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Kundenrezensionen

42
4,2 von 5 Sternen
Der Klient
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2011
Hätte Mark doch lieber auf ihn gehört! Die beiden Jungs wollten eigentlich nur heimlich eine Zigarette rauchen (Rickys erste). Aber dann kommt dieser Mafia-Anwalt Jerome Clifford angefahren. Und was der vorhat, das will Mark unbedingt verhindern: Er will sich nämlich das Leben nehmen.

Dieses mutige Verhindern-wollen löst eine ganze Lawine an Ereignissen aus: Der kleine Ricky liegt mit weit offenen Augen im Krankenhaus, den Daumen im Mund, rührt sich nicht, redet nicht. Post-traumatisches Stress-Syndrom, sagen die Ärzte. Und Mark Sway (Brad Renfro: "Mississippi, Fluss der Hoffnung" u.A.) kann sich nur noch zu der Anwältin Reggie Love (Susan Sarandon) retten, weil ihm einerseits der gefürchtete Staatsanwalt "Reverend" Roy Foldrigg (Tommy Lee Jones) auf den Fersen ist, andererseits die Mafia. Weiß Mark zu viel? Der eine hofft es, die andern fürchten es. War er mit Jerome noch im Auto, bevor der sich umbrachte? Wenn ja, hat er erfahren, wo der Mafioso "Barry das Messer Muldano" die Leiche des von ihm ermordeten Senators versteckt hat?
Sowohl Foldrigg als auch die Mafia sind jetzt auch hinter Reggie Love her. Es bleibt nur noch ein Ausweg: Die Leiche muss gefunden werden!

Ein Film, in dem die Spannung knistert. Großartige Story nach dem Weltbestseller "Der Klient" von John Grisham. Joel Schumacher, ein Weltklasse-Regisseur (The Lost Boy, Die Jury, Batman, Das Phantom der Oper, Makellos u.v.m.). Und Spitzen-Protagonisten.
Für die Figur des Mark Sway wurden in USA 5000 (!) Kandidaten gecastet! Die Besetzungschefin Mali Finn: "in dem Moment, als Brad hereinkam, spürte ich sofort: er ist der Richtige!" Für jeden Jungen wurden beim Casting 5 Minuten angesetzt. Aber bei Brad liefen die Kameras 50 Minuten lang. Alle waren begeistert. Es war Brad Renfros erster Film. Und der brachte für ihn auf Anhieb den Durchbruch nach Hollywood. Ca 25 weitere folgten, bis er l e i d e r im Januar 2008 den Drogentod starb.

Keine Frage: Es handelt sich um einen Spitzenfilm! Er ist hervorragend synchronisiert. Für englisch sprechende Zeitgenossen: es lohnt sich trotzdem, ihn auch mal in der Originalfassung anzusehen/hören. Der Südstaaten-Slang ist köstlich.
Enttäuschend ist das Cover der deutschen Fassung: Die Macher haben es nicht für nötig befunden, Brad Renfro namentlich zu nennen! Das ist unverständlich und unverzeihlich. Denn neben den beiden erwachsenen Protagonisten ist Brad es, der dem Film den Pfiff gibt! Prima, dass diesen Fehler auch mein Mitrezensent Hugo Humpelbein angeprangert hat!
Meine Wertung uneingeschränkt 5 Sterne.
eboku
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mark Sway, ein elfjähriger Junge aus der sozialen Mittelschicht, will nur eine gute Tat begehen und ein Leben retten, als er den Schlauch aus dem Auspuff des Wagens zieht, in welchem sich Jerome (ein lebensmüder Anwalt) zu vergasen versucht. Damit fängt der Schlamassel an. Fortan muss der ansonsten so coole Knirps sich gegen Polizei und Mafia wehren (nicht ohne Anwältin Reggie Love), muss einen Mordverdacht und eine Morddrohung über sich ergehen lassen, weil er vor Jeromes Selbstmord noch schnell erfahren hat, wo eine Leiche begraben liegt.

Die starbesetzte Romanverfilmung verfügt über eine fesselnde, originelle Handlung mit einer nötigen Portion Zwischenmenschlichkeit und einer kleinen Prise Humor; obendrein sind die Dialoge gut.

Ich bemängele nur etwas an der DVD-Hülle: weder auf dem Cover noch im Kleingedruckten auf der Rückseite steht der Name Brad Renfro geschrieben, wohl weil er 1994 noch ein "No Name" war. (Die DVD wurde aber 1998 produziert.) Dabei ist es gerade Klein-Brad, der als Hauptfigur den ganzen Thriller erst ermöglicht. Wer sich die glaubwürdige Performance des damals 12jährigen Nachwuchsschauspielers im englischen Originalton anhört, begreift schnell, warum seiner Debüt-Rolle noch weitere Kinorollen bis ins neue Jahrhundert folgen mussten.
An dieser Stelle muss auch noch darauf hingewiesen werden, dass Brad Renfro (dessen ersehnter Erfolg weitgehend ausblieb) im Januar 2008 mit 25 Jahren einen Drogentod gestorben ist. Wieder ein Talent weniger, ach Mensch!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2012
gehe nur auf die qualität der blu ray ein da der film bekannt sein müßte,wenn nicht kann ich nur kurz sagen top film und gute schauspieler.

bildqualität: mindestens 5 sterne wirklich gut

tonqualität: 4 sterne kommt auch gut rüber

"KAUFEMPFEHLUNG"
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2010
Ich sehe den Film immer wieder gern.
Spannung und Humor sind ausgewogen verteilt. Und der in seine eigenen Reden verliebte Staatsanwalt 'Reverend' Roy Foltrigg (hervorragend gespielt von Tommy Lee Jones) ist echt Kult.

Brad Renfro als "das Kind" bietet ebenfalls eine klasse schauspeilerische Leistung.
"Der Klient" ist übrigens sein erster Kinofilm mit dem er seine leider nur 14 Jahre dauernde Schauspielerkarriere startete.

Am 15. Januar 2008 wurde Renfro von seiner Freundin in seinem Appartement in Los Angeles tot aufgefunden.
Laut toxikologischem Untersuchungsergebnis vom 9. Februar 2008 starb Renfro an einer Überdosis Heroin.

R.I.P.
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am 5. Juli 2015
Mark (Brad Renfro), ein Junge aus armen Verhältnissen, wird Zeuge des Selbstmordversuches eines Mafiaanwalts. Als der Junge vom Gangster entdeckt wird, zwingt er Mark sich im Auto mit ihm gemeinsam vergasen zu lassen. Bevor das Gas wirkt, erzählt ihm der Mafioso jedoch noch das Versteck einer Leiche aus einem Mordfall. Der Fund der Leiche würde den Mafiaboss selbst hinter Gitter bringen. Nachdem Mark aber noch rechtzeitig die Flucht gelungen ist, gerät der unliebsame Zeuge ins Visier der Mafia und der Polizei. Die Polizei glaubt zunächst, mit dem Jungen einen aussagewilligen Zeugen gefunden zu haben. Doch anstatt mit seinen Information gleich der Polizei mitzuteilen und in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden, marschiert Mark zu einer Anwältin (Susan Sarandon), die ihn für einen Dollar vertritt.
Filmkritik:
'Der Klient' ist für mich eine durch Regiesseur Joel Schumacher routiniert und handwerklich gut umgesetzte Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Grisham, die zu unterhalten weis. Technisch (Optik, Ausstattung) gibt es am Film daher nichts wesentliches auszusetzen. Dennoch bewegt sich "Der Klient" in meinen Augen nur im soliden Mittelmaß, denn der große Schwachpunkt des Films liegt für mich im Drehbuch:
Die Geschichte ist mir letztlich zu geradlinig, einfach und dürftig gestrickt. Dabei wäre die Idee eines in die Mühlen der Polizei geratenen Minderjährigen vielversprechend. Doch geht dieser Ansatz in einer klischeebehafteten, und wohl eher auf das amerikanische Publikum zugeschnittenen Story unter. Große Überraschungen sollte der Zuseher bei dieser Verfilmung daher nicht erwarten.
Es ist m.E. tatsächlich den Schauspielern zu verdanken, dass der Film dennoch seinen Unterhaltungswert behält. Die Rollen wurden mit Tommy Lee Jones als Staatsanwalt, Susan Sarandon als von Mark engagierte Anwältin Reggie Love und dem zwölfjährigen Brad Renfro wirklich optimal besetzt. Insbesondere Brad Renfro zeigt für sein Alter eine starke schauspielerische Leistung. Auch gelingt es den beiden anderen Hauptdarstellern das nötige Spannungsverhältnis (Staatsanwalt vs. Anwältin) aufzubauen. Die Masche des erfolgsorientierter Staatsanwaltes gegen die 'gute' mitfühlenden, aber eher erfolglose Kontrahentin mag einfach sein, aber sie ist m.E. effektiv und bewährt umgesetzt. (Auch wenn die Kontrahenten eigentlich das selbe Ziel verfolgen und sich aus dieser Perspektive jederzeit hätten einigen könnten...).
Mit einem stärkeren Plot, weniger Stereotypen und vielleicht einer Spur mehr Realismus hätte 'Der Klient' daher m.E. ein wirklich guter Thriller werden können.
So bleibt in Summe für mich ein zwar einerseits gut gespielter und nie langweiliger Thriller, dem es aber anderseits an wirklich packender Spannung und überraschenden Wendungen fehlt.
Solide 3 von 5 Sternen für den Film

Bildqualität:
Das Bild der Blu-Ray hinterließ bei mir einen insgesamt wirklich guten Eindruck: Die Detailschärfe ist meist sehr hoch. Die Farben wirken natürlich, hätten aber für meinen Geschmack etwas kräftiger ausfallen dürfen. Der Kontrast insgesamt gut gelungen. Das Bild wirkt auch nicht 'glatt gebügelt': Vielmehr lässt sich noch feines Filmkorn erkennen. Nennenswerte Verschmutzungen oder gar Defekte sind mir nicht aufgefallen: Das Bild wirkte auf mich sauber und ruhig.
Gesamteindruck in Schulnoten: 1-2

Ton:
Die deutsche Tonspur liegt in Deutsch Dolby Digital 2.0 vor.
Der Ton stellte in meinen Ohren zwar kein akustisches Highlight dar, aber größere Schwächen sind mir nicht aufgefallen.
Die Dialoge fand ich gut verständlich.

Bonus:
Neben dem Kinotrailer wurde der Ausgabe die gut 90-minütige Pilotfolge der späteren Serie aus dem Jahr 1995 beigefügt. Die Serie liegt nur im Originalton vor. Allerdings sind (deutsche) Untertitel zuschaltbar.
Deutsche, englische und weitere Untertitel sind auch für den Hauptfilm auswählbar.
Ein Wendecover war nicht vorhanden
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Vorbemerkungen
Bestimmte Gesellschaftsschichten werden als Geschiebemasse wirtschaftlicher Interessen bevormundet und in der Wahrnehmung ihrer Begabungen, ihrer Entwicklungschancen und ihrer Würde auf Grund hierarchischer Filter- und Protektionsmechanismen benachteiligt. Es ist ihr „Auftrag“, den Herrschaftsstrukturen zuzuarbeiten und sich dienstfertig zu halten oder in ihrer „Renitenz“ zu Grunde gerichtet zu werden. Kinder aus solchen Verhältnissen werden dazu angehalten, ihr Selbstwertgefühl dem Lenkungsapparat der Medien, der Administrationen und der Erwerbsabhängigkeit anzupassen. Sich selbst verantworten zu wollen, heißt, über Sinn und Zweck einer Handlung selber einem Werte folgen zu können, und das bedeutet eine Eigenständigkeit, die, wie oben erklärt, ja nicht gewünscht wird. Dieser Film geht sogar noch einen Schritt weiter: Er billigt diese sogar einem Kinde zu.
Das Werk
Gegen das Gebot seiner Mutter ziehen Mark Sway und sein jüngerer Bruder Ricky in den Wald, um erstmal eine zu rauchen. Als sie einen Selbstmordversuch verhindern wollen, gerät der ältere Bruder in die Gewalt des Anwalts, der ihn in das „Niemandsland“ mitnehmen will. Zwar gelingt es den Jungen, dem Manne zu entkommen, doch werden sie Zeuge, wie er sich tötet, und das ist für Ricky so entsetzlich, dass er dem posttraumatischen Stresssyndrom zum Opfer fällt.
Im Krankenhause versorg, ist die Mutter bei ihm, die Polizei jedoch versucht der Mafia zuvorzukommen und will die Leiche finden, die den Untergang des Anwalts erklärt. Da sie zu Recht vermutet, dass Mark darüber alles weiß, heftet sie sich an seine Person. Mark nimmt sich eine Anwältin, die das Schicksal dieses gesellschaftlich unterlegenen Jungen zur eigenen Sache macht, und kann auf Grund ihrer Herzensgüte und ihrer Tüchtigkeit das Schicksal dieser in Bedrängnis geratenen, mittellos gewordenen Familie zum Guten lenken. Nachdem Mark sich mit Unterstützung der Anwaltin des Fundortes der Leiche in New Orleans vergewissern konnte, nimmt das FBI die ganze Familie in das Zeugenschutzprogramm auf und bringt sie in Sicherheit. Jetzt kann der Gerechtigkeit geholfen werden.
Der ethische Aspekt
Es gibt Entscheidungen, die eine Wendung der Geschicke herbeiführen. Zunächst müssen wir Mark zubilligen, dass er sich seiner Mutter widersetzte, dass er aber den Selbstmörder retten wollte und somit in dessen Tragödie gezerrt wurde. Der Junge überlässt die sich überstürzenden Ereignisse und die sich auftürmende Lebensbedrohung nicht den Behörden. Er selbst will das alles wieder geraderücken, fühlt sich verantwortlich und nimmt sein Geschick selbst in die Hand. Er kennt die Prioritäten, die zu setzen sind, er weiß um die einzig sinnvollen Schritte, die nötig sind, damit man nicht Geschiebemasse der Justiz bleibt oder von der Mafia eliminiert wird. Wie Edmund im Film „Brennendes Geheimnis“ die Weichen zu Gunsten der gesamten Familie stellt, ist hier Mark seiner Mutter weit überlegen, indem er sich aus schwierigen Situationen selbst befreit, um handeln zu können, um in der Verantwortung nicht das Entscheidungsrecht abgeben zu müssen.
Der schöpferische Vollzug
Gewiss fallen heftige Worte auf allen Seiten, gibt es ein Pokern um die besseren Chancen, die Sache zu einem guten Ende zu führen. Aber sich den Behörden anzuvertrauen, hat sich bald als gefährlich herausgestellt. Dabei wäre es leicht gewesen, der Familie das Zeugenschutzprogramm zuzuerkennen, denn aus sicherer Distanz hätte Mark sein Wissen durchaus preisgeben können. Aber die Jagd nach dem Fahndungserfolg und damit die Aussicht auf den Sessel des Gouverneurs von Louisiana stand weit höher im Kurs als die Garantie für ein beschütztes Leben dieser drei bedrohten Personen. Das ist in Falle einer Zeugenschaft bei hoher Gefährdung des eigenen Lebens die Frage, ob man sich durch die Wahrheit nicht an das Messer seiner Verfolger liefert. Es verwundert, ja, entsetzt, mit ansehen zu müssen, wie man den Jungen zur Aussage zwingen will, ohne ihm dafür Schutz und Sicherheit bieten zu wollen. Heißt das, man kann in den Tod getrieben werden? Die Gerichtsszene jedenfalls hinterlässt beim Betrachter einen tiefen Eindruck. Am Ende hat es „das Kind“ aus eigenem Ermessen seiner Möglichkeiten geschafft, mit Hilfe seiner Anwältin Zug um Zug eine sehr gute Lösung zu bewirken. Alle Beteiligten auf der Seite des Rechtes können sich entspannt verabschieden.
Einzig der schöpferisch begabte, hochsensible Ricky muss seinen Weg allein aus dem Dunkel finden – seine Familie startet mit ihm in den Himmel der Hoffnung.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2001
Dieser Film ist wieder einmal eine gelungene John Grisham Verfilmung mit hervorragender Besetzung.Neben Susan Surendon und Tommy Lee Jones liefert auch Jungschauspieler Brad Renfro eine hervorragende schauspielerische Leistung ab.Wie man es bei Grisham-Büchern schon gewohnt ist, ist auch dieses Buch sehr gut verfilmt worden.Der Film ist durchgehend spannend und man kommt noch nicht einmal auf die Idea sich zwischendurch vielleicht etwas zu Essen zu machen.Man kann einfach nur gebannt vor dem Fernseher sitzen bleiben.
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am 8. Mai 2014
Der Film hat eine gewisse Sogwirkung. Der Zuschauer wird ins Handlungsfeld gezogen und ist äußerst gespannt, wie sich die Umstände entwickeln. Die Darsteller sind allesamt stark, der Plot bleibt bis zum Ende undurchschaubar, auch wenn man als Thriller-Fan sich das Meiste bereits ausmalen kann. Insbesondere durch Brad Renfro (welcher unglücklicherweise auf die schiefe Bahn gekommen ist und an einer Überdosis Heroin starb) erhält der Film eine Intensität und Spannung. Auch Susan Sarandon und Tommy Lee Jones spielen sehr solide. Ein gut umgesetzter Thriller nach einem John-Grisham-Roman. Aber ich betrachte solche Filme nur in geringer Abhängigkeit zur Vorlage, da diese sowieso (fast) grundsätzlich besser ist und viele Details mehr hat.
Insgesamt jedoch ein sehenswerter und gelungener Film.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als der zehnjährige Mark mit seinem kleinen Bruder im Wald sitzt, um zwei seiner Mutter geklaute Zigaretten zu rauchen, stößt er auf einen fetten Mafia-Anwalt, der sich gerade in seinem Auto vergasen will. Mark möchte das verhindern und gerät so in die Hände des Selbstmörders, der ihm natürlich auch sofort das dunkle Geheimnis verrät, wegen dessen er sich umbringen will.

Nachdem Mark den Selbstmord der Polizei gemeldet hat, kommt er ins Visier der Ermittler, weil sie vermuten, dass der Anwalt sich dem Zehnjährigen anvertraut hat. Daraufhin meint der Kleine, dass er nun selbst dringend einen Anwalt braucht und findet einen in der netten Reggi Love. Natürlich ist Reggi eine Superanwältin, die wahrscheinlich deshalb in einem heruntergekommenen Büro arbeitet und Mark ganz selbstverständlich kostenlos vertritt. Natürlich setzt sie später auch für den kleinen Schlingel ihr Leben aufs Spiel.

Obendrein wähnt nun auch die Mafia, dass Mark ihr Geheimnis kennt und jagt ihn deshalb. Die Mafia-Typen sind zwar fürchterlich gefährlich und fuchteln andauern mit spitzen Gegenständen herum, aber sie sind ja bekanntlich auch schrecklich dämlich.

Besonders der Showdown des Films hatte schon komödiantische Züge. Wahrscheinlich konnte Regisseur Joel Schumacher die vielen Klischees selbst nicht mehr aushalten und musste den Film deshalb an dieser Stelle etwas verfremden.

Manchmal sitze ich staunend vor Grisham-Büchern oder deren Verfilmungen und bewundere den Autor für seine Kunst, immer die gleichen Bausteine auf neue Art so zu permutieren, dass wieder ein Erfolg daraus wird.

Fazit.
Dies ist ein mittelmäßig spannender Film, dessen Ende, man irgendwie schnell ahnt. Er nutzt alle Klischees, die man immer wieder gerne sieht. Susan Sarandon und Tommy Lee Jones halten die teilweise recht merkwürdigen Handlungsstränge durch ihr routiniertes Spiel am Leben. Der Film ist leichte Unterhaltung. Es ist allerdings besser, das Buch vorher nicht gelesen zu haben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2009
... und ist auch noch ne Frau! Du meine Güte! Doch der elfjährige Mark Sway (Brad Renfro) braucht dringend einen bezahlbaren Anwalt, der ihn aus dem Schlamassel zieht: Mark hat zusammen mit seinem kleinen Bruder Ricky beobachtet, wie sich Jerome Clifford, ein Mafia-Anwalt, umbringen will. Doch bevor er das tut, verrät der Selbstmordkandidat Mark das Versteck der Leiche von Gouverneur Boyd Boyette, den die Mafia vor kurzem aus dem Verkehr gezogen hat. Mark Sway wird hierdurch für das FBI und den Bundesanwalt "Reverend" Roy Foltrigg zum Hauptzeugen in einem Mordfall und Foltrigg (sehr gut gespielt von Thommy Lee Jones) wittert seine große Chance, endlich selbst Gouverneur zu werden. Er fühlt sich schon so sicher, dass er nach dem Make-Up-Koffer und Doughnuts fragt. Natürlich mischt die Mafia auch noch kräftig mit, schickt ihre Killer los, zunächst um Mark einzuschüchtern, doch auch dem Jungen ist klar, dass die nicht zimperlich sind ...

Und jetzt kommt Reggie Love ins Spiel, die hervorragend von Susan Sarandon gemimt wird: Mark, der so ungefähr weiß, was ihm blüht, wenn er aussagen muss, heuert Reggie Love als Anwältin an und es folgen wirklich sehenswerte Szenen, wie Reggie den großen Roy Foltrigg austrickst ... köstliche Dialoge und großartige schauspielerische Leistung, wie ich finde, vor allem von Susan Sarandon.

Der Film ist durchgängig spannend, aber auch gefühlvoll und intelligent. Mir gefällt bei weitem nicht jede Romanverfilmung, aber diese hier kann schritthalten mit dem Roman von John Grisham und stellt ein eigenständiges Werk dar. Für die Besetzung des Mark Sway wurde Brad Renfro unter tausenden anderer Jungen ausgewählt - und er war sicherlich die Idealbesetzung, was auf der DVD nachzulesen ist. Die DVD bietet ansonsten noch ein paar Infos über die Hauptdarsteller und deren andere Werke und den Trailer.
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