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am 26. September 2003
Wer diese CD kauft sollte keine perfekte Musik erwarten! Die Qualität der Aufnahmen entsppricht bei weitem nicht dem gewohnten Standart - und die Songs klingen auch nicht so perfekt "geschliffen". Man hört Elvis, wie er alleine und mit Freunden musiziert. Vielleicht den "echtesten" Elvis, den man auf CD bekommen kann...
Die CD beginnt mit Aufnahmen, die 1959 in Bad Nauheim entstanden. Zuerst singt Elvis eine Strophe des Titelsongs seines zweiten Spielfilms: "Loving You". Es folgt eine schöne Version von "Danny Boy" (mein Anspieltip für diesen ersten Teil der CD!), begleitet nur von der Gitarre. Diese ruhige Ballade sollte Elvis 17 Jahre später professionell einspielen. Keine offizielle Aufnahme gibt es von "I'm Beginning To Forget You".
Ein Schnitt versetzt uns in Elvis Privatwohnung in Hollywood im Herbst 1960. Zusammen mit Nancy Sharpe, einer jungen Angestellten von 20th Centuryx Fox, die Elvis bei den Dreharbeiten zu "Wild In The Country" kennengelernt hatte, singt Elvis eine wunderschöne Fassung von "Beyond The Reef". "Sweet Leilani" hingegen klingt sehr unsicher, hin und wieder hört man nun auch Elvis' Bodyguard und Freund Red West mitsingen. "If I Loved You" klingt wieder sicherer. Es folgt kurz der Rock'n'Roll-Hit "Lawdy, Miss Clawdy", den Elvis 1956 professionell aufnahm, angesungen, bevor es wieder an bislang unbekanntes Songmaterial herangeht: "I Wonder, I Wonder, I Wonder" - auch hier ist Elvis textlich unsicher. Bei "He", einem religiösen Song, ist das schon wieder anders. Schließlich hat Elvis doch auch mal behauptet, er würde jedes religiöse Lied kennen, daß je geschrieben wurde... Weiter geht es, wieder etwas unsicher, mit "When The Swallows Come Back To Capistrano". Anschleßend singt Elvis kurz "She Wears My Ring" an, einen Song, den er 13 Jahre später professionell aufnehmen sollte. Auch hier ist er textlich noch nicht ganz sicher (was 1973 natürlich ganz anders sein sollte!). Beim zweiten Versuch von "Sweet Lealani" hält sich Elvis zurück, singt - ganz ungewohnt - Background, während Nancy Sharp im Vordergrund zu hören ist. Mein Anspieltip für den 1960er-Block!
Ein weiterer Schnitt versetzt uns ins Jahr 1966, wieder in Elvis' Privatwohnung in Hollywood. Zuerst summt Elvis mit ein paar Freunden Beethovens "Moonlight Sonata". Absolut hörenswert!!! Dann stimmt die "Memphis Mafia" kurz "Blue Hawaii", an, bevor Elvis mit "Hide Thou Thee" beginnt. Dieses singt er genau so konsequent sicher wie "Oh How I Love Jesus". Man merkt, daß Elvis Musik in der religiösen Musik ihre Wurzeln hat und er ihr stets verbunden blieb. "Fools Rush In" singt Elvis auf eine Melodie, die vom Plattenspieler (?) kommt - sehr viel langsamer, als er es 1971 selber einspielen sollte. Die Aufnahme geht dann in "It's A Sin To Tell A Lie" über - ebenfalls mit Musik vom Plattenspieler (?) untermalt. "What Now My Love" wird wieder vom Klavier begleitet. Elvis singt diesmal sehr schnell - verglichen mit der Version, wie er sie 1973 beim "Aloha From Hawaii"-Konzert singen sollte. "Blowing In The Wind" wird wieder von der Musik vom Plattenspieler begleitet. Bei "500 Miles", von Red West geschrieben, handelt es sich fast schon um einen Chorgesang, Charlie Hodge, Red West und andere begleiten Elvis, der nur gelegentlich herauszuhören ist. Die Aufnahmen von 1966 werden von einer kurzen Version von "I, John" abgeschlossen (ebenfalls 1971 professionell von Elvis aufgenommen) - leider wird die Version nach rund 20 Sekunden ausgeblendet....
Nun geht es zurück ins Jahr 1959, nach Bad Nauheim. Zuerst hört man "I'll Take You Home Again, Kathleen" (ebenfalls 1971 - sehr viel langsamer - von Elvis aufgenommen), "I Will Be True" (auch diese schöne Ballade wurde 1971 professionell von Elvis eingespielt), "Apron Springs", "It's Been So Long Darling", einer langsameren Fassung von "I'll Take You Home Again, Kathleen" und "There's No Tomorrow" (dieser Song basiert auf dem italienischen "O Sole Mio" und wurde 1960 von Elvis mit neuem Text versehen unter dem Titel "It's Now Or Never" aufgenommen und zu einem Welterfolg). Diese Songs wurden - mit Ausnahme der langsamen Fassung von "I'll Take You Home Again, Kathleen" - 1997 zusammengefaßt als "Bad Nauheim Medley" veröffentlicht. Leider ist die Tonqualität bei all diesen Aufnahem, wie auch bei "Number Eight" (mein letzter Anspieltip) sehr schlecht...
Wie gesagt, wer sich diese CD kauft sollte
1.) Elvis-Fan sein,
2.) sich auf viel Rauschen, Dröhnen u.a. einstellen - die Aufnhamen entstanden halt nicht unter professionellen Bedingungen und sind häufig über- oder untersteuert, und
3.) sich auf Elvis einlassen, wie dieser Musik mochte und machte, ohne das ein Produzent daneben saß und ihm "gute Ratschäge" erteilte.
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Elvis Homerecordings sind ein zweischneidiges Schwert. Sie erlauben dem Fan einen Blick durch das Schlüsselloch. Das ist manchmal interessant und ab und an auch hörenswert. Oft aber auch anstrengend für die Ohren. Den die Qualität dieser aufnahmen ist halt nicht die beste - und das ist noch vorsichtig formuliert.

Die Frage bei CD`s wie dieser ist eben - wie oft höre ich mir das wirklich an?

Meist werden CD`S wie diese einmal pflichtschuldig durchgehört um dann die nächsten 20 Jahre fröhlich vor sich hin zu stauben.

Wer zudem nur einen Einblick in Elvis Heimaufnahmen bekommen möchte ist mit der CD "The Homerecordings" sicherlich besser (und preiswerter) bedient.
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