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5.0 von 5 Sternen Wer sich auflehnt, muss auch etwas erreichen können
McMurphy hält sich für clever. Statt in den Knast zu gehen, macht er auf irre und lässt sich zur Beobachtung in die Klapse einweisen. Bei den noch einigermaßen intakten Insassen herrscht Schwester Ratched mit kalter Freundlichkeit. Wer an die Errungenschaften der modernen Medizin glaubt, der wird in den täglichen Gruppensitzungen mit ihr eine Art...
Veröffentlicht am 11. August 2008 von Dr. R. Manthey

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als gedacht
Eigentlich mag ich Nicholson nicht und alte Filme haben mich trotz praller Fanclubs häufig enttäuscht, aber das Kuckucksnest lohnt sich anzuschauen. Allerdings lebt der Film von der Spannung, und die ist naturgemäß beim zweiten Mal weg.
Vor 21 Monaten von Ranke Reben veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sich auflehnt, muss auch etwas erreichen können, 11. August 2008
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Einer flog über das Kuckucksnest (DVD)
McMurphy hält sich für clever. Statt in den Knast zu gehen, macht er auf irre und lässt sich zur Beobachtung in die Klapse einweisen. Bei den noch einigermaßen intakten Insassen herrscht Schwester Ratched mit kalter Freundlichkeit. Wer an die Errungenschaften der modernen Medizin glaubt, der wird in den täglichen Gruppensitzungen mit ihr eine Art der Therapie sehen. Vielleicht hoffen das auch einige der Teilnehmer, die annehmen, sie seien freiwillig hier und dass sie jederzeit wieder verschwinden könnten. Doch um Therapie geht es hier nicht, dazu fehlen Wärme und menschliches Verständnis. Hier wird der Schwachsinn nur noch verwaltet.

In diese dunkle Welt bricht McMurphy ein. Er verkörpert den spröden, aber warmherzigen einfachen Kerl, den Draufgänger und Frauenaufreißer. Ihm gelingt es schnell die anderen aufzuschließen, weil er sie in seiner direkten Art nicht wie Idioten, sondern wie Menschen behandelt und ihnen die Anerkennung und den Respekt gibt, der ihnen sonst verwehrt wird.

Doch McMurphy ist kein einsamer Kämpfer, kein amerikanischer Held oder sonst wie großartig. Er kämpft auch nicht wirklich. Tatsächlich begreift er noch nicht einmal, dass er in der Falle sitzt. Er ist einfach nur er selbst, der einfache Kumpel, der nicht verstehen will, was man an dieser Anstalt nicht verstehen kann und sich deshalb gegen dieses Leben auflehnt.

Was lustig beginnt, endet tragisch. Nur einer gelangt am Ende in die Freiheit zurück, der Indianer, der den Taubstummen markierte, sich nicht auflehnte, aber seine Chance letztlich zu nutzen verstand, auf die ihn McMurphy erst stieß. McMurphy jedoch scheitert an sich selbst.

Merkwürdigerweise wird dieses Ende in den Rezensionen und Diskussionen zu diesem Film nicht thematisiert. Die Meisten verstehen den Film als Parabel, als Anklage gegen das "System". Aber gegen welches? Regisseur Forman fand sein kommunistisches Heimatland in der Anstalt dargestellt und vermeinte zu wissen wie die Leute dort fühlen. Aber das Buch entstand und spielt in den USA.

Unsere wirklichen Abhängigkeiten werden uns meist erst bewusst, wenn wir schon in ihnen gefangen sind. Dieser Film stellt ganz unaufgeregt zwei Strategien für solche Fälle gegenüber. Das fand ich jedenfalls viel interessanter als eine hineinkonstruierte Anklage gegen irgendein "System".

Fazit.
Einer der Filme, die man nie wieder vergessen kann.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk mit erzählerischer Wucht und Überzeugungskraft, 15. Oktober 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Die Story für diese filmische Sensation des Jahres 1975 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey, der 1962 erschien. Der Film spielt hauptsächlich in einer geschlossenen Psychiatrie. Im Mittelpunkt steht R.P. McMurphy (Jack Nicholson), Rebell und Spielernatur, aufsässig und fast ohne jede Regel, der sich als unzurechnungsfähig ausgibt, um vom Knast in die vermeidlich angenehmere Irrenanstalt zu kommen. McMurphy ist im Verlauf der Einzelkämpfer, der sich gegen das System stellt. Seine Gegenspielerin ist Schwester Ratched (Louise Fletcher), die mit ihrem sterilen Perfektionismus und ihren menschenfeindlichen Manipulationen vor allem während der analytischen Sitzungen eine subtile Unterdrückung auf die Patienten ausübt. Regisseur Milos Forman erschafft dabei äußerst lebhafte, ausdrucksstarke Bilder. Der bittere Humor ist einzigartig. Die beschriebene Irrenanstalt wird als perfekt organisiertes System dargestellt, in der die Insassen Repressionen hilflos ausgeliefert sind. Aber McMurphy führt dieses System ad absurdum...
Keseys weltberühmtes Buch wurde erst nach 13 Jahren verfilmt und man fragt sich, ob so etwas heute überhaupt noch möglich wäre. Damals hat man sich in Hollywood noch mehr getraut, aber nur so entstehen eben wirkliche zeitlose Klassiker. Dabei prallte der unabhängige Produzent Saul Zaentz durchaus auch schon 1975 auf Widerstände und musste sich das Geld für den Film selbst zusammenleihen. Er engagierte Regisseur Milos Forman, der seit 1968 in den USA lebte und durch seine politisch-satirischen Filme bekannt war. Neben dem grandiosen Jack Nicholson, für den die Rolle wie auf den Leib geschneidert war, erwies sich die Besetzung von Louise Fletcher als eine hervorragende Wahl für die Rolle der Oberschwester Ratched. Die Nebenrollen wurden ebenfalls vorzüglich besetzt. So spielt Danny DeVito Mr. Martini und Christopher Lloyd ("Zurück in die Zukunft") ist als Taber zu sehen. Ken Kesey war zunächst als Drehbuchautor engagiert, scheiterte jedoch, so dass er schwor, sich den Film nie anzusehen. Vielleicht hat er das zu persönlich genommen, denn schon viele Romanautoren scheiterten als Drehbuchautoren. Warum? Sie kamen mit der Adaption des Stoffes nicht zurecht. Keseys Buch wird aus der Sicht des Häuptlings Bromden erzählt, ein hauptsächlich innerpersönlicher Konflikt und damit reiner, nicht filmbarer Romanstoff. Kino zeigt uns jedoch außerpersönlichen Konflikt, was die Drehbuchautoren L. Hauben und B. Goldman erkannten und ein exzellent adaptiertes, sehr realistisch erzähltes Drehbuch schufen, was sogar hervorragende Werktreue aufweist. Der Lohn war ein Oscar für „best adapted screenplay". Weitere Oscars gab es für „best picture", Jack Nicholson („best actor"), Louise Fletcher („best actress") und Milos Forman als „best director". „Einer flog über das Kuckucksnest" ist mehr als ein großartiger Film, er ist genial und zählt zu den besten, die je gedreht wurden.
Die DVD Special Edition hat gegenüber der einfachen Version den Vorteil des besseren deutschen Tones (Dolby Digital 1.0 gegen Mono) und sie enthält u.a. ein Making of. Warum nicht gleich so?
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft, 10. Januar 2007
SPOILERWARNUNG!
Einen Film wie "Einer flog über das Kuckucksnest" zu beschreiben, ohne wesentliche Teile seines Inhalts zu verraten, halte ich für schlicht unmöglich und mit einem "Der Film ist toll, weil er traurig und komisch zugleich ist" wird man dem Film nicht gerecht.

Randall P. McMurphy (Jack Nicholson) ist ein schlimmer Finger. Weil er es mit einer Minderjährigen getrieben hat (was er nicht bestreitet, er ist nur der Meinung, dass sie nicht minderjährig ausgesehen hat), wird er eingeknastet. Außerdem kloppt er sich ab und zu ganz gerne. Doch auch im Knast ist er so auffällig, so dass er zur Beobachtung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Dort wird schnell klar, was mit McMurphy "nicht stimmt". Er ist ein Unangepasster, der in die strengen Tagesabläufe der Klinik ungefähr so hineinpasst wie Mick Jagger in eine Klosterschule. Er verweigert sich dem Ritual des Pillenschluckens, weil er sich auch so ausgeglichen genug fühlt. Er macht erst einen Rückzieher, als ihm von der dominanten und überheblichen Oberschwester Ratched (Louise Fletcher) klar gemacht wird, dass man ihm die Pillen auch auf andere Art und Weise zuführen kann.

Auf der Station McMurphys sind die leichteren oder ungefährlichen Fälle untergebracht, meistens Leute mit einem kleinen Dachschaden, die z. T. sogar freiwillig dort sind, was McMurphy gar nicht glauben kann. Auf diese Menschen wirkt McMurphy, weil er nur das fordert, was für ihn normal ist und normal ist für ihn, sich ein Baseballspiel anzusehen, aber Schwester Ratched macht ihm einen Strich durch die Rechnung, weil sie durch ihn den Tagesablauf gestört sieht, weil er ständig dazwischenquatscht, weil sie durch ihn all das bedroht sieht, worüber sie Macht hat und das sind nun mal diesem Menschen, die ihr "anvertraut" wurden. An dieser Stelle kann man ruhig auch erwähnen, dass "Ratched" ein sprechender Name ist. Im Englischen klingt er wie "Wretched", was "erbärmlich/schäbig" bedeutet.

Diese Menschen staunen über McMurphy zuerst wie Kinder an Weihnachten, doch nach und nach gewinnt er ihr Zutrauen, weil er sie nicht wie Blödmänner behandelt (obwohl er ihnen beim Kartenspiel alle Zigaretten abnimmt, das einzige, um was gespielt wird), sondern wie ganz normale Menschen. Wahrscheinlich hat McMurphy in seinem Leben schon genug seltsame Figuren gesehen, so dass er da keinen Unterschied mehr sieht. Er fordert sie, er ist tatsächlich so etwas wie eine Therapie für sie. Besonders wird er von Billy Bibbit (Brad Dourif) bewundert, einem stotternden, schüchternen Jungen, der nur hier einsitzt, weil seine herrische Mutter mit Schwester Ratched befreundet ist.

Auf der Station liegt auch der "Häuptling", ein hünenhafter, scheinbar taubstummer Indianer (Will Sampson), den McMurphy bei einem Basketballspiel im Freien wie ein Zappelphilipp bearbeitet, doch bei dem Spiel mitzutun. Auf den Hinweis eines Pflegers, dass das sowieso keinen Sinn hat, wird McMurphy nur noch verbissener und er schafft das, was niemand für möglich gehalten hat. Der Häuptling spielt mit und zwar nicht, weil, wie sich später herausstellt, ihn McMurphy aus einer geistigen Umnachtung herausgeholt hätte, sondern eher aus einer Lethargie, denn der Häuptling verweigert sich seiner Umwelt, spielt den Taubstummen, weil man ihn damit in Ruhe lässt und nur McMurphy vertraut er sein Geheimnis an.

McMurphy schafft es sogar, mitsamt der ganzen Bande auszubüxen und eine Bootsfahrt zu unternehmen. Selbstverständlich werden sie alle wieder zurückgeholt und obwohl nichts passiert ist, bricht diese Aktion McMurphy schlussendlich das Genick. Man hält ihn jetzt zumindest für gefährlich und beschließt ihn, in der Klinik zu behalten.

Nun wird es McMurphy zu viel. Er bereitet seinen Ausbruch vor, doch vorher organisiert er noch für seine Jungs einen "Bunten Abend" mit reichlich Alkohol. Seine eingeschleuste Freundin ist "sehr nett" zu Billy, was diesen sogar sein Stottern vergessen lässt. Das Unglück naht am nächsten Morgen, natürlich in Gestalt von Schwester Ratched, die Billy schonungslos klar macht, dass sie dieses Verhalten seiner Mutter erzählen wird. Billy nimmt sich daraufhin das Leben, worauf McMurphy in ohnmächtiger Wut über Schwester Ratched herfällt und sie fast erwürgt.

McMurphy wird daraufhin eine Lobotomie unterzogen, im Klartext, sie schneiden ihm das halbe Hirn heraus. Als der Häuptling entsetzt den Zustand seines Freundes erkennt, nimmt er ein Kissen und erstickt ihn, ein Akt, der gleichzeitig brutal und zärtlich ist.

"Einer flog über das Kuckucksnest" ist zwar ein Film, der in einer psychiatrischen Klinik spielt, aber er wendet sich nur vordergründig gegen deren Methoden. In Wahrheit ist McMurphys Kampf ein Kampf gegen das System. Während die anderen Insassen sich sozusagen systemkonform verhalten, lehnt sich McMurphy permanent dagegen auf. Das System ist in diesem Fall Schwester Ratched und dagegen kann er nur verlieren. Auch das ist ein Grund, warum er sie zu erwürgen versucht.

Der Film gewann bei der Oscarverleihung die sogenannten "Big Five", die Oscars für Film, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller und Hauptdarstellerin, was vorher nur "It Happend One Night" und viel später "Das Schweigen der Lämmer" gelang.

Jack Nicholson spielt hier die Rolle seines Lebens. Man kann sich nur schwer oder gar nicht einen anderen Schauspieler in dieser Rolle vorstellen.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST - Special Edition, 4. Januar 2005
Die Special Edition ist die bisher einzige VÖ auf DVD, die sowohl in Bild, als auch in Ton restauriert wurde und vorallem den englischen O-Ton extrem hörenswert macht, da die deutsche Tonspur doch immer noch ziemlich in den Ohren klingelt.
Der Inhalt bewegt und man sollte sich diesen grandiosen Film auch mal mit den englischen Untertiteln ansehen; da merkt man erst, wie sehr die deutsche Übersetzung an manchen obszönen Sätzen entschärft wurde.
In jedem Fall hat die SE volle fünf Sterne verdient; und dann noch dieser günstige Preis für ein 2 DVD Set.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komödiantisch und grausam..., 13. August 2002
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
In den 70ern - ein Jahrzehnt, in dem eine neue Generation von Regiesseuren in Hollywood Einzug hielt, ein Jahrzehnt in dem viele neue, unkonventionelle Filme entstanden - schuf ein bis dato recht unbekannter Regiesseur einen Film, der bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat.
Milos Forman riskierte mit seinem doch unbequemen Film "Einer flog über das Kuckucksnest" viel und gewann alles - darunter fünf Oscars. Zu verdanken ist dies u.a. auch dem Engagement von Michael Douglas (!), der das Script so gut gefiel, daß er sich spontan entschloß, den Film (mit-) zu produzieren.
Die Verfilmung von Ken Keseys' gleichnamigen Roman gewinnt erst durch die Hintergründe der Person des Regiesseurs - seine Eltern mußten in der Tschechoslowakei in den 30ern vor den Nazis flüchten, Forman selber in den 60ern vor den Kommunisten - galt er doch als "unbequemer" und regimekritischer Regiesseur - an Bedeutung, ist der Film doch in gewisser Weise auch eine Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit. Forman inszenierte unglaublich einfühlsam und liebevoll, wechselt zwischen Humor und Drama geschickt, ohne sich dabei den üblichen Hollywood-Klischees zu bedienen. Herausgekommen ist dabei ein absolutes Meisterwerk - nicht umsonst rangiert der Film etwa unter den "Top 10" der rennomierten IMDB (International Movie DataBase).
"Einer flog über das Kuckucksnest" ist ein Film über Rebellion gegen Autoritäten - hier großartig und zum fürchten realistisch gespielt von Louise Fletcher - eine Rebellion, die letztendlich in Bestrafung endet, ohne das Ende des Films vorwegnehmen zu wollen (das wäre ein Sakrileg). Rebellion innerhalb einer geschlossenen Anstalt vermeintlich "psychisch Kranker" als Spiegel dessen, das 68er-Revolution und Folgeereignisse in der Gesellschaft bewirkt haben. Als Rebell agiert ein Jack Nicholson in Hochform - selten war er soo gut wie hier (Polanski's "Chinatown" und Kubrick's "Shining" mal ausgenommen). Wer diesen Film nicht gesehen hat, wird spätere Nachfolger - thematisch in einem ähnlichen bereich angesiedelt - wie "Rain Man" oder den aktuellen "A beautiful mind" nicht mit den richtigen Augen sehen können.
Nachdem die DVD bereits vor ca. zwei Jahren released wurde, hat sich Warner nun zu einer würdigen "Einer flog über das Kuckucksnest - Special Edition" entschlossen. Der Film wurde komplett neu abgetastet, dazu komplettiert ein "Making of..." sowie geschnittene Szenen dieses sehr hübsche Set, daß eigentlich Muß in einer gutsortierten DVD-Sammlung sein sollte (selbet wenn man die "alte" Version schon hat).
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloses Meisterwerk!, 20. Februar 2004
Der Film zählt zu den ganz großen Meisterwerken der Filmgeschichte. Nie mehr wurde in einem Film eine derartig tragisch-humorvolle Atmosphäre eingefangen. Tragik und Humor sind zwei untrennbare Seiten ein und derselben Sache - sie in vollkommener Balance nebeneinander bestehen zu lassen ist eine große Kunst. Wer das Geheimniss dieser Kunst ergründen will, der greife zu "Einer flog übers Kuckucksnest". Hinzu kommen Schauspieler in absoluter Höchstform, authentisch in darstellerischer Perfektion (u.a. Jack Nicholson, Danny DeVito, Christopher Loyd in frühen Rollen). Man merkt dem Film in jeder einzelnen Szene die enorme Bedeutung, die Ernsthaftigkeit, des zu grunde liegenden Themas, der Anklage gegen die vielfältigen Formen gesellschaftlicher Repression gegenüber Außenseitern und Individualisten, an. Eine Anklage, die heute noch genauso zeitgemäß ist wie vor dreißig Jahren.
Fazit: Ein wichtiger, ein bedeutender, ein genialer Film.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unvergessliches Meisterwerk!, 9. März 2003
Dieser Film bewegt wirklich!
Traurig,spanned,anspruchsvoll und auf irgendeine Art und Weise witzig.Jack Nicholson (Oscar dafür!) spielt R.P. McMurphy einen Draufgänger, der nicht in den Knast will.Also tut er so als wäre er geisteskrank.Er wird eingeliefert und glaubt das er hier tun und lassen kann was er will.Doch da ist die bösartige Schwester Ratched (Louise Fletcher, ebenfalls Oscar dafür!) die ihr eigenes System hat.Aber McMurphy wiedersetzt sich dem und erklärt dem System dem Krieg...Milos Forman der Regiesseur des Filmes der auch Klassiker wie Amadeus oder Larry Flynt machte,machte aus diesen Film einer der Besten überhaupt!! Kuckucksnest gewann 5 Oscars unteranderem Bester Film!
Und der Schluss liebe Freunde ist wirklich herzergreifend!! Wer da nicht weint,hat kein Gespür für solch einen Film!! Und die Special Edition bietet ein interessantes Making Of! Also bitte kauft euch diesen Film!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhafter Film über ein heikles Thema, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einer flog über das Kuckucksnest (DVD)
Dieser Film, der Nicholson zum Star machte, ist in jeder Hinsicht sehenswert und enthält Szenen und Charaktere für die Ewigkeit. Der stumme Indianerhäutling und sein Freund McMurphy sind ein Dou der absoluten Extraklasse! Schade nur das der Film nicht, wie das Buch, aus der Sicht des Häuptlings erzählt wird. Nicholson spielt sich die Seele aus dem Leib für ein Thema, das wirklich nicht zu verharmlosen ist. Die Lobotomie, also eine operative Behandlungsmethode in psychologischen Heilanstalten, wurde in Amerika jahrzehntelang durchgeführt. Sicherlich lässt der Film den geneigten Zuschauer ratlos und ein weing unzufrieden zurück, aber wahrscheinlich bedarf dieses Thema eine deartige Unbehaglichkeit, der der Zuschauer nahezu die ganze Spieldauer über ausgesetzt ist. Teilweise macht es sehr großen Spaß diesen Film zu sehen, teilweise bereitet es Schmerz.
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51 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker!, 16. Dezember 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einer flog über das Kuckucksnest (DVD)
Der Film gehört zu den besten Filmen überhaupt und kann auch nach dem x-ten Mal noch überzeugen. Hervorragende schauspielerische Leistungen und eine tief bewegende Story lassen den Film auch 2001 nicht "alt" aussehen. Ein Film, den jeder mindestens einmal gesehen haben muss, und auch ein Film, wie es sie nicht oft gibt.
Zur DVD: Das Bildformat ist 1:1,85 und nicht wie angegeben 1:2,35. Extras gibts praktisch keine, außer ein paar Texttafeln mit Infos über die Schauspieler und die Entstehungsgeschichte des Films. Der Ton ist leider in deutsch und spanisch nur in Mono verfügbar - schade - aber dafür ist die Originalfassung in englisch in stereo zu sehen und hören.
Fazit: eine DVD, die wegen des Films selbst in jede gute DVD-Bibliothek gehört!
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker auf einer sehr guten Blu-ray!, 23. Februar 2010
Für all jene, die diesen Klassiker noch nicht gesehen haben eine kurze Inhaltsangabe: Randle McMurphy(Jack Nicholson) wird von einer Strafanstalt zur Beobachtung in eine Anstalt für psychisch Kranke überstellt, dort muss er erstmal unter Beweis stellen, dass er auch wirklich verrückt ist, also stiftet er Unruhe und lehnt sich gegen die teils unsinningen und unmenschlichen Regeln auf. Als er erfährt, dass er nun erst dann wieder entlassen werden kann, wenn man ihn für geheilt erklärt, beschließt er auszubrechen, aber nicht ohne vorher noch eine große Abschiedsparty zu geben, doch diese läuft schrecklich aus dem Ruder.
Die Blu-ray bringt diesen Klassiker nun in wirklich guter Qualität ins Heimkino. Die BD ist der DVD in allen Belangen überlegen. Das Bild ist für einen 35 Jahre alten Low Budget Film wirklich sensationell, besonders die Nahaufnahmen sind wirklich detailliert und zeigen jede Falte und jedes Haar. Die Farben sind dem Thema entsprechend nicht kräftig sondern dezent gehalten. Leichtes Graining ist vorhanden, welches auffälligerweise gegen Filmende hin stärker wird, aber noch nicht störend wirkt.
Ein Audiokommentar, ein 48min Making of und zahlreiche deleted Scenes runden diese gelungene BD ab.
Da Warner diese BD wieder für den Weltmarkt produziert hat, hat man als Sammler die Wahl. Mein Tipp: Die wirklich schöne Book-Edition aus den USA!
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Einer flog über das Kuckucksnest
Einer flog über das Kuckucksnest von Milos Forman (DVD - 2005)
EUR 5,97
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