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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD, 20. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Inspiriert von den Kurzgeschichten des Journalisten und Drehbuchschreibers James Warner Bellah schuf Meisterregisseur John Ford seine Filmtrilogie über die 7. US-Kavallerie: „Bis zum letzten Mann“ (1948), „Der Teufelshauptmann“ (1949) und „Rio Grande“ (1950). In allen drei Werken stehen sowohl John Wayne wie auch das britische Unikum Victor McLaglen gemeinsam vor der Kamera. Und an deren Seite gleich eine ganze Riege hochkarätiger Schauspieler wie z.B. Henry Fonda, Shirley Temple, Joanne Dru oder auch Maureen O`Hara.

„Der Teufelshauptmann“ (Originaltitel: She Wore A Yellow Ribbon) ist der mittlere Film dieser außergewöhnlichen Trilogie, insbesondere aber der einzige, welcher damals schon in Farbe aufgenommen wurde. Für die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen des Monument Valley – als Hauptschauplatz der Handlung – erhielt Kameramann Winton C. Hoch auch prompt den begehrten Oscar. Sehr verdient, denn dieser Edelwestern ist insgesamt fantastisch fotografiert. Der Film lebt nicht zuletzt von jener Symbiose zwischen Darsteller und schier unendlich weitem Land. Unvergeßlich die Gewitterszene des Kavallerie Trupps vor solch gigantischer Kulisse.

Rührend aber auch die Dialoge des Hauptmann Nathan Brittles (John Wayne) am Grab mit seiner verstorbenen Frau. Und die schon obligatorischen verbalen Scharmützel mit seinem Sergeanten Quincannon (Victor McLaglen) vor dem morgendlichen Appell. Oder auch das freundschaftliche Gespräch im Indianerlager mit dem alten Häuptling Springender Fuchs (Chief Big Tree), um den Aufstand der Rothäute doch noch zu verhindern. Nur wenige Western bieten eine solche Harmonie von glaubwürdiger Handlung, gescheiten Dialogen, humoristischen Einlagen und richtig dosierter Actionszenen. Angeblich auch der einzigste Film in der langen Karriere des Duke, in dem er künstlich älter geschminkt werden mußte. Als die Dreharbeiten am 27.Oktober 1948 begannen, war John Wayne gerade mal 41 Jahre jung.

Beeindruckend bei dieser DVD aus dem Hause Kinowelt ist ferner die unglaublich gute Bild- und Tonqualität für einen alten Streifen aus dem Jahre 1949. Man mag bei der vorliegenden Farbbrillianz und Tiefenschärfe kaum glauben, daß dieses Material schon weit mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat. Die deutsche Tonspur bietet übrigens die Originalsynchronisation der Simoton Film GmbH Berlin aus dem Jahre 1953 an. Mit dem Dialogbuch und der Regiearbeit von Richard Busch gibt es ein Wiederhören vieler bekannter Synchronschauspieler jener Tage, die mit ihren markanten und einfühlsamen Stimmen maßgeblich zur Sympathie des Films beitrugen. John Wayne hier mit der Stimme von Ernst-Wilhelm Borchert und Victor McLaglen mit dem unverkennbaren Organ des Eduard Wandrey zu hören.

Sogar das Bonusmaterial dieser Ausnahme-DVD glänzt mit Raritäten: Die Trailer zu „Der Teufelshauptmann“, „Bis zum letzten Mann“ und „Der Sieger“ sind die deutschen Original-Kinotrailer!!! Alleine diese zusätzliche Kostbarkeit ist schon den Kauf wert.

Fazit: Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD – besser geht es nicht. Die beiden anderen Filme der Trilogie sind ebenfalls bei Kinowelt erschienen. Eine lohnenswerte Investition für alle Cineasten des Genres.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "But wherever they rode, and whatever they fought for - that place became the United States.", 25. August 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
(Vorsicht, Spoiler!)

Die vollmundigen Worte, mit denen der allwissende Erzähler in John Fords Western "She Wore a Yellow Ribbon" (1949) - im Deutschen trägt er den ziemlich idiotischen Titel "Der Teufelshauptmann" - die US-Kavallerie, genauer die vom Regisseur so geliebte 7. Kavallerie, am Ende des Filmes die Taten der Soldaten glorifiziert, mögen dem modernen Zeitgenossen übel aufstoßen, kennt er aus der jüngsten Vergangenheit doch ebenfalls genug über das Wirken des Militärs der Vereinigten Staaten. Bereits die schmissige, einen Anschein falscher Ausgelassenheit verbreitende Militärmusik, mit der der Film eingeleitet wird, dürfte Ford bei Zuschauern, die mit seinem Werk weniger vertraut sind, unter einseitigen Ideologieverdacht stellen. Dennoch - und das mag den stets entrüstungsbereiten Gutmenschen enttäuschen - ist Fords Film nicht ganz so propagandistisch, wie man vielleicht denken mag.

"She Wore a Yellow Ribbon" erzählt die Geschichte des Hauptmanns Nathan Brittles (John Wayne), der kurz vor seiner Pensionierung steht und im Angesichte eines drohenden "Indianeraufstandes" größten Ausmaßes - mehrere bislang miteinander verfeindete Stämme haben sich anläßlich des Todes des größenwahnsinnigen Oberstleutnants Custer verbündet - während einer Patrouille die Ehefrau (Mildred Natwick) und die Nichte, Olivia Dandrigde (Joanne Dru), seines Vorgesetzten aus dem bedrohten Fort bringen soll. Er erreicht den Außenposten aber zu spät und findet dort nur noch einige Überlebende eines Indianerüberfalls vor. Mittels einer List gelingt es ihm jedoch im Anschluß, den Krieg zwischen den Weißen und den Indianers - fürs erste - abzuwenden, indem er die Pferde der Indianer auseinandertreibt.

Von vielen Westernfreunden wird dieser zweite Teil als der beste der Kavallerie-Trilogie angesehen, was wahrscheinlich auch daran liegt, daß Ford hier in Technicolor gedreht und viele Bilder von bezaubernder Schönheit produziert hat, die deutlich an das Werk des Künstlers Frederic Remington angelehnt sind, und in diesem Film wie in keinem anderen die natürliche Majestät des Monument Valley in Szene gesetzt hat. Wenn Brittles beispielsweise das Grab seiner Frau pflegt und intime Zwiesprache mit der Verstorbenen hält, dann sind die Mesas im Hintergrund in blutiges Abendrot getaucht, und unvergeßlich ist auch die Szene, in der die Patrouille über eine weitgestreckte Ebene zieht, während der über ihr liegende Himmel von Blitzen zerrissen wird. Diese letztgenannten Bilder sind übrigens Fords Insistieren darauf zu verdanken, daß der Kameramann Winton Hoch auch während des Gewitters weiterfilmen sollte, was er eigentlich nicht beabsichtigt hatte. Auch die Indianer, die in voller Kriegstracht und Bewaffnung das Land durchqueren, werden in langen, immer wiederkehrenden Einstellungen zelebriert.

Trotz dieser visuellen Pracht liegt mir eigentlich mehr am Auftakt der Trilogie, dem Film Bis zum letzten Mann, da hier die von Henry Fonda gespielte Figur des Offiziers Thursday für mehr Differenzierung sorgt. Doch betrachtet man "Yellow Ribbon" im Kontext mit diesem ersten Film, dann drängt sich der Gedanke auf, Ford habe mit Brittles das positive Gegenbild zu Thursday zeichnen wollen. Während Thursday ein Ehrgeizling mit aristokratischen Allüren und somit ein harter und fühlloser Vorgesetzter ist, der bei seinen Männern zwar Furcht, aber keinen Respekt auslösen kann, ist Brittles eine empathische Vaterfigur mit natürlicher Autorität. Zum Abschied schenken ihm seine Soldaten eine Uhr mit der Inschrift "Lest We Forget", und während seiner letzten Mission gelingt es ihm auch auf feinfühlige Weise, zwei junge Leutnants, die um die Gunst Olivias rivalisieren, auf den rechten Weg zu bringen. Der versnobte Leutnant Pennell (Harry Carey, Jr.) aus reichem Elternhause, der bereits sein Abschiedsgesuch eingereicht hat, wird von Brittles dazu bewogen, in der Armee zu bleiben, wo er - gemäß Fords Botschaft, die er auch dem anderen Leutnant explizit in den Mund legt - zu einem Mann mit Verantwortungsbewußtsein erzogen werden kann. Außerdem sorgt Brittles auch dafür, daß Leutnant Cohill (John Agar) und Olivia Dandrigde zueinander finden. Brittles' väterliche Autorität und sein Feingefühl, die ihn vom machtbesessenen Thursday unterscheiden, wird am besten in der Szene deutlich, in der er einen Zwist zwischen Cohill und Pennell auf humorvolle Weise löst: Als Cohill Pennell, der zusammen mit Olivia zum Picknicken fahren will, im Fort zurückhält, da wegen allgemeiner Alarmbereitschaft niemand das Fort verlassen dürfe, und Pennell dagegen protestiert, erlaubt Brittles dem jungen Leutnant die Ausfahrt und das Picknick, behält aber Olivia zurück. So können beide junge Offiziere mehr oder weniger ihr Gesicht wahren.

Wie sehr die Armee einem Mann wie Brittles zur Familie geworden ist, ist natürlich auch ein Thema von Fords Film. Nicht allein der Name des Protagonisten deutet an, wie eng die Identität des Hauptmanns mit seinem Verbleib in der Armee verflochten ist, sondern auch die Tatsache, daß er nur einen einzigen Anzug besitzt, den er zudem noch nie getragen hat. Um ihn anzuprobieren, zieht er ihn zudem nicht selbst an, sondern läßt Sergeant Quincannon (Victor McLaglen, der als Larger-Than-Life-Irishman wieder für comic relief zu sorgen hat) diese Aufgabe übernehmen. Die leutselige und humorvolle Art, wie die beiden Männer miteinander umgehen, die beide mit Wehmut ihrem baldigen Abschied entgegenblicken, zeigt übrigens auch, daß beide genau da, wo sie sind, ihren eigentlichen Platz gefunden haben. Wie in vielen Filmen, die mit dem Militär zu tun haben, feiert Ford hier den "einfachen Mann" als den Inbegriff maskuliner Tugend und Verläßlichkeit. So hat Brittles - anders als der ebenfalls verwitwete Thursday - niemals die Verbundenheit zu seiner verstorbenen Frau verloren, deren Grab er regelmäßig aufsucht und hingebungsvoll pflegt. Auch Brittles' Verhältnis zu den Indianern weist ihn als Identifikationsfigur aus: Anders als der kriegslüsterne Thursday, der die Ureinwohner verteufelt, scheint Brittles ein von wahrer Freundschaft geprägtes Verhältnis zu dem Häuptling Pony That Walks (Chief John Big Tree) zu haben und versucht hartnäckig, den Frieden zwischen Weißen und Indianern aufrechtzuerhalten. In der Szene, in der Brittles mit dem machtlos gewordenen Häuptling spricht, der ihn resigniert auffordert, mit ihm zusammen jagen zu gehen, da die jungen Männer unbedingt kämpfen wollen, schwingt viel von Fords Melancholie über eine verloren gegangene Welt und die Unausweichlichkeit der Zerstörung der Kultur der Ureinwohner mit - eine Haltung, die auch in diesem scheinbar militärverherrlichenden Western für Differenzierung sorgt.

Auch Begräbnisse spielen in "Yellow Ribbon", wie üblicherweise bei Ford, eine bedeutende Rolle. Die Beisetzung der Menschen, die bei einem Indianerüberfall ihr Leben verloren - symbolischerweise konnten die Kinder gerettet werden -, gerät Ford hier zu einem Manifest der Versöhnung des alten Südens mit der Union, wenn ein Soldat mit der Konföderiertenflagge bestattet und der von Brittles sehr geschätzte Sergeant Tyree (Ben Johnson) für kurze Zeit mit dem Rang, den er in Lees Armee innehatte, angesprochen wird. Nur Außenseiter meiden in Fords Western Beerdigungen - man denke an Ethan Edwards' brüskes "Put an Amen to it" in Der Schwarze Falke -, und hier sind es Pennell, Cohill und Olivia, die der Zeremonie fernbleiben und sich statt dessen ein Eifersuchtsdrama liefern, das donnernd von Brittles unterbrochen wird. Ihre Abwesenheit von der Beerdigung ist ein Zeichen, daß sie ihre Position in der Gemeinschaft zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefunden haben.

Mit Brittles ist Ford eine der tragischsten und doch heitersten Figuren des Westerns gelungen, die zeigt, daß man zwar die Zeiten nicht immer ändern, sie aber doch in bescheidenem Rahmen verbessern kann - durch Menschlichkeit, Feingefühl und geduldige Entschlossenheit. Ein Teil des Verdienstes gebührt hierbei natürlich auch John Wayne, der als Vierzigjähriger glaubhaft einen zwanzig Jahre älteren Mann verkörperte, nachdem Ford durch Waynes Darbietung in "Red River" aufgegangen war, daß der Duke tatsächlich schauspielern konnte.

Die Inschrift "Lest We Forget" ist somit eigentlich überflüssig, denn jeder, der "Yellow Ribbon" einmal gesehen hat, wird weder diesen durchaus mit Schwächen behafteten, aber dennoch fantastischen Film noch den rauhbeinig-stillen Helden Brittles vergessen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sentimental, aber schön, 8. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Von den drei Filmen der Kavallerie-Trilogie, die John Ford 1948-50 mit John Wayne drehte, ist dies der sentimentalste und künstlerisch schwächste. Trotzdem ist "Der Teufelshauptmann" (so der idiotische deutsche Titel) ein schöner Film. Was fehlt, ist ein wirklicher Konflikt. Die Rivalität zwischen den beiden Leutnants, passabel gespielt von John Agar und Harry Carey jr., um die schöne Joanne Dru ist allzu stereotyp und gewinnt kein echtes Interesse. Victor McLaglan ist in den anderen beiden Filmen komischer. Anders als in "bis um letzten Mann", wo eine ganze Reihe von Personen detailliert und plausibel charakterisiert wird, bleiben die Figuren hier überwiegend skizzenhaft. Am ehesten gewinnt noch Ben Johnson als Sergeant mit Südstaaten-Vergangenheit eigenes Profil.
Bleibt John Wayne, hier so weit vom Haudegen-Klischee entfernt wie irgend möglich. Und Wayne, der ein Jahr zuvor (in "Angel and the Badman") noch den jugendlichen Liebhaber gegeben hatte, spielt den pensionsreifen Hauptmann Brittles mehr als nur respektabel. Man gönnt ihm den guten Ausgang von Herzen, obwohl dieser durch die vorangehende Handlung nicht motiviert ist, sondern durch einen alten Dramatikertrick, den "reitenden Boten des Königs" (bzw. hier des Präsidenten) herbeigeführt werden muss. Wayne gibt dem alternden Brittles genug Festigkeit und Haltung, um die Geschichte nicht völlig ins Rührselige abdriften zu lassen, und spielt die vielen leisen Szenen mit Wärme und Innigkeit. Sehr schön insbesondere die Szenen mit ihm und Ben Johnson, in denen die von gegenseitigem Respekt bestimmte Beziehung dieser beiden Personen nur verhalten angedeutet wird. Wayne, und die grandiosen Bilder, ermöglichen es dem Zuschauer, sich auf diesen Film einzulassen, obwohl seine Handlung nicht wirklich fesselnd genannt werden kann. Und wer sich einlässt, dem ist ein schöner, etwas bittersüßer Filmabend gewiss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie trug ein gelbes Band, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Es ist einer der emotionalsten Filme von John Ford. Dabei hat dieser Klassiker alle typischen Merkmale, die die Hand des Meisters erkennen lassen: der Kommentar aus dem Off unterstreicht die nationale Bedeutung der historischen Situation und die Figuren agieren als unvergessliche Charaktere vor der Szenerie einer malerischen Wüstenlandschaft mit den markanten Felsen. Auch die Komik kommt keineswegs zu kurz, ebenso wie die Massenschlägerei, die dahinsausende Postkutsche und die unvermeidliche Love Story. Die etwas magere Spannung wird durch gefühlsbetonte Auftritte ersetzt, wie etwa die eines Gespräches von John Wayne mit seiner verstorbenen Frau an ihrem Grab, wobei er mit einer Kürbiskanne die Blumen gießt. Da kann es sein, dass der Zuschauer ähnlich wie John den Tränen nahe ist. Und dann wird Johns wehmütiger Abschied von der Armee zelebriert, den es natürlich so nicht geben kann!?
Ganz leise wird Fords Kritik am Krieg erwähnt: der wird nur von jungen Heißsporns gemacht, für weise, alte Männer ist er nicht erstrebenswert.
Der deutsche Titel unterschlägt leider die lyrische Komponente des Originals.
Alles in allem nicht epochal überragend, aber immer noch turmhoch über anderen Streifen dieses Genres.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positives und Negatives, 15. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Wie wahrscheinlich viele andere Personen kenne auch ich den Film aus den Ausstrahlungen im Fernsehen. Der Film hebt sich wohltuend von anderen Filmen dieser Art ab. ( kein Massaker, kein Klischee von den " guten " Weißen und den " bösen " Indianern ). Der reisserische deutsche Titel " Der Teufelshauptmann " ist völlig verfehlt und lenkt die Vorstellungen über den Inhalt des Films in eine völlig falsche Richtung. Der englische Titel " The yellow ribbon " trifft den eigentlichen Inhalt des Films viel besser ( zwei junge Offiziere werben um die Liebe eines Mädchens ).
Negativ beurteile ich die deutsche Syncronisation. Die Übersetzung militärischer Dienstgrade ( teilweise falsch wie " Unterleutnant " ( solch einen Dienstgrad kenne ich nur von den Armeen sozialistischer Staaten )), das Übersetzen von Eigennamen ( " little Big Horn " ), die Verdeutschung des Begriffes " Sioux " und die Szene, in welcher Mildred Natwick eine Strophe des Liedes " She whore a yellow ribbon " singt und die gleichfalls ins Deutsche übertragen wurde ( natürlich nicht korrekt, weil die korrete Übersetzung nicht mit der Melodie übereinstimmt ) sind Punkte, welche mich lange Zeit vom Kauf des Films abgehalten haben.
Wahrscheinlich ist diese Art der Syncronisation der Situation in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschuldet.
Nach langem Zögern habe ich den Films doch erworben. Ich habe mir den Film in englischer Sprache ohne deutsche Untertitel angesehen. Die Wiedergabe auf Dvd ist sehr gut gelungen. Großartige Farben in Verbindung mit schönen Landschaftsaufnahmen machen den Film zum Genuss. Auch am Ton gibt es nichts auszusetzen. Ich habe den Kauf der Dvd nicht bereut, aber aus den vorstehend genannten Gründen werde ich mir den Film auch in Zukunft nur in englischer Sprache ansehen.

Ob die vor mir genannten Punkte für andere Personen von Relevanz sind, kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Was bleibt ist ein guter Film in ausgezeichneter Wiedergabe auf Dvd.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön, aber ansonsten durchwachsen, 5. Dezember 2000
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Es ist schon merkwürdig mit den Werken von John Ford, die bisher als DVD erschienen sind. Was ich sofort einsehe, ist sein Ruf als Bildermagier. Man kann sich kaum schöner konstruierte Szenerien vorstellen als z.B. hier im "Teufelshauptmann". Auch was er aus seinen Schauspielern rausholte (hier John Wayne in einer Klasseleistung), ist absolut sehenswert. Aber John Ford, der geniale Geschichtenerzähler? Ich hatte so meine Probleme, der Handlung überhaupt zu folgen. Das fängt schon damit an, daß ich die beiden Leutnants kaum voneinander unterscheiden konnte, so blaß sind sie beide. Auch die Liebesgeschichte, die dem Film immerhin seinen Originaltitel gab ("She wore a yellow ribbon"), scheint eher Nebensache. Unmotiviert auch die komischen Einlagen des irischen Faktotums. Ford hat zudem offenbar den Drehbuchautoren wichtige Szenen eigenmächtig rausgeschnitten. Was diesen Western sehenswert (und sehr unterhaltsam) macht, sind tatsächlich die fantastischen Bilder und eine überzeugende Leistung des Duke. Immerhin gibt er hier nicht den Rassisten wie im angeblichen Meisterwerk "The Searchers" ("Der Schwarze Falke").
Die DVD-Ausgabe ist allerdings einwandfrei, ein hervorragendes 4:3-Bild (das war das Originalformat) und ein ordentlicher Ton wahlweise in deutsch oder englisch, dazu optional deutsche Untertitel (warum keine englischen dazu?). Als Bonus ein 65-minütiges Interview mit einem schon recht senilen John Ford, wenige Jahre vor seinem Tod, ausgerechnet durch einen sehr eigenwilligen britischen Reporter, mit dem es auch etliche Verständigungsprobleme auf verschiedenen Ebenen gab. Trotzdem eine hochinteressante Dreingabe (englisch mit zublendbaren deutschen Untertiteln). Also ein seltenes Lob für die "Kinowelt"; bin mal gespannt, ob die weiteren erhältichen Titel ("Der Sieger", "Rio Grande") ähnlich gut aufbereitet sind.
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4.0 von 5 Sternen Film-DVD, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Der Film und Artikelbeschreibung ist wie beschrieben, empfehlenswert ist sowie alles wie
abgebildet also reibungsloser ablauf bestens gern jederzeit wieder
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5.0 von 5 Sternen Ganz toller Film, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Ein ganz toller Film für einen entspannten Abend mit viel Humor.Wer Western liebt, ist bei diesem Film gold richtig. Super
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5.0 von 5 Sternen Toller Darsteller, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Teufelshauptmann (DVD)
Mittlerweile habe ich fast alle DVD,S mit John Wayne - der mir gefällt- es ist immer etwas los - so auch in deiesem Waetern
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5.0 von 5 Sternen One of my all time favourites., 20. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: She Wore a Yellow Ribbon (DVD)
The film brings back memories of the first TV sets we owned and of times gone bye in life and film.
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Der Teufelshauptmann [VHS]
Der Teufelshauptmann [VHS] von John Wayne (Videokassette)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,58
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