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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Drama mit Tiefgang das zum Nachdenken anregt!
Das Fest (1998)
Drehbuch: Thomas Winterberg, Mogens Rukov

Ein Drama mit Tiefgang das zum Nachdenken anregt!

Einleitung:

Eine tragische Erzählung über den Missbrauch zweier Kinder einer Großfamilie durch den eigenen Vater.
Die Geschichte besitzt wahre Wurzeln und wurde zuerst in einer dänischen...
Vor 15 Monaten von Patrick veröffentlicht

versus
8 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung !
Sorry, aber ich kann den Hype um diesen Film leider nicht nachvollziehen. Das sicherlich schreckliche Psychogramm dieser Familie geht unter die Haut. Das Verhaltensmuster der einzelnen Charaktere, inkl. der verschiedenartigen Wendungen ist für mich leider nicht nachvollziehbar. Eigentlich bin ich von diesem Film und ihren Charakteren nur genervt, da alles nur...
Veröffentlicht am 15. Januar 2011 von M. Rintelmann


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Drama mit Tiefgang das zum Nachdenken anregt!, 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
Das Fest (1998)
Drehbuch: Thomas Winterberg, Mogens Rukov

Ein Drama mit Tiefgang das zum Nachdenken anregt!

Einleitung:

Eine tragische Erzählung über den Missbrauch zweier Kinder einer Großfamilie durch den eigenen Vater.
Die Geschichte besitzt wahre Wurzeln und wurde zuerst in einer dänischen Radiotalkshow, erzählt. Der Erzähler verwies jedoch darauf, dass diese Geschichte von ihm erfunden worden sei, nach geneuerte Recherche stellte sie sich jedoch als wahr heraus.

Inhalt:
Die Handlung beginnt mit der bevorstehen Geburtstagsfeier des Familienoberhauptes Helge anlässlich zu seinem 60 Geburtstag. Somit kommt die gesamte familiale, darunter auch seine Kinder, zusammen. Nach und nach kommen im Verlauf der Festlichkeiten erschreckende Tatsachen über das Geburtstagskind und im Zusammenhang mit seiner familiale an das Tageslicht. Eine traurige, sehr dramatische Vergangenheit, auch um den Tod eines seiner Kinder, wird zum Mittelpunkt des Geschehens.
Ein sehr, sehr guter Film mit einer tiefgründigen und erschütternden Handlung wird hier geboten. Die Dialoge sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden besitzen eine besondere Schwere. Die Musik ist traurig bis nachdenklich gehalten und untermauert die bedrückende Stimmung der Thematik. Ein Film zum Nachdenken und mit einiger Kritik an unserer Gesellschaft versetzt. Ein Dram mit Tiefgang basierend auf wahren Ereignissen.

Sehr zu empfehlen und eine blick wert.

Aber Vorsicht, wer auf Action, Vergeltung und Mord und Totschlag hofft, ist hier falsch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Fest, 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
Bei diesem Film stimmt wirklich fast alles. Die Schauspieler legen wirkliche Glanzleistungen hin und auch die Geschichte befindet sich auf höchstem Niveau, sodass hier äußerst intelligent das Familienbild unserer Welt parodiert wird. Dadurch ergibt sich ein wirklich empfehlenswerter Film, der von Anfang an ein zwar bedrückendes, aber doch sehr interessantes Bild einer Familie zeichnet.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragendes Familiendrama mit Tiefgang, 12. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
"Das Fest" beginnt mit dem Eintreffen der Familienmitglieder zum runden Geburtstag des Familienoberhauptes auf dessen Landsitz. Das Psychogramm einer Familie wird gezeichnet, mit all seinen verschiedenen Charakteren und Schicksalen. Doch dann beginnt der Film, noch tiefer zu gehen - der älteste Sohn des Jubilars zerrt eine bittere, widerliche Wahrheit ans Tageslicht, die alles verändern wird.
Ein fesselnder, spannender Film, der durch die brillant gespielten Charaktere getragen wird. Dazu kommt die unkonventionelle "Dogma"-Technik: Alles ist nur mit Handkameras gefilmt und ohne künstliches Licht oder künstlichen Ton. Das mag gewöhnungsbedürftig sein (Mein Magen mochte sich nach dem 2. Dogma-Film "Idioten" nicht mehr dran gewöhnen, leider... Aber auf dem Fernsehschirm ist das besser zu vertragen - dies nur für Empfindliche), aber lohnt sich des Ansehens absolut. Ein Filmjuwel, absolut sehenswert!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Familientragödie, 31. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
In "Das Fest" öffnet Thomas Vinterberg den Vorhang einer gutbürgerlichen Familie und läd ein in deren Geheimnisse. Die verstörende Familientragödie handelt nicht nur von einem zynischen Kinderschänder, für den es am Ende keine Verzeihung, sondern nur die Ächtung gibt, sondern auch und vor allem von einer Familie, die nicht dazu fähig ist, sich mit der ungeheuerlichen Tat auseinanderzusetzen.
Thomas Vinterberg zeit die Familie als keinen schützenden Rückhalt sondern offenbart sie in diesem Film als einen Ort der Qualen.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schmerzliche Nähe, 17. September 2004
Von 
Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
"Das Fest" ist bis jetzt der erste und einzige im Geiste des "Dogma 95" gedrehte Film, den ich gesehen habe, und das auch mehr aus Zufall. Bezeichnenderweise dachte ich zunächst, ich befände mich in einem Dokumentarfilm- Kameraführung, Agieren der Schauspieler und vieles mehr irritieren auf den ersten Blick. Dennoch ist "Das Fest" ein Film, der den Zuschauer wie ein Sog in sich hineinzieht, dem man sich kaum entziehen kann.
Handlung und Methodik der Präsentation sind hier beide gleich wichtig; vielleicht ist es auf Grund ihrer (nun auch schon wieder "veralteten") mutigen und radikalen Ausführung die Methode noch mehr. Zunächst zu ersterem: Der Plot selbst ist schon ein ungeheuer diffizil umzusetzender und auf einem heiklen Thema begründet: Missbrauch innerhalb der Familie. Der Familienpatriarch Helge feiert seinen 60. Geburtstag in einem Hotel; die Söhne Christian und Michael, die Tochter Helene mit ihrem Freund Gbatokai und die ganze unvermeidliche Rest- Familie versammeln sich. Während des Festessens ergreift Christian das Wort und bezichtigt den Vater, seine Kinder früher regelmäßig missbraucht zu haben. Zunächst halten die Anwesenden das für einen Scherz, dann gewinnen Verdrängung und wütende bis hilflose Abwehrreaktionen die Oberhand. Unterdrückte Konflikte brechen langsam auf und spitzen sich zu- bis ein Brief der Tochter, die sich umbrachte, die Wahrheit schmerzlich ans Licht bringt.
Vieles an diesem Film ist ungewohnt, problematisch und gewagt: So wird- im Sinne des "Dogma"- nur mit der (grobkörnigen) Handkamera gefilmt, der Ton ist ungefiltert, das Geschehen spielt am Originalschauplatz, die Darsteller agieren erschreckend- nein, erschütternd- echt, zurückgenommen und ausgebrochen je nach Situation. Dies ist einer der Stärken des Films, die gerade ein so reduziert präsentiertes Werk doppelt tragen müssen: die Leistungen der Darsteller sind durchweg von einer unglaublichen (und durch die Kameraführung noch intensivierten) Authentizität bis hin zum Nerven freilegenden Naturalismus. Jeder Charakter entzieht sich eindimensionaler Beurteilung; Auflösungen wirken immer mit Vorbehalt. Kurz: Es kommt dem Leben sehr nahe.
Man kann diskutieren, ob ein so bemühter und gewollter Realismus wirklich fördernd und anregend und ob er mit jedem Thema kombinierbar ist. Hier- in der so intimen familiären Atmosphäre- ist er genau das richtige Versatzstück. Die Nähe und Unausweichlichkeit der Bindungen, die gebrochenen Charaktere der Figuren, das Kranke der Atmosphäre- diese Implikationen werden durch das Spiel der Kamera noch multipliziert. So ist "Das Fest" ein in seiner Sparte herausragender, Konventionen wirkungsvoll durchbrechender Film, der nicht jedem etwas sagen wird. Vielleicht weniger Film denn Lehrstück oder Studie, weiß er dennoch zu fesseln.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen psychologisch gelungener film, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
der hotelier helge feiert seinen 60. geburtstag. schon bei der anreise der vielen gäste zeigen sich erste auffälligkeiten bei den beiden söhnen (henning moritzen, thomas bo larsen), der eine aggressiv gehemmt, der andere völlig überschießend. die auffälligkeiten gehen weiter, zunächst nur beim aggressiv enthemmten sohn in seiner eigenen familie.
dann hält christian, der älteste, die rede, die sein vater von zwei möglichen ausgesucht hat .... in dieser offenbart der sohn eine schreckliche vergangenheit:"wenn vater mit uns baden gin..."

alsbald beginnen alle abwehrformationen, die in familiensystemen wirken, zu greifen: flucht, verdrängung, schuldig sprechen des opfers .... das ringen um die wahrheit beginnt ....

ein sehr mutiger film über ein tabuthema, welches auch die auffälligkeit der ganzen familie und ihrer mitglieder inklusive der ganzen umgebung aufzeigt sowie das ringen der opfer um anerkennung der wahrheit.

ein absolut sehenswerter film
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme aller Zeiten - Absolut lohnenswert, 7. August 2000
Von Ein Kunde
Ein absolut genialer Film und des Spezialpreises in Cannes absolut würdig! Die Schauspieler bieten grandiose Leistungen, die Story ist wirklich gut und mal nicht so ein Hollywood-Einheitsbrei. Außerdem zeigt sich hier der Sinn der Dogmaregeln: Dadurch, dass nur natürliches Licht verwendet wird und Nachvertonung verboten ist, hat der Film automatisch die Atmosphäre eines Familienvideos, was den Zuschauer zwingt, sich wirklich mit der Handlung zu identifizieren und auseinanderzusetzen!
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4.0 von 5 Sternen Papa wollte baden!, 23. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
Runde Geburtstage sind normalerweise ein Anlass, die zurückgelegte Wegstrecke des Jubilars in verklärter Nostalgie hochleben zu lassen. Die etwas dunkleren Kapitel, die es wohl in jeder Biografie mehr oder weniger gibt, spart man dabei anstandshalber freilich aus. Bei dieser wohlbetuchten dänischen Großfamilie, die zum 60. Geburtstag des Familienpatriarchen (Henning Moritzen) zusammenkommt, ist von Anfang an alles anders. Eine Bilderbuchfamilie, die seinen Vorstellungen entspricht, kann der wohlhabende Hotelier weiß Gott nicht vorweisen. Der jüngste Sohn Michael (Thomas Bo Larsen) ist ein chauvinistischer Choleriker, der im Hinterzimmer des Anwesens eine Bedienstete zusammenschlägt, die damit drohte, die gemeinsame Affäre seiner Frau zu offenbaren. Seine Schwester Helene (Paprika Steen) wiederum hat sich beharrlich dem Wunsch ihrer Eltern verweigert, Jura zu studieren. Der Erstgeborene Christian (Ulrich Thomsen) hat in den Augen seines alten Herren den Makel, dass er immer noch ledig ist. Er ist auch so verdächtig ruhig und hat immer diesen nachdenklichen Blick im Gesicht. Den langen Weg vom Bahnhof kam er gelaufen, anstatt ein Taxi zu nehmen, als wollte er vor der anstehenden Transgression noch einmal in sich gehen. Auf dem Geburtstagsbankett wird ihm als ältesten Sohn die Ehre zu Teil, die Lobrede auf seinen Vater zu halten. Und da wird ganz schnell klar, warum er so bindungsunfähig und introvertiert ist: Der Vater hat ihn als Kind missbraucht. Zusammen mit seiner zweiten Schwester, die sich deswegen das Leben nahm. In dieser Rede mit dem obskuren Titel "Papa wollte baden" lässt er jetzt alles raus, was sich über die Jahre an unausgesprochenen Worten angestaut hat. Von innen nach außen, ohne Rücksicht auf Verluste. Ein verbales Massaker in feierlichem und subliminalem Ton vor versammelter Verwandtschaft. Dabei hatte der Jubilar sein Schicksal selbst in der Hand. Denn er konnte die Art und Weise seiner Lobpreisung aus zwei Umschlägen zwischen einer geschönten und einer wahren Rede selbst wählen. Er setzte auf den grünen Umschlag und zieht so die Wahrheit. Wer denkt, dass jetzt die Party gelaufen ist, der irrt. Die emotionalen Eisberge, die da vor Christian sitzen, halten kurz inne und feiern weiter, als wäre nichts gewesen. Auch die Mutter macht sich durch ihr Schweigen mitschuldig, um die heile Welt einer Familie nicht zu gefährden, die längst nicht mehr existiert. Die Schuld wird beim Opfer gesucht. War Christian nicht immer schon ein wenig geisteskrank? Da steht Christian wieder auf, klopft erneut mit dem Messer an das Glas und läutet so die nächste Runde im verbalen Kampf gegen den Schänder ein, der an der langen Tafel genau ihm gegenüber am anderen Ende sitzt. Ein kathartisches Outing wird hier als Brechen der Kruste des Schweigens in Form eines gnadenlosen Showdowns inszeniert, bei dem auf jegliche Art von Subtilität gepfiffen wird. Ohne Umschweife und Untertöne wird von Angesicht zu Angesicht miteinander abgerechnet.

Das Fest ist von seiner Machart her ein puristischer Film. Die starren Kameraeinstellungen wirken fast schon wie Aufnahmen von einer Überwachungskamera. Die abrupten Bewegungen der Handkamera evozieren sehr gut die nervöse Stimmung, die über der Festgesellschaft liegt. Auf die übliche Ausleuchtung der Sets wurde genauso verzichtet wie auch auf Filter und einen professionellen Soundtrack. Die Ausstattung ist spärlich. Der Name des Regisseurs fehlt im Abspann. Thomas Vinterberg lebt mit dieser Art des reduzierten "Film pur" die Keuschheitsregeln der Dogme 95. Einige der selbst auferlegten Verbote umgeht er dabei geschickt, indem er als Substitut für den fehlenden Soundtrack die Geburtstagsgesellschaft regelmäßig singen lässt. Dass sein Name in den Credits doch noch auftaucht, ermöglicht ein Cameo-Auftritt als Taxifahrer. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur das Entlarven der Schandtat, sondern eng damit verknüpft vor allem die Familienstruktur und -hierarchie. Spätestens als der Patriarch ganz am Anfang des Films seinen ältesten Sohn gönnerhaft die Wange tätschelt, wird ganz schnell klar, wo hier die Referenzen liegen und wer bei der Figurenzeichnung (im wahrsten Sinne des Wortes) Pate stand. Vinterbergs Faible für Figuren wie Vito, Sonny und Michael Corleone kommt hier klar zum Ausdruck. Die Idee, auf Hochglanz zu verzichten und im spartanischen Digital-Video-Format große Geschichten klein und authentisch zu erzählen, löste eine Welle aus, die selbst in Hollywood mittlerweile viele Imitatoren (z.B. Jonathan Demmes "Rachels Hochzeit") anzieht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Papa feiert seinen 60igsten....ein Drama!, 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
Was für ein Film. Hab ich heute im TV gesehn.
Familienfest - runder Geburtstag von Papa - und alle Söhne und Töchter kamen mit Anhang.
Alles Friede, Freude, Eierkuchen bis der inzwischen erwachsene, jüngste Sohn eine Tischrede hält, die es in sich hat - seine Worte über seinen Vater sind skandalös, undenkbar und werden von der Tischgesellschaft vollkommen ignoriert.... jeder tut so als wäre nichts, und das geht weiter so, und steigert sich bis zu einem Punkt, wo die Wahrheit unerträglich wird und es nichts mehr zu leugnen gibt.
Ich war von diesem Film sehr beeindruckt, und völlig gefangen von dem Schauspiel der
Protagonisten. Ich kann nur ein bescheidenes großes Kompliment für dieses Meisterwerk
abgeben. Interessante Charakterstudien, excellente Schauspieler!
Ganz große Schauspielkunst.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dänisches Dogma-Meisterwerk, 31. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Fest (DVD)
"Das Fest" ist mein erster Dogma-Film, den ich bisher gesehen hab. Ich habe mich davor nur ganz kurz über den "Dogma-Film" und dessen Regeln informiert. Es soll nur an Originalorten gedreht werden, es wird keine Musik nachträglich hinzugefügt, keine Spezialeffekte, keine künstliche Beleuchtung und am wichtigsten: es wird mit einer Handkamera gedreht. Okay, ich gebe zu: Ich liebe solche Filme! Jeder Film schafft im "Handkamera-Look" ein besonders intensive Atmosphäre. "Thomas Vinterbergs "Das Fest" ist keine Ausnahme. Schon in der Eingangsszene sieht man Christian, einen zentralen Charakter im Film, wie er mit seinem Handy auf einer ländlichen Strasse läuft. Das Bild ist hierbei teilweise suboptimal, da es oft unscharf wirkt oder die Farben etwas stören. Auf einem HD-Fernseher dürfte der Film wohl aufgrund der damals zwar modernen, aber mittlerweile veralteten Handkamera, keine gute Figur machen. Trotzdem wird jetzt schon eine tolle Atmosphäre erzeugt. Die ganzen Gäste treffen auf dem Anwesen ein, begrüßen sich, unterhalten sich. Hier ist die Stimmung noch wirklich ganz gut. Das es sich hierbei um die sogenannte "Ruhe vor dem Sturm" handelt läßt sich nur erahnen. Als Christian seine Rede halten muss kommt etwas unerwartetes...und die Geschichte erhält eine ganz neue Bedeutung. Das ist für mich ein "Aha-Effekt". Also ein Überraschungsmoment, der auch einen kleinen Twist mit sich bringt. Dire meisten Gäste wollen Christian nicht glauben, doch die Hinweiße werden immer deutlicher. Irgendwann kommt es auch schlussendlich zur Entladung, also dem "Sturm", als Christians Vater es auch zugibt. "Das Fest" portätiert auf eine beeindruckende Weise eine Situation, die überall und ähnlich passieren kann. Der Film zeigt viele vielsichtige Charaktere, die alle ihre Probleme haben, sich aber doch auf der Geburtstagsfeier des Vaters einfinden. Es werden viele verschiedene Verhaltensweisen gezeigt. Überhaupt könnte man sich als Zuschauer auc fragen, ob man den ähnlich reagiert hätte. Von Ulrich Thomsen bis hin zu Thomas Bo Larsen. Sie alle spielen ihre Rolle eindrucksvoll und realistisch. "Das Fest" ist ein kleines Meisterwerk aus Dänemark. Es bricht so ziemlich alle gängigen Kino-Konventionen und erzählt dabei eine schockierende wie auch überraschende Geschichte. Deshalb hier mal die Höchstwertung von 5 Sternen.
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Das Fest
Das Fest von Ulrich Thomsen (DVD - 1999)
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