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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mathematischer Prog-Metal........., 15. Juli 2004
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Sceptics Universe (Audio CD)
In einer Kritik zu Spiral Architect habe ich gelesen, daß es sich bei der Musik um "mathematischen Prog-Metal" handelt........soso, mal wieder eine für mich neue Begrifflickeit zur Identifikation einer Musikrichtung.
Mit meinen Worten schreibe ich ein bischen Dream Theater (war klar) hier, ein bischen Sieges Even dort und das ganze angereichert mit einer guten Portion Psychotic Waltz.
Ganz so einfach möchte ich es mir dann aber doch nicht machen.
Spiral Architect spielen äußerst technischen Prog-Metal, der nur so gespickt ist von abgefahrenen Solis und nett anzuhörenden Breaks. Jeder der Musiker scheint sein Instrument überdurchschnittlich zu beherrschen. Der Shouter könnte für meinen Geschmack etwas mehr Abwechslung in seine Stimme bringen, was mitunter der Atmosphäre dieses Silberlings zu gute kommen könnte.
Bei dieser CD auf einzelne Songs einzugehen erspare ich mir an dieser Stelle. Aber das genau ist der große Kritikpunkt dieses Albums. Im Grunde kann man Song 1 bis Song 9 durchhören und man hat das Gefühl irgendwie beim ersten Song hängengeblieben zu sein. Was den Songs dieser CD eindeutig fehlt ist eine eigene Identität. Alles klingt auf höchstem Niveau nahezu gleich und die ganz großen Momente, die eine gute CD von einer sehr guten CD unterscheiden, sind nur selten auszumachen. Wenn ich ein Stück herausstellen müßte wäre es "Insect".
Vertrackte Spielereien, äußerst gelungene Rhythmenwechsel sowie eine spanisch angehauchte Akkustikgitarre machen diesen Song für mich zum Besten, was auf dieser CD zu hören ist.
Fazit: Bei einer Länge von nur 43 Minuten hätte ich mir etwas mehr Mut zur Experimentierfreudigkeit gewünscht, dann hätte es durchaus ein "Hammer-Album" werden können.
So reicht es für mich allerdings "nur" zu einem guten Prog-Metal Album.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der reinste Wahnwitz, 6. September 2001
Von 
Reptoid (Mössingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Sceptics Universe (Audio CD)
Es ist schier unglaublich, welche Entwicklung der 'progressive' Metal in den letzen 15 Jahren gemacht hat. Lange schien es, als müssen Fans von harter Musik, damit leben, daß ihre Vorbilder nicht gerade zu den Ultra-Virtuosen gehören. Verständlich: Bikes, Bier, Groupies, wer hatte da noch Zeit zum üben? Heute kommen Metal-Bands von der Musik-Hochschule und servieren die rohe Energie des Metal in einer Form, die sogar schon hartgesottene NUR-Klassik-Fans bekehrt hat. Glaubte man lange, Dream Theater wären in dieser Hinsicht das Maß aller Dinge und nicht mehr zu toppen, wird man hier eines Besseren belehrt. Spiral Architect setzten nochmal einen drauf und lassen DT wie eine Schülerband aussehen. Was hier geboten wird ist an der Grenze des Vorstellbaren: In ein 5-Minuten-Stück werden locker 10 Themen gepackt, Tempo und Metrum werden im Sekundentakt gewechselt und die Spieltechnik ist von einer in auch im 'Prog' noch nie gehörten Virtuosität. Natürlich ist Headbangen, Fußwippen oder Mitgrölen bei dieser Musik etwas schwierig, ausrasten ist dafür überhaupt kein Problem, denn auch wenn es manchmal technisch klingt - steril ist das ganze nie; im Gegenteil, es zerrt heftigst an den Eingeweiden. Daß das Album relativ kurz geraten ist, ist gut so, länger als 43 Minuten hält kein Gehirn diesen Wahnwitz aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Nur ein Genie beherrscht das Chaos"..., 14. August 2007
Rezension bezieht sich auf: A Sceptics Universe (Audio CD)
sagte einst Albert Einstein; und selbst viel gewohnte Progmetal-Ohren werden manches, was die norwegischen Genies von Spiral Architect hier abliefern, als chaotisch empfinden. Zunächst. Was ist eigentlich Progressive Metal? Dream Theater? Nicht nur. "A Sceptic's Universe" steht am völlig anderen Ende der Progmetal-Skala. Wer mit Watchtower nichts anfangen kann, sollte am besten gleich die Finger von der Scheibe lassen. Wer Watchtower mag, wird Spiral Architect lieben. Höllisch vertrackte Strukturen jenseits alles Massentauglichen kommen stilistisch deren Klassikern aus den 1980ern sehr nahe, wie auch den deutschen Sieges Even und deren 1988er-Debüt Life Cycle. Sieges Evens 90er-Werke Sophisticated und Uneven sind dahingegen im Vergleich schon leichte Kost, eingängig. Als Jazz Metal bezeichnen manche Sieges Even. Wenn man das so stehen lässt, dann machen Spiral Architect "Free Jazz Metal". Viel Genialität, wenig Regeln. Die stellt man selber auf. Technisch orientierte Speedmetal-Riffs jagen für einzelne Sekunden durch die Oktaven, seziert durch aberwitzig im rhythmischen Gerüst ungekannter Zählzeiten platzierte Breaks. Von Tempo- und Rhythmuswechseln kann man kaum mehr sprechen. Der Wechsel an sich ist Programm. Refrains im klassischen Sinne gibt es so gut wie nie. Sind auch nicht nötig. Denn Spiral Architect liefern keine schnelle Nummer. Endlos reihen sich Sequenzen aneinander, jede für sich genommen genial. Spätestens nach ein paar Hörgängen baut sich etwas Gigantisches im Stammhirn auf. Selten hat man einen derart eigendynamisch frickelnden Bass erlebt, der zuweilen alle paar Sekunden waghalsig zu neuen solistischen Schöpfungen ansetzt. Sänger Oyvind Haegeland brilliert auf avantgardistischen Melodiepfaden, die zu keinem Zeitpunkt erahnen lassen, wann der Gipfel der Virtuosität erreicht sein mag. Es empfiehlt sich, die Texte rund um Sinnfragen und entrückte Geisteszustände beim Hören mitzulesen - sie vermitteln eine Ordnung, die einem die Musik erst nach mehren Durchgängen so richtig preisgeben will, die aber durchaus vorhanden ist. Denn die neun Tracks sind nicht unstrukturiert, verzichten nicht gänzlich auf wiederkehrende, wenn auch komplex verwobene und zuweilen irrwitzige Muster. Die Eingängigkeit, die sonst von Struktur und Refrains abhängt, wird hier schlicht durch die Songlänge bestimmt. Der Opener SPINNING stellt die Metalwelt nur 3:23 Minuten lang auf den Kopf. Stücke wie EXCESSIT oder FOUNTAINHEAD wirbeln mehr als 6 Minuten lang in mathematischer Präzision umher. Ein (natürlich) um zehn Jahre besserer Sound und die für Skeptiker unerwartete Abwechslung heben "A Sceptic's Universe" zudem von den Referenzmusikern Watchtower ab. MOVING SPIRIT lässt tatsächlich eine unheilschwangere, düstere Gitarren-Hookline erkennen. Das geniale INSECT überrascht mit angedeuteten Klängen spanischer Gitarre, die sich einen rasanten Wettlauf mit übermenschlichen Basslines liefern. Und CLOUD CONSTRUCTOR drosselt das Tempo merklich, verströmt mit monumentalen Gitarrenwänden eine endzeitliche Stimmung. Nevermore-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Wie auch über die gesamte dreiviertel Stunde Spielzeit abgedrehter, dynamisch druckvoll komplexer Schwermetallmusik. Denn Spiral Architect haben diesen völlig abgedrehten, sympathisch schizophrenen Touch der Warrel-Dane-Bands Nevermore und Sanctuary, nur wesentlich mehr technisch orientiert und viel weniger eingängig. Auch Liebhaber von Fates Warnings Album "No Exit", an das die wilden Gesangslinien zwischenzeitlich erinnern, kommen auf ihre Kosten. Letztlich bleibt das Gehörte aber so eigenständig und wenig vergleichbar wie kaum ein anderes Stück Progmetal. Und Fates Warning, Psychotic Waltz und Nevermore wirken im Vergleich wie ganz leichte Kost. Chaotisch geht es dennoch nicht zu. Denn Chaos, das wusste auch Einstein, ist der Anfang aller Ordnung: "Nichts kann existieren ohne Ordnung - nichts kann entstehen ohne Chaos".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die scheibe ist kult,habe sie als Japan import, 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Sceptic's Universe (Audio CD)
Wer Cynic oder Watchtower oder Psychotic Waltz und Fates Warning oder alle zusammen mag wird die scheibe einfach nur lieben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jazz im Metal-Stil, 4. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: A Sceptic's Universe (Audio CD)
Diese norwegische Band hat meiner Meinung nach eines der besten Alben überhaupt veröffentlicht.
Wie schon im Titel erwähnt spielt die Band eigentlich Jazz. Der ist aber so verpackt, dass ein Metal-Album dabei herausgekommen ist.
Alle(!) Bandmitglieder sind absolute Ausnahmemusiker.
Ich musste das Album ca. 5mal durchhören um es einigermaßen zu verstehen. Das heißt, nachvollziehbar ist so gut wie nichts. Sehr schön ist, dass man endlich einmal den Bass richtig heraushören kann. Und das ist auch sehr gut so, denn dieses Instrument ist absolut gleichwertig zu den Gitarren eingesetzt. Alle Saiteninstrumente frickeln also um die Wette.
Dazu fügt der Schlagzeuger sein Süppchen aus abartigen Rhythmen dazu, wobei man glaubt, dass das unmöglich einer allein spielen kann.
Über der unmenschlichen Instrumentierung tront ein Sänger der im Prinzip wie Buddy Luckey (oder so), der Ex-Sänger von Psychotic Waltz, klingt.
Bei einem Lied hat sogar Sean Malone seinen Chapman-Stick ausgepackt.
Die Produktion könnte nicht besser sein - Alles kommt klar zur Geltung.
Zeitlose Musik, nicht von dieser Welt.
Wer hier nicht zuschlägt ist selber schuld.
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5.0 von 5 Sternen Ein atemberaubendes Album, 20. April 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Sceptics Universe (Audio CD)
Welche Alben ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde? Ganz leicht: "A Farewell to Kings" von Rush, "De-loused in the Comatorium" von The Mars Volta, "This Godless Endeavor" von Nevermore, "When Dream And Day Unite" von Dream Theater, "A Social Grace" von Psychotic Waltz, "Songs for Insects" von Thought Industry ... und "A Sceptic's Universe" von Spiral Architect. Ich darf mich meinem Vorredner (aus dem Jahr 2003) vorbehaltlos anschließen. Ich für meinen Teil habe mindestens 30 mal Hören von A bis Z gebraucht, um einen Zugang zu finden, aber dann... Ein atemberaubendes Jazz-Metal-Album, das seinesgleichen sucht. Tatsächlich klingt Sänger Øyvind Hægeland stellenweise wie der junge Buddy Lackey. Wobei sich Vergleiche eigentlich verbieten. Zum Reinhören eignet sich besonders "Cloud Constructor", absolutes Highlight ist "Insect". Ein komplexes, anfänglich noch steriles, am Ende aber brillantes Werk. Wohl das am meisten unterschätzte Werk der vergangenen Jahre . Mir geht es derart unter die Haut, dass ich es inzwischen zwei mal besitze - und "A Sceptics Universe" seit knapp zehn Jahren höre. Immer wieder. Noch Fragen?
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5.0 von 5 Sternen Ein atemberaubendes Album, 20. April 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Sceptic's Universe (Audio CD)
Welche Alben ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde? Ganz leicht: "A Farewell to Kings" von Rush, "De-loused in the Comatorium" von The Mars Volta, "This Godless Endeavor" von Nevermore, "When Dream And Day Unite" von Dream Theater, "A Social Grace" von Psychotic Waltz, "Songs for Insects" von Thought Industry ... und "A Sceptic's Universe" von Spiral Architect. Ich darf mich meinem Vorredner (aus dem Jahr 2003) vorbehaltlos anschließen. Ich für meinen Teil habe mindestens 30 mal Hören von A bis Z gebraucht, um einen Zugang zu finden, aber dann... Ein atemberaubendes Jazz-Metal-Album, das seinesgleichen sucht. Tatsächlich klingt Sänger Øyvind Hægeland stellenweise wie der junge Buddy Lackey. Wobei sich Vergleiche eigentlich verbieten. Zum Reinhören eignet sich besonders "Cloud Constructor", absolutes Highlight ist "Insect". Ein komplexes, anfänglich noch steriles, am Ende aber brillantes Werk. Wohl das am meisten unterschätzte Werk der vergangenen Jahre . Mir geht es derart unter die Haut, dass ich es inzwischen zwei mal besitze - und "A Sceptics Universe" seit knapp zehn Jahren höre. Immer wieder. Noch Fragen?
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut genialer prog-metal, 28. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Sceptics Universe (Audio CD)
wirklich nicht eingängige melodien. sehr komplex und technisch anspruchsvoll. tolle lyrics.
absolut hörenswert, auch, wenn man dieses album teilweise nicht genießen kann, was aber an den abgedrehten skalen und den komplexen rhythmen liegt.
für jeden musiker interessant.
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A Sceptics Universe
A Sceptics Universe von Spiral Architect (Audio CD - 2003)
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