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Kundenrezensionen

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am 6. April 2015
Ich kann mich nur den Lobpreisungen der anderen 5-Sterne-Kritiker anschließen: eine großartige Episodensammlung, die das ganze Leben und viele Film-Genres abdeckt: vom überwältigenden Paradies ("Der Pfirsichgarten", "Das Dorf der Wassermühlen") bis zum Alptraum, der fast schon eingetreten ist ("Fujijama in rot", "Der weinende Menschenfresser"). Was ich aber sehr beanstanden muss, ist die deutschsprachige DVD-Fassung von Warner Bros. Am Surround-Ton ist nichts auszusetzen, wohl aber am Bild: Der Breitwandfilm (Format 16:9) wurde auf eine Schmalfilmversion (4:3) verkürzt. Da niemand sowas sehen will, muss der DVD-Player (oder der Fernseher, oder der Computer-Monitor) das Bildmaterial auf das richtige Format aufblasen. Das Ergebnis ist deutlich zu sehen, jedenfalls in den dunklen Szenen (von denen es eine Menge gibt): es wird grieselig, körnig, flimmerhaft. Dazu kommen zahlreiche "weiße Flecken", also Filmfehler, wie bei uralten Filmen. Für einen so wertvollen und schönen Film hätte die Herausgeber-Firma wenigstens eine neue Filmkopie verwenden können. Deswegen zwei Punkte Abzug - den Film selbst bewerte ich weiterhin mit 5 Punkten!
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am 17. Juni 2009
Es gibt sehr sehr wenige Filme, auf die man nicht verzichten kann. "Woman in the Dunes" von Teshigahara beispielsweise ist so einer, auch "Herbstsonate" von Bergman oder "Ran" von Kurosawa. Dass "Träume" vom Meister Kurosawa immer noch nicht erhältlich ist bleibt eines der grossen Mysterien unserer Zeit, gehört er doch zu den "Top Ten", den Nobelpreisen für Filmkunst. Also wirklich, gerade heute, wo doch jeder mediokre Filmerguss in mehreren Versionen erhältlich ist, sollte sich die Wirverkaufenallesgesellschaft schämen, dass sie es nicht zustande bringt, dieses grandiose Werk verfügbar, kaufbar zu machen. Kurosawa hat hier etwas so Einzigartiges und Eigenständiges geschaffen, ich kann nur anraten sich diesen Film schleunigst zu beschaffen, haben Sie ihn einmal gesehn, können Sie nie mehr ohne ihn sein, Sie werden süchtig nach diesen Bildern werden, er wird Ihr Leben verändern oder zumindest bereichern. Da ist nur ein Haken....
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am 6. Januar 2009
Seit ca. 2 bis 3 Jahren stehe ich auf der Bestelliste dieser DVD, und sie kommt einfach nicht. Inzwischen wurde ich von der Liste gelöscht.
Was gibt es zu Kurosawas Träume zu sagen?!
Es ist einfach ein Geniestreich eines ohnehin begnadeten Regisseurs.
Ich habe ihn schon mehrmals im Kino gesehen, die Melodie der letzten Episode (Dorf mit den Windmühlen) geht einem nicht mehr aus dem Kopf.
Das Leben in all seinen Facetten und (erfüllten?) Sehnsüchten zieht an einem vorbei.
Was gibt es bewegenderes , als von einem zutiefst humanen Film "entführt" zu werden.
Aber leider machen Filme noch keine bessere Menschen.
Doch zumindest dieser hatte es versucht.
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am 12. Januar 2015
Wir haben die Hoffnung schon fast aufgegeben - und auch nicht mehr aktiv gesucht - Kurosawas Träume kaufen zu können.
Zufällig haben wir das Angebot entdeckt und sofort bestellt!
Und es hat sich bestätigt: dieser Film ist einer der grössten des Grossen Meisters!!!!!
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am 28. Februar 2014
Diesen Film von 1990 stelle ich mir gerne als Kurosawas letzten Film vor (in Wirklichkeit hat er noch zwei weitere, jedoch nicht sehr bemerkenswerte gemacht). Es wäre ein würdiger Abschluss. Es gab viele hochinteressante handfeste realistische Filme, ob nun Samuraifilme, hintergründige Kriminalgeschichten oder solche mit sozialen Themen. Das hier ist etwas ganz anderes. Ein Film nur mit acht aneinandergereihten poetischen Träumen - Alpträume von atomaren Katastrophen und Wunschträume vom Leben im Einklang mit der Natur. Der Erzähler ist zuerst Kind, dann Junge, schliesslich erwachsen.
1. "Sonne, die durch den Regen scheint"
Ein Kind geht bei Regenwetter in den Wald und wird Zeuge einer Fuchs-Hochzeit, obwohl die Mutter ihm das verboten hat. Das hat Folgen.
2. "Der Pfirsich-Garten"
Ein Junge darf in einem abgeholzten Pfirsichhain, da er das Abholzen der Bäume bedauert, noch einmal deren Erblühen erleben.
3. "Der Schneesturm"
Bergsteiger, von einem Schneesturm überrascht, werden von einer Schneefee fast in den Schlaf und damit den Tod gelockt.
4. "Der Tunnel"
Nach der Rückkehr aus dem Krieg wird ein Offizier bei einem Tunnel von den Geistern gefallener Kameraden heimgesucht.
5. "Krähen"
Ein Kunst-Student kann bei einer van-Gogh-Ausstellung in die Bilderwelt des Künstlers eintreten (mithilfe brillanter Tricktechnik der Firma von George Lucas) und trifft ihn, bevor er sich wieder im Museum einfindet. Martin Scorsese spielt van Gogh.
6. "Fujiyama in Rot"
Explosionen von Atomkraftwerken beim Fujiyama zerstören die menschlichen Lebensgrundlagen, die Menschen werden von tödlichen Nebeln umgeben.
7. "Der weinende Menschenfresser"
Die Umweltzerstörung nach einem Atomkrieg wird durch merkwürdig deformierte Pflanzen und gehörnte menschliche Wesen vorgeführt.
8. "Dorf der Wassermühlen"
Im Kontrast zu den vorhergehenden Episoden wird diesmal eine wunderschöne Landschaft mit fröhlichen Menschen gezeigt, wobei ein uralter Mann von der Schönheit des Lebens spricht - gespielt vom alten Chishu Ryu, dem großen Stamm-Hauptdarsteller in den Filmen von Ozu. Eine ausgelassene bunte Trauerfeier beschließt das Ganze würdevoll und optimistisch.
Die farbenfrohe Bilderwelt der Episoden lebt von den - dunklen wie hellen - Phantasien Kusosawas. Auch wenn manches arg düster geraten ist (wie die prophetischen Explosionen von Atomkraftwerken, der Atomkrieg und der Tunnel), ist man geneigt voller Ehrfurcht zu sagen: Kurosawa ist tot - lang lebe Kurosawa!
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am 12. Januar 2001
Dieser Film ist ein Meisterwerk, in dem die prächtige Bilder mit dem tiefgrundigen Sujet eine neue Realität schaffen - und doch ist diese Realität die unsere... Nein, besser schweige ich, denn dieser Film sagt alles über die Existenz...
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Flugs hier war es dann auch, trotz Zoll und Post-Ignoranz 10 Tage (Jan. 2013) ... Zur Ausgabe, dann zum Film. 120 Minuten. Was auf der Hülle an Texten steht, ääääh. Die DVD hätte _kein_ Deutsch. Sprache ist Japanisch (ich habe mich bei Kurosawa-Filmen bereits an den Originalklang gewöhnt, genau das will ich). Untertitel gäbe es z.B. in Französisch, Englisch und Spanisch, das sollte also machbar sein. - Die angeblichen "features" sind lächerlich: jeweils ein Standfoto mit der Besetzung bzw. Kurosawas Preisen.

Zur Handlung. Lassen Sie sich doch überraschen von Kurosawas Traum-Bildern. ... Doch nicht? Dann etwas zum Film: in diesem seiner Spätwerke von 1990 hat Kurosawa viele verschiedene Register gezogen. Seine Träume werden nachgespielt, realistisch und doch rätselhaft mit ungewöhnlichen Farben und Effekten. Die todeswürdige Schuld einer beobachteten Fuchshochzeit, eine unbekannte Pfirsichhain-Schönheit (öko), der brutale Schneesturm à la Castorp und der höchst eindrucksvolle "Tunnel" des Ex-Soldaten beginnen.
Man steigt mit in ein Van-Gogh-Bild. Der Dämon und davor der glühende Fujijama spiegeln Krieg und Atombombe (Fukushima vorwegnehmend), während das Dorf mit seinen Wassermühlen eine Art lebensweise, grüne Idylle zum Abschluss bietet. Die Episode könnte eine frohe Begräbnisfeier begleiten. - Die Filmmusik ist teils japanisch, teils russisch-mussorgskyoid, jedenfalls sich stimmig einfügend.

Vielseitiger, andersartiger Film mit einer traumhaften Bildsprache, ich musste ihn einfach auf DVD haben. Fünf Sterne.
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am 23. Juli 2015
Schön, dass der Film mittlerweile auf DVD erhältlich ist, wenn auch sehr, sehr spät.
Das bemerkenswerteste Kapitel ist und bleibt "Fujiyama in Red" in dem Kurosava die Atomkatastrophe von Fukushima vorhergeträumt hatte.
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am 5. Januar 2012
ich möchte ebenfalls diesen Film unbedingt haben wollen,
in deutsch,
so einmalig schön und seit Jahren unvergeßlich gibt es sonst keinen
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am 30. Dezember 2012
Der Film Träume ist für das Kino gemacht, wo kaum einer von uns ihn heute noch zu sehen bekommt. Also habe auch ich eine (teure) DVD gekauft, weil die Erinnerung an jene Vorstellung vor mehr als 10 Jahren zu verblassen begann. Die Version mit den nicht auszublendenden englischen Untertiteln und der japanischen Vertonung ist die, von der ich hier spreche.
Wer kein Japanisch versteht erhält dadurch eine merkwürdig sterilisierte Fassung der Dialoge...
Kurosawa beginnt mit kindlichen Träumen aus einer Zeit vor dem Krieg, ein kleiner Junge in einem weitläufigen, dunklen Landhaus. (Tanizakis "Lob des Schattens" sagt viel zu dieser Art von Umgebung.)Traditionen werden selbstverständlich gepflegt und wie noch heute wird die Welt der Sagen und Märchen gern bei der Erziehung eingesetzt. An einem Tag wo Sonne und Regen zusammentreffen, verbietet die Mutter dem kleinen Akira in den Wald zu laufen. Denn an einem solchen Tag heiraten die Füchse, Zauberwesen (bakemono), die Menschengestalt annehmen können und der Shinto Gottheit Inari nahestehen und die nicht von Menschen beobachtet werden wollen. Der Kleine missachtet die Warnung und trifft auf die Füchse, in einem Wald von riesenhaften Zedern und Zwergbambus, allein dieses Setting ist den Kauf wert. In Japan habe ich solche Baumriesen nur in der Umgebung des Ise-Schreines angetroffen. Der Hochzeitszug ist wunderbar inszeniert, alle Füchse haben Menschengestalt angenommen und bewegen sich wachsam durch den Wald... Es handelt sich allerdings um einen Albtraum, wie klar wird, als der Knabe bei seiner Rückkehr keinen Einlass mehr in sein Vaterhaus findet. Vielmehr erhält er aus den Händen seiner Mutter ein Kurzschwert, wie es für den rituellen Selbstmord gebraucht wird. Er muss zurück, in die Natur und die Füchse um Vergebung bitten.
Auch der zweite, sehr poetische Traum zeigt eine Geistererscheinung aus der Welt des Shinto, hier wird klar, dass der Knabe für diese Welt des Übersinnlichen eine außerordentlich starke Antenne hat. Der Geist eines Pfirsichbaumes erscheint ihm. Seine Schwestern und ihre Freundinnen, die an diesem Tag das Mädchenfest feiern und denen er auf kleinen Tellerchen eine Süßspeise bringt (auch ein Tellerchen für den Geist), haben nichts bemerkt.
Der für mich stärkste Traum ist der Tunnel, im Japanischen heißt dieser Traum Hundetod, inujini, ein Ausdruck für den sinnlosen Tod von Soldaten, die in aussichtslosen Gefechten verheizt wurden. Kurosawa, der in seiner Anfangszeit auch im kriegführenden Japan patriotische Filme gedreht hat, zeigt hier tiefe Erkenntnis über die wahre Natur des Krieges und das Bild des wütenden und zugleich ängstlichen Hundes bleibt lange in Erinnerung. Kurosawa lässt mit dem Traum vom Hundetod seine Kindheit hinter sich und zugleich das alte Japan mit seinen Bambushainen und lieblichen Baumgeistern. (Die Untertitel sind hier teilweise fast wertlos, eine Neubearbeitung wäre sehr wünschenswert! Am besten gar nicht hinsehen und nur dem Klang der Stimme und der Betonung lauschen, wenn der Kommandant zu der Einheit spricht.)
Die Schneefrau, Yuki-Onna erscheint im nächsten Traum, den ich für seine entschiedene Länge schätze. Hier gibt es kein Tempo. Jeder quälende Schritt wird gezeigt, jeder keuchende Atemzug der Seilschaft, die sich durch den Tiefschnee einer Bergschlucht kämpft. Die rote Fahne, die auf dem rettenden Camp weht ist mehr als eine Reminiszenz an die Zeit, vielmehr halte ich sie für einen Teil von Kurosawas Vermächtnis, das er uns zumindest vor Augen führen will.
Der rote Fuji ist nach Fukushima eine wirklich düstere Vision, die sechs explodierenden Atommeiler, die ganz Japan vernichten sind heute aktuell wie nie. Der Träumende befindet sich danach in der Endzeit, wo Dämonen in einer höllischen Landschaft aus Schlacke und Blutseen vor sich hin vegetieren und der letzte Mensch zwar endlich versteht, aber nichts mehr ausrichten kann.
Es folgen die bekanntesten Episoden, Van Goghs bunte Landschaften, die Naturvision des allzu friedlichen Wassermühlendorfes, die ein wenig Öko-Indoktrination mit einem sehr schlichten Menschenbild verknüpft. Die Bilder indes sind auch hier sehr schön, wir sehen wieder die Farben aus der Kindheit, Musik erklingt wieder und vor allem ist die Welt der Menschen hier im Einklang.
Ein Werk eines genialen Regisseurs, das uns in eine Bilderwelt jenseits von 3D und knallbunten Auenland-Welten führt, die gut tut. Nichts für jeden Tag, aber mindestens einmal sollte man sich diesen Film ansehen.
Die von mir gekaufte DVD hängt und stoppt immer wieder beim zweiten Traum, vielleicht ein Mängelexemplar?
Auch wirkt das Bild nicht immer gleich gut. Aber was solls, ich behalte sie trotzdem.
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