Amazon.de: Kundenrezensionen: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen War mal ein guter Film...
Steiner habe ich mal im Kino gesehen, da hat er mich voll begeistert. Zwischenzeitlich ist er zwar in Sachen Ausstattung/Technik/Sound überholt, der Film an sich ist aber gut. Leider hat man wohl für die Verkaufsfassung einige Szenen, an die ich mich erinnern kann, herausgeschnitten. Besonders die Actionszenen (z. B. 'Schnurrbart' am MG oder der Tod Leutnant Tribichs)...
Veröffentlicht am 3. September 2005 von cheruskerarmin

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versus
28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Guter Film, schlechte DVD
Der Film selber ist einwandfrei. Einer der besten Kriegsfilme. Absolut handwerklich perfekt, wie gewohnt von Sam Peckinpah. Leider entspricht die DVD nicht meinen Erwartungen. Außer dem Kinotrailer und Trailern von anderen Filmen hat die DVD kein besonderes Bonusmaterial. Leider gibt es auch nur die deutsche Sprachversion. Was aber am ärgerlichsten ist, ist die Tatsache...
Am 21. Oktober 2000 veröffentlicht

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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Guter Film, schlechte DVD, 21. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Der Film selber ist einwandfrei. Einer der besten Kriegsfilme. Absolut handwerklich perfekt, wie gewohnt von Sam Peckinpah. Leider entspricht die DVD nicht meinen Erwartungen. Außer dem Kinotrailer und Trailern von anderen Filmen hat die DVD kein besonderes Bonusmaterial. Leider gibt es auch nur die deutsche Sprachversion. Was aber am ärgerlichsten ist, ist die Tatsache das auch diese Version geschnitten ist, obwohl der Film schon immer ab 16 Jahren freigegeben war. Schade.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen War mal ein guter Film..., 3. September 2005
Von cheruskerarmin "cheruskerarmin" (Neckarsulm, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Steiner habe ich mal im Kino gesehen, da hat er mich voll begeistert. Zwischenzeitlich ist er zwar in Sachen Ausstattung/Technik/Sound überholt, der Film an sich ist aber gut. Leider hat man wohl für die Verkaufsfassung einige Szenen, an die ich mich erinnern kann, herausgeschnitten. Besonders die Actionszenen (z. B. 'Schnurrbart' am MG oder der Tod Leutnant Tribichs) waren in der Kinoversion ausführlicher (viel Zeitlupe) und auch blutiger. Wer darauf aber nicht soviel Wert legt, kann sich diesen Film zulegen. Es ist auch halt einer der wenigen Filme , wo die Hauptdarsteller mal die Deutschen sind. Den Teil 2 kann man sich wirklich schenken, James Coburn einfach mit Richard Burton auszutauschen und dann noch ein anderer Regisseur, eine übertriebene Story an ganz anderen Schauplätzen - insgesamt halt ein kläglicher Versuch, eine Fortsetzung zu inszenieren.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen One of the Best, 23. Januar 2003
Von Ein Kunde
"Ich zeige Ihnen, wo die eisernen Kreuze wachsen"...
Peckinpah hat mit diesem Film neben "The Wild Bunch" definitiv sein zweites Meisterwerk geschaffen.
Sollte jemand "Saving Private Ryan" als achso realistisches Panoptikum des WWII ansehen, so möge er einen Blick auf diesen filmischen Reißwolf werfen. Nie zuvor und nachher wurde der Krieg so schonungslos realistisch und objektiv dargestellt. Selbst unter dem heutigen Gesichtspunkt der "Matrix"-verwöhnten Zuschauer ist "Steiner" ein blutiges Gesamtkunstwerk und ein Unikum -immerhin wird der Ostfeldzug der Wehrmacht aus deutscher und somit 'aggressorischer' Sicht beleuchtet.
Ein Glück, daß Peckinpah, dem zur gleichen Zeit die Regie zu "King Kong" und "Superman" angeboten wurde, diese zugunsten dieser vielschichtigen Story ablehnte.
Unbedingt ansehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Rätselhaft, 2. Januar 2009
Gehört ganz klar zu den 6 besten Kriegsfilmen, die je gedreht wurden. Warum aber dieser Schatz der Filmgeschichte nur in geschnittener Version, noch dazu in Mono und dem antiken Format 4:3 angeboten wird, ist absolut rätselhaft!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen authentischer Kriegsfilm mit Starbesetzung, 15. Februar 2009
Nach dem Abbruch der deutschen Offensive im Raum Kursk im Juli 1943 befindet sich die gesamte Ostfront in der Defensive. Oberleutnant Steiner (James Coburn) führt als Nachhut Rückzugsgefechte auf der Taman-Halbinsel am Schwarzen Meer. Aufgrund seiner eigenwilligen Entscheidungen und seiner unverhohlenen Ablehnung dem Krieg gegenüber, bekommt er ein ums andere Mal Ärger, wird aber immer wieder von seinem Vorgesetzten Oberst Brandt (James Mason) gedeckt, weil dieser in ihm einen hervorragenden und verlässlichen Soldaten erkennt. Neues Ungemach droht, als Steiners Zug Hauptmann Stransky (Maximilian Schell) unterstellt wird. Der preußische Aristokrat ist ein Disziplinfanatiker und strebt nach Ruhm und Ehre, will um jeden Preis das Eiserne Kreuz ergattern. Derartig verblendeter Ehrgeiz ist Steiner suspekt und schon bald begegnen sich beide mit offener Ablehnung. Diese droht zu eskalieren, während Steiners Zug in den verlustreichen Kämpfen Mann um Mann schrumpft.
Dieser europäische Kriegsfilm aus dem Jahre 1977 ist mit sechs Oscarpreisträgern sowie einer Reihe namhafter deutscher Schauspieler hervorragend besetzt und zeichnet ein differenzierteres Bild des deutschen Soldaten als frühere amerikanische Produktionen. Eindrucksvoll gelingt es, einen vom Krieg abgestoßenen aber trotzdem seinen Kameraden in Treue verpflichteten deutschen Unteroffizier zu skizzieren, der das sinnlose Töten ablehnt und trotzdem in den endlosen Kämpfen unweigerlich verroht. Es werden ehrgeizige gewissenlose Verbrecher genauso gezeigt wie einfache Landser, die nicht für Führer und Vaterland, sondern lediglich für das eigene Überleben und das der Kameraden kämpfen. "Steiner - Das eiserne Kreuz" zeigt eindrucksvoll den Schrecken und die Sinnlosigkeit des Krieges, brillant inszeniert und mit einem absoluten Staraufgebot, das seinesgleichen sucht. (250 Wörter)
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14 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit Sicherheit mehr Sein als Schein, 7. April 2002
Die Bedeutung dieses Spielfilms liegt wahrscheinlich weniger in dessen filmischer Leistung an sich als darin, daß er genau die Schilderung des Krieges wiedergibt, an der es bei dem wohl enormen und - bei allem Pessimismus, die Bewältigung des Zweiten Weltkrieges werde mit der Zeit nicht besser, so angesichts "Saving Private Ryan" - doch differenziert wertvollen Spielfilmguts, bis dahin einfach fehlte: Einer kritischen und doch nicht unpersönlichen und lebensfremden Darbietung eines modernen Krieges.

Genau damit erreichen die Produzenten aber ein Unikum in der Filmgeschichte.

Dabei würde man doch erwarten, ein Jahrhundert der Kriege habe längst als Folge aufschreienden Verlangens nach einer Abrechnung mit jenem selber ein Werk über das Fronterlebnis entstehen lassen, das weder verherrlicht noch emotionalisiert, so im Gegensatz zu der Kritik wie man sie in Deutschland insbesondere den amerikanischen Filmproduzenten vorwirft, noch ein solches, daß das Kriegserlebnis in Unpersönlichkeiten erstarren läßt und in der Sorge der Nichterfüllung der Erwartung, der Setzung deutlicher moralischer Wertungen nachzukommen, die Thematik des Krieges nicht vielseitig genug behandelt, eine Kritik wie es die deutsche Nachkriegsfilmindustrie sich wohl eingestehen muß, mag sie doch hervorragende Werke geschaffen haben.

"Steiner - Das eiserne Kreuz" ist angesichts dieser Mängelfestellung der Filme von jenseits sowie von diesseits des Atlantiks ein Lichtblick. Im Zentrum des Geschehens stehen Oberfeldwebel Steiner und sein Antagonist, Hauptmann Stransky. Nicht nur der Konflikt zwischen diesen gegensätzlichen Schicksalsträgern, die es beide zueinander verschlagen hat, erlaubt Einblick in deren Betrachtungen über das Leben und Sterben unter dem Aspekt des Fronterlebnisses.

Steiner ist im Großen und Ganzen wohl kein politischer Soldat, doch sieht er den Krieg nicht als notwendiges Übel im Sinne der Verfolgung staatspolitischer Ziele, wie es die angeordnete gegenwärtige Anschauung wohl hielt und der Meinung des Landsers wohl abverlangte, dagegen ist sein Menschenbild zumindest insoweit komplexer, als es unklar bleibt, ob Krieg seiner Meinung nach überhaupt zu vermeiden ist. Dieser Schwebezustand zwischen einer einerseits nüchternen, abgeklärten jedoch anderseits selbst unter diesen Bedingungen entwicklungsfähigen und regenerativen Person in Steiner ist es, der die Voraussetzung dafür schafft, daß der Zuschauer Steiner stets als vertrauenswürdigen Spiegel und Gutachter der täglich neuen Schrecken wahrnimmt, und in ihm trotz dieser passiven Eigenschaft einen Agitator erkennt, der im Zentrum von Ausgang und Verlauf der Handlung steht, eben dort, wo ein sonst abgeklärter Soldat nicht mehr handeln würde.

Es ist dieser Ausgleich aus Apathie und Initiative der Steiner als Tragikheld hervortreten läßt, weit bevor er seinen neuen Kompaniechef und baldigen Widerstreiter zum ersten Mal begegnet. Auch Stransky mag ähnliche Anschauung hegen. Auch er ist auf seine Weise ein Tragikheld.

Was Steiner und Stransky jedoch unweigerlich voneinander trennt ist deren Umgang mit ihrem Schicksal an der Ostfront, wodurch zwei unvereinbare Lebensführungen in gefährliche Nähe geraten die durch das unmittelbare Dienstverhältnis rasch aneinander auflaufen: Stranskys Ziel ist es, vor seiner Familie durch den Erwerb des Eisernen Kreuzes an Achtung zu gewinnen. Steiners Anliegen ist es dagegen, sein Eigenes und das Leben anderer Soldaten, so insbesondere derjenigen in seinem Zug, möglichst zu bewahren. Der Konflikt beginnt sich abzuzeichnen, als Steiner die Kompanieführung Stranskys erfährt.

Der anhaltende Konflikt fordert Stransky und Steiner in unzähligen verbalen Streitigkeiten, die sich anfangs in den Grenzen der verdeckten Sprache zwischen kühler, sachlicher Schilderung der eigenen Verlangen und ironischen Aussprüchen der Abneigung halten, und schließlich, in Angesichts des Todes, in Szenen in denen deren innersten Überlegungen Preis gegeben werden. Dadurch wird der Zuschauer originellen und zutiefst authentischen Überlegungen zur Existenz am Rande des Abgrundes ausgesetzt.

Der tägliche Kampf ums Überleben, umfassend betrachtet auf der Ebene übergeordneter Kampfhandlungen des Krieges als Makrokosmos, wird in einen kausalen Zusammenhang mit dem Mikrokosmos einzelner Handlungen der Soldaten an ausgewählten Frontabschnitten, durch Stransky und Steiner und deren Funktion als kriegsteilnehmende und damit kriegsprägende Bindeglieder, gebracht. Dieses Verhältnis der Beziehung zwischen Stransky und Steiner erhält somit eine Bedeutung im Kern des Kriegsgeschehens als Einzelfall sowie darüber hinaus als Geschehen von Allgemeingültigkeit zu beurteilen an der Tragweite des Ausmaßes persönlicher Entscheidungen und sonstigen Gestaltungsraum auf den Kriegsverlauf, die auf einzelne, erkennbare Personen zurückzuführen ist, und deren Zumessung als entscheidende Eigenschaft und wirkende Ursache auf den Verlauf des Krieges verdeutlicht wird.

Steiner selbst ist keine Konzeption der Unschuld. Auch er tötet, und unmittelbar nach manch einem Nahkampf erspäht der Zuschauer in Steiners Augen das instinktive Lebensglück, das durch den Tod eines Gegners und damit dem erfolgreichen Behaupten des eigenen Überlebens inmitten soviel Grauen geradezu phoenixartig ersteht, nur um beim Herannahen der nächsten Bedrohung wieder zu erlöschen. Steiners Authentizität und eigene Gebundenheit an Zeit und Ort gekoppelt mit seinem persönliche Ehrbegriff, der ihn zumindest soweit möglich nach eigener Vorgabe zu denken und zu handeln veranlaßt, geben ihm und dadurch dem Zuschauer die Freiheit das Kriegsgeschehen im Wirken auf die eigene Existenz, jenseits bekannter, ohnehin offensichtlicher Erkenntnissen über den Krieg im Zuge des Gut und Böse, zu erfahren.

Der zutiefst persönliche und umfassende Umgang mit der Existenz des Soldaten an der Front, der dem Spielfilm unter den deutschen mit dem Thema Krieg die Wertung der Einzigartigkeit verleiht, ist gleichsam dessen ansehnlichste Qualität.

Denn auch in Deutschland sollte man verstehen, daß eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, insbesondere wenn der Zweite Weltkrieg der Gegenstand des Spielfilms ist, weder beendet und schon gar nicht damit vollendet ist, daß die Botschaft "Krieg ist fürchterlich und aus moralischer Sicht zu verwerfen" dem Betrachter vorgeworfen wird. Gerade wenn ein Film kritisch sein soll, bedarf es einer authentischen Überlieferung. Nur so besteht die Aussicht, daß der Zuschauer Verständnis für ein ihm wohl - mehr und mehr - erpartes Erlebnis aufbringt. Der Mensch der medialen Unterhaltungskultur lernt nun einmal nicht aus Geschichtsbüchern. Es muß ihm schon schmackhafter gemacht werden, sollte ein Schimmer der Hoffnung noch über dem Ausgang der Frage stehen, ob der Mensch in der Lage sei, jemals aus der Geschichte zu lernen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Antikriegsfilm!, 21. September 2009
Steiner - Das eiserne Kreuz frei n. der Romanvorlage "Das geduldige Fleisch"!

Ich habe diesen Film Anf. der achziger schon auf VHS u. im Kino gesehen.

Ein bemerkenswerter Film in vielerlei Hinsicht!

Sehr gute Besetzung, auch v. deutscher Seite, vor allem m. vielen guten deutschen Schauspielern. Da eine US amerikanische Produktion, viel die Hauptrolle natürlich an einen Amerikaner, wobei James Coburn recht überzeugend agiert!
Die Kamfszenen sind auch aus heutiger Sicht hervorragend,sehr aufwendig (ohne Bluescreen!) handwerklich perfekt ohne Schnickschnack!
Die Story um Feldwebel Steiner überzeugt, die Dialoge sind glaubwürdig u. es wird schnell klar das dieser Feldwebel Steiner eigentlich zum Pazifist geworden ist! Er glaubt nicht nur das der WW2 verloren ist, nein er hasst seine Uniform und somit auch das System, das Ihn zwang "...die deutsche Kultur in Rußland zu verbreiten und zwar gründlich..." Unrecht zu begehen.

Ein Highlight, die Lazarett Szenen m. dem verwundeten Steiner!

Leider werden viele junge Leute sich höchstens an "Private James Rayn", "Pearl Harbour" u. den größten Müll "Inglorius Bastards" erinnern.

Doch dieser , bis auf kleine Ausnahmen furiose Film v. Sam Packinpah ist deutlich vielschichtiger in Handlung u. Charakteren!

Für mich Prädikat "Besonders wertvoll".

Fazit: Für eine US-Produktion zum Thema WW2 sicher einer der gelungensten Filme überhaupt!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Glaubhaft und spannend, 16. Mai 2003
Ein Superfilm, den man gern häufiger sieht. Er ist spannend gemacht (trotz der beschränkten Mittel) und es werden die unterschiedlichsten Charaktere glaubhaft von Ihren Darstellern gespielt. Allein die Interaktionen zwischen Coburn, Schell, Mason und Warner sind schon genial.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Authentisch ja, Schonunglos nein., 6. Mai 2003
Insgesamt sicher ein authentischer Film, der die allgemeine Gefühlskälte während der sich langsam anbahnenden Katastrophe an der Ostfront wiederspiegelt. Mitverantwortlich dafür sind nicht zuletzt die exzellenten Schauspieler, die Ihre vielschichtigen Charaktere perfekt ausspielen. Allerdings ist der Film, wie vielerorts betont, alles andere als ein „schonungsloser" Antikriegsfilm. Vielmehr liegt der Schwerpunkt von „Steiner - DEK1" in der Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren, was ganz sicher kein Nachteil ist, sondern ähnlich wie Platoon den alltäglichen Wahnsinn aufzeigt, an allen Fronten gleichzeitig kämpfen zu müssen.

Wer allerdings einen schonungslosen, realistischen und abschreckenden Eindruck über die Geschehnisse gegen Ende des Russlandfeldzuges bzw. dessen Wendepunkt, dem Kampf um das heutige Wolgagrad haben möchte, ist mit „Stalingrad" wesentlich besser beraten.

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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Bewertung im Kontext zum Buch, 6. Februar 2007
Wer zuerst ein Buch liest und anschließend eine filmische Umsetzung sieht, ist nicht selten eher enttäuscht von letzterem. Dies kann selbstverständlich auch im Falle von 'Steiner - Das Eiserne Kreuz' vorkommen. Als Filmvorlage diente ein hervorragendes literarisches Werk von Willi Heinrich.

Würde man alle Szenen einen Buches im Film umsetzten, kann dies leicht den zeitlichen Rahmen sprengen. So wurden auch hier vieles ausgeklammert: Die einstige Geliebte Steiners, der zur Last gelegte Diebstahl, Steiners Urlaub auf Krim, der Kampf um die Fabrik und vieles mehr.

Auch wurde einiges anders dargestellt: Schranskys Versuch, den homosexuellen Adjutanten zu outen, das Zurücklassen des deutschen Soldaten bei den russischen Soldatinnen, die Racheabsicht Steiners für den Verrat durch Schransky u.a.

Auffallend ist auch, dass der lange Marsch, im Buch gleich zu Anfang beschrieben, im Film erst gegen Schluß dargestellt wird, also völlig dem geschichtlichen Faden der Geschichte entrissen.

Nach meiner subjektiven Meinug spiegelt James Coburn in seiner wenig dynamischen, steif erscheinenden Art die Person Steiner nicht angemessen. Zudem wurden die Personen des Zuges Steiners sehr vernachlässigt, so dass deren Zusammenhalt, deren Persönlichkeiten nicht zum Ausdruck kommen. Überhaupt werden nur wenige Emotionen vermittelt, was vermutlich auf den allgemeinen Stil des Regisseurs zurückzuführen ist. So erscheint alles recht kalt und oberflächlich.

Doch selbst unabhängig vom Buch wäre ich nur wenig von diesem Film begeistert, der eher durchschnittlich erscheint - insbesondere im Hintergrund heutiger Regieführung.
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