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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen55
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am 27. Februar 2007
Ein Meisterwerk. Ein Film, wie er nur alle paar Jahre geschaffen wird. Seine Handlung lebt nicht nur von dem großartigen Drehbuch von Robert Bolt (1924-1995), sondern auch von den superben Darstellern, allen voran Jeremy Irons und Robert de Niro, den gegensätzlichen Hauptprotagonisten des Films. Aber auch Aidan Quinn und Liam Neeson machen in ihren Nebenrollen eine gute Figur. Jeder Cineast, der solche Filmepen liebt, kennt den Plot, weshalb ich hierzu nichts Weiteres schreibe, außer: ein bildgewaltiges menschliches Drama vor der sagenhaften Naturkulisse Südamerikas, ergreifend und bestürzend zugleich, das das politische Agieren des römisch-katholischen Jesuitenordens in keinem guten Licht zeigt und erzählt, wie die damaligen Kolonialherren, ob Spanier und Portugiesen, mit den Ureinwohnern umgesprungen sind. Ein trauriges Kapitel Kolonialgeschichte.

Die erste DVD-Ausgabe des Films besorgte EuroVideo: falsches Bildformat (nur 1,85:1), kein englischer Originalton, keine Extras - also eine für dieses Epos völlig unzureichende DVD-Ausgabe, die keinen Cineasten zufrieden stellen konnte.

Mit der Neuauflage von Kinowelt wird das nun endlich anders. Das 2 DVD-Set kommt in einem wunderschön aufgemachten Digipak im Schuber daher, gut verarbeitet, mit einem informativen, 16-seitigen Booklet. Ein brillantes Bild im Format 2.35:1 verwöhnt die Augen, der englische Originalton ist selbstverständlich vorhanden (deutsch und englisch Dolby Digital 5.1). Der aufschlussreiche Audiokommentar von Regisseur Roland Joffé hat deutsche Untertitel. Das Bonsumaterial auf Disc 2 kann sich sehen lassen: "Omnibus" lautet der Titel einer knapp einstündigen Doku über die Dreharbeiten, wobei der Fokus hier auf den indianischen Stamm gerichtet ist, der für die mehrwöchigen Dreharbeiten eigens zum Drehort geflogen wurde. Die Doku kann deutsch untertitelt werden. Überaus interessant fand ich die von Kinowelt eigens produzierte Analyse der Filmmusik von Ennio Morricone: neben dem Meister selbst kommt vor allem eine deutsche Musikwissenschaftlerin zu Wort, die sehr interessiert und mit Engagement dem Zuschauer einen interessanten Einblick in das Schaffen und die Gedankenwelt Morricones, soweit es um die Musik zu diesem Epos geht, vermittelt. Weiterhin gibt es den deutschen Kinotrailer und Texttafeln über die Hintergrundgeschichte zum Drehbuch , Auszeichnungen für den Film sowie Starinfos über de Niro, Irons, Joffé und Morricone. Insgesamt hat die Bonus-DVD eine Laufzeit von 106 Minuten.

Eine wirklich gelungene DVD-Veröffentlichung zu einem gelungenen Filmepos. Absolute Kaufempfehlung!
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am 5. Dezember 2008
Allein die Hinführung zum Thema ist genial: die Annäherung des Missionars (Jemeny Irons) an die Eingeborenen mit Hilfe einer Flöte. Die himmlische Musik von Ennio Morricone verleiht dem spannenden Abenteuer zusätzlichen Glanz. Die Hauptrollen sind mit Weltstars besetzt. Wir erhalten eine aufregende Geschichtsstunde über die Missionierung in Südamerika im 18. Jahrhundert. Es geht um Macht und Einfluss, Missionsarbeit und Versklavung. Vier Gruppierungen versuchen auf Kosten der Indios ihr politisches Süppchen zu kochen: Spanien, Portugal, die katholische Kirche und der Jesuitenorden kämpfen gegen einander um territoriale Herrschaftsansprüche. Intensiviert wird die Handlung durch die exemplarische Darstellung von Einzelschicksalen. Da gibt es den missionierenden Jesuitenpater und den zum Orden übergetretenen früheren Sklavenhändler (Robert deNiro), der sich dem Befehl seiner Vorgesetzten widersetzt und seinem Gewissen folgt. Beeindruckend wie die finale Auseinandersetzung ohne Dialoge auskommt und nur durch ausdrucksstarke Bilder in Szene gesetzt ist. Bei dem Massaker gibt es keine wirklichen Sieger oder Besiegte. Alle verlieren ' viele davon auch noch ihr Leben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Januar 2005
Was den Film angeht, gibt es zu dem bereits gesagten kaum etwas hinzuzufügen: opulentes Kino, bei dem Story, Schauspiel, Musik und Bilder aus einem Guss sind.
Aber gerade bei den Bildern fängt bei dieser DVD das Elend schon an. Das ganze kommt daher wie ein schlechter Mitschnitt einer heruntergenudelten Kinokopie, im Bahnhofskino mit der Videokamera abgefilmt: bleiche Farben, übersteuerte Lichter, unscharfe Konturen, Fusseln, Staub, Kratzer. Dazu kommt ein schlechtes Encoding; die Bilder ähneln machmal mehr einem Mosaik.
Und warum muß der im CinemaScope-Format aufgenommene Film ins 16:9-Format herunterkastriert werden? Der Bildaufbau bricht dabei zusammen und damit die gesamte Wirkung dieses wunderbaren Films.
Fazit: rausgeschmissenes Geld für diese DVD-Version. Die Abzüge gibt es allein für die minderwertige technische Qualität dieser Ausgabe.
Hoffentlich wird dieser Film noch einmal in einer würdigeren Fassung herausgebracht.
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am 6. April 2000
Dieser Film hat alles um in die Geschichte als Kulturgut einzugehen: die Aufnahmen, die Geschichte, die Schauspieler, die Kostüme und einen phantatischen Soundtrack. Der Gegensatz zwischen Musik und Handlung schafft es den Zuschauer zu packen und in diesen Film versinken zu lassen - menschenverachtende Taten begleitet von traumhaft sakralen Klängen reissen mit und rühren an (egal ob Christ, Atheist etc.). Die Menschlichkeit und das Machtspiel von Institutionen wurde noch nie so ergreifend inszeniert. Ich lese solche Rezensionen eigentlich selbst nicht gerne, aber "Ehre wem Ehre gebührt". Viel Spaß damit!
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am 24. Februar 2006
Was auch immer man Ihnen über diesen Film positives erzählt hat - es ist wahr. Dieser Film ist wirklich großes Kino!
Leider hat die für ihre Liebe zum Kino berüchtigte Firma EuroVideo mal wieder Ihre Finger im Spiel. Das Ergebnis: eine extrem lieblose Umsetzung. Mieses Bild, gerade einmal akzeptabler Ton. Keinerlei Extras außer Trailern. Aus Sparsamkeit wurde die unverzichtbare Originaltonpur verzichtet, alle Daten müssen sich auf eine läppische DVD-5 drängen.
Fazit: Egal wie billig dieser Film Ihnen verkauft wird - eine derart billige Umsetzung hat der Film niocht verdient!
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am 21. November 2014
Ein großartiger Film!
Sehr sehenswert, und auch wenn er ein bisschen älter ist sind diese Probleme immer noch aktuell!

Was ich persönlich bei den schlechteren Rezensionen nicht verstehe, dass sich die Meisten dieser Kommentare auf die Technik und die DVD Qualität beziehen. Gebt doch wenigstens trotzdem ein paar Sternchen mehr wenn Euch der Film gefallen hat (was denke ich bei den Meisten doch der Fall ist) und schreibt lieber Fett in die Kommentare, dass evtl. die DVD schlechter ist.

Hätte mir den Film fast nicht angeschaut wegen der Sternchen... aber dann hätte ich was verpasst ! ;-)
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am 4. September 2004
Ich habe diesen Film in den letzten 5 Jahren ca. 10 mal gesehen und werde ihn mir bestimmt auch noch mal so oft ansehen. Warum ? Weil dieser Film alles beinhaltet, was ein guter Film haben muss. Er erzählt eine authentische Geschichte, zeigt tolle Bilder des Urwaldes, wird von einer hervorragenden und ergreifenden Musik begleitet, die den gesamten Film "umspült" und die Bilder perfekt unterstützt und ist nicht zuletzt politisch sowie geschichtlich höchst interessant und aktuell. Dabei reicht es nicht aus, den Film als einen Teil der europäischen (Spanisch / Portugiesischen) Kolonialgeschichte zu begreifen. Der Film geht vor allem politisch viel tiefer. Er handelt im Kern von der (katholischen) Kirche, die im Territorialstreit zwischen den Portugiesen und Spaniern vermitteln muss. Vordergründig geht es dabei um die Bewertung der Sklaverei in den eroberten Gebieten. Tatsächlich aber muss der angereiste päpstliche Gesandte sich für die Macht (daher den Erhalt des Jesuitenordens, der durch die in Frankreich aufstrebenden antiklerikalen Kräfte bedroht ist und denen eine Parteinahme der Kirche nur sehr gelegen käme) oder für die Ureinwohner und die sie unterstützenden Jesuitenpriester entscheiden. Dieser Konflikt durchzieht den gesamten Film und findet am Ende seinen meisterlichen Höhepunkt. Spannung Herz und Verstand vereinen diesen Film vom Anfang bis zum Ende.
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am 25. Januar 2004
Der Film ist schlichtweg fantastisch. Die beiden Hauptdarsteller sind grandios. Jeremy Irons und vor allem Robert De Niro tragen diesen Film. Die Kulisse ist absolut einzigartig. Der Soundtrack gehört nebem dem Soundtrack des Paten zur besten Filmmusik aller Zeiten. Die Wandlung vom brudermordenden Sklavenhändler Mendoza, den Robert De Niro verkörpert, zum Jesuitenpater ist absolut authentisch und überzeugend dargestellt. Auch Jeremy Irons liefert eine grandiose Vorstellung und wurde zurecht für einen Golden Globe nominiert. Der tragische Ausgang des Films, sowie das Wissen, dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruhen, sowie die fantastische Atmosphäre, die Musik, die Spannung die aufgebaut wird sowie die meisterhaften Hauptdarsteller machen diesen Film zu einem der besten aller Zeiten.
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am 11. Januar 2002
Nicht nur für alle, die etwas über den Jesuitenstaat in Paraguay erfahren wollen, sondern besonders für alle, die sich von der traumhaften Natur des südamerikanischen Dschungels und der meisterhaften Filmmusik von Ennio Morricone beeindrucken lassen wollen, ist das der Geheimtipp schlechthin. Wer meint, das sei eine Schnulze, wird sehr schnell eines Besseren belehrt. Denn die authentischen historischen Ereignisse spiegeln ein sehr ergreifendes Kapitel der europäischen Kolonialpolitk wider.
Schon seit Jahren bin ich begeisterter Fan dieses Streifens und bin mir sicher, dass es jedem genauso geht, der diesen Film erst einmal gesehen hat - daher kann man sich diesen Film, ob nun als VHS oder als DVD, unbedingt kaufen.
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am 21. März 2016
Grandioser Stoff nach Fritz Hochwälder, der "Das Heilige Experiment" im Schweizer Exil 1942 veröffentlichte.
Und ja, es war wohl eines der größten Experimente, eine gerechte Welt mit autarken Kommunen unter der selbstgerechten Herrschaft der Jesuiten in Südamerika einzurichten.
Und den Großgrundbesitzern und Sklavenhändlern war dieses Experiment ein Dirn im Auge: Konkurrenz für die einen, Geschäftsstörung für die anderen. Wobei zum Zeitpunkt, wo der Film spielt -1750 - waren die alten Missionsstationen bereits bewaffnet und hatten kleine Armeen.
Der Film zeigt diese gesellschaftspolitischen Hintergründe, die innerkirchlichen Auseinandersetzungen um die zu große Macht der Jesuiten und deren erstaunlichen Missionserfolg.

Grandiose schauspielerische Leistung, wo die Zerrissenheit der Personen auch den Zuschauer packt. Die Indios werden nicht als naive Wilde gezeigt sondern als ebenbürtige Verhandlungspartner, die auch nicht mehr in die Wälder fliegen wollen, wo nur das Überleben von einem Kind pro Elternteil (denn mehr können bei der Flucht nicht getragen werden) zugelassen wird.
Wirkliche Brutalität zeigen aber nicht die "Wilden" sondern die spanischen und portugiesischen Geschäftsleute und der Abgesandte Roms, aus dessen Blickwinkel die Geschichte erzählt wird.
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