Kundenrezensionen


138 Rezensionen
5 Sterne:
 (104)
4 Sterne:
 (18)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Vampirfilme ever
Ich habe den Film seinerzeit mehrmals im Kino gesehen und auch heute noch gehört er zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Im Gegensatz zu so manch anderen Vampirfilmen der letzten Jahre ("Blade", "Underworld", "Van Helsing") setzt "Interview mit einem Vampir" nicht auf pures Gemetzel im Matrix-Stil, sondern baut voll und ganz auf einer Handlung auf, die vom...
Veröffentlicht am 11. September 2006 von Stefanie Conrad

versus
2.0 von 5 Sternen Lieber nicht
Extras funktionieren leider nicht ... schoene Film aber von DVD BON ICH SCHWER ENTTAUETSCH ,
Echt schade......
Ein Film von 1994 ist alt ein DVD nicht ....
Vor 2 Monaten von Maria Dolores Ferrer Marti veröffentlicht


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Vampirfilme ever, 11. September 2006
Von 
Stefanie Conrad "Stefanie Conrad" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Film seinerzeit mehrmals im Kino gesehen und auch heute noch gehört er zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Im Gegensatz zu so manch anderen Vampirfilmen der letzten Jahre ("Blade", "Underworld", "Van Helsing") setzt "Interview mit einem Vampir" nicht auf pures Gemetzel im Matrix-Stil, sondern baut voll und ganz auf einer Handlung auf, die vom Roman nur im geringen (und somit erträglichen) Maße abweicht. "Interview mit einem Vampir" spielt für mich in einer Liga mit Francis Ford Coppolas "Dracula"-Verfilmung: üppiges Dekor, barocke Kostüme, großartige Schauspieler und ein stimmiger Soundtrack; beide Filme sind eher Drama als Horrorfilm.

Man muß nicht unbedingt die komplette Chronik der Vampire von Anne Rice gelesen haben (die zudem in ihren letzten Bänden auch arg zu wünschen übrig ließen), um diesen Film zu mögen. Im Gegensatz zu der grauenhaft schlechten "Königin der Verdammten"-Verfilmung mit R'n'B-Sternchen Aaliyah , die auf dem dritten Roman basiert und den zweiten -fürs Verständnis so wichtigen- Band vollkommen negiert, steht die Geschichte von "Interview mit einem Vampir" für sich alleine und ist in sich abgeschlossen.

Der Film weicht vom Roman nur in kleineren Passagen ab, ist also ziemlich werkgetreu, und -für mich als Freundin schwelgerischer Kostümfilme- grandios ausgestattet. Alle weiblichen Zuschauer dürfen sich über eine äußerst schmucke Darstellerriege freuen, allen voran natürlich Brad Pitt als Louis und Tom Cruise als Lestat.

Brad Pitt ist ein ungemein sensibler Louis, der es vor allem durch seine Blicke schafft, daß der Zuschauer die innere Zerrissenheit seines Charakters begreifen lernt. Hin- und hergerissen zwischen Liebe, Hass, dem moralischen Konflikt seines Vampirdaseins, Claudia und Lestat (tatsächlich gibt es mehrere homoerotische Momente im Film, nicht nur zwischen Cruise und Pitt) zeichnet Pitt das Bild eines unsterblichen Vampirs, der lieber ein sterblicher Mensch geblieben wäre.

Tom Cruise als Lestat liefert mit dieser Rolle eindeutig die bis dato beste darstellerische Leistung seiner gesamten Karriere ab. Ja, Lestat ist der "böse" von den beiden, und man merkt Cruise deutlich an, daß er Spaß an dieser für ihn doch ein wenig ungewohnten Seite hatte. Gleichzeitig stattet Cruise seinen Lestat aber auch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Humor aus ("Claudia... you have been a very, very naughty girl"), daß es eine Freude ist. Hätte man nach dem Erfolg von "Interview mit einem Vampir" gleich auch noch die anderen Romane mit Cruise als Lestat besetzt, so wären diese Filme sicherlich auch allesamt Blockbuster geworden. Vergeßt Stuart Townsends blasse Darstellung Lestats in "Die Königin der Verdammten", Cruise ist der wahre Film-Lestat.

Eine besondere Entdeckung ist auch die damals gerademal 12jährige Kirsten Dunst als Claudia. Fast schon beängstigend, wie sie es in ihrem jungen Alter schafft, eine Frau im Körper eines Kindes zu spielen. Auf der einen Seite zerbrechlich-zart, auf der anderen Seite eine eiskalte Mörderin ohne Skrupel, ein bemerkenswertes Talent.

Antonio Banderas spielt den Armand als sinnlichen Dämon, der ähnlich wie Louis, wenn auch nicht so offensichtlich an seinem unsterblichen Leben zweifelt. Und zumindest in der englischen Originalfassung wartet er mit einem herrlichen Latin-Lover-Akzent auf. ("Remember my name. Armand.")

Einzig Stephen Rea als Santiago kommt nicht allzu gut weg, was meines Erachtens aber daran liegt, daß seinem Charakter einfach zu wenig Zeit gelassen wird, um sich im Film zu entfalten. Schade, aber verzeihlich.

Was mich an diesem Film erstaunt hat, war das unglaublich gute Zusammenspiel zwischen Originalfassung und Synchronisation. "Interview mit einem Vampir" ist einer der wenigen Filme, wo es egal ist, ob man sich nun die englische oder die deutsche Fassung ansieht. Nicht nur, daß die deutschen Stimmen den englischen sehr ähnlich sind, auch die Übersetzung ist als gelungen zu betrachten.

Die "Special Edition" wartet des weiteren mit einem Feature, "Im Schatten des Vampirs", auf, einem Making-of zum Film, das allerdings scheinbar erst für die DVD gedreht wurde, da man Brad Pitt in Archivaufnahmen aus der Mitte der 1990er Jahre sieht, während die Interviews u.a. mit Autorin Anne Rice noch relativ neu zu sein scheinen. Wer etwas mehr über den Film, die Romane von Anne Rice und die Umstände der Entstehung des Films wissen möchte, ist mit diesem Making-of gut bedient.

Fazit: "Interview mit einem Vampir" ist einer der besten Vampirfilme aller Zeiten, kein brutales, von Spezialeffekten dominiertes Gemetzel, sondern in allererster Linie ein Drama mit wirklichen Charakteren, grandioser Ausstattung und durch die Bank weg tollen Darstellern. Unbedingt kaufen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut genialer Film - etwas enttäuschende DVD, 5. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Der Film ist absolut genial und für jeden Fan ist die DVD ein Muss. Doch von der "Special Edition" war ich etwas enttäuscht - die DVD wirkt leider etwas lieblos dahingeschustert. Zum einen steckt die DVD genau wie bei der normalen Version in der billigen Pappkarton-Hülle. Eine edlere Aufmachung wäre angebracht gewesen. Die Bild und Tonqualität sind zwar sehr gut aber ich habe keinen Unterschied zwischen der normalen Version und der Special Edition entdecken können.
Nett: US-Trailer und Making Of ("In the shadow of the vampire")
Fazit: Der Film ist absolut genial, aber aus der sogenannten "Special Edition" DVD hätte man mehr machen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt die SPECIAL EDITION, 14. Januar 2003
Von Ein Kunde
Über den Film muss man nicht viele Worte verlieren:
Einer der besten Vampirfilme aller Zeiten!!!Bittersüss,
tragisch und dramatisch. Bei der Wahl der DVD auf jeden
Fall zur Special-Edition greifen. Nur hier gibts einen, leider
nicht untertitelten Kommentar des Regieseurs Neil Jordan und
äußerst interessante Interviews mit Tom Cruise u. Brad
Pitt aus dem Jahre 1994, sowie Interviews mit Anne
Rice, Neil Jordan, Kirsten Dunst und allen anderen
Darstellern im halbstündigen Special "Im Schatten des
Vampirs". Außerdem im Vergleich zur Erstauflage gibts
animierte Menüs. Wesentlich bessere DVD also.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie waren Vampire so sinnlich...., 22. Mai 2003
..... als in diesem Vampirfilm von 1994. Kultregiseur Neil Jordan (Die Zeit der Wölf, The Crying Game, Jenseits der Träume) vollbrachte das Kunsstück den Roman von Anne Rice gekonnt auf die Leinwand zu bringen. Die literarische Vorlage „Interview mit einem Vampir" aus der „Chronik der Vampire" kann es ohne weiteres mit dem Klassiker „Dracula" von Bram Stoker aufnehmen. Neil Jordan besetzte seine Vampiroper mit Hollywoodgrößen wie Tom Cruise, Brad Pitt, Antonio Banderas, Christian Slater, Stephen Rea und der damals noch völlig unbekannten Schauspielerin Kirsten Dunst (Spider Man). Bei dieser Besetzung konnte eigentlich nichts schief gehen dachte man, aber schon im Vorfeld wurde die Besetzung des Vampirs Lestat mit Tom Cruise aufs heftigste kritisiert ohne das jemand auch nur Teile des Films gesehen hatte. Selbst die Schriftstellerin Anne Rice, verantwortlich für die literarische Vorlage, äußerste sich in Interviews sehr skeptisch zu dieser Wahl der Besetzung. Als der Film dann Premiere feierte verstummten alle Kritiker und der Film avancierte zum Kassenschlager. Selten waren Vampire so schön, so romantisch, so sinnlich, so grausam wie in „Interview mit einem Vampir". Tom Cruise ist schlichtweg genial als Blutsauger Lestat und Brad Pitt wohl die Verkörperung der Sinnlichkeit. Kirsten Dunst in der Rolle der verspielten, kindlichen Claudia aber setzt dem ganzen wohl die Krone auf. New Orleans im 19.Jahrhundert, Plantagenbesitzer Louis hat nach dem frühen Tod seiner Frau auf dem Kindsbett die Freude am Leben verloren und sehnt sich förmlich nach dem Tod. Erhört wird Louis Todessehnsucht allerdings ausgerechnet von einem Vampir, der Ihn vor eine Wahl stellt die er selbst wohl nie hatte. Allen Freunden dieses Films lege ich die kürzlich erst erschienene Special Edition ans Herz. Im Vergleich zum Vorgänger befindet sich auf dieser DVD noch der Filmtrailer sowie ein ausführliches Making of. Für mich zählt „Interview mit einem Vampir" zusammen mit Filmen wie „Tanz der Vampire" oder „Bram Stokers Dracula" zu den besten Vampirfilmen überhaupt. Deshalb gibt es für Neil Jordans Kultfilm keine andere Möglichlichkeit als die volle Punktzahl - 5 Sterne !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, eindringlich, melancholisch....schön!, 1. März 2006
San Francisco, 1994: Der junge Reporter Malloy lacht zunächst ungläubig auf, als der Mann, den er vorher auf der Strasse um ein Interview über sein Leben gebeten hat, sich als Louis de Pointe du Lac vorstellt und ihm sagt, er sei 200 Jahre alt und ein Vampir.
In den Unglauben mischt sich aber schon bald Erstaunen und Faszination für diesen Mann mit den durchdringenden, blauen Augen, als er von seinem menschlichen Leben als Plantagenbesitzer im 18. Jahrhundert berichtet. Und umso mehr als er fort fährt und erzählt, wie er selber durch den Biss eines gewissen Lestat zum Vampir wurde, wie er sich weigerte die unumgängliche Wahrheit zu akzeptieren und wie er, in dem glauben sie zu retten, die zwölfjährige Claudia durch seinen Biss zu einem ewigen Leben als Kind verdammte und wie ihn diese Schuld zerfrisst...
Allgemein zum Film
Das Buch ´Interview with a vampire´von Anne Rice wurde bereits 1973 veröffentlicht und zu einem Bestseller, dennoch dauerte es gute 21 Jahre, bis der Weg diese ungewöhnliche Geschichte auf die Leinwand führte. Regisseur Neil Jordan gelang es den eigentümlichen Charme der Geschichte durch überzeugende Kulissen und glaubwürdige Darstellungen der Orte einzufangen. Sie bilden den perfekten Rahmen für die Geschichte, deren Kern die menschliche Verletzlichkeit eines für uns so unmenschliches Wesens wie ein Vampir ist. Neid, Missgunst, Zuneigung, Hass, Liebe. Diese unterschiedlichen Gefühle sorgen für die düstere Stimmung und wecken zugleich Mitleid für die Hauptfigur. Darüber hinaus wird schnell klar, dass Louis das ewige Leben als Vampir weder gewollt hat noch es für ihn zu ertragen ist. Somit ist er ein Gefangener der Welt, in die ihn Lestat geführt hat. Eine unglückliche Kombination und schaurige Vorstellung zugleich! Und im Grunde ist das der Horror, den man als Zuschauer verspürt.
Die Schauspieler
Um diesen Horror zu erreichen musste sich Neil Jordan im Grunde nur auf seine hochkarätigen Darstellercrew überlassen. Die Besetzung des Lestat mit Tom Cruise (bis dahin eher durch Mainstraim-Filme wie ´Cocktail´ oder `Top Gun´ bekannt geworden und als ewig lächelnder Sunnyboy verschrien) sorgte dabei im Vorfeld für einigen Wirbel. Aber Cruise brilliert geradezu in der Rolle als selbstherrlicher und selbst ernannter Herr über Leben und Tod. In seinem Schauspiel wird er nur leicht von der damals noch sehr jungen, aber herausragend und sehr erwachsen spielenden Kirsten Dunst (heute besser bekannt als Mary Jane Watson in ´Spiderman´) als Claudia übertroffen. Brad Pitt als Louis steht diesen beiden dabei nur wenig nach und so leidet der Zuschauer mit Louis und Claudia und wünscht Lestat in die Hölle. Diesem Dreiergestirn ist es zu verdanken, dass diese ungewöhnliche Geschichte überzeugt und begeistert. Die anderen Akteure (Christian Slater als Reporter Malloy, Antonio Banderas als Armand) tragen durch ihre sehr gute Leistung diesen aussergewöhnlichen Film mit.
Die DVD
Im Gegensatz zu der herkömmlichen DVD bietet die Ausstattung dieser ´Special Edition´ nicht viel mehr. Statt in Dolby digital 2.0 ist der deutsche Ton nun digital 5.1, dafür fehlt die spanische Sprache (was durchaus zu verschmerzen ist). Der einzige richtige Bonus ist die Dokumentation "Im Schatten des Vampir" und die Originalkommentare. Für Fans sicher ein Muss!
Mein Fazit: Alleine schon wegen dem atmosphärisch dichten Zusammenspiel von Brad Pitt und Tom Cruise, welches wie die Machtkämpfe zweier ungleicher Brüder anmutet, ist dieser Film sehenswert. In der Tat ist er der einzige neben ´Die Farbe des Geldes´, in dem mich Cruise von seinem Können überzeugen konnte. Anschauen und sich erschauern lassen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film für die Ewigkeit, 25. Februar 2004
Ein meisterhafter Film - vielleicht der anspruchvollste moderne Vampir-Streifen. Die eigentliche Geschichte beginnt im kaum geborenen Amerika des 17. Jahrhunderts, mit dem Tod des jungen Grundherrn Louis (Brad Pitt) und bindet den Zuschauer fortan an die Lebens- und Leidenspfade seiner gequälten Seele. Denn wiedergeboren als Vampir, ist sein einziges Verlangen das Blut sterblicher zu trinken, um seine grausamen Triebe zu befriedigen. Dabei gerät er schnell in den Widerspruch mit den Überresten seines Menschlichen Gewissens. Eingebettet ist die Handlung in eine Interviewsituation mit einem Journalisten unserer heutigen Zeit, in der Louis seine Vergangenheit sowie seine tiefsten Gefühle preisgibt - seine Motivation zu diesem Zug kristallisiert sich im späteren Verlauf immer klarer heraus. Über die Jahrhunderte nehmen die zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen und inneren Konflikte zu, Charaktere kommen und hinterlassen im Charakter des Protagonisten ihre Spuren. Letztendlich sieht dieser jedoch wieder allein der trostlosen Ewigkeit entgegen.
Beeindruckend ist bei „Interview mit einem Vampir" nicht nur das Schauspieler-Ensemble, allen voran die junge Kirsten Dunst. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und verheddern sich nicht in stereotypen Vampirvorstellungen, sondern spiegeln stattdessen gekonnt Aspekte des menschlichen Seins wider. Ob Vampirfan oder nicht - für jeden Liebhaber intelligenter Kinounterhaltung findet sich hier ein neuer Punkt im Pflichtprogramm.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film mit Biss und Tiefgang, 6. Dezember 2008
Wenn man über 200 Jahre untot durch die Welt reist, kann es schon passieren, dass man mal das Bedürfnis hat, einen Sterblichen in die Geheimnisse des Vampirseins einzuweihen. Louis de Pointe du Lac (Brad Pitt) geht es so. Er sucht sich den Reporter Daniel Malloy (Christian Slater) aus, um ihn seine Lebens- bzw. Todesgeschichte zu erzählen. Was da ans Tageslicht kommt, ist morbid, dekadent, ekelerregend, aber auch galant und feinsinnig.

Die Idee zum "Interview mit einem Vampir" stammt aus der gleichnamigen Romanvorlage von Anne Rice. In Regie gesetzt hat den Film Neil Jordan. Rice und Jordan, eine geniale Kombination. Und auch Tom Cruise passt gut dazu. Die Rolle des libertinen Vampirs Lestat de Lioncourt zählt zu seinen besten. Antonio Banderas (Armand, Chef der Pariser Vampire) und Kirsten Dunst (als ewig kindliche Untote Claudia) runden das schauspielerische Geschehen ab.

"Interview mit einem Vampir" ist einzigartig im Vampirfilm-Genre. Die Handlung bleibt atmosphärisch dicht und driftet nie ins ungewollt Komische ab, wie viele andere Blutsaugerstreifen. Die Dialoge sind spritzig, alle Hauptakteure agieren in Bestform, und die Story macht neugierig sowohl auf das Davor als auch auf das Danach vom Erzählten. Ein Film mit Biss und Tiefgang.

Für Puristen ein Tipp am Rande: Es lohnt sich, "Interview mit einem Vampir" mit rumänischen Untertiteln anzusehen. Dann weiß man, dass Vampire 'nici viu, nici mort' sind und ihre Spezies als 'alor nostri' bezeichnen. Draculas Muttersprache steigert den Reiz zusätzlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 5. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Interview mit einem Vampir (DVD)
Interview mit einem Vampir ist für mich der Beste Vampir Film. Es stimmt einfach alles!! Die Geschichte ist sehr gut und tiefsinnig und man ist wirklich den ganzen Film lang dem Zauber der Vampire erlegen.
Die Besetzung ist perfekt, Brad Pitt als der leidende Vampir Louis, der sich nie mit dem Töten anfreunden kann. Tom Cruise, als der grausame Vampir Lestat, dem das Töten eine Freude ist. Kirsten Dunst, als Vampirkind Claudia, eine „petite beautee" die nie erwachsen wird. Antonio Banderas, als der älteste noch lebende Vampir Armand und Anführer der Vampire in Paris.
Die Geschichte, Lestat ein sehr erbarmungsloser und frivole Vampir macht Louis, der seine Familie verloren hat und nicht mehr weiterleben möchte, zu einem von sich. Louis ist das genaue Gegenteil von Lestat, er ist sehr melancholisch und das töten von Menschen ist ihm zuwider. In einem Anflug von Verzweiflung, trinkt Louis von dem kleinem Mädchen namens Claudia. Lestat erkennt seine Chance, Louis seinem geliebten Gefährten wieder enger an sich zu binden. Er macht das noch nicht mal fünf Jahre alte Mädchen zum Vampir. Eine kleine Schönheit die niemals erwachsen wird. Zu dritt streifen Sie durch die Nacht und sind anfangs sehr glücklich. Doch nicht ewig hält ihr Glück...
5 Sterne bekommt der Film von mir, da er wirklich ein Meisterwerk für mich ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischende Variante des Dracula-Themas, 18. Februar 2001
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Interview mit einem Vampir (DVD)
Eine opulente, spannende und (da die Autorin selbst das Drehbuch verfaßt hat) wahrscheinlich auch werkgerechte Verfilmung des Romans, der ein altes Thema auf erfrischende Weise aufnimmt. Frei von Mystizismus, dafür mit einem Anflug von Tragik wird quasi die Geschichte eines mitfühlenden Killers erzählt. Brad Pitt macht sich recht gut in der Hauptrolle, jedenfalls besser als Tom Cruise, dessen jungenhaftes Lächeln und nervendes Nuscheln ein bißchen fehl am Platz scheinen. Am eindrucksvollsten sind Antonio Banderas als Anführer der Pariser Vampirgesellschaft und Stephen Rea als Dandy-Blutsauger, daneben die junge Kirsten Dunst als Teufelin in Engelsgestalt. Nach seinem Meisterwerk "The Crying Game" ein sehr gelungener Ausflug Neil Jordans nach Hollywood (8/10).
Über die DVD gibt's nicht viel zu schreiben - Bild und Originalton sind sehr gut, Extras fehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Vampire so aussehen ...!, 24. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Interview mit einem Vampir (DVD)
... dann möchte man sie doch bitten einen zu beißen! Ich kannte nur das Buch zu diesem Film und dachte mir, dass eine Verfilmung wirklich toll wäre. Bis ich heraus fand, dass sich jemand anderes das auch schon gedacht hat und es bereits einen Film gibt. Und ich war begeistert und beeindurckt zugleich. Ich kann mit nun gut vorstellen, wie Brad Pitt (der eigentlich immer seine Rollen sehr unterschiedlich ausgesucht hat) zu dem Sex- Symbol geworden ist, das er heute ist.
Story: Erfüllt vom Weltschmerz seines schon sehr langen Lebens treibt sich Louis (Brad Pitt) im San Fransisco der Neuzeit herum. Durch seine schön Gestalt und sein ruhiges, und dadurch sehr auffalendes Verhalten, erweckt er das Interesse eines jungen Journalisten (Christian Slator). Nun ist Louis bereit dem jungen Mann die Geschichte seines Lebens zu erzählen, wie es jetzt schon seit einigen hundert Jahren verläuft. Nach dem Tod seiner geliebten Frau will der damals 20jährige Louis nicht mehr leben. Er hasst die Welt und versucht sich über die Tage und durch die Nacht zu retten indem er sich Alkohol, Frauen und dem Glücksspiel hingibt. Eines Nachts taucht ein mysteriöser Kerl namens Lestat (Tom Cruise) auf. Der verspricht dem jungen Mann ein Leben ohne Leid und Schmerz. Ein ewiges Leben. Schließlich steigt Louis auf dieses Angebot ein und wird zu einem Kind der Nacht. Einem Vampir. Doch Lestat erweist sich als nicht gerade einfacher Weggefährte. Auch machen die Sklaven des jungen Herren, die in ihrem Master und dem Fremden das Böse sehen, diese Vampirsache auch wirklich schwer. Ebenfalls hat Louis skrupel Menschen zu beißen, im Gegenteil zu Lestat. Der liebt es seine Opfer noch ein wenig zu quälen, bevor er sie tötet. Die beiden müssen fliehen. Irgendwann landen sie in New Orleans. Die Pest wütet. Louis hat inzwischen heraus gefunden, dass sein neues Leben um keinen Deut besser ist als sein altes, sterbliches Leben. Lestat macht sich einen Spaß aus Empfängen und der bedachten Auswahl seiner wohlschmeckenden Opfer. Louis bringt sich mit dem Blut von Ratten über die Runden, um keinen Menschen töten zu müssen. Darüber macht sich sein Weggefährte lustig. Der junge Mann läuft durch die Straßen und trifft auf die kleine Claudia (Kirsten Dunst). Ihre Mutter hat die Pest dahin gerafft und das Kind ist verzweifelt. Louis kann sich nicht zurück halten und beißt das Mädchen. Doch er schafft es nicht sie zu töten und läuft weg. Als er nach Hause kommt, empfängt ihn eine Überraschung: Lestat war ihm gefolgt und hat das Kind mit nach Hause gebracht. Schnell beschließt der Vampir, dass man aus der süßen Claudia einen wunderbaren Vampir machen kann. Gesagt, getan. Das Trio gilt als besonders blutrünstig und Claudia trumpft mit ihren kindlichen Reizen auf. Zusammen löschen vor allem Lestat und Claudia ganze Familien im Blutrausch aus. Doch die Zeit vergeht und Claudia wird älter. Doch nur im Geiste, aber der Körper bleibt der eines Kindes. Sie beginnt Fragen zu stellen und verliebt sich schließlich unsterblich in Louis. Es heißt nun Lestat loszuwerden, um ein freies Leben zu zweit zu führen ...!
Fazit: Ein absolut genialer Film. Kirsten Dunst (Mona Lisas Lächeln, Girls United, Jumanji, usw.) ist hier die kleine Claudia. Eine ihrer ersten Rollen, die das Kind hervorragend meistert. Man kauft ihr das körperliche Kind mit der alten Seele durchaus ab. Auch ist Tom Cruise (Top Gun, Tage des Donners, Jerry Maguire, usw.) als blutrünstiger Lestat ist einfach nur genial. Er liebt sein Leben als Vampir und genießt die Tatsache, dass er Menschen quälen darf um sie dann zu töten. Auch bekommt man von ihm eine Art Angst davor mit, alleine zu sein. Eine Tatsache, die es bei Menschen oft gibt. Man trifft mit Amand (Antonio Banderas) auf den 'Vater' von Lestat. Denn stets pflegt er zu sagen: Ich gebe dir die Chance für eine Entscheidung, die ich nie hatte ...! Mit Armond hat man den Übeltäter schließlich vor Augen und kann die bedingungslosigkeit, die Lestat in seinem eigenen Tun hervorbringt durchaus nachvollziehen. Hervorragend gespielt von Tom Cruise. Und eine der Perlen dieses Filmes ist ohnehin Brad Pitt (Troja, Legenden der Leidenschaft, Oceans 11, Fight Club, usw.) als schwermütiger vampir Louis. Er hat eine gewisse Erwürdigkeit in seiner Art und wirkt doch den ganzen Film hindurch sehr schwermütig und nachdenklich. Auch bemerkt man das enge Band zwischen Louis und der kleinen Claudia. Vermutlich war dies einer der Filme, warum Brad Pitt nun das Image eines Sex- Symbols hat. Auch wenn er vielleicht ein bisschen blass ist. Aber diesen Titel hätte er hier auf jeden Fall verdient. Hervorragender Film mit ausgezeichneten Schauspielern. Der Roman von Ann Rice wurde würdig verfilmt. Ansehen lohnt sich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Interview mit einem Vampir
Interview mit einem Vampir von Neil Jordan (DVD - 1998)
EUR 12,94
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen