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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Totgeglaubten leben am längsten,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Der erste Teil der "Steiner-Filme", der am nächsten an das Buch "Das geduldige Fleisch" herankommt, welches ein Meisterwerk der Antikriegsliteratur ist.Dieser Film, der in den Siebzigern mit großen Star-Aufgebot (James Coburn, Senta Berger, Maximilian Schell, u.v.a.), gedreht worden ist, zeigt den Krieg an der Ostfront mit einer Realitätsnähe, die sehr oft an die Weltkriegsgeschichten unserer Großväter erinnert. Unteroffizier Steiner ist ein Querulant, der Offiziere genauso hast, wie den Krieg und dennoch ist er der brillianteste und verwegenste Soldat des Regiments. Er sieht jeden Tag den Schrecken des Krieges und macht trotzdem mit, aus eigenem Überlebensdrang und um seine Kameraden durchzubringen. Er verweigert sich dem Befehl des neuen Kompaniechefs "Haupmann Stransky" und gewährt einem jungen russischen Kriegsgefangenden Unterschlupf. Der Film ist geprägt vom Hass Steiners auf die kriegstreibenden Nazibonzen und auf das dazu stillschweigende, erduldende Offizierskorps. Hauptmann Stransky will um jeden Preis das eiserne Kreuz auf seinen noch "nackten" Waffenrock und geht dabei über Leichen. Dann kommt Steiner und "zeigt ihm wo die eiserne Kreuze wachsen"... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
James Coburn in der besten Rolle seines Lebens!!,
Von Marlow Hinz (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Neben Apocalypse Now ist dies für mich der beste Kriegsfilm.Zuvor sah ich "Attack Force" mit Steven Seagal, der wohl aufgrund zweier Shootouts eine FSK von 18, statt einer von 12 erhielt. Dieser Film hat nur eine FSK von 16, aber viele Szenen sind echt krass. Wie so oft fragt man sich, ob die Leute bei der FSK regelmäßig besoffen sind oder unter Drogen stehen. Der Vorspann des Films mit dem Kinderlied "Hänschen klein", was Teile des "Horst-Wessel-Liedes" enthält, ist grandios. Steiner spielt hier einen überaus fähigen und sympathischen Soldaten (bis auf eine Situation, siehe nachfolgenden Absatz) und kuscht auch nicht vor seinen Vorgesetzten. J. Coburn spielt die Rolle so extrem gut, als hätte er im Leben nie was anderes getan. Das Gespräch zwischen Steiner (James Coburn) und seinem Oberst (James Mason), wo es um die Frage des eisernen Kreuzes für Hauptmann Stransky (Maximilian Schell) ging, macht Steiner für mich etwas unsympathisch. Es gibt Rezensenten die meckern über nicht Einhaltung der Kleiderordung. Meine Güte, dies ist ein Kriegs- und kein Propagandafilm!! Ist es wirklich so schwer sich in die Lage der Soldaten zu versetzen?! Sind euch Stranskys wirklich lieber als Steiners oder Kiesels?! Über das Ende kann man geteilter Meinung sein, ich zumindest hätte mir gewünscht, das Hauptmann Stransky zumindest einiges abbekommen hätte und das Steiner nochmal seinem Oberst begegnet wäre. Eigentlich müßte ich dafür einen Stern abziehen, doch 4 Sternen würden diesem klasse Film nicht gerecht werden. Wer gerne Soldat werden möchte, wird sich dies nach diesem Film sicher 2x überlegen. Anmerkung: Um Teil 2 sollte man einen großen Bogen macht. Inhaltlich sehr schwach und die Darstellerbesetzung kann sich mit Teil 1 nicht annähernd messen. Fazit: Sehr gut agierende Darsteller, reichlich Dramatik, schonungslos und sehr unterhaltsam. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Glaubhaft und spannend,
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Ein Superfilm, den man gern häufiger sieht. Er ist spannend gemacht (trotz der beschränkten Mittel) und es werden die unterschiedlichsten Charaktere glaubhaft von Ihren Darstellern gespielt. Allein die Interaktionen zwischen Coburn, Schell, Mason und Warner sind schon genial.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Kampf ums Überleben...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Russlandfeldzug 1943: Geschlagen von der Übermacht Russlands befindet sich die deutsche Armee auf dem Rückzug. Der in Berlin immer noch progagierte Endsieg ist eine wahnsinnige Illusion. Logistische und materielle Engpässe können nicht mehr kompensiert werden. Ausserdem sind die Männer vom Kämpfen und Töten müde und wollen eigentlich nur noch nach Hause.Unteroffizier Steiner (James Coburn) ist bei seinen Kameraden bereits eine Art Legende, weil er es immer wieder geschafft hat, seine Männer aus den schwierigsten Situationen noch heil herauszubringen. Doch Steiner ist zum Zyniker geworden, der auch kein Blatt bei seinen Vorgesetzten Oberst Brandt (James Mason) und Oberhauptmann Kiesel (David Warner) vor den Mund nimmt. Diese zollen ihm dafür aber auch einen großen Respekt. Als Steiner mit seinem Stoßtrupp auf Patrouille geht, entdecken sie einen Posten der roten Armee, den sie ausschalten können. Dabei werden alle russischen Soldaten getötet, nur ein halbwüchsiger Kindersoldat (Slavko Stimac) überlebt. Die Männer nehmen ihn mit und nennen ihn Iwan. Zur gleichen Zeit trifft der arrogante Hauptmann Stransky (Maximilian Scheel), der sich extra von Biarriz an die Ostfront versetzen liess, beim Regimentskommandeur Brandt ein. Der überhebliche Aristokrat, der zwar nichts mit den Nazis am Hut hat, ist ein unverbesserlicher Karrierist, der mit aller Gewalt und notfalls auch mit unfairen Mitteln das begehrte Eiserne Kreuz bekommen will. Dementsprechend ist der Schlagabtausch mit dem charakterlich unterschiedlichen Steiner unumgänglich. Es beginnen damit auch im Bunker kammerspielartige verbale Kämpfe, die sich die beiden unterschiedlichen Männer liefern. Und alles inmitten des totalen Kriegs... Sam Peckinpah drehte "Steiner" im Jahr 1977 und errang mit dem Film, allen voran in Deutschland, einen riesigen Kassenschlager. Der Film entstand nach Willi Heinrichs Roman "Das geduldige Fleisch", eine Kriegsgeschichte aus deutscher Sicht zu einem Zeitpunkt, wie die völlig unterschiedlichsten Charaktere nicht mehr "für Führer, Volk und Vaterland" kämpfen und lediglich überleben wollen. Grandios gut sind Peckinpah sowohl die straff inszenierte, hochspannende und emotional aufwuhlende erste Hälfte als auch minutenlange Anfangssequenz gelungen, im Hintergrund der gezeigten Archivbilder erklingt das Kinderlied "Hänschen Klein". Dann wirds zwar ein bisschen konventionell, er versöhnt aber wieder mit einem besonders zynischen Schlußakkord, der hängen bleibt. So ist "Steiner" zwar keiner seiner besten fünf Filme (Sacramento, Alfredo Garcia, Wild Bunch, Wer Gewalt sät, Gefährten des Todes), aber gut gemachtes Actionkino mit Tiefgang und Emotionen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mit Sicherheit mehr Sein als Schein,
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Die Bedeutung dieses Spielfilms liegt wahrscheinlich weniger in dessen filmischer Leistung an sich als darin, daß er genau die Schilderung des Krieges wiedergibt, an der es bei dem wohl enormen und - bei allem Pessimismus, die Bewältigung des Zweiten Weltkrieges werde mit der Zeit nicht besser, so angesichts "Saving Private Ryan" - doch differenziert wertvollen Spielfilmguts, bis dahin einfach fehlte: Einer kritischen und doch nicht unpersönlichen und lebensfremden Darbietung eines modernen Krieges. Genau damit erreichen die Produzenten aber ein Unikum in der Filmgeschichte. Dabei würde man doch erwarten, ein Jahrhundert der Kriege habe längst als Folge aufschreienden Verlangens nach einer Abrechnung mit jenem selber ein Werk über das Fronterlebnis entstehen lassen, das weder verherrlicht noch emotionalisiert, so im Gegensatz zu der Kritik wie man sie in Deutschland insbesondere den amerikanischen Filmproduzenten vorwirft, noch ein solches, daß das Kriegserlebnis in Unpersönlichkeiten erstarren läßt und in der Sorge der Nichterfüllung der Erwartung, der Setzung deutlicher moralischer Wertungen nachzukommen, die Thematik des Krieges nicht vielseitig genug behandelt, eine Kritik wie es die deutsche Nachkriegsfilmindustrie sich wohl eingestehen muß, mag sie doch hervorragende Werke geschaffen haben. "Steiner - Das eiserne Kreuz" ist angesichts dieser Mängelfestellung der Filme von jenseits sowie von diesseits des Atlantiks ein Lichtblick. Im Zentrum des Geschehens stehen Oberfeldwebel Steiner und sein Antagonist, Hauptmann Stransky. Nicht nur der Konflikt zwischen diesen gegensätzlichen Schicksalsträgern, die es beide zueinander verschlagen hat, erlaubt Einblick in deren Betrachtungen über das Leben und Sterben unter dem Aspekt des Fronterlebnisses. Steiner ist im Großen und Ganzen wohl kein politischer Soldat, doch sieht er den Krieg nicht als notwendiges Übel im Sinne der Verfolgung staatspolitischer Ziele, wie es die angeordnete gegenwärtige Anschauung wohl hielt und der Meinung des Landsers wohl abverlangte, dagegen ist sein Menschenbild zumindest insoweit komplexer, als es unklar bleibt, ob Krieg seiner Meinung nach überhaupt zu vermeiden ist. Dieser Schwebezustand zwischen einer einerseits nüchternen, abgeklärten jedoch anderseits selbst unter diesen Bedingungen entwicklungsfähigen und regenerativen Person in Steiner ist es, der die Voraussetzung dafür schafft, daß der Zuschauer Steiner stets als vertrauenswürdigen Spiegel und Gutachter der täglich neuen Schrecken wahrnimmt, und in ihm trotz dieser passiven Eigenschaft einen Agitator erkennt, der im Zentrum von Ausgang und Verlauf der Handlung steht, eben dort, wo ein sonst abgeklärter Soldat nicht mehr handeln würde. Es ist dieser Ausgleich aus Apathie und Initiative der Steiner als Tragikheld hervortreten läßt, weit bevor er seinen neuen Kompaniechef und baldigen Widerstreiter zum ersten Mal begegnet. Auch Stransky mag ähnliche Anschauung hegen. Auch er ist auf seine Weise ein Tragikheld. Was Steiner und Stransky jedoch unweigerlich voneinander trennt ist deren Umgang mit ihrem Schicksal an der Ostfront, wodurch zwei unvereinbare Lebensführungen in gefährliche Nähe geraten die durch das unmittelbare Dienstverhältnis rasch aneinander auflaufen: Stranskys Ziel ist es, vor seiner Familie durch den Erwerb des Eisernen Kreuzes an Achtung zu gewinnen. Steiners Anliegen ist es dagegen, sein Eigenes und das Leben anderer Soldaten, so insbesondere derjenigen in seinem Zug, möglichst zu bewahren. Der Konflikt beginnt sich abzuzeichnen, als Steiner die Kompanieführung Stranskys erfährt. Der anhaltende Konflikt fordert Stransky und Steiner in unzähligen verbalen Streitigkeiten, die sich anfangs in den Grenzen der verdeckten Sprache zwischen kühler, sachlicher Schilderung der eigenen Verlangen und ironischen Aussprüchen der Abneigung halten, und schließlich, in Angesichts des Todes, in Szenen in denen deren innersten Überlegungen Preis gegeben werden. Dadurch wird der Zuschauer originellen und zutiefst authentischen Überlegungen zur Existenz am Rande des Abgrundes ausgesetzt. Der tägliche Kampf ums Überleben, umfassend betrachtet auf der Ebene übergeordneter Kampfhandlungen des Krieges als Makrokosmos, wird in einen kausalen Zusammenhang mit dem Mikrokosmos einzelner Handlungen der Soldaten an ausgewählten Frontabschnitten, durch Stransky und Steiner und deren Funktion als kriegsteilnehmende und damit kriegsprägende Bindeglieder, gebracht. Dieses Verhältnis der Beziehung zwischen Stransky und Steiner erhält somit eine Bedeutung im Kern des Kriegsgeschehens als Einzelfall sowie darüber hinaus als Geschehen von Allgemeingültigkeit zu beurteilen an der Tragweite des Ausmaßes persönlicher Entscheidungen und sonstigen Gestaltungsraum auf den Kriegsverlauf, die auf einzelne, erkennbare Personen zurückzuführen ist, und deren Zumessung als entscheidende Eigenschaft und wirkende Ursache auf den Verlauf des Krieges verdeutlicht wird. Steiner selbst ist keine Konzeption der Unschuld. Auch er tötet, und unmittelbar nach manch einem Nahkampf erspäht der Zuschauer in Steiners Augen das instinktive Lebensglück, das durch den Tod eines Gegners und damit dem erfolgreichen Behaupten des eigenen Überlebens inmitten soviel Grauen geradezu phoenixartig ersteht, nur um beim Herannahen der nächsten Bedrohung wieder zu erlöschen. Steiners Authentizität und eigene Gebundenheit an Zeit und Ort gekoppelt mit seinem persönliche Ehrbegriff, der ihn zumindest soweit möglich nach eigener Vorgabe zu denken und zu handeln veranlaßt, geben ihm und dadurch dem Zuschauer die Freiheit das Kriegsgeschehen im Wirken auf die eigene Existenz, jenseits bekannter, ohnehin offensichtlicher Erkenntnissen über den Krieg im Zuge des Gut und Böse, zu erfahren. Der zutiefst persönliche und umfassende Umgang mit der Existenz des Soldaten an der Front, der dem Spielfilm unter den deutschen mit dem Thema Krieg die Wertung der Einzigartigkeit verleiht, ist gleichsam dessen ansehnlichste Qualität. Denn auch in Deutschland sollte man verstehen, daß eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, insbesondere wenn der Zweite Weltkrieg der Gegenstand des Spielfilms ist, weder beendet und schon gar nicht damit vollendet ist, daß die Botschaft "Krieg ist fürchterlich und aus moralischer Sicht zu verwerfen" dem Betrachter vorgeworfen wird. Gerade wenn ein Film kritisch sein soll, bedarf es einer authentischen Überlieferung. Nur so besteht die Aussicht, daß der Zuschauer Verständnis für ein ihm wohl - mehr und mehr - erpartes Erlebnis aufbringt. Der Mensch der medialen Unterhaltungskultur lernt nun einmal nicht aus Geschichtsbüchern. Es muß ihm schon schmackhafter gemacht werden, sollte ein Schimmer der Hoffnung noch über dem Ausgang der Frage stehen, ob der Mensch in der Lage sei, jemals aus der Geschichte zu lernen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zeit,
Von HannesD (Wilder Süden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Je mehr auch ältere Filme ich mir ansehe, und das tue ich in letzter Zeit immer öfter mal, mit dem Alter wird man offensichtlich sentimentaler, umso deutlicher wird mir, wie sehr es von Bedeutung ist, die Entstehungszeit mit zu betrachten."Steiner" ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Dieser Film, in den späten Siebzigern, ich glaube 1977, entstanden, hatte zu dieser Zeit eine unglaubliche Wucht, eine Kraft, von der man heute keine rechte Ahnung mehr hat. Wir hatten damals noch ganz alltäglich mit der Generation der Väter und Großväter, die beteiligt waren, die auch Täter waren, und die fast alle schwiegen, oder von nichts gewusst haben wollten, zu tun. Die Leute heute lernen schon am Computer das virtuelle Töten, und haben auch noch großen Spass daran, Ego-Shooter nennt man diese Spiele soviel ich weiß, und ist von schrillen schnellen bunten Filmen oft ohne große Inhalte beeinflusst. Da macht es einem der Steiner nicht leicht. Ich habe den Film 1977 oder 78 im Kino gesehen und ich weiß noch wie gestern, wie sehr mir diese Szene bei ca. 56.10 min sich in die Seele gebrannt hat. Dieser tote Wehrmachtssoldat, nach dem Helm jedenfalls ist es ein Deutscher (aber es ist im Grunde egal ob Deutscher, Russe, Amerkaner, was auch immer), der dort tot und plattgewaltzt am Boden liegt und von dem Halbkettenfahrzeug einfach überfahren und weiter zermatscht wird. Wie ein Stück Dreck, ein Etwas, nichts von Bedeutung! Was für eine Haltung gegenüber diesem toten Menschen. was für eine Verachtung gegenüber auch dem Leben, und mehr als alle anderen Szenen hat mir diese die absolute Perversion und die völlige Sinnlosigkeit von Krieg aufgezeigt! Diesen Film sollte sich jeder mal anschauen, zu dem Zeitpunkt, der für ihn am besten passt und er sollte sich die Zeit nehmen für diesen Film. Ob man dazu diese DVD nehmen muss oder eine andere Version, ist eine andere Frage, die ich nicht sicher beantworten kann! Ich finde sie in Ordnung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Bewertung im Kontext zum Buch,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Wer zuerst ein Buch liest und anschließend eine filmische Umsetzung sieht, ist nicht selten eher enttäuscht von letzterem. Dies kann selbstverständlich auch im Falle von 'Steiner - Das Eiserne Kreuz' vorkommen. Als Filmvorlage diente ein hervorragendes literarisches Werk von Willi Heinrich.Würde man alle Szenen einen Buches im Film umsetzten, kann dies leicht den zeitlichen Rahmen sprengen. So wurden auch hier vieles ausgeklammert: Die einstige Geliebte Steiners, der zur Last gelegte Diebstahl, Steiners Urlaub auf Krim, der Kampf um die Fabrik und vieles mehr. Auch wurde einiges anders dargestellt: Schranskys Versuch, den homosexuellen Adjutanten zu outen, das Zurücklassen des deutschen Soldaten bei den russischen Soldatinnen, die Racheabsicht Steiners für den Verrat durch Schransky u.a. Auffallend ist auch, dass der lange Marsch, im Buch gleich zu Anfang beschrieben, im Film erst gegen Schluß dargestellt wird, also völlig dem geschichtlichen Faden der Geschichte entrissen. Nach meiner subjektiven Meinug spiegelt James Coburn in seiner wenig dynamischen, steif erscheinenden Art die Person Steiner nicht angemessen. Zudem wurden die Personen des Zuges Steiners sehr vernachlässigt, so dass deren Zusammenhalt, deren Persönlichkeiten nicht zum Ausdruck kommen. Überhaupt werden nur wenige Emotionen vermittelt, was vermutlich auf den allgemeinen Stil des Regisseurs zurückzuführen ist. So erscheint alles recht kalt und oberflächlich. Doch selbst unabhängig vom Buch wäre ich nur wenig von diesem Film begeistert, der eher durchschnittlich erscheint - insbesondere im Hintergrund heutiger Regieführung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
STEINER - Peckinpahs Klassiker in hervorragender Blueray-Umsetzung,
Von
Rezension bezieht sich auf: OPTIMUM RELEASING Cross Of Iron [BLU-RAY] (Blu-ray)
Ich habe STEINER - DAS EISERNE KREUZ nach langer Zeit wiedergesehen - und fand den Film wiederum beeindruckend. Sam Peckinpah nähert sich dem Thema Krieg in für ihn typischer, actionbetonter Weise, die gelegentlich Erinnerungen an THE WILD BUNCH weckt. Nun mag man darüber streiten, ob das angemessen ist - aber allemal wirkungsvoll und zur Diskussion anregend.Die von Kinowelt vorgelegte Blueray wurde parallel auch für den englischen Markt erstellt (CROSS OF IRON ist mit der Ausgabe identisch) und bietet den Film für Deutschland erstmals ungekürzt. Die Bildqualität ist (man denke mit Grauen an die Kinowelt-DVD-Ausgabe) hervorragend. Angesichts der Diskussionen um Asynchronität der deutschen Tonspur von der 41. bis zur 47. Minute habe ich mich darauf ganz besonders konzentriert und konnte keinerlei Beeinträchtigung feststellen. Es handelt sich um Actionszenen mit sehr wenigen Dialogen. Ich bin froh, dass mich die Meinungen der Rezensenten (die teilweise nicht einmal die Blueray gesehen hatten), nicht vom Kauf abgehalten haben. Die Blueray wird mit einem zusätzlichen Pappschuber (FSK-Logo ablösbar) ausgeliefert und enthält sehr umfangreiches Bonusmaterial. Der Film sollte in keiner besser sorierten Sammlung fehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Die Sinnlosigkeit des Krieges,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 [VHS] (Videokassette)
Dieser Film mit Maximillian Schell und James Coburn und James Mason spielt an der Ostfront im Jahre 1943. Ein ehrgeiziger Offizier aus Ostpreussen (Schell), der in Südfrankreich stationiert war, kommt nach Russland, nur um den Eiserner Kreuz zu bekommen, damit er sich bei seiner Preussische Familie nicht blamiert. Steiner (Coburn) will nur überleben, durchblickt auch den Krieg, und sieht die Wahrheit. Er hat auch kein Angst, das zu sagen ! Sehr gute Regie unter Peckinpaw. Die Sinnlosigkeit des Kreiges kommt voll zum Vorschein. Dieses Thema ist eigentlich Zeitlos und spielt in jedem Kreig ab - ob das der 2.Weltkrieg ist oder Vietnam oder der Golfkrieg - der Offizier, der nur Karieere im Kopf hat, gegen die Soldaten, die darunter leiden müssen.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
ÄRGERNIS!!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 (DVD)
Wiedermal,ist ein Klassiker verstümmelt.Werde versuchen,alte Filme,für meine Sammlung,anderweitig zu besorgen.Man ärgert sich nur,über die, meiner Meinung nach, leider,unnötige Verstümmelung.
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Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 [VHS] von Sam Peckinpah (Videokassette - 1999)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,55
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