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35
4,3 von 5 Sternen
Fletcher's Visionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jerry Fletcher (Mel Gibson) scheint zu spinnen. Ungefragt erklärt er jedem Fahrgast in seinem New Yorker Taxi, was seiner Meinung nach wirklich in der Welt passiert. Was sich dabei gelegentlich wie eine haarsträubende Verschwörungstheorie anhört, sieht man nun, zehn Jahre später, vielleicht etwas weniger kopfschüttelnd. Inzwischen ist erwiesen, dass einige der in diesem Film von Jerry herausposaunten Merkwürdigkeiten einen durchaus realen Hintergrund haben.

Aber Jerry ist auch so eine Art Stalker. Er belästigt die Anwältin Alice Sutton (Julia Roberts), die das allerdings relativ gelassen hinnimmt, obwohl sich bald herausstellt, dass Jerrys Anhänglichkeit einen sehr persönlichen Grund hat. Kurzum, am Anfang des Filmes wird uns Jerry als ziemlicher Vollidiot präsentiert. Doch das ist er nicht. Leider liegt gerade in dieser anfänglichen Charakterisierung des eigentlichen Helden eine erhebliche Schwäche im Drehbuch, die allerdings beim bald darauf einsetzenden rasenden Ablauf der Handlung zunächst nicht besonders auffällt.

Was in der ersten halben Stunde wie eine Klamotte wirkt, mutiert danach nämlich plötzlich und unerwartet zu einem echter Thriller, dessen innere Logik sich jedoch nicht sofort völlig erschließt. Denkt man jedoch am Ende noch einmal über das Gesehene nach, dann werden einem einige merkwürdige Ungereimtheiten bewußt. Doch beim Zusehen ist man von der verschachtelten Handlung so gefangen, dass man gar keine Zeit für andere Gedanken findet.

Fazit.
Ein interessanter Film über scheinbare Verschwörungstheorien, von den sich wenigstens einige inzwischen zu bestätigen scheinen. Die Handlung nimmt nach einer halben Stunde plötzlich Fahrt auf und führt uns in eine vorher nicht vermutete Richtung. Obwohl mir Jerrys Verhalten auch (oder vielleicht gerade) nach dem zweiten Ansehen des Filmes nicht ganz einleuchten will, bietet dieses Werk sehr gute und spannende Unterhaltung mit politischem Hintergrund.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2002
Ein Film der Superlative. Das liegt vor allem an den brillianten Schauspielern (Mel der paranoide Jerry, Julia die einsame nette Alice, Patrick als der sehr böse Jonas) und dem brillianten Drehbuch, dass von Richard Donner ist. Überraschend ist das Finale und der hollywooduntypische Schluss. Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Cherney B.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich fand den Film im Kino wie auch auf DVD spannend und sehr unterhaltsam. Die Topstars spielen gut. Technisch ist die DVD trotz des mittlerweile fortgeschrittenen Alters einfach nur TOP ! Sehr gutes Bild (ein Markenzeichen des Labels zu DVD-Anfangszeiten) und ein überdurchschnittlich guter Sound tragen zum hohen Unterhaltungswert der Disc bei.

Extras sind praktisch nicht vorhanden - wobei diese wohl sehr auf den Geschmack des Einzelnen entweder suber wichtig oder eh unnötig sind...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"What you know could kill you." (Filmwerbung)

Taxifahrer Jerry Fletcher (Mel Gibson) ist ein Mensch wie du und ich. Als solcher weiß er, dass nichts zufällig geschieht und dass sich finstere Mächte gegen ihn verschworen haben. Na gut, zugegeben: Vielleicht ist Jerry Fletcher doch ein klitzekleines bisschen paranoider als du und ich.

Wenn Fletcher nicht gerade Taxi fährt, gibt Fletcher seinen eigenen Newsletter "Conspiracy Theory" heraus (Abonnenten: fünf), versucht sich an die Zahlenkombination des Schlosses zu erinnern, das seine Kaffeedose vor unbefugtem Zugriff schützt oder kauft zwanghaft Exemplare von Salingers Klassiker "Der Fänger im Roggen". Fletcher ist ein etwas verschrobener Zeitgenosse, dabei aber nicht unsympathisch. Das findet wohl auch Alice Sutton (Julia Roberts), und dabei hätte die junge Anwältin allen Grund dazu, Fletcher zum Teufel zu wünschen.

Der nämlich steht alle naselang bei ihr auf der Matte, um sie von neuen, ungeheuerlichen Verschwörungen zu unterrichten, die unter anderem ursächliche Zusammenhänge zwischen dem Start von Space Shuttle-Raumgleitern und Erdbeben konstruieren. Weil das schon ein gutes halbes Jahr so geht, hält Alice Jerry für einen harmlosen Spinner.

Das ändert sich erst, als Jerry eines schönen Tages ziemlich lädiert ins Foyer des Gebäudes wankt, in dem Alice arbeitet. Dort hält der verzweifelt wirkende Mann die Wachleute mit einem Schießeisen auf Distanz und verlangt lautstark nach Alice. Die kann den armen Kerl zum Glück beruhigen und so Schlimmeres abwenden. Jerry landet erst einmal im Krankenhaus. Bevor die Beruhigungsspritze, die man ihm dort verpasst, Wirkung zeigt, fleht Jerry Alice an, die Patientenkarte an seinem Bett mit der des Zimmernachbarn zu vertauschen und fabuliert etwas von Entführern, Verhören und einem Dunkelmann, den er angeblich in die Nase gebissen hat. Ist das wieder mal eine von Jerrys wilden Verschwörungstheorien - oder ist doch mehr dran an der Sache ... ?

Beim Krankenbesuch am folgenden Tag trifft Alice einen Jerry an, der leidlich wohlauf ist und ihr herzlich dafür dankt, dass sie ihm das Leben gerettet habe: Sein Bettnachbar sei in der Nacht überraschend verstorben. Alice schwört zwar, sie habe die Namenskärtchen nicht wie verlangt ausgetauscht. Als sie aber auf dem Flur einem gewissen Dr. Jonas (Patrick Stewart) über den Weg läuft, wird Alice doch mulmig zumute: Stimmt das, was der unnahbar wirkende Mann mit der bandagierten Nase über einen angeblichen Hundebiss erzählt oder soll sie doch lieber Jerrys Version glauben?

Jonas scheint nicht ganz zufällig vor Ort zu sein, und Jonas ist auch nicht allein gekommen, sondern hat eine Reihe von FBI-Agenten im Schlepptau: Offenkundig ist jemand sehr interessiert daran, Jerry zu sprechen. Der hat genau das vorhergesehen und Alice bereits avisiert, bei der nächsten Stippvisite werde sie ihn nicht mehr im Krankenzimmer finden - trotz der Handschellen, mit denen man den renitenten Patienten vorsichtshalber ans Bett gefesselt hat.

Das alles ist nur der Auftakt der abenteuerlichen Geschichte, die Regisseur Richard Donner ("Lethal Weapon", "Maverick") im Laufe von 130 Minuten erzählt.

"Fletchers Visionen" (weiß der Deibel, warum auch im deutschen Filmtitel dieses vermaledeite, falsche Apostroph auftaucht) ist ein wendungs- und actionreicher Thriller, den Regisseur Donner mit genau den richtigen Prisen Romantik und Humor abgeschmeckt hat - der Mann hat einfach ein Händchen für den richtigen Mix. Mel Gibson ist prima besetzt, im Falle von Julia Roberts, der ich sonst nicht so sehr viel abgewinnen kann, empfinde ich das ähnlich, und Patrick Stewart, der als sinistrer Doktor auf den Spuren von Laurence Olivier in "Der Marathon-Mann" wandelt, ist ebenfalls eine gute Wahl gewesen. Ein weiterer Pluspunkt ist Carter Burwells Musik, die DVD spielt sich mit blitzsauberem, knackig scharfem Bild und wuchtigem Klang in die Herzen der Heimkino-Gemeinde.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2001
Dieser Film ist nichts für das Chips- und Bierholkino. Man muss schon hinschauen und zuhören, um den Visionen folgen zu können, die der Bursche da hat. Am Ende hat sich ein Puzzle zusammengebaut, über das man auch nach dem Film noch seine AHA-Momente hat.
Mel Gibson spielt eben wieder ein Held, der als Einzelgänger seinen Weg geht. Die Rolle hat er eh drauf und sehenswert ist er alle mal!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 12. April 2009
...so ein heißes Eisen bereits 1997 in einem Spielfilm unterzubringen. Wenn man mal ganz genau hinhört dann weiß man heute, daß einiges von dem, was er anfangs so in seinem Taxi den Fahrgästen erzählt, durchaus der Wahrheit entspricht. Denn man kann es inzwischen in etlichen Büchern nachlesen. Z.B. den implantierten Chip und die Rolle der CIA - nichts für schwache Gemüter, die in ihrer Traumwelt weiterleben möchten wie bisher.

Dieser Film faßt genau solch ein heißes Eisen an wie "Staatsfeind Nr. 1" und "Matrix". Und niemand sollte glauben, daß die Themen, die dort als Science Fiction aufgegriffen werden, nicht schon längst im Werden begriffen sind...

Die NWO ist durchaus real.

Der Film versucht nur, sie uns in Spielfilmmanier schon mal näher zu bringen.
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am 14. April 2012
Ein wunderbarer Film, den man sicher immer wieder ansehen kann, ohne dass das Interesse verloren ginge - was hauptsächlich an Mel Gibsons Darstellung des von Verschwörungstheorien besessenen, aber durchwegs sympathischen Taxifahrers Jerry Fletcher liegt. Fletcher ist in die Journalistin Alice (Julia Roberts) verliebt, die er davon überzeugen möchte, dass die NASA mithilfe seismischer - Spaceshuttle-gestützter - Waffen Erdbeben erzeuge und den Präsidenten ermorden möchte.

So sehr das anfangs alles nach fantastischer Spinnerei klingt, werden Jerry und Alice immer mehr in ein wirkliches Komplott hineingezogen. FBI, CIA und andere Men-in-Black-Fraktionen mischen kräftig mit.

Regisseur Richard Donner hat dabei tief in den Fundus der Verschwörungstheorien gegriffen. So ist seine Figur des Jerry Fletcher darauf konditioniert, das Buch Der Fänger im Roggen zu kaufen, ein Werk, das sowohl der Attentäter von John Lennon als auch jener von Ronald Reagan gelesen hat. Das einstmals reale Geheimprojekt 'MK Ultra' (Gedankenkontrolle) spielt ebenso eine Rolle wie Anspielungen an den Polit-Highsociety-Geheimbund Skull & Bones, dem nachgesagt wird, dass er den Schädel des Apachenhäuptlings Geronimo aufbewahre.

Explizit wird das im Film nicht ausgesprochen, wohl aber durch versteckte Hinweise. Fletchers Wort für Liebe ist etwa 'Geronimo'. Verschwörungstheoretiker kommen in "Fletchers Visionen" voll auf ihre Kosten und können genüsslich nach weiteren im Film versteckten Hinweisen Ausschau halten. Und jene, die bloß einen unterhaltsamen, spannenden Streifen sehen möchten, werden ebenso zufrieden sein. Was Mel Gibson angeht: neben dem Auftritt in The Million Dollar Hotel (2 DVDs inkl. 200 Min. Bonusmaterial) seine beste Rolle!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2003
Einen Film zu charakterisieren ist nicht leicht, da jeder einen anderen Geschmack besitzt. Ich versuche es trotzdem: Ein Taxifahrer (Mel), der komplett verrückt wirkt und am laufenden Band seine Verschwörungstheorien verkündet, versucht eine bestimmte junge Frau (Julia) von diesen Theorien zu überzeugen. Deren Vater, den er kannte, wurde vor seinen Augen ermordet und Fletcher (unfreiwillig schuld daran) sieht es als seine Pflicht an, wenigstens die Tochter zu schützen. Und zwar vor den Männern, die er beschuldigt, an den Verschwörungen beteiligt zu sein. Natürlich glaubt ihm keiner. Doch gelingt es ihm nach und nach das Mädchen mit Kleinigkeiten für seine Theorie zu gewinnen. Als er sie mit in seine Wohnung nimmt, stehen dann "die Bösen" vor der Tür und brennen diese nieder. Allerdings können die Beiden sich in letzter Sekunde retten, doch nun beginnt die Jagd auf die Beiden, bei der es so scheint, als könnten sie dieser Jagd nur durch den Tod entgehen.
Alles in allem endlich mal wieder ein toller, packender Film für den Videoabend. Keine brutalo Maschinenpistolen, Granaten usw., dafür psychisch spannend und gut gespielt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2001
Der Film hat Action-, Thriller- und Lovestory-Elemente, zwischendurch mit etwas Comedy gewürzt. Gerade deswegen, und auch wegen der komplexen Verschwörungsstory, bleibt die Spannung durchgehend erhalten.
Die Hauptrollen sind allesamt hervorragend besetzt, die Schauspieler passen perfekt zu ihren Rollen.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2001
Ein excellenter Film, hervorragend gespielt und mit einer realitätsnahen Story. Ausgezeichnet besetzt und auch in den Details ausgearbeitet. Die Dialoge sind gut, und die Wendungen im Film sind verblüffend.
Mel Gibson spielt den paranoider Taxifahrer, der einer Verschwörung auf die Spur kommt sehr überzeugende und ... aber, wer den Film geniessen will, sollte so wenig wie möglich über die Story wissen.
Abgesehn davon ist der Film nur was für Leute, die etwas "zwischen den Zeilen" sehen können und auch mal Ihr Hirn benutzen. WER NUR KONSUMIEREN WILL OHNE ZU DENKEN, DEN WIRD DER FILM NICHT GEFALLEN.
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