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am 25. Dezember 2004
Natürlich stellte ich mir während des Films die Frage, ob Elizabeth I wirklich so eine junge, wilde Königin zu Beginn ihrer Thronbesteigung war. Was Regisseur Shekhar Kapur hier zeigt, ist allerdings eine sehr reizvolle Variante der frühen Herschaftsjahre Elizabeths I von England.
Der Film zeigt eine junge Königin, die sich mit Politik und Kirche - insbesondere dem herrschenden Katholizismus - auseinandersetzen muss. Elizabeth schafft es, den Protestantismus in England einzuführen, wodurch sie sich in ihrem Land, im Vatikan und in den Nachbarländern viele Feinde schafft. Um die Katholiken zu versöhnen, drängt Elizabeths Berater Sir William Cecil (Sir Richard Attenborough) darauf, daß sich Elizabeth verheiraten möge. Die potentiellen Ehemänner, Könige aus Spanien und Frankreich, werden zu Hofe eingeladen. Aber die Königin hat nur Augen für einen Mann: Robert Dudley, der brilliant von Joseph Finnes in Szene gesetzt wird und mit dem sie öffentlich am Hofe flirtet.
Nach einem erfolgten Attentat auf Elizabeth, rät Sir William Cecil ihr noch einmal eindringlich zur Heirat. Sie versucht abzublocken, erfährt dann aber von Cecil, daß ihr Liebhaber Dudley bereits verheiratet ist. Somit ist jede weitere Bindung mit ihm unmöglich, da Ehen damals nur vor Gott geschieden werden konnten. Sie wendet sich also von Dudley ab, der sich mit den Spaniern und einigen anderen Gegnern Elizabeths verbindet, um sie zu töten. Als Elizabeths Zofe durch ein vergiftetes Kleid stirbt, setzt sie ihren Berater Walshingham (brilliant gespielt von Geoffrey Rush) auf ihre Feinde an. Fantastisch sind die Szenen, wo Elizabeth betet und Walshingham einen Feind nach dem anderen tötet oder foltern lässt. Hier wird auch die Brutalität dieser Zeit wieder deutlich: Die furchtbaren Foltermethoden, die grausame Zeremonie, die Köpfe der Feinde auf Pfälen aufzuflocken etc. Aber der Regisseur schafft es, Elizabeth dennoch gütig erscheinen zu lassen, indem sie sich um die Kinder einer Verräterin kümmert, Dudley trotz Verrat leben lässt ("Als tägliche Erinnerung daran, wie nah ich der Gefahr war") oder durch ihre Meinung zur Folter "Ein Mensch unter der Folter gesteht alles". Dies alles macht Elizabeth menschlich.
Um so extremer wirkt dann die Veränderung zur "jungfräulichen Königin", da hier nichts mehr von dem lebendigen Menschen Elizabeth übrig bleibt, sondern sie eine Vision für die Menschen Englands schaffen will. Sie will jemand sein, zu dem man, wie zu einer Madonna aufschauen kann. Und so kleidet sie sich in der Schlußszene in jungfräulichem Weiß, mit weißgeschminkter Haut und kurzen Haaren und sagt zu ihrem ehemligen Berater Sir William Cecil "Sehen Sie, nun bin ich mit England verheiratet". Diese Szene stimmt einerseits traurig, da der Mensch Elizabeth verloren ging. Allerdings stimmt sie auch wiederum froh, weil die Königin Elizabeth es in ihrer Amtszeit geschafft hat, England zu festigen und zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit zu verhelfen.
Cate Blanchett als Elizabeth vollführt hier eine Meisterleistung, die den Oscar verdient hätte, was auch für die wundervollen Kostüme und das authentisch düstere Bühnenbild gilt. Die englische Sprachfassung der DVD ist wirklich empfehlenswert, da der Film hier noch besser rüber kommt.
Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Film, wenn man an Filmen aus diesem Genre gefallen hat.
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am 21. Februar 2007
In diesem fesselnden Kostümthriller zeigt Shekar Kapur einen Ausschnitt aus dem Leben der englischen Königin Elisabeth I, nämlich knapp 20 Jahre.

Etwas unvermittelt beginnt der Film im Jahre 1554 als Elizabeth 21 Jahre alt ist und scheinbar frisch verliebt in Robert Dudley. Sie wird wegen Hochverrats an ihrer Halbschwester Maria angeklagt, eingekerkert, verhört und wieder frei gelassen. Als Maria (die Blutige) 1558 stirbt wird die Protestantin Elizabeth trotz aller katholischen Intrigen zur Königin von England gekrönt. Nun muss sich die junge Königin gegen andere Aspiranten auf den Thron wie Maria Stuart behaupten. Sie muss sich vor den Intrigen der Spanier und der Kirche in Acht nehmen und gegen die aufdringlichen Heiratsabsichten europäischer Herrscher ankämpfen. Kurz gesagt, sie muss erst noch in das gefährliche Amt der Königin hineinwachsen. Als der einflussreiche katholische Herzog von Norfolk ihre Absetzung, ja sogar Ermordung plant, kann Elizabeths Geheimdienstchef Walsingham die Verschwörung aufgedecken und niedergeschlagen. Der Film endet mit der Hinrichtung Norfolks und der anderen Verschwörer im Jahre 1572. Elizabeth starb 1603, und der Schlusssatz des Filmes: "Elizabeth regierte noch 40 Jahre." ist daher falsch.

Ja, und da bin ich auch schon beim Thema. Die historischen Entgleisungen dieses Film wurden schon zu Genüge von anderen Rezensenten aufgezählt und ich kann nur noch einmal unterstreichen: Wer es genau nimmt mit der Geschichte, der wird mit diesem Film wohl kaum glücklich werden. Zu viele größere und kleinere Unstimmigkeiten rund um die Königin stoßen (zumindest dem Kenner) bitter auf.

Trotzdem:

Wenn es je eine begnadete Elizabeth-Darstellerin auf diesem Planeten gab, dann ist das ganz sicher Cate Blanchett. Was der Film auch an historischen Mängeln aufweisen mag, Cate Blanchett als Elizabeth macht sie hundertfach wieder wett. Dabei ist es nicht einmal ihre verblüffende Ähnlichkeit mit der Königin sondern die Leichtigkeit und Echtheit mit der sie jene junge aber selbstbewusste Frau verkörpert, die so unversehens vom Bastard zur Königin wird und allmählich über sich hinauswächst bis sie sich selbst als "jungfräuliche Königin" zum Wohle ihres Volkes inszeniert.

Selbst die hervorragenden schauspielerischen Leistungen anderer Darsteller, wie z.B. Joseph Fiennes (Dudley), Richard Attenborough (William Cecile), Geoffrey Rush (Walsingham) oder Fanny Ardant (Maria Stuart) verblassen schlicht und ergreifend gegenüber dem elisabethanischen Charisma der großen Cate Tudor, Verzeihung, Elizabeth Blanchett meine ich.

Prachtvoll kostümiert, spannend inszeniert überragend besetzt, ist dies die beste Elizabeth ever, die höchstens noch vom Original übertroffen werden könnte - wenn überhaupt ;-).

Gerade deshalb sind die historischen Unzulänglichkeiten des Filmes so unglaublich ärgerlich, denn mit so einer genialen Elizabeth-Darstellerin wären diese dummen Verfälschungen einfach nicht erforderlich gewesen, um einen dramaturgisch fesselnden und herausragenden Film über Elisabeth I. zu machen. Einen Stern Abzug von mir für die töricht vergeudete Chance!

DVD:

Spieldauer 119 Minuten, zzgl. 24 Min. Zusatzmaterial. 2,4 PAL, 16:9 Anamorphic Widescreen, Dolby Digital, 5.1 Surround, Untertitel in Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch und Holländisch; Interaktive Menüsteuerung

Extras: Interviews mit dem Stab und Besetzung, Making of, exklusive Blicke hinter die Kulissen.
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am 23. April 2008
Eine Crux dieses Films ist, daß die darin vorkommenden Schlüsselfiguren nicht wirklich eingeführt oder vorgestellt werden: Wer Robert Dudley, William Cecil, Thomas Howard, und Francis Walsingham nicht schon aus Geschichtsbüchern kennt und einordnen kann, der sieht ein ziemlich langatmiges und zusammenhangloses Gewirr von Stimmen und Bildern.

Andererseits wird der Film nur unwesentlich weniger wirr für den, der die geschichtlichen Hintergründe gut kennt, weil die Macher es für weise befunden haben, sich nicht an historische Tatsachen zu halten. Man kann deshalb auch nicht zum besseren Verständnis in Geschichtsbüchern die Ereignisse nachlesen, welche im Film nur angedeutet werden.

Die Bilder allerdings sind beeindruckend fotografiert: Kathy Burke spielt mit viel Mut zur Häßlichkeit eine krötenhaft halslose Mary Tudor, und die auch nicht sonderlich hübsche aber elfenhaft fragile, überzeugend agierende Cate Blanchett erscheint mit hier roten Haaren als Idealbesetzung für Elizabeth I. Aufwendige Kostüme tun ein übriges: Der alte Ausdruck "Moving Pictures" bekommt hier eine sehr ursprüngliche Bedeutung, denn nicht selten wirken die Szenen, als ob darin die Gemälde alter Meister zum Leben erweckt würden.

"Zwischen allen Stühlen" erscheint mir dieser Film, weil der Laie ihm nur beschränkt folgen kann, und der Experte sich über die Geschichtsklitterung ärgert. Dennoch drei Sterne: 5 Sterne für Cate Blanchett sowie die optisch ansprechende Inszenierung, 1 Stern für das wirre und Geschichte fälschende Drehbuch.
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am 12. April 2008
"Die jungfräuliche Königin" heißt es im Untertitel zu "Elizabeth", dem filmischen Denkmal, welches der indisch-englische Regisseur Shekhar Kapur der Anfangszeit des elisabethanischen Zeitalters, dem so genannten Golden Age, im Jahre 1998 setzte.

Der Film befasst sich mit dem Tod von Bloody Mary, der katholischen Halbschwester Elisabeths, der anschließenden Thronbesteigung Elisabeths im Alter von 25 Jahren und der darauf folgenden ersten Regierungsphase (1558-1563) unter ihrer Ägide.
Kongenial verkörpert wurde die bis zum heutigen Tag beliebteste Monarchin der Briten hierbei von einer meisterhaft spielenden Cate Blanchett, die ihrer Rolle ein Höchstmaß an Authentizität angedeihen lässt. Vor allem aber auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt, beispielsweise mit Richard Attenborough in der Rolle des William Cecil, erster Baron Burghley, sowie mit einem mephistophelischen Geoffrey Rush als Sir Francis Walsingham, dessen Spiel als im Sinne der Königin spionierender und intrigierender Leibwächter und Berater absolut bemerkenswert ist.

Was mich an "Elizabeth" aber am meisten beeindruckt hat, ist - entgegen der vielfach angebrachten Kritik an der historischen Ungenauigkeit - die Porträtierung einer jungen Frau, die sich allen politischen und konspirativen Widerständen zum Trotz an der Spitze Englands behauptet und dabei die Wandlung von der selbstunsicheren, von einem Großteil ihres eigenen Kabinetts angezweifelten Thronnachfolgerin zum "mit England vermählten", der engstirnigen Männerwelt der damaligen Zeit den Kampf ansagenden Souverän vollzieht. Dass dieser Reifungsprozess mit allerlei psychischen Verletzungen einhergegangen sein muss, wird im Film immer wieder eindrucksvoll vor Augen geführt. Eine Szene gegen Ende des Films, in der Elisabeth vor einer Marienstatue niederkniet und Walsingham von Marias Macht über die Herzen der Menschen berichtet, ihrer bedingungslosen Liebe und Bereitschaft, für sie in den Tod zu gehen, hat mich mitunter am nachhaltigsten beeindruckt.

Im Ganzen ein faszinierender Film, dessen Bildgewalt und brillante schauspielerische Leistungen trotz mancher Geschichtsbeugung überzeugen; vor allem aufgrund des fulminanten Charakterspiels seiner Hauptdarstellerin.
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England 1554: Heinrich VIII. ist tot und auch dessen Sohn lebt nicht mehr. Dieser hatte noch bis vor seinen Tod versucht, die Erbfolge an seinen Halbschwestern vorbeizuschleusen. Stattdessen ist die blutrünstige und fanatisch inbrünstige Katholikin Maria Königin. Die bildet sich ein, schwanger zu sein. Allerdings wohnt ihr Mann ihr bereits schon länger nicht bei. Er ist von ihr nur noch angewidert. Vor kurzem wurde erneut ein Komplott aufgedeckt, das mit Elizabeth (Cate Blanchett) in Verbindung gebracht wird.

Unsterblich verliebt ist Elizabeth in Robert Dudley (Joseph Fiennes). Aufgrund einer Krebserkrankung ist Elizabeths Leben gerettet. Der Graf von Sussex überbringt ihr die frohe Kunde, dass sie jetzt die Königin ist. Sie wird in der Westminster Abbey gekrönt (im Film fälschlicherweise in der Yorkminster Abbey). Doch sie erhält nur schlechte Nachrichten: England ist pleite, das Land zerrissen, keine Festung hält nur einer Kugel stand, die Flotte ist am A... und es gibt kein stehendes Heer. Jeder Schlumpfstaat könnte England also plätten. Doch hat Elizabeth keine Ambitionen in den Krieg zu ziehen. Allerdings drängt man sie in einen Kampf gegen Schottland. Doch der geht für England voll in die Hose.

Auch zögert sie unentwegt eine Heirat hinaus...

Der Film ist aufwändig und mit einem Großaufgebot an Stars gedreht worden, allerdings strotzt er nur so vor Unrichtigkeiten.
> Autor Michael Hirst war auch für "Die Borgias", "Die Tudors" und "Camelot" verantwortlich, alles Top Serien, wovon Camelot wegen "Game of Thrones" bereits nach der ersten Staffel die Waffen strecken musste.
> Sir William Cecil war 13 Jahre älter als Elizabeth. Richard Attenborough war 46 Jahre (!) älter als Cate Blanchett. Hier ist man leider vollkommen über das Ziel hinausgeschossen. Nach einem Attentatversuch auf Elizabeth eröffnet dieser ihr ferner, dass Dudley bereits verheiratet ist, was sie überrascht. Die echte Königin war nicht überrascht. Sie wusste das bereits und hat trotzdem offen ihre Gefühle für Dudley gezeigt. Abgesehen davon hat sie ihn niemals aus seinen Diensten entlassen.
> James Frain spielt hier mit. Er war bereits bei den Tudors dabei und spielte auch in "The White Queen" mit.
> Norfolk war nicht Katholik, sondern Protestant! Seine Intrige erfolgte jedoch erst 1572.
> Dudley hingegen war niemals an einer Verschwörung beteiligt.
> Walsingham hatte mit der Ermordung von Marie de Guise nichts zu tun. Sie starb an Wassersucht 1560 und nicht durch äußere Einwirkungen einer Person.

Als Extras gibt es ein Interview mit Stab und Besetzung, ein Making Of und ein Hinter den Kulissen, wobei keine Untertitel für letzteres Special verfügbar ist.
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am 27. April 2001
Die Hauptdarstellerin Cate Blanchett liefert eine der besten schauspielerischen Leistungen, die ich je gesehen habe, ab. Wer einen reinen Kostümschinken erwartet, wird enttäuscht. Machtmißbrauch, Sex, Leidenschaft, Intrigen, Humor , Mord und Totschlag waren nicht nur im 16. Jhrd. der Tudors aktuell, sie sind es auch heute noch. Bei vielen Szenen hat man sich angelehnt an Coppolas "Der Pate I." Das macht den Film interessant, kurzweilig und immer wieder sehenswert. Daneben brilliert ein hervorragendes Schauspielensemble, u.a. Kathy Burke als Queen Mary, Sir Richard Attenborough, Geoffrey Rush,Fanny Ardant, Eric Cantona(!)etc. Wer an der Vorgeschichte Interesse zeigt und mehr wissen will, dem seit der Film "Königin der tausend Tage" mit Richard Burton als Henry VIII. von 1969 empfohlen.
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am 27. Mai 2010
Ein spannender, gut gespielter Historienfilm über königliche englische Politik und Intrigen im 16. Jahrhundert.
Wunderschöne, sehr farbenprächtige Kostüme, sehr gut in Szene gesetzt.

Soviel zum (den Meisten wahrscheinlich bekannten) Film - jetzt zur Blu-Ray:

Das Bild ist in den meisten Szenen schön scharf und bietet viele Details, die Farben leuchten kräftig - passt also fast alles.
Ein Kritikpunkt ist der Schwarzwert, der vor allem in dunklen Szenen oft nicht sehr gut ist.

Der Ton (deutsch DTS 5.1) ist auch gut - die Musik wird sehr räumlich dargestellt, die Surroundeffekte sind zum Thema passend etwas zurückhaltend eingesetzt.
Die Kampfszenen sind recht druckvoll, der Bass kommt generell nicht zu kurz (ist aber trotzdem passend, also nicht übertrieben).

Ein Film, den ich mir sicher noch öfter anschauen werde - der zweite Teil ist auch empfehlenswert.
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am 15. Oktober 2002
Schon nach wenigen Minuten wird klar, das "Elizabeth" kein öder Kostümschinken, sondern ein Mittelalterthriller ist, bei dem es einem manchmal kalt den Rücken herunterläuft. Zwar handelt es sich bei der Protagonistin um Elizabeth I. Tudor, doch könnte die Handlung um Politik, Mord, Macht, Intrige und Verrat genauso gut im 20. Jahrhundert spielen.
Sich an die Jugendjahre und den Anfang ihrer Regierungszeit anlehnend, zeichnet der indische Regisseur Shekar Kapur das spannende Portrait einer großen Königin und schafft es, den Wandel von der übermütigen, jungen Prinzessin zur unnachgiebigen, kühlen Monarchin glaubwürdig darzustellen. Dazu hat er mit Cate Blanchett als Hauptdarstellerin einen 100prozentigen Treffer gelandet. (Eigentlich eine Schande, daß derzeit der Oscar an Gwyneth Paltrow ging.)
Mal unsicher, mal spöttisch, mal eiskalt gelingt es Blanchett den Zuschauer zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Neben ihr brillieren Geoffrey Rush als Spion Walsingham, Sir Richard Attenborough als William Cecil, Joseph Fiennes (Robert Dudley)und Christopher Eccleston (Norfolk), sowie Vincent Cassel, Kathy Burke und Eric Cantona (ja, der Fußballer).
Durch die düsteren Kulissen, farbenprächtige Kostüme und Lebensart des Königshofs zur Renaissancezeit und einen tollen Soundtrack von Mozart bis Elgar schafft der Film eine faszinierende Atmosphäre.
Kurz: ein phantastischer Film, der ruhig hätte länger sein können.
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am 8. September 2009
Ich war zuerst etwas skeptisch bei dem Film "Elizabeth", war ich nicht gerade ein Freund der englischen Geschichte. Aber nach "The Tudors" .... die Serie war wirklich grandios. Es machte Hunger auf mehr und Elizabeth erfüllte dies. Es ist ein wirklich gut durchdachter und inzinierter Film. Intrige, Liebe, Politik, Religion....

Was ich leider negativ finde ist, dass die Zeiträume sicher weit auseinander liegen... vieles vielleicht weggelassen wird und man in eine total neue Szene gerät, wo man sich denkt: "Halt.... weswegen ist die Person plötzlich so.... warum dies... warum das ." Es ist sehr unschön.

Ich bin aber selber ein großer Fan des Darstellers Joseph Fiennes. Der meiner Meinung nach im Film etwas sehr kurz kam wie vieles.

Wer auf jeden Fall sich für die englische Geschichte interessiert.... dann noch mit sehr guter Schauspielerbesetzung, der wird sich über diesen Film freuen, so wie ich es tat.

Ich freue mich schon auf den 2. Teil, den ich in nächster Zeit bestellen werde.

Schönen Gruß
Cedric
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am 28. Januar 2004
Beeindruckender Historienfilm, der zwar die Wahrheit zugunsten der Dramaturgie etwas zurechtbiegt, aber alles in allem einen sehr guten Einblick in das Mittelalter vermittelt.
Schauspieleriche Glanzleistungen, farbenprächtige Kostüme und ein einfühlsamer und kräftiger Soundtrack bieten mit der spannenden Handlung verbunden ein echtes Kunstwerk.
Die Qualität der DVD ist sehr gut, die Ausstattung beglückt durch einen Drehbericht, welcher nicht wie ein Werbefilm anmutet.
Persönlicher Tip: Den Film unbedingt im Originalton anschauen, da die deutsche Übersetzung zwar gut ist, aber sehr viel der Ausdrucksstärke verloren geht!
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