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3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Stalingrad von Josef Vilsmeier, 3. Oktober 2003
Rezension zu „Stalingrad", Film von Joseph Vilsmaier Rezensent: H.-P. Grimm, Handeloh **Ganz wesentlich fehlt ihm eine glaubhafte Atmosphäre. Obwohl der Regisseur selbst noch im Krieg geboren ist, stellt der Film etwas dar, das nicht wirklich in die Stimmung des Dritten Reiches, des 2. Weltkrieges und des „deutschen Wesens" der damaligen Zeit führt. Die Handlung ist nur äußerlich an Stalingrad gebunden, bleibt aber irgendwie peinlich fremd. Auch stimmt das Outfit nicht - die Uniformen erinnern eher an Uniformen der Nationalen Volksarmee der DDR als an die der Wehrmacht. Vor allem zum Schluss endet die Handlung in Sequenzen, die weniger den „Wahnsinn des Krieges" als solches, speziell des hinter Stalingrad stehenden Wahnsinns des „größten Führers aller Zeiten" nachvollziehbar darstellen, als vielmehr die absurde Psychopathologie eines einzelnen Offiziers, die so überzogen und damit so marginal ist, dass hier letztlich die Psychopathologie eines Einzelnen und nicht die des Nazionalsozialismus in den Vordergrund gerückt wird. Vergleicht man den Film mit einem Antikriegsfilm wie „Die Brücke" von Bernhard Vichy, so ist dies ein Film, dem es, gemessen an seinen Ambitionen, nicht an einer gewissen Lächerlichkeit fehlt.
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