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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sich der eigenen Angst stellen
Der Film erzählt von einer jungen Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihr Kind verliert. Darüber gerät sie in eine tiefe Depression und unternimmt noch im Krankenhaus einen Selbstmordversuch. Dieser mißglückt, und sie ist gezwungen, weiterzuleben. Sie versucht einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, doch diese holt sie wieder ein:...
Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von Kristina

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tries too hard to be artsy showing love to be antithetical to liberty
Julie Vignon - de Courcy a young Frenchwoman (Juliette Binoche) is involved in an accident that will set her on a journey self-discovery. We go along with her and imaging what we would have done.
This is a good film with a message. It is blurred by the attempt to introduce too many details that are trying to reflect ideas that could have been left out or explained...
Veröffentlicht am 20. Juni 2010 von bernie


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sich der eigenen Angst stellen, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau (DVD)
Der Film erzählt von einer jungen Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihr Kind verliert. Darüber gerät sie in eine tiefe Depression und unternimmt noch im Krankenhaus einen Selbstmordversuch. Dieser mißglückt, und sie ist gezwungen, weiterzuleben. Sie versucht einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, doch diese holt sie wieder ein: in Gestalt eines ehemaligen Kollegen ihres Mannes. In der Folge findet sie zu ihrer eigentlichen Begabung, dem Komponieren, zurück und entdeckt sogar, daß diese größer ist, als bisher geglaubt. Sie tritt aus dem Schatten ihres Mannes, kann in ihrem Leben wieder einen Sinn finden und Frieden mit der Vergangenheit schließen: mit der Geliebten ihres Mannes und deren gemeinsamem ungeborenen Kind. Am Ende kann sie sich auch wieder der Liebe öffnen.
Der Film zeigt auf wunderbare Weise, daß man an traumatischen Erfahrungen nicht zwangsläufig zerbrechen muß. In Grenzsituationen des Lebens kann man bisher ungeahnte Kräfte in sich spüren, die dann wieder helfen können, Ängste und Depressionen zu überwinden.
Die Musik spielt natürlich eine große Rolle in diesem Film und ünterstützt auf ihre Weise das Thema.
Ein großartiger Film, der Lust auf die anderen beiden Teile der Trilogie macht.
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20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einmaliges Meisterwerk, 19. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau [VHS] (Videokassette)
Kaum ein Regisseur vermag derart tief in die Abgründe persönlicher Tragik einzutauchen,ohne in Kitsch oder Pathos abzugleiten wie Herr Kieszlowski, und kaum jemand wäre wohl so geeignet diese verzweifelten Empfindungen auf der Leinwand auszudrücken, wie Juliette Binoche, deren Porzellangesicht in seiner sparsamen Mimik so viel mehr sagt, als manche Hollywooddiva mit großen Gesten. Der dritte große Beitrag zu diesem bewegenden Film - dem besten der Drei Farben - ist die herzzerreißende Musik von Zbigniew Preisner. Soundtrack sehr hörenswert !!!
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5.0 von 5 Sternen Die Nachtseite der Freiheit, 23. August 2013
Von 
Josef Gottschlich (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau (DVD)
Am Ende von Giacomo Puccinis Oper "Manon Lescaut" (1893) steht der Partner der Titelheldin, René Des Grieux, ganz allein auf der Bühne: Inmitten der schier unendlichen Weite der Steppenlandschaft des nordamerikanischen Exils, hält er die soeben an Entkräftung verstorbene Geliebte in seinen Armen. Dies ist die möglicherweise radikalste Erfahrung von Freiheit, wenn auch am äußersten Rand der Verzweiflung.
Krzysztof Kieslowski erzählt in seinem Spielfilm "Trois Couleurs: Bleu" (1993) eine ähnliche Geschichte. Die etwa 30-jährige Komponistin Julie verliert bei einem Autounfall Ehemann Patrice und Tochter Anna, ihr einziges Kind. Als Julie, verletzt im Krankenhaus liegend, davon erfährt, will sie zunächst ihrem Leben ein Ende setzen, entscheidet sich aber dagegen. Aus der Klinik entlassen, möchte sie sämtliche Brücken zu ihrer Vergangenheit abbrechen: Sie verlässt das Haus, in dem sie zuvor mit ihrer Familie gelebt hat und schreibt es zum Kauf aus, veräußert ihre gesamte Habe und wirft sogar die noch unvollendete letzte Komposition ihres Mannes, ein Konzert zur Vereinigung Europas im Jahr 1992, in einen Müllwagen. Die Adresse ihrer neuen Mietwohnung, einer alten, düsteren, eher schäbigen Unterkunft inmitten eines sozialen Brennpunktgebiets der Großstadt Paris, verrät sie niemandem, selbst Olivier (Benoit Régent) nicht, mit dem sie kurz vor ihrem Umzug eine gemeinsame Nacht auf einer Matratze verbracht hat, die einzig noch in der ansonsten völlig leergeräumten Wohnung verblieben war. Seit dem ersten Tag, da Olivier, ebenfalls Komponist, mit Julies Ehemann zusammenarbeitete, hatte er sich in Julie verliebt, mit Rücksicht auf ihre Situation jedoch Zurückhaltung gewahrt. Bemerkt aber hat sie dies trotzdem. - Nun aber lebt Julie monatelang in völliger Einsamkeit und Zurückgezogenheit, ist lange Zeit innerlich wie gelähmt, kämpft aber mit großer innerer Unbeugsamkeit dagegen an. Besonders deutlich sehen wir dies während ihrer insgesamt vier Aufenthalte allein in einem kaum erleuchteten Schwimmbecken, dessen Ambiente eher dem einer Fabrikhalle ähnelt. Ansonsten lässt sie zunächst nur Begegnungen mit Menschen zu, die am Rand der Gesellschaft stehen: mit einem älteren Clochard, dessen ausdrucksstarkes Flötenspiel sie immer wieder für kurze Zeit aus ihrer Erstarrung befreit, mit ihrer demenzkranken Mutter, die im Altenheim lebt, Julie aber mit ihrer jüngeren Schwester verwechselt und mit Lucille (Julie Delpy), einer jungen Prostituierten, die dank Julies Unterstützung (Verweigerung der Unterschrift einer Petition der übrigen Mitbewohner) weiterhin im Haus bleiben darf. Im Gegensatz zu Julie hält Lucille das Alleinsein keine Nacht lang aus, erlebt aber nur flüchtige Liebesbeziehungen. Doch sie versteht augenscheinlich besser als alle anderen, wie es Julie zumute ist und gewinnt so allmählich das Vertrauen ihrer Nachbarin. Als Julie eine Maus und ihre Jungen in der Wohnung entdeckt, wobei sie vom Schmerz über den Verlust Annas eingeholt wird, sorgt Lucille dafür, dass die Tiere aus der Wohnung verschwinden. Umgekehrt gibt Julie ihrer Mitbewohnerin Halt, als diese nach einem Tanzauftritt völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist, weil sie ihren Vater im Publikum entdeckt hat.
Kurz nach ihrem Umzug hatte Julie geäußert: "Wichtig ist überhaupt nichts. (...) Ab jetzt habe ich verstanden, dass ich nichts mehr will: keine Erinnerungen, keine Beziehung, keine Freunde, keinen Besitz. Das alles sind nur Fallen." Aber im Laufe der Zeit scheint sie dennoch den Appell des alten Straßenmusikers zu beherzigen, man müsse sich immer irgend etwas bewahren. Trotzdem reagiert Julie zunächst mit Wut, als sie erfährt, dass vom Konzert ihres verstorbenen Mannes eine Kopie existiert, was ihr mit der Begründung: "Diese Musik ist unglaublich schön; man darf solche Dinge nicht vernichten" verschwiegen worden war. Nur sehr zögerlich lässt sie sich von Olivier, der die Matratze aus der leeren Wohnung gekauft und viele Monate unermüdlich nach Julie gesucht hat, zur gemeinsamen Vervollständigung der Komposition überreden. - Doch dann erlebt die Protagonistin eine weitere tiefe Erschütterung, als sie erfährt, dass ihr Mann in den letzten Jahren seines Lebens eine Geliebte hatte, eine Anwaltsreferendarin. Julie sucht die Begegnung mit ihr. Sobald ihr bewusst wird, dass beide eine wirklich tiefe Zuneigung miteinander verbunden hat, reagiert sie anders als zunächst von der anderen Frau befürchtet ("Sie werden ihn hassen und mich auch"): Völlig überraschend vererbt sie dem noch nicht geborenen Jungen ihr (noch immer unverkauftes) Haus und äußert den Wunsch, das Kind möge den Namen seines Vaters tragen. Daraufhin erwidert die Geliebte ihres Mannes: "Patrice hat mir vieles von ihnen erzählt. Dass Sie ein guter Mensch sind und dass Sie dies aus freiem Willen sind. Dass man sich auf Sie verlassen kann. Sogar ich darf das. Verzeihung!" - Auch die sonstigen Dialoge des Films sind bemerkenswert: oft lakonisch unsentimental, aber doch stets von unaufdringlichem Mitgefühl und einem zumindest latenten gegenseitigen Verständnis geprägt. In diesem Film wird kein Wort zuviel gesprochen. Überaus intensiv sind hingegen seine Bildsprache (Symbole: schwarze Gitter, dunkelblaue Gegenstände (Filmtitel!): Zimmerlampe, Bonbonpapier, Wasser im Schwimmbad) und die ungemein aussdrucksstarke Mimik der Hauptdarstellerin Juliette Binoche: Ihr Gesicht vor allem erzählt von ihrem Schmerz (etwa als Kinder in das Schwimmbecken springen), von ihrem Aufbegehren gegen die Verzweiflung und ihrer unumstößlichen Entschlossenheit, einen ganz eigenen Weg zurück ins Leben zu finden.
Am Ende haben sie und Olivier das Konzert ihres Mannes vollendet. Doch Olivier holt die Noten nicht bei ihr ab, sondern wartet, bis sie dazu bereit ist, diese selbst bei ihm vorbeizubringen. Dort erleben beide dann, am Ende des Films, ihre zweite gemeinsame Nacht. Dazu erklingt das Finale des komponierten Konzerts: eine Vertonung des paulinischen Hohelieds(1 Korinther 13,1-13) in griechischer Originalsprache. Diese höchst beeindruckende Komposition von Zbigniew Preisner, der auch die übrige Filmmusik geschrieben hat, fasst die Botschaft des Films nochmals wie in einem Brennpunkt zusammen. Diese Musik lässt, fernab von jeglicher Idylle, erkennen, dass der Anspruch der Liebe (ob nun als Partnerschaft oder im Sinne fürsorglicher Agape) dem Menschen das Äußerste abverlangt: enorme Kraftanstrengung und große Widerstandsfähigkeit - und sie endet beunruhigend offen; Preisner verzichtet in den letzten Akkorden auf den sonst üblichen Ganz- oder Halbschluss. Auch die Schlusssequenz des Spielfilms ist vielschichtig: Neben Julie und Olivier werden auch Antoine, einziger Augenzeuge des Autounfalls, Julies Mutter im Pflegeheim und die Geliebte ihres Mannes gezeigt, die sich während einer Vorsorgeuntersuchung das Ultraschallbild ihres noch ungeborenen Sohnes ansieht. Die letzte Einstellung der Kamera ist auf Julie gerichtet: Sie sitzt allein auf Oliviers Bett und weint - ihr lange zurückgehaltener Schmerz scheint erst jetzt nach außen zu dringen, nachdem die bitterste Zeit der Not überstanden ist.
Mit "Trois Couleurs: Bleu", dem ersten Teil einer Trilogie über die drei Ideale der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) hat sich Krzysztof Kieslowski zum Ziel gesetzt, die Zuseher/-innen für das Thema "Freiheit" unter den Lebensbedingungen des späten 20. Jahrhunderts in Europa zu sensibilisieren - einer Unabhängigkeit, die bisweilen mit äußerster Kargheit einhergeht und dem Menschen gerade deswegen ein hohes Maß an Tapferkeit und Selbstvertrauen abverlangt. Wie in vielen anderen Filmen zeigt der Regisseur auch hier, dass der Mensch, relativ unabhängig von seinem Verhalten und Handeln, von nahezu unerträglichen Widerfahrnissen getroffen werden kann. "Plötzlich ist die Freiheit auf mich herabgestürzt. (...) Deine Freiheit ist nichts als deine Verbannung", so Jean-Paul Sartre in seinem Drama "Die Fliegen" (1943, 3.Akt, 2.Szene). Und Stiller, der Titelheld in Max Frischs gleichnamigem Roman (1954), erkennt, unmittelbar nach einem missglückten Selbsttötungsversuch: "Es blieb mir die Erinnerung an eine ungeheure Freiheit. Alles hing von mir ab. (...) Näher bin ich dem Wesen der Gnade nie gekommen" (Siebentes Heft, S. 381). Vermag aber der Mensch einer solchen Freiheit über längere Zeit standzuhalten, ohne daran zu zerschellen? Zeugt es nicht von noch größerer Gnade, aufgefangen, gehalten zu werden? Obwohl Krzysztof Kieslowski und seine Darsteller/-innen diese letzte Frage am Ende zu bejahen scheinen, hält uns "Trois Couleurs: Bleu" eine endgültige Antwort vor. Gerade das ist ein Indiz für die außergewöhnliche Qualität dieses Films - eines Kunstwerks, welches lange nachwirkt und einen kaum noch loslässt.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme aller Zeiten, 13. Dezember 2001
Ananda aus Peiting, D hat's kurz, bündig und sehr trefflich gesagt. Dazu zu sagen wäre vielleicht noch, dass ausser hervorragenden schauspielerischen Leistungen auch die einzigartige Arbeit mit der Kamera und dem Schnitt dazu beitragen, die Tiefen der menschlichen Seele ergreifend darzustellen. Ein wahres Meisterwerk. War für mich - zusammen mit den beiden anderen Teilen der Trilogie - das Kinoerlebnis des Jahrzehnts.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen trilogie des jahrzehnts, 29. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau [VHS] (Videokassette)
die tiefen des films, seiner symbole und vergleiche versteht man zum teil erst beim 2. oder 3.mal anschauen - die tiefe der thematik und ihre ausdrucksformen in den 3 filmen blau, weiss und rot sind für mich in dieser form bislang einmalig geblieben- und bilden somit für mich wirklich das ereignis des jahrzehnts- mindestens.
das ganze bekommt noch die richtige würze durch die excellenten schauspieler, besonders in "blau" und "rot"
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bester Teil der drei Farben Trilogie, 18. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau (DVD)
Handlung:

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Julie (Juliette Binoche) verliert bei einem Autounfall ihre Tochter und Mann, ein berühmter Komponist. Sie aber überlebt und wird ins Krankenhaus eingeliefert.

Als sie entlassen wird, will sie ihr altes Leben hinter sich lassen und verkauft das Haus, ihr ganzes Hab und Gut und geht nach Paris um dort ein neues Leben anzufangen.

Nach und nach bekommt ihr Leben wieder einen Sinn angeregt durch Olivier (Benôit Régent), den Assistenten ihres Mannes, für den sie immer mehr Gefühle entwickelt, und durch eine Journalistin die über die nicht vollendete Komposition ihres Mannes berichtet.

Zusammen mit Olivier will sie nun diese Komposition zu Ende bringen.......

Kritik:

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Der 1996 verstorbene Regisseur Krzysztof Kieslowski legt in seinem ersten Teil der "Drei Farben Trilogie" sehr viel Wert auf Details. Sehr gut Gefallen haben mir die Kamera-Einstellungen, die eben schon erwähnte Liebe zum Details und den geschickt eingesetzten Blaufilter.

Untermalt wird das Ganze durch die geniale Musik von Zbigniew Preisner der auch schon in anderen Projekten von Krzysztof Kieslowski mitgewirkt hat.

Aber auch Julliette Binoche zeigt in diesem Film ihr wahres Talent. Es kommt zu keinem Moment der Zweifel auf, daß sie die falsche Besetzung ist, im Gegenteil, sie ist perfekt für diese Rolle.

DVD:

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Ausstattung

Es gibt genügend Info's über den Film und daher müsste für jeden was dabei sein.

Folgendes ist enthalten:

- Biographien von der Crew,

- Making Of

- Interviews

Ton

Ich habe mir den Film mit dem Französischen DD 2.0 Soundtrack angesehen und habe hier nichts negatives zu bemerken.

Bild

Es gaben einige Unschärfen in verschiedenen Szene aber ansonsten war das Bild sehr sauber. Durch die eingesetzten Filter variiert das Bild zwischen niedriger Farbeintensität, "normalen" Bild oder extremen Blau.

Fazit:

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Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein starker und stimmungsvoller Film der sich niemand entgehen lassen sollte.

Es könnte aber sein, daß Hollywoodinfizierten dieser Film nicht gefallen könnte.

Die jenigen unter euch für die das europäische Kino Neuland ist sollten sich den Film zuerst ausleien und sich dann eine Meinung bilden.

Meiner Wertung:

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Film: 7.5/ 10

DVD: 7.0/ 10
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tries too hard to be artsy showing love to be antithetical to liberty, 20. Juni 2010
Julie Vignon - de Courcy a young Frenchwoman (Juliette Binoche) is involved in an accident that will set her on a journey self-discovery. We go along with her and imaging what we would have done.
This is a good film with a message. It is blurred by the attempt to introduce too many details that are trying to reflect ideas that could have been left out or explained strait forward. The lack of direct information and many of the modifications from the screenplay makes this an average rated film.
I believe that this film requires a common knowledge the writer and a film genera that I am not familiar with so the target audience may be restricted.

One plus is the Cinematography of Slawomir Idziak that will really come to life in the film GATTACA (1997).

The film finally comes alive and what on the surface seems a musical downer of a depressed person in a depressed world can come alive for us if we listen to the voice over interpretation first. The version I have is the Criterion version so I am not sure that other versions have the voice over with Annette Insore.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein blauer Traum, 3. Juli 2002
Von Ein Kunde
Ein toller Film. Da paßt alles !! Die einzigartige Regie von Kieslowski, die verzaubernde Musik von Preisner und last but not least Juliette Binoche, eine Ausnahme-Schauspielerin, die den
Charakter Julie hervorragend interpretiert und darstellt.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Veränderung, Erinnerung, die Trauer und das Leben, 25. Juni 2008
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Drei Farben: Blau (DVD)
Dies ist der erste Teil der Trilogie von Krzysstof Kieslowski, die sich mit den drei Farben der Französischen Flagge filmisch auseinandersetzt. Blau steht für die Freiheit und darum geht es in diesem Film. Julie überlebt einen schweren Unfall, bei dem ihr Mann, der ein berühmter Komponist ist, und ihre Tochter getötet werden. Aus dem Krankenhaus entlassen, bricht sie radikal mit ihrer Vergangenheit und zieht nach Paris, um ein Leben möglichst ohne Kontakte zu anderen zu führen. Sie möchte "einfach nichts tun". Auch die Noten ihres Mannes vernichtet sie. Aber die Vergangenheit holt sie doch ein, nicht nur in Form von Trauer, bald kommt auch noch die Liebe hinzu, außerdem besteht natürlich von verschiedenen Seiten großes Interesse am Werk ihres verstorbenen Ehemannes...Der Film wurde mit vielen Auszeichnungen, u.a. Goldener Löwe'93, Goya Award'94 bedacht, besonders auch die Musik, die ja auch selbst ein wichtiges dramaturgisches Element des Films ist, wird zu recht lobend erwähnt. Persönlich fand ich den Film manchmal ein bisschen lang (manche Filme dürfen das aber sein), manchmal ein bisschen plakativ (was die Darstellung von Trauer angeht), sonst aber ein intensiver und auch von den Bildern her schöner Film über Veränderung, Erinnerung, die Trauer und das Leben.
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Drei Farben: Blau [VHS]
Drei Farben: Blau [VHS] von Juliette Binoche (Videokassette - 1997)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,21
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