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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen L.A. Confidential erhält endlich eine würdige DVD VÖ
Das Neo-Noir Thriller-Drama von '97 besticht vor Allem durch seine Koplexität und Atmosphäre. L.A. Confidential ist schon jetzt ein Klassiker und basiert auf einem James Ellroy Roman, welcher lange Zeit als unverfilmbar galt. Regisseur Curtis Hanson machte daraus jedoch einen straff inszenierten Thriller, der die richtige Filmsprache fand und die im Buch noch...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von Ace

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Film Ok
Weniger spanned oder "twisted" als angekündigt, aber durchweg überzeugend gespielt
Gut besetzt in jeder Rolle, aber insgesamt hätte ich mir etwas mehr Spannung erwartet

Trotzdem gut
Vor 5 Monaten von Tobias Bathon veröffentlicht


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen L.A. Confidential erhält endlich eine würdige DVD VÖ, 12. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Neo-Noir Thriller-Drama von '97 besticht vor Allem durch seine Koplexität und Atmosphäre. L.A. Confidential ist schon jetzt ein Klassiker und basiert auf einem James Ellroy Roman, welcher lange Zeit als unverfilmbar galt. Regisseur Curtis Hanson machte daraus jedoch einen straff inszenierten Thriller, der die richtige Filmsprache fand und die im Buch noch komplexere Story auf's Wesentliche vereinfachte.
Kim Basinger verkörpert die Edelprostituierte und Stil-Ikone so genial, daß Sie prompt mit einem Nebendarsteller-Oscar ausgezeichnet wurde. Aber auch die übrige Besetzung ist einfach atemberaubend : Guy Pearce (Memento), Kevin Spacey (American Beauty) Russel Crowe (Gladiator) David Strathairn (Das Bourne Ultimatum) und Danny De Vito (Jimmy Hoffa).

Die alte DVD des Films trug zwar bereits die Bezeichnung "Special Edition", jedoch ohne diesen wirklich verdient zu haben. Sie stammt nämlich noch aus der "Steinzeit" des DVD-Zeitalters und dementsprechend (vor Allem aus heutiger Sicht) unscharf ist auch das Bild. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Extras waren zwar zahlreich, jedoch verbarg sich hinter den meisten Specials nur Texttafeln. 3 kleinere Featurettes und der 5.1 Ton waren das einzig gelungene an der Disc.
Die nun erschienene und hier besprochene "2-Disc Special Edition" macht nun endlich Alles richtig. Der neue Bildtransfer sieht hervorragend aus und lässt keine Wünsche offen. Viel mehr Details treten zu Tage, die Schärfe ist deutlich höher, keine Verschmutzungen des Bildmaterials sind mehr auszumachen. Auch in der Extras Sektion sind nun ein ausführliches Making of und weitere neue Featurettes hinzugekommen, die auf der 2. Disc untergebracht wurden, sowie Audiokommentare auf Disc 1.
Die Erstauflage dieser VÖ ist von einem Pappschuber (wie bei Heat, Green Mile..) umgeben.. auch, oder eben gerade für Besitzer der alten "S.E." Eine Klare Kaufempfehlung!
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen L.A. Confidential (Blu-ray), 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential [Blu-ray] (Blu-ray)
1997 realisierte Curtis Hanson sein Traumprojekt und verfilmte die gleichnamige Romanvorlage von James Ellroy. Hanson wirkte unter anderem auch am Drehbuch mit. Die im Los Angeles der frühen 50-igern angesiedelte Story ist eine packende Kriminalgeschichte mit überraschenden Wendungen, die auch nach mehrmaligem Filmgenuß nichts an ihrer Faszination verloren hat. Neben den schönen Drehorten, der liebevollen Kamerarbeit, den ansprechenden Kostümen und dem passenden Soundtrack, begeistert auch ein hochkarätiges und sehr spielfreudiges Schauspieleressemble. Den damals noch unbekannteren Hauptdarstellern Russel Crowe und Guy Pearce, stehen Kevin Spacey, Danny DeVito, Kim Basinger, James Cromwell und David Strathairn in den wichtigsten Nebenrollen zur Seite. Die technische Umsetzung der Blu-ray ist äußerst gut gelungen. Die Bildqualität ist sehr gut und bietet ein sehr natürliches Bild mit einem hohen Detailgrad. Die Kontraste sind eher flach, der Schwarzwert ist allerdings sehr gut. Auch der deutsche Dolby Digital Ton war eine durchaus positive Überraschung - in der Schlußszene kommen auch die Surroundkanäle sehr schön zur Geltung und tragen positiv zur Spannung bei. Die Extras sind umfangreich und informativ.

Film: 10/10
Bild: 8/10
Ton: 8/10
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Drehbuch der 90er Jahre., 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Gäbe es so etwas wie einen "Jahrzehnts-Oscar", so wäre "L.A. Confidential" ein heißer Kandidat für das beste adaptierte Skript der 90er Jahre. Selten ist ein Roman so geschickt für die Leinwand aufbereitet worden wie in diesem Fall. Wir kennen ja das Dilemma: Entweder der Regisseur hält sich so sklavisch an die Vorlage, dass der Film nicht mehr als eine seelenlose Kopie des Buches ist, oder er stellt alles so komplett auf den Kopf, dass man das urprüngliche Werk kaum wiedererkennt.

Curtis Hanson hat sich für einen Mittelweg entschieden: Der Handlungsfaden an sich wird aufgelöst, jedoch bleiben die Charaktere und gewisse zentrale Orte werkgetreu erhalten. Gewissermaßen kein sequentieller, sondern ein objektorientierter Adaptionsansatz.

Zu Beginn stellt uns der Film die drei Hauptpersonen Bud White, Jack Vincennes und Ed Exley in kurzen Sequenzen vor. Bereits hier wird klar: Dies ist kein handelsüblicher Action-Film, bei dem immer schön ein Ereignis auf das andere folgt, sondern es geht um diese drei Charaktere, ihr Verhältnis zueinander und die Wandlung, die sie im Laufe des Films durchmachen. Es ist so, als würde man eine Billardkugel in einen Stapel anderer Billardkugeln hineinstoßen und beobachten, in welche Richtungen sie auseinanderprallen.

Bei einem solchen dramaturgischen Ansatz kommt der Charakterentwicklung besondere Bedeutung zu. Dabei ist es dem Film von großem Nutzen, dass er erstens über ein erstklassiges Schauspielerensemble aus ehemaligen (Basinger, deVito), aktuellen (Spacey) und zukünftigen (Crowe, Pearce) Stars verfügt und zweitens Regisseur Curtis Hanson und Romanautor James Ellroy gemeinsam am Drehbuch arbeiteten, wodurch sich trotz der großen Abwandlung ein nahtloser Übergang von der Romanvorlage zur Regie ergibt.

Was ich mit diesem letzten Punkt meine, sei mit einer kurzen Einstellung erläutert, die den meisten wahrscheinlich auf die Schnelle gar nicht auffällt: Als Captain Dudley Smith seine Abteilung in einem Raum versammelt, um sie über den "Night Owl"-Mordfall zu informieren, sieht man, dass Ed Exley vorne in der ersten Reihe sitzt. Der Stuhl neben ihm ist leer, obwohl der Raum so überfüllt ist, dass mehrere seiner Kollegen stehen müssen. Diese simple Einstellung unterstützt visuell, was aus der Handlung hervorgeht: Neben Ed Exley, dem Streber, will keiner der anderen Polizisten sitzen. Es sind solche Kleinigkeiten, die dem Film seine hohe atmosphärische Dichte vermitteln.

Wie hervorragend und lebensecht die Charaktere angelegt sind, kann man vor allem an Ed Exley beobachten, dessen Bild sich im Film mehrmals wandelt, ohne dass jemals ein Bruch in seiner Figur auftreten würde: Er, der in den ersten Szenen korrekt und charakterstark erscheint, entpuppt sich vor unseren Augen als karrieregeiler Egoist und ordinärer Spießer - nur um sich am Ende als charakterlich gereifter Mensch wieder auf seine idealistischen Tugenden zu besinnen.

Man könnte über den Film noch so viel sagen - über die lässig-melancholische Musik, den erstklassigen Dolby-Digital-Sound und seine Surround-Effekte, auch darüber, dass die DVD seinerzeit als jahrelang unerreichtes Musterbeispiel für die Möglichkeiten des neuen Mediums galt (für diesen Film habe ich mir damals meinen ersten DVD-Player gekauft). Eins dürfte jedenfalls feststehen: Hätte "L.A. Confidential" nicht das Pech gehabt, gegen "Titanic" antreten zu müssen, hätte es mit Sicherheit bei der Oscar-Verleihung 1998 mehr als nur zwei Academy Awards gegeben.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für den besten Krimithriller ever!!!, 17. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
---- Der Film ----
Zuerst einmal: Der Film ist grandios. Er ist perfekt aufgebaut und spannend bis zum Ende. Das faszinierende an diesem Film ist, dass der Film die negativen Seiten der Polizei zeigt, im Gegensatz zu den meisten Polizeithrillern.
Der Film wird mit der Zeit immer verwirrender und spannender. Das Ende ist VÖLLIG unerwartet und TOTAL gut durchdacht.
---- Die Besetzung ----
Die Besetzung ist einfach fantastisch: Russel Crowe, Kevin Spacey, Kim Basinger, Guy Pearce, Danny DeVito und James Cromwell. Aber der Darsteller, der mich am meisten überzeugt hat ist Kevin Spacey. Wie in allen seiner Filme spielt er wieder großartig. Er spielt einen korrupten, aber witzigen Polizisten. Meiner Meinung nach der beste Charakter im Film.
---- Curtis Hanson ----
Den Regisseur habe ich bevor ich den Film gesehen habe noch nicht gekannt, obwohl ich ebenfalls schon 8 Mile, Wonderboys und Am wilden Fluss gesehen habe. Da ich jetzt weiß, dass die alle von Curtis Hanson sind, werde ich mir bald auch die anderen Filme von ihm zulegen müssen.
---- Die DVD ----
Die DVD ist gut ausgestattet. Viel Hintergrundinformation, gutes Bild, guter Ton.
---- Fazit ----
Ein wahnsinnig spannender, witziger, unterhaltender und dramatischer Thriller mit Topbesetzung, von einem Topregisseur, mit Topextras! KAUFEN!!!!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 3. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Eigentlich ein knallharter Actionthriller bietet der Film viel viel mehr. Nicht nur, dass er hervorragend besetzt ist, auch die Zeichnung der Figuren und ihre Rollen und Beziehungen zueinander, sind stimmig und rund.
Die Wege sind teilweise verschlungen und eigentlich sind es mehrere Geschichten in einer und nur weil erst eine Stunde rum ist, denkt man, es kann noch nicht zu Ende sein, als der offensichtliche Fall scheinbar gelöst ist. Dann entfaltet der Film erst seine richtige Stärke.
Das Showdown ist dann so naja, gehört aber zur ganzen Stimmung des Films dazu. Dabei spielt eine große Rolle, dass der Film in den 40er Jahren spielt. Es lohnt sich, den Film im Originalton zu gucken. Da kommt die Stimmung noch besser rüber.
Für mich ist die klare Hauptrolle und der stärkste Part der von Russell Crowe. Er, Kevin Spacey und Guy Pearce lösen jeweils einen Strang des Falles und fügen die Fäden dann, auch für den Zuschauer erst zum Schluss erkennbar, zusammen, obwohl sie völlig verschiedene Charaktere und teilweise heftige Konkurrenten sind: Spacey der Dandy und "Gelegenheitscop", Pearce der ehrgeizige Karrierist, Crowe der Mann fürs Grobe mit Schutzinstinkt. Alle drei eint die Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Diese Verschiedenheit macht den Film aus. Crowe schafft es dabei, seiner Figur die meiste Tiefe zu geben. Und wenn er im Regen steht und Rotz und Wasser heult und brüllt, weil Kim Basinger ihn mit dem verhassten Konkurrenten betrogen hat, ist das auch noch sexy.
Und so ganz nebenbei: Ich finde, das ist mit Abstand das Beste, was Kim Basinger bis jetzt gespielt hat. Sie sieht echt klasse aus und spielt super, was ich bisher niemals behauptet hätte.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragende Darsteller - Spannung - intelligent gemacht, 9. September 2002
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Als Terroranschlag sieht niemand in Los Angeles Anfang der 50er Jahre den Massenmord in einem Cafe. Dass jedoch einer der sechs Ermordeten ein Polizist ist trifft einen empfindlichen Nerv, und es werden die drei besten Maenner auf den Fall angesetzt: Jack Vincennes (Kevin Spacey, "Shipping News"), Ed Exley (Guy Pearce, "Memento") und Bud White (Russel Crowe, "A Beautiful Mind")
Details ...
Es ist ein Wunder, wie gut dem Regisseur Curtis Hanson ("Die Hand an der Wiege/The hand that rocks the cradle") die Umsetzung der Roman-Reihe von James Ellroy trotz der komplizierten Handlungsstraenge auf intelligente Art und Weise gelingt. Curtis Hanson verlaesst sich jedoch nicht nur auf den Plot, sondern er vervollkommnet sein Werk mit einem brillanten Soundtrack, unzaehligen beeindruckenden Hintergrund-Umgebungen/Sets ohne wirklichkeitsfremde Verfaelschungen. Einige der von ihm gewaehlten Schauspieler waren seinerzeit weniger bekannt. Hinsichtlich dieser Details wurde zumindest das Drehbuch von den professionellen Filmbewertern bedacht, obwohl die ueberzeugenden schauspielerischen Leistungen leicht von den perfekt aufeinander abgestimmten Details ablenken.
Schauspieler ...
Wie Kim Basinger, die einen Preis erhielt, haucht JEDER Schauspieler seinen Charakter auf dem gleichen, hohen Niveau eine ausserordentliche Lebendigkeit ein. Kim Basinger ist in einer Nebenrolle die widerspruechliche Edel-Hure Lynn Bracken. Dem vielseitigen Russel Crowe gelingt die Darstellung von Bud White ganz locker, fuer den die Gewalt, das bevorzugte Ausdrucksmittel ist. Immer wieder ein Genuss sind die Darbietungen von Kevin Spacey, der hier als Celebrity Cop Jack Vincennes Insider-Informationen an die Presse verkauft und dem verlorenen Sinn in seinem Leben nur noch mit Sarkasmus und Zynismus entgegentritt. Besondere Aufmerksamkeit verdient Guy Pearce als Ed Exley, der seine Kollegen unabhaengig von Recht oder Unrecht verraten wuerde, wenn es nur seiner Karriere dient. Danny DeVito lockert den Film als Reporter Sid Hudgeons mit komoediantischen Zuegen auf. Und natuerlich muss auch das wohlbekannte Gesicht von James Cromwell - hier als Capt. Dudley Smith - erwaehnt werden, der vorzugsweise ernste, hagere Autoritaetspersonen spielt ("The Sum Of All Fears", "Space Cowboys", "The Green Mile", "Babe").
Trotz der Gewaltszenen ist der Film eher ruhig, der andererseits unter der Oberflaeche eine stetig wachsende, wahnsinnige Spannung aufbaut, die sich am Ende in einem Showdown entlaedt.
Das Bonusmaterial (3 "Making of"s, Infos ueber die 50er Jahre, Deleted Scenes, ...) ist zufriedenstellend und vom Umfang her befriedigend.
5 Sterne ...
Kritiker vergleichen den Film haeufig mit Roman Polanskis "China Town". Dieser Vergleich laesst "L.A. Confidential" zuwenig Ehre zukommen. Fuer zukuenftige Filme wird "L.A. Confidential" gleichermassen wie das ebenbuertige "China Town" als Messlatte dienen.
Bei "L.A. Confidential" stimmen nicht nur das Drehbuch und Kim Basinger, sondern auch alle anderen Details, alle anderen Schauspieler und deren gesamte harmonische Komposition. Bei jedem Sehen koennen neue der unzaehligen Details entdeckt werden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk im Stil von, 23. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Als der Film im Herbst 1997 in den USA veröffentlicht wurde, verglichen ihn die US-Kritiker gleich mit Roman Polanskis "Chinatown" und erklärten ihn zum absoluten Oscar-Favoriten 1998 (bis ein Schiff namens "Titanic" auftauchte).
Den Vergleich mit dem grandiosen "Chinatown" fand ich zunächst sehr vermessen, bis ich den Film persönlich in Augenschein nahm. Es wurden zwei Romane von James Ellory zu einem Film verwoben. Spannende Handlung, teilweise mit brutalen Szenen à la "Der Pate", dazu jede Menge Spitzenschauspieler Kevin Spacey, Russell Crowe, Kim Basinger, Danny deVito und ein excellenter Guy Pearce.
Kurz zur Handlung: Ein grausames Verbrechen in einem Cafè soll durch den engagierten Guy Pearce, der im Gegensatz zu seinen Kollegen sich nicht korrumpieren läßt und ohne Gewalt auskommen will, schnell aufgeklärt werden. Ihm wird der überaus brutale Russell Crowe zur Seite gestellt. Wie am Ende der edle Polizist seine Ideale verrät um den Fall zu lösen, ist allein ein Oscar wert.
Die DVD wartet mit hervorragendem Zusatzmaterial auf. Alles in allem ein excellenter Film, den man auch mehrfach genießen kann!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Kriminalfilm des letzten Jahrzehnts, 3. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Der auf James Elroys Roman basierende Film ist ein Meisterwerk. Die Story: Bei einem Blutbad sterben sechs Leute, darunter ein Cop. Der scheinbare Zufall lässt die Polizei von L.A. den Fall schnell abschließen, die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden. Doch der neue „Detective Lieutenant" Ex Exley findet doch einige Ungereimtheiten in der Untersuchung. Auch der Draufgänger Bud White, Kollege und Freund des ermordeten Cop, findet durch Eigenrecherche eine Spur. Zuerst als Gegner, aber schließlich doch zusammen finden sie zusammen mit Showpolizist Jack Vincennes die wahren Täter heraus und decken dabei einen der größten Korruptionsfälle innerhalb der Polizei heraus. Es beginnt die Suche nach der Wahrheit, die auch seine Opfer findet.
Der Film lebt von der sehr guten schauspielerischen Leistung aller Hauptpersonen: Guy Pearce als aufstrebender Karriere-Cop, Russell Crowe als Draufgänger und Kevin Spacey als aufgeblasener Show-Man spielen ihre Rolle glaubwürdig und ohne Fehl oder Tadel.
Auch die Nebendarsteller sind sehr gut besetzt; Kim Basinger erhielt sogar einen Oscar für ihre Rolle.
Die Dramatik steigert sich durch die Musik erheblich. Erstens setzt der Regisseur Curtis Hanson alte Klassiker so perfekt ein, dass sie immer die Emotionen beschreiben. Auch Jerry Goldsmiths Musik verstärkt diese um ein vielfaches. Meiner Meinung nach ist dieser Soundtrack sein bester überhaupt.
Ansonsten achtet der Regisseur auf Schlichtheit, um nicht den Film nicht zu übermalen. Dank der herausragenden Schauspieler kann er sich dies leisten und fördert damit sogar die Dramatik im Spannungsverlauf. Für mich ist dieser Film ein absoluter Topfilm, wie in den letzten Jahren kaum einen gab.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hollywood kann es doch!, 19. Januar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Das ist großes Hollywoodkino. Und ein Musterbeispiel, wie man ein erfolgreiches Buch in einen (fast noch besseren) Film verwandelt.

Es beginnt mit einer Einführung in die Atmosphäre von Los Angeles in den 50er Jahren. Der beginnende Wohlstand der Nachkriegszeit, Vermögen enstehen, es gibt Stars und Sternchen aber auch das Verbrechen mit Drogen, Prostitution und Mafia. Und mittendrin die Polizei, die es nicht immer schafft, auf der richtigen Seite zu bleiben. Aber es geht nicht nur um Atmosphäre. In diesem Film hat fast jede Information eine Bedeutung, und so sollte man sich die Namen und Ereignisse gut merken...

Die Handlung selbst setzt mit Ausschreitungen von Polizisten gegen gefangene Mexikaner ein. Eine großartige Einführung der Protagonisten und ihrer Konflikte: Bud White - sehr physisch von Russel Crow dargestellt - lässt seine Fäuste ohne Rücksicht auf Verluste "Gerechtigkeit" praktizieren. Der ebenfalls gewaltbereite, mit Kevin Spacys lalonischem Humor ausgestattete Vincennes schlägt nur einmal zu, dafür aber richtig hart. Der Karrierepolizist Exley - überzeugend gespielt vom Newcomer Guy Pears - will die Ausschreitungen erst stoppen, als ihm dies nicht gelingt, liefert er seine Kollegen ans Messer der Dienstaufsicht, nicht ohne eine Beförderung zu kassieren. Natürlich sorgt das für Hass.

Den eigentlichen Fall, die Ermordung von sechs Menschen ein knappes Jahr später in einer Bar, können aber alle drei nur gemeinsam klären. Wird es ihnen gelingen, sich rechtzeitig trotz der Konflikte zu einem Team zusammen zu finden? Oder prallen die Gefühle von White und Exley erneut aufeinander, als diese wunderschöne - von Kim Basinger verkörperte - käufliche Kopie von Veronika Lake ins Spiel kommt? Fast wird die Aufklärung des Mordes zur Nebensache neben diesen Auseinandersetzungen zwischen vier charismatischen, intelligenten und meist in ihrer Biographie gefangenen Personen.

Glücklicherweise wurde die Komplexität des Buches für die Verfilmung deutlich reduziert - was im Fall der Verfilmung des zweiten, großen Romans von Ellroy ("Die Schwarze Dahlie") weit schlechter gelungen ist. Der Film weicht daher in vielen Einzelheiten vom Buch ab. Buzz Meeks Rolle ist zum Beispiel deutlich anders, und auch das Ende des Buches ist hier deutlich verändert worden - es ist zwar immer noch "amoralisch", aber deutlich weniger als im Buch. Gewalt und Sex sind für die optische Darstellung gegenüber dem Roman reduziert worden, aber ohne dass dadurch Atmosphäre verloren geht. Aber selbst die bewußten Veränderungen sind mit viel Liebe zu Detail und Treue zu den Gedanken des Autors vorgenommen worden. So nimmt die neue Schlussszene des Films interessanterweise die Schilderung eines Schusswechsels am Beginn des Buches auf - zwar hat man ein anderes Hotel gewählt, aber der Ablauf des Schusswechsels ist doch dem Roman verblüffend ähnlich.

Ein weiteres Beispiel: Im Buch sind der im Nite Owl ermordete Polizist und der Partner von White nicht identisch, sondern zwei verschiedene Personen. Aber das Drehbuch integriert beide hier schlüssig, so dass kein Bruch entsteht. Ebenso sind Exleys Vater und Bruder im Buch zu einer Person im Film integriert - während Dudley Smith als erfahrener, väterlicher Polizist im LAPD einige der Texte von Exleys Vater spricht - eine wirklich spannende Technik, die Geschichte des Buches in eine veränderte Geschichte für ein Drehbuch umzusetzen. Alles bleibt so konsistent, nur wenig wird dazuerfunden, aber vieles wird neu angeordnet.

Insgesamt ist es ein Vergnügen diesen Film zu sehen, gerade auch nachdem man das Buch gelesen hat.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Thriller mit Witz, Charme, Spannung & Atmosphäre!, 1. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: L.A. Confidential (DVD)
Tja, was soll man nach einem solchen Filmerlebnis sagen...? Der Begriff "genial" triffts da am Ehesten, da man von fehlerloser Schauspielkunst und Regie-Arbeit sprechen möchte. Denn der hochunterhaltsame Krimi-Thriller strahlt ein Flair aus, das süchtig macht, liefert Charaktere mit Tiefe und Attitüde und serviert eine tolle Krimi-Geschichte, wie sie spannender und fesselnder kaum sein könnte. Von Anfang bis Ende interessant, investigativ, bannend. Ein Film, der begeistert und einen mit einem hohen Wiederseh-Wert aufwartet. Crowe, Pearce und der einzigartige Spacey spielen die 3 starken Cops großartig und liefern die benötigte Authentizität und interpretative Fantasie in einem Film, der echt sein könnte, aber dennoch wie ein Bilderbuch, ein Comic oder ein Boulevard-Blatt auszusehen scheint. Der ganz besondere Look ist es auch, der die Atmosphäre fördert und vermittelt.
Eine Gesamtkomposition, die nicht weniger als 10/10 Punkten verdient hat. Fabelhaft!
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L.A. Confidential
L.A. Confidential von James Ellroy (DVD - 1998)
EUR 4,99
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