festgehalten.
Sein einziger Gefährte ist der zurückgebliebene Gehilfe Gnaghi (Francois Hadji-Lazaro) und diese Hilfe hat er derzeit auch bitter nötig, denn auf dem Friedhof ist derzeit ein 24-Stunden Rund um die Uhr Job geworden. Nach 7 Tagen, kein Mensch weiß warum und ob andere Friedhöfe davon betroffen sind, entsteigen diese kürzlich Verstorbenen aus ihrem Grab und wandeln als Zombies auf dem Friedhofsgelände herum. Um das Städtchen sauber zu halten und dieser Epidemie Einhalt zu gebieten, sind Francesco und Gnaghi bis an die Zähne bewaffnet. Das Töten der Untoten ist schon zur Routine geworden, bei dem man die Alltagstägigkeiten wie Essen oder Telefonieren gar nicht groß unterbrechen muß.
Diese Widergänger befördern die beiden durch einen gezielten Schuss in den Kopf oder durch eine zünftige Enthauptung endgültig in das Reich der Toten.
Als ein älterer Dorfbewohner dort begraben wird, begegnet Francesco der äusserst attraktiven jungen Witwe (Anna Falchi), in die er sich unsterblich verliebt.
Zuerst ist die Frau sehr kühl, doch beim Sex auf dem Friedhof kommt man sich endlich näher, da wird die Geliebte auch schon von ihrem Alten gebissen, der schäumend vor Wut dem Grab entstieg.
Sie stirbt, aber wie wird Francesco reagieren, wenn die Frau nach 7 Tagen zurückkommt.
Derweil ist auch Gnaghis Schwarm, die minderjährige Tochter des Bürgermeisters durch einen Motorradunfall mit ihrem Freund Claudio (Allesandro Zamatio) im Reich der Toten...
Regiesseur Michele Soavi drehte seinen Kultfilm "Dellamorte Dellamore" im Jahre 1994. Der schräge, witzige Horrorbeitrag basiert auf der 1991 erschienenen Novelle des italienischen Comicautors und Journalisten Tiziano Sclavi.
Soavi hat sein Handwerk u.a. bei Dario Argento gelernt und dementsprechend dicht ist auch sein kleines, surreales Meisterwerk inszeniert.
Malerische Bilder, die dem makabren Szenario eine poetische Kraft verleihen, veredeln die Geschichte, die mit vielen kuriosen und phantasievollen Nebenhandlungen kunstvoll ins Leere laufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen "Was ist das?" - Mädel, das ist der große Gnaghi!, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Diesen wunderlichen Film habe ich schon drei Mal gesehen, in sehr kurzen Abständen. Das hat vor allem einen Grund: den unvergleichlichen Gnaghi (stumm-schlichter Totengräber mit einem wahren Mondgesicht, sprich: "Nagi") und natürlich seine untote Braut (die frisch-fröhliche Tochter des Bügermeisters, etwas verkehrsunfallt). Eigentlich sind das schon zwei Gründe (nebenbei: die Synchron-Stimme des Mädchens, so eine Herzlichkeit darin, sagenhaft!). - Haupt-Akteur Francesco kann auch überzeugen (ein überforderter junger Mann, jedoch nicht ganz so überdreht wie "Ash" in "Tanz der Teufel"), aber Gnaghi stiehlt ihm immer wieder die Show, eindeutig. Und Francescos Braut ist zwar ein Traum-Bild von Frau (taucht gleich in mehreren Rollen auf, also immer wieder - wer würde da nicht überschnappen), aber längst nicht so fidel wie Bürgermeisters Töchterchen. - Nur so viel noch: Zwei Szenen sind mir unvergesslich: Die erste im Eiscafe ("Was ist das?") und die zweite, als Gnaghi die Braut endlich küssen darf (DAS ist Kino, meine ich). Fiedelnd schreitet Gnaghi dann voran ins gemeinsame Heim. Diese Melodie - einfach rührend (Grund 3!). Und die Braut scheint sogar kleine Füßchen zu haben. ;))
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So kann man sich täuschen, 23. Februar 2010
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Ich bin leidenschaftlicher Sammler von Trash-Filmen, und bei "DellaMorte DellAmore" war ich mir, vom Titel und vom DVD-Cover her, sehr sicher, wieder auf Trash der ersten Kajüte gestoßen zu sein. Doch da lag ich -zumindest großteils- falsch. Ich war überrascht, einen gar nicht mal so schlechten Film eines Dario-Argento-Schülers aus dem Jahre 1994 zu sehen.
Gut, der erste Abschnitt wirkt schon etwas trashig. Friedhofswärter Francesco DellaMorte und sein geistig zurückgebliebener Gehilfe Gnaghi führen ein geregeltes Leben. Zurückgezogen heben sie Gräber aus, halten den Friedhof sauber und müssen nachts desöfteren Zombies, die sieben Tage nach dem Begräbnis aus der Erde kriechen, die Köpfe einschlagen. Für die beiden ist das völlig normal. Eines Tages trifft Francesco auf dem Friedhof allerdings seine Traumfrau. Jene besucht dort das Grab ihres verstorbenen, ungleich älteren Mannes. Auch wenn es anfangs hapert, kommen die beiden doch noch zusammen und treiben es ausgerechntet auf dem Grab jenes Verstobenen. Dieser erwacht pünktlich zu diesem Moment und beißt seine eigene Witwe. Als sich diese später wieder erhebt, erschießt sie Francesco, unwissend, dass sie sich noch gar nicht in einen Zombie verwandelt hatte. Als ein solcher kehrt sie nämlich erst später zurück und beißt Francesco in die Schulter.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Film eine Mischung aus Zombie-Splatter und schwarzer Komödie mit einem Schuss obskurer Romantik. Doch nun schlägt der Film in eine andere Richtung (Achtung, Spoiler!). Zombies tauchen kaum noch auf, dafür wird Francesco immer seltsamer. Der Tod beginnt mit ihm zu sprechen, und er zieht los, um nicht mehr die Toten, sondern die Lebenden mithilfe seines Revolvers ins Jenseits zu befördern. Die Polizei ermittelt zwar, kann ihn jedoch nicht überführen und verdächtigt andere Personen, obwohl Francesco sogar bereit wäre, seine Morde zu gestehen. Dabei tötet er, wie er selber sagt, nicht aus Hass, sondern aus reiner Gleichgültigkeit. Er empfindet nichts dabei. Außerdem begegnet er ständig seiner verflossenen Liebe wieder, die immer eine andere Persönlichkeit verkörpert, aber ihm dennoch stets sagt, dass sie ihn liebe. Am Ende steckt er das Haus, in dem er die letzte Verkörperung seiner Geliebten trifft, in Flammen und verbrennt diese.
Am Ende will Francesco mit Gnaghi aus dem kleinen italienischen Ort, den er noch nie verlassen hatte, fliehen, um sein Leben hinter sich zu lassen. Doch kaum haben die beiden den Tunnel hinter dem Ortsschild passiert, kommt die Überraschung: Es gibt -zumindest für sie- keine Welt da draußen. Die Straße bricht einfach ab und vor ihnen eröffnet sich ein gähnender Abgrund ins Nichts.
Kleine Anmerkung dazu: Ob die Macher von der Videospielreihe "Silent Hill" wohl diesen Film gesehen haben?
Gnaghi schlägt bei der Vollbremsung mit dem Kopf auf das Armaturembrett und stirbt kurz darauf an dieser vermeintlich leichten Verletzung. Dann, als er dort am Abrgrund liegt, richtet er sich wieder auf und spricht zum ersten Mal in richtigen Worten. Er fragt Francesco, ob er ihn jetzt nach Hause bringen könne, was dieser verneint. Damit endet der Film.
"DellaMorte DellAmore" enthält schöne Bilder, die deutsche Tonspur allerdings könnte durchaus besser sein. Besonders der zweite Teil hat mich positiv überrascht, da dort sehr viel Obskures und ein wenig Surrealismus einfließen, was teilweise etwas an David Lynch erinnert. Lasst euch also nicht vom dem bekloppten Titel und dem noch bekloppteren Cover in die Irre führen: Dahinter wartet ein richtig guter Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen gorgo, 11. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Schräge Zombiefilmparodie mit Rupert Everett("Another Country",1985), bei dem der obligatorisch hohe Blutzoll abgeliefert wird und man
trotzdem aus dem Grinsen nicht herauskommt. Regisseur Michele Soavi ("The Church",1989), lange Zeit Weggefährte und Darsteller für
Dario Argento in "Phenomena" als Inspektor Geiger hat hier das Kunsstück vollbracht, einen nicht zu ernst gemeinten Zombiefilm hinzu-
legen, der allerdings auch Fans gepflegter Blutbäder zufriedenzustellen weiss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwarze Horror - Komödie !, 19. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: DellaMorte DellAmore (DVD)
Man nehme eine Prise Erotik, packe dazu schwarzen Humor und eine Portion Horror, fertig ist eine tolle Horror-Komödie. "Dellamorte Dellamore" ist nicht der typische Vertreter des Zombiefilms. Er besitzt durchaus Elemente einer schwarzen Komödie. Der Humor ist bisweilen sehr eigenwillig, wird dezent und trocken präsentiert und bietet zum Teil recht sonderbare und makabere Ideen. Der Wortwitz zündet zwar nicht immer aber die vereinzelten Slapstickeinlagen wissen zu gefallen. Die Geschichte wirkt etwas gemächlich und sprüht nicht jederzeit vor Spannung. Es gibt stylische Zombiemasken, Kopfschüsse und diverse andere Gore-Szenen zu sehen, die zu dem schwarzhumorigen Stil des Films passen. Für die o.g. Erotik sorgt die hammermäßige Anna Falchi.

6 von 10
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

DellaMorte DellAmore
DellaMorte DellAmore von Michele Soavi (DVD - 2007)
EUR 7,70
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen