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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wissen wir von der Realitaet?
Der amerikanische Praesident hat sich an einem Pfadfinder zu schaffen gemacht - und das wenige Tage vor der Wahl. Eine Katastrophe, die ihn eigentlich das Amt kosten wuerde. Eigentlich - waere da nicht sein mysterioeser Berater (Robert de Niro). Ein Spin Doctor, der kurzerhand einen Krieg gegen Albanien inszeniert, um seinem Chef den Hintern zu retten. Denn sind wir doch...
Am 18. November 2002 veröffentlicht

versus
34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, aber Vorsicht bei der Bestellung
Als erstes ist einmal zu sagen, dass der Film sehr gut ist. Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Das Problem ist aber, dass die Beschreibung des Artikels nicht vollständig ist. Zwar ist der Film auf der DVD sowohl in Deutsch, als auch in Englisch vorhanden, jedoch läßt sich die englische Version nur mit deutschen Untertiteln anschauen. Diese lassen sich...
Veröffentlicht am 2. Januar 2001 von vollmerj@gmx.de


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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wissen wir von der Realitaet?, 18. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Der amerikanische Praesident hat sich an einem Pfadfinder zu schaffen gemacht - und das wenige Tage vor der Wahl. Eine Katastrophe, die ihn eigentlich das Amt kosten wuerde. Eigentlich - waere da nicht sein mysterioeser Berater (Robert de Niro). Ein Spin Doctor, der kurzerhand einen Krieg gegen Albanien inszeniert, um seinem Chef den Hintern zu retten. Denn sind wir doch mal ehrlich: Die wenigsten Amerikaner wissen, wo Albanien liegt. Und wer kennt schon einen Albaner? Krieg ist schließlich das beste Mittel, um eine Wahl zu gewinnen. Wir leben im Zeitalter der Massenmedien, und das Volk will unterhalten werden. Dass es diesen Krieg in Wirklichkeit gar nicht gibt, stoert dabei kaum jemanden. Woher sollen die Amerikaner es auch wissen? Um die ganze Aktion zu refinanzieren, muss der Feldzug im Hollywood-Studio natuerlich auch entsprechend vermarktet werden. So wird kurzerhand ein Soldat mit dem Spitznamen "Shoe" erfunden, der in Gefangenschaft geraten ist und nun Durchhalteparolen an seine Mutter sendet. Was fuer ein Held! Aus schierer Solidaritaet und Vaterlandsliebe singen die Amerikaner gemeinsam das Lied vom "Good Old Shoe", werfen ihre Schuhe weg und kaufen sich neue - das Kriegs-Marketing funktioniert.
"Wag The Dog" ist nicht einfach nur eine Komoedie. Der Film ist eine bissige Gesellschafts-Satire. Mir wurde beim Ansehen zweierlei klar: Zum einen wissen wir von der politischen Wirklichkeit nur sehr wenig aus eigener Erfahrung. Das meiste sehen wir im Fernsehen, und da wir es nicht besser wissen, glauben wir es eben. Zum anderen ist das Gesellschaftssystem in jedem Staat dieser Welt anfaellig fuer Meinungsmanipulation (wenn diese strategisch gut geplant ist). "Wag The Dog" hat sich die fünf Sterne also redlich verdient, auch wenn der Film in den letzten 20 Minuten etwas aus dem Ruder laeuft.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg als Potemkinsches Dorf, 3. April 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wag The Dog [UK Import] (DVD)
Die US-Präsidentschaftswahlen stehen kurz bevor - da vergreift sich der amtierende Führer der Freien Welt an einer Pfadfinderin und stellt so den Erfolg der bereits auf Hochtouren laufenden Kampagne für seine Wiederwahl in Frage. Das ruft PR-Profi Conrad Brean (Robert de Niro) auf den Plan, in dem die Berater des Präsidenten einen mit allen Wassern gewaschenen Routinier finden, den aktuelle Umfrageergebnisse ebenso wenig aus der Ruhe zu bringen vermögen wie ein heimlich organisierter Rohschnitt eines von der gegnerischen Partei als Reaktion auf die sexuelle Verfehlung des Präsidenten produzierten TV-Spots, den man, o Perfidie, mit Maurice Chevaliers 'Thank heaven for little girls' unterlegt hat.
Während die von der aktuellen Situation offensichtlich überforderten Wahlkampfmanager noch laut darüber nachdenken, ob sich der Übergriff des Präsidenten gegebenenfalls schönreden lässt, weiß Brean ganz genau um das Gebot der Stunde - und das lautet: die Öffentlichkeit muss abgelenkt werden, und zwar qua eines neuen Themas, das den Sturm der Entrüstung, den die sexuellen Präferenzen des mächtigsten Mannes der Erde in der Öffentlichkeit entfesselt haben, ins Wasserglas verbannt. Und womit ließe sich soviel Wind machen?
Richtig - mit einer ausgemachten Krise, die noch den handfestesten, deftigsten Skandal von der Titelseite verdrängt. Nicht nur in der Liebe, sondern auch im Wahlkampf, so scheint die Überzeugung von Brean zu sein, ist alles erlaubt - und so ist auch ein Krieg nichts weiter, als ein legitimes Mittel, mit dem sich Politik machen lässt. Der müsse, so Brean, freilich nicht einmal geführt werden - sondern es genüge vollauf, ihn in Szene zu setzen. Klingt das hanebüchen? Des Präsidenten Wahlkämpfer, allen voran Winifred Ames (Anne Heche), wollen ihren Ohren zwar zunächst nicht trauen - aber da der förmlich aus dem Nichts Brean aufgetauchte Brean offenbar selbst an höchsten Stellen blindes Vertrauen genießt, hat der gewiefte Drahtzieher auch procura, seinen abenteuerlich klingenden Plan in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit dem egomanischen Hollywood-Produzenten Stanley Motss (Dustin Hoffman in einer seiner besten Rollen), dem leicht abständig wirkenden Country-Star Johnny Dean (Willie Nelson) und dem 'Knüllerkönig' (Denis Leary) webt Brean ein Netz aus geschickt lancierten Fehlinformationen, Halbwahrheiten und Lügen um albanische Terroristen, die angeblich in ihrer Heimat nicht nur ethnische Säuberungen durchführen, sondern darüber hinaus offenbar sogar über ein eigenes Atomwaffenprogramm verfügen, dass es ihnen gestattet, über die kanadische Grenze hinweg Kofferbomben in die Vereinigten Staaten zu verbringen ...
'Wag the Dog' ist eine brillante, gallige Satire über die Macht der Propaganda - und gerade in diesen Tagen so aktuell wie eh und je. Wenn z.B. in Levinsons Film dank 'state of the art special effects' ('Das haben wir im letzten Schwarzenegger-Film benutzt', merkt ein sichtlich stolzer Motss an) eine eigens gecastete Schauspielerin kurzerhand in ein fiktives Kriegsszenario montiert wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Regisseur Levinson und Drehbuchautor Hilary Henkin die während des ersten Golfkriegs von den Medien verbreitete Schauermär einer Babies aus Brutkästen reißenden Soldateska konsequent weitergedacht haben. Objektive Berichterstattung? In 'Wag the Dog' ist Berichterstattung Mittel zum Zweck; das, was real wirkt, ist nichts weiter als zynische Realsatire - ausgerichtet nicht an den Bedürfnissen derer, die sich informieren wollen, sondern derer, die informieren bzw. desinformieren wollen. 'Cui bono' - will sagen: wem nutzen die Nachrichten, die Medien verbreiten - und wer ist ihr Urheber? Das sind die Fragen, die 'Wag the Dog' stellt - und dass er das nicht moralisierend, nicht mit erhobenem Zeigefinger tut, macht den Film nicht nur äußerst sehenswert, sondern darüber hinaus zum schwarzhumorigen, intelligenten und unterhaltsamen Werk, das beim wiederholten Sehen sogar noch dazugewinnt. Zum einen ist das natürlich einem intelligenten Drehbuch und einer pointensicheren Inszenierung geschuldet - zum anderen aber auch einer mit sicherer Hand ausgewählter Besetzung: Dustin Hoffman liefert in der Rolle des verbitterten Produzenten Motss eine seiner fraglos besten Vorstellungen ab, Robert de Niro überzeugt ebenfalls - und der Rest des Ensembles steht den Hauptdarstellern in nichts nach (sehenswert: Woody Harrelson als Psychopath, dem irrtümlich die Rolle des glorreichen Kriegsveteranen zufällt und dessen abweichendes Verhalten Motss notgedrungen als Symptome eines Schützengrabensyndroms auszugeben sucht).
Das Ausgangsszenario von 'Wag the Dog' scheint übrigens die 'Lewinsky-Affäre' vorwegzunehmen: fast könnte man meinen, Bill Clinton müsse sich von Barry Levinsons ('Rain Man', 'Good Morning, Vietnam') Film aus dem Jahre 1997 zu seinem Techtelmechtel mit einer Praktikantin inspiriert haben lassen, das sich in der Folge zum 'Monicagate'-Skandal auswuchs.
Fazit: ein brillanter Film - auf einer DVD, die keine Wünsche offen lässt. Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe, die dem Zuschauer bei Wahl der englischsprachigen Originaltonspur auch deutsche Untertitel aufdrängt, lässen sich die (englischsprachigen) Untertitel beim UK-Import nach Belieben zu- oder wegschalten (Achtung: mit deutscher Tonspur bzw. deutschen Untertiteln wartet diese Ausgabe allerdings nicht auf). Bild und Ton der DVD sind m.E. makellos; wer zudem Gefallen an Bewegtmenüs findet und Wert auf eine hochwertige Zusatzausstattung (Featurettes, Trailer etc.) legt, ist mit dem UK-Import bestens bedient - und sogar noch ein bisschen besser als mit dem deutschen Pendant: den zuschaltbaren Audiokommentar, den die DVD bietet, verschweigen zwar selbst die Angaben auf der Rückseite der Verpackung - enthalten ist er auf dem UK-Silberling, im Gegensatz zur deutschen Ausgabe, aber nichtsdestotrotz.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von mal zu mal besser und ganz unamerikanisch amerikanisch, 8. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog (DVD)
Den Film fand ich beim ersten Sehen gut, inzwischen habe ich ihn mindestens fünfmal gesehen und es ist einer meiner Lieblingsfilme! Eigentlich ein Kultfilm!

Es ist grandios wie die Hauptakteure im bloßen Ansinnen, ihren Job professionell zu erledigen, selbstverständlich und im Vorbeigehen das Weltgeschehen manipulieren und nach ihren Zwecken verwenden oder eben wenden, insbesondere auch die berechenbaren Medien instrumentalisieren. Dabei scheinen sie es nicht einmal böse zu meinen oder ihr Tun als moralisch verwerflich zu betrachten, sondern sehen sich eben gänzlich Ihrem Job und seinem Codex verpflichtet. Wie wir!?
Mehrmals sehen lohnt sich sicherlich, denn viele liebevolle, köstliche Feinheiten wie z.B. das B9-Bomber Dementie und dahinter stehende Prinzip bekam ich bei all den Verflechtunen halt erst später mit.
Zudem sind die Themen des Films verstörend realitätsnahe und nahezu prophetisch, wenn man bedenkt, wann der Film gedreht wurde, nämlich u.a. vor dem Krieg gegen den Terror und sogar bevor das Oval-Office zum Oral-Office wurde...

Fazit: Sehr schnelle, smarte, schwarze Komödie, die man aufgrund ihrer Dichte ruhig häufiger sehen sollte.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realistischer, als wir es wahr haben wollen, 26. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Sagt Ihnen der Name Jessica Lynch noch etwas? Kennen Sie bestimmt: die Soldatin, die während des Irak Krieges gefangen genommen wurde, in einem irakischen Krankenhaus lag und dann von amerikanischen Soldaten befreit wurde. Seien Sie ehrlich ' das ist eine der Geschichten, die Sie aus dem Irak Krieg mitgenommen haben! Gut, später hat sich herausgestellt, dass die tapfere kleine Soldatin in keinen Hinterhalt geraten war, dass sie ihr Magazin nicht bis auf die letzte Patrone im Kampf gegen fiese irakische Soldaten leer geschossen hatte und dass sie im Krankenhaus keinesfalls vergewaltigt sondern gut versorgt wurde. Aber wen interessiert das später noch? Und bestimmt können Sie sich noch an den Moment erinnern, als die Saddam-Hussein-Statue gemeinsam von irakischen Zivilisten und amerikanischen Soldaten vom Sockel gestoßen wurde. Das waren tolle Bilder! Und sonst???

Was wissen Sie genaueres über die Opfer des Krieges? Oder die Bestechungsskandale, die vor und nach dem Krieg kurzzeitig in den Medien die Runde machten und aufzeigten, das die Aufträge für den (viel zu überteuerten) irakischen Wiederaufbau bereits schon lange vor dem Ausbruch des Krieges ausgehandelt waren?

Wenn Sie sich manchmal wundern, warum bei so vielen Fehlern und tödlichen Fehlentscheidungen dennoch Präsidenten und Parteien wiedergewählt werden, könnte Ihnen der Film helfen zu verstehen. Er erklärt, wie politische Nachrichten auch(!) gemacht werden. Der Film zeigt in genial überzogener Weise, wie die Medienklaviatur bedient werden kann, um die Aufmerksamkeit der Medienmeute gezielt auf Nebenschauplätze zu locken, doch dabei ist er näher an der Realität, als wir es uns selbst wünschen würden. Glauben Sie nicht? Wenn Sie den Film sehen und Dustin Hofman sagt 'Oh mein Gott, wir haben den Helden vergessen!' stellen Sie sich die Medienberater im Pentagon vor als sie die ersten massiven Kritiken in der Zeitung lasen ' das war, das kann ich mir zumindest gut vorstellen, die Geburtsstunde von Jessica Lynch als Medienereignis.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritische Satire der Medien der heutigen Zeit, 6. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
"Wag the Dog" handelt von der Bewältigung einer Regierungskrise, die mit Hilfe eines fiktiven Ablenkungskrieges überwunden wird. Die Krise ausgelöst hat der Präsident selbst, indem er sich einem kleinen Mädchen zu sehr genähert hat. Und das wird, am nächsten Tag als Headliner einer großen Zeitung herauskommen.
Die Situation wird noch verschärft, denn es sind nur noch wenige Wochen bis zur Präsidentschaftswahl. Deshalb heuert das Team des Präsidenten den ehemaligen Wahlkampfleiter und im Krisenmanagement erprobten Conrad Brean, gespielt von Robert De Niro.
Er soll eine Lösung finden um die Medien vom Skandal um den Präsidenten abzulenken. Die Schwierigkeit besteht allerdings darin ein Thema zu finden das für über 2 Wochen in den Schlagzeilen bleibt. Deshalb hat er die Idee einen fiktiven Krieg gegen Albanien zu starten. Albanien wird deshalb ausgewählt, weil viele Amerikaner Albanien nicht kennen und deshalb schon eher voreingenommen einer fremden Nation gegenüber sind. Hilfe holt sich Brean vom Hollywoodproduzenten Stanley Motss, gespielt von Dustin Hoffman.
Die beiden beginnen dann die ersten Schritte um den Konflikt gegen Albanien zu schüren und erfinden eine terroristische Bedrohung der Albaner gegen die USA. Mit Hilfe des Wahlkampfteams des Präsidenten streuen sie erste Teilchen eines Konfliktes Medienvertretern zu, die sofort von der angeblichen sexuellen Belästigung des Präsidenten ablassen und zum Neuen Thema umschwenken. Um die Medien an der Stange zu halten beginnen nun Brean und Motss sowie die Wahlkampfleiterin des Präsidenten einige Szenen des fiktiven Krieges für Fernsehen zu drehen. Außerdem inszenieren sie weitere kleine medienwirksame Ereignisse, wie eine "albanisch Familie" die bei der Landung des Präsidenten auf einem Flughafen eine Geste der Versöhnung anbieten. Wie der Konflikt weitergeht soll jetzt aber nicht weiter verraten werden.
Der Film selbst ist überaus lustig, wobei ich auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe. Beim ersten Sehen habe ich mich vor Lachen "weggeschmissen" aufgrund der zum Teil schier unglaublichen Methoden die das Team um Brean anwendet.
Jedoch in einer größeren Gruppe sind Lachkrämpfe eher selten, denn man erkennt ja auch ein Stück Ernsthaftigkeit im Film und sitzt den eher schmunzelnd bis lächelnd und kopfschüttelnd vorm Film. Aber dennoch ist der Film ein herausragender Vertreter der komödiantischen Politsatire. Deshalb ist er auch gut geeignet für den Schulunterricht in Fächern wo das Thema Medien eine größere Rolle spielt, wie Ethik und Gemeinschaftskunde aber auch für den Englischunterricht.
Zum Ende hin driftet der Film eher ins Roadmovie und wird zunehmend ernsthafter. Außerdem lernt man wie wichtig es ist die Spielregelen der Mediengesellschaft einzuhalten.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen perfekt und sind durchweg ausgezeichnet besetzt, Beweis dafür ist unter anderem eine Oscarnominierung für Dustin Hoffman. Auch die Nebenrollen sind mit Stars wie Kirsten Dunst, William H. Macy und Woody Harrelson besetzt.
"Wag the Dog" ist zu Beginn noch eher leichtere Unterhaltung und man ist sehr amüsiert über die Leichgläubigkeit der Medien, zu gleich aber auch schockiert wie die Medien die Zuschauer kontrollieren. Zum Ende hin wird der Film sehr ernst und man begreift die Tragweite und Mächtigkeit der Mediengesellschaft.
"Wag the Dog" wird damit zum Pflichtfilm für jeden der anspruchsvolle Satiren/Komödien liebt, aber auch für jeden der den Einfluss der Medien studieren will.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schnell wird aus einer Satire Ernst..., 24. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Dieser Film ist einfach unglaublich... - komisch, witzig und real. Der Präsident der Vereinigten Staaten belästigt eine Schülerin im Weißen Haus sexuell - und das kurz vor der Wahl! Was tut man also? Man engagiert einen "Wahlhelfer" der besonderen Art und inszeniert kurzerhand einen Krieg mit Albanien, um von dem Sexskandal abzulenken. Natürlich erinnert das ganze an die Lewinsky-Affäre Clintons, aber das später auch noch Krieg in Albanien herrscht, dafür kann der Film wirklich nichts! :-)
Die Darsteller brillieren, allen voran die beiden Hauptdarsteller Robert De Niro, der sichtlich Spaß an seiner Rolle hatte, und Dustin Hoffman, dem man den schmierigen Produzenten direkt abnimmt. Und auch die Musik ist vom Feinsten - vom kitschigen "We are the World"-Verschnitt bis hin zu Mark Knopfler's genialem "Working on it", einfach großartig. Die Qualität der DVD ist zwar nicht allzu brilliant, aber die Qualität des Films ist ausgezeichnet - also Kaufen!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Realität eingeholt - Genial!, 20. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Ein genialer Film! Man muss sich immer vor Augen halten: Er wurde vor den großen Medienmärchen der letzten Jahre gedreht. Ich persönlich finde den Film lustig, augenzwinkernd entlarvend und ausgesprochen kurzweilig. Die Namen der Schauspieler sprechen für sich. Der Zuschauer bekommt den Spiegel des Medienopfers, das täglich mehr oder weniger hilflos in der Medienrealität driftet, vorgehalten. Was ist wahr? Angesichts der immer besser werdenden Technik und der entscheidenden Rolle, die Medien für die Entstehung und den Verlauf von Kriegen und Konflikten spielen: Ganz schwer zu sagen! "Wag the dog" übertreibt nicht: Alles, was in dem Film passiert, ist denkbar. Ein Lied zu einem Event? Enyas "Only Time" fiel uns beim Sehen sofort ein. Eine junge Frau, die als Opfer des Krieges für Emotionen sorgt? Die mediale Vorbereitung des Golfkrieges 1990/-91 lässt grüßen. Dicke Kaufempfehlung.
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34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, aber Vorsicht bei der Bestellung, 2. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Als erstes ist einmal zu sagen, dass der Film sehr gut ist. Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Das Problem ist aber, dass die Beschreibung des Artikels nicht vollständig ist. Zwar ist der Film auf der DVD sowohl in Deutsch, als auch in Englisch vorhanden, jedoch läßt sich die englische Version nur mit deutschen Untertiteln anschauen. Diese lassen sich nicht abschalten. Alle anderen Käufer seien also gewarnt, wenn Sie hauptsächlich den Film in englisch sehen wollen, dann kaufen Sie sich den Film lieber als UK Import und verzichten Sie damit auf die deutsche Tonspur. Der Film hat an sich 5 Sterne verdient, so ist er aber nur 3 wert.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Film genial DVD schlecht!, 24. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (DVD)
Dieser Film ist genial soviel steht fest! Die DVD Umsetzung dieser deutschen Version ist allerdings das Letzte! Vor dem Hauptmenü dürfen wir uns jedesmal DOLBY und PANASONIC Werbung ansehen, wozu? Ich habe schon gekauft! Und dann der Witz überhaupt!!!!! Die deutschen Untertitel sind in der englischen Originalfassung nicht ausblendbar! Warum werden solche DVDs überhaupt noch angeboten???
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5.0 von 5 Sternen Politsatire par excellence, 25. August 2014
Von 
Nicht-die-Mama (Detroit Rock City) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wag the Dog (DVD)
Vielleicht erinnern sich noch einige Leute an Bill Clinton und Monica Lewinski.
Und auch darum geht es im Film. Der amerikanische Präsident hat sich an einer Schülerin vergriffen.
Die Medien toben und die Umfragewerte sind auf ein historisches Tief gefallen.
Jetzt könnte der Präsident das Problem natürlich aussitzen.
Doch da gibt es ein kleines Problem.
In wenigen Wochen sind Wahlen, also was tun?

Dafür hat der Präsident einen Mann fürs Grobe(Robert de Niro).
Dieser Mann fürs Grobe arbeitet mit einen genialen Filmproduzenten zusammen.
Und so inszenieren sie in Hollywood einen Krieg in Alabanien.
Diese Dreharbeiten werden dann den Medien als autentisches Kriegsmaterial zugespielt.

Das Augenmerk der amerikanischen Bevölkerung richtet den Blick auf Albanien(wo eigentlich niemand so genau weiß, wo Albanien liegt) und es wird vom Sexskandal abgelenkt.

Der Film hat unglaublich viel Wortwitz.
So fragt eine Schauspielerin Robert de Niro ob sie diese Filmaufnahmen in ihren Lebenslauf aufnehen kann.
Die Antwort des Mann fürs Grobe lautet: "Nein."
"Warum nicht?, fragt die Schauspielerin.
"Weil wir sonst jemanden zu Ihnen nach Hause schicken, der sie umbringt" gibt Robert de Niro knochentrocken zurück.

Oder es wird gesagt: "Es gibt keinen Krieg in Albanien"
"Doch es gibt Krieg dort. Ich habe es im Fernsehen gesehen."

Und das ist die Botschaft des Films. Es geht um Manipulation von Meinungen durch die Macht der Bilder und durch die Medien.
Wie war es doch noch damals im Irakkrieg. Da wurden uns Bilder von Massenvernichtungswaffenfabriken gezeigt, die es gar nicht gab.
Die Zeitungen waren voll davon, was Saddam Hussein doch für ein Unmensch war.

Dasselbe böse Spiel in Libyen oder gegen Assad.
Die Bevölkerung soll auf Krieg eingestimmt werden.

Der Film ist deshalb besonders sehenswert.

Doch über 50 Euro halte ich für ausgesprochen zu hoch.
Ich habe den Film vor einigen Monaten für unter 10 Euro erworben.
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Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
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