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5.0 von 5 Sternen Bereicherung der Musik
Wow! - seit nunmehr 3 Wochen besitze und höre ich diese Scheibe. Abnutzungserscheinungen? Kein Stück! Ich hab' 'ne verdammte Menge dieses Genres in letzter Zeit gehört und schätze mich durchaus imstande zu differenzieren... Aber diese Scheibe ist einfach - unter langfristigem Zuhören - 'ne erstklassige Investition. Ich habe mir in der Klassik...
Am 3. Juni 2001 veröffentlicht

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3.0 von 5 Sternen Ambitioniert, düster, aber sehr speziell und wenig Neues gegenüber dem Vorgänger-Album
Diese Kritik ist ultimativ subjektiv. Ich persönlich bin ein großer Alan Wilder-Fan, weil dieser Mann seinen Stiefel bastelt und man in seinen Alben hört, was bei Depeche Mode nach 1993 abhanden gekommen ist: eine klassische Musikausbildung, Mut zum akustischen Experiment sowie eine gewisse Triebtäterhaftigkeit...

Doch zur Sache: Liquid ist...
Vor 12 Monaten von Dizzyfugu veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bereicherung der Musik, 3. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Liquid (Audio CD)
Wow! - seit nunmehr 3 Wochen besitze und höre ich diese Scheibe. Abnutzungserscheinungen? Kein Stück! Ich hab' 'ne verdammte Menge dieses Genres in letzter Zeit gehört und schätze mich durchaus imstande zu differenzieren... Aber diese Scheibe ist einfach - unter langfristigem Zuhören - 'ne erstklassige Investition. Ich habe mir in der Klassik Ligeti und Cage erarbeitet, im Jazz John Zorn im Pop/Rock Frank Zappa. Dieses Werk erfährt im Segment neuzeitlicher elektronischer Musik eine ebenbürtige Gewichtung. Wer ähnliche Hörgewohnheiten aufweist weiss, dass diese Aussage ein großes Kompliment darstellt. Anspieltipp: #6 und #9
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5.0 von 5 Sternen Eisgekühlte Romantik, 24. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Liquid (Audio CD)
Ich habe mir diese Platte zwar nur kurz im Laden angehört, habe aber das Gefühl, als ob dies das beste und lohnendste Recoil-Album ist. Allmählich entwickelt sich Alan Wilder zur ernsten Konkurrenz für seine Ex-Kollegen von Depeche Mode. Stilistisch knüpft das neue Album an den Vorgänger "Unsound methods" an, fällt aber kraftvoller, melodischer und schlüssiger aus. Wie schon auf den vorangegangenen Recoil-Alben findet man auch hier einige Kult-Sängerinnen, die den düsteren, fast bedrohlichen Trip-Hop-Soundscapes zusätzliches Leben einhauchen. Insgesamt: Ein atemberaubender Fortschritt gegenüber den ersten beiden Recoil-CDs "Hydrology" und "Bloodline", wo sich Alan Wilder noch als Knöpfchendreher ohne rechten Plan begnügte. Die Erstauflage von "Liquid" kommt im Digipak mit Booklet, zusätzlich befindet sich noch CD-ROM-Material auf der CD.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KLASSE, 31. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Liquid (Audio CD)
Ohne große Umschweife: Melange aus Laurie Anderson + Lisa Dalbello + Massive Attack + aussgesprochen vielem neuem kreativem Material... Sensationell und sehr hörenswert. Track 6: Nein, es ist nicht Tina Turner....
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3.0 von 5 Sternen Ambitioniert, düster, aber sehr speziell und wenig Neues gegenüber dem Vorgänger-Album, 27. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Liquid (Audio CD)
Diese Kritik ist ultimativ subjektiv. Ich persönlich bin ein großer Alan Wilder-Fan, weil dieser Mann seinen Stiefel bastelt und man in seinen Alben hört, was bei Depeche Mode nach 1993 abhanden gekommen ist: eine klassische Musikausbildung, Mut zum akustischen Experiment sowie eine gewisse Triebtäterhaftigkeit...

Doch zur Sache: Liquid ist ein sehr anspruchsvolles Album, das eher den Charakter eines vertonten Hörspiels denn eines Musik-Long-Players hat: kein Easy-Listening oder Popmucke, lange Stücke, die der Hörer erst einmal erschließen muss. Darum sollte man auch keine Dancetracks oder ein Pop-album erwarten, sondern sich von der morbiden Gesamtatmosphäre des Longplayers gefangen nehmen lassen. Liquid" eine (weitere) musikalisch untermalte Reise durch die Abgründe des Menschseins mit all seinen Verfehlungen und Verwirrungen, die Alan Wilder vier Jahre zuvor mit "Unsound Methods" bereits schon einmal, und sehr eindrucksvoll, unternommen hat.

Tja, und da hört mein Jubel über 'Liquid' irgendwie schon wieder auf. Ich gebe zu, ich bin glühender Fan des Vorgängeralbums "Unsound Methods", aber ich sehe persönlich und im direkten Vergleich keinen wirklichen künstlerischen Fortschritt in 'Liquid' - außer, dass das Werk noch hörspielartiger und introvertierter wirkt.

Inhaltlich tut sich nichts wirklich Neues auf. Auch die Tatsache, daß nunmehr fast nur noch weibliche Gastvokalisten auftreten. Brilliant: Diamanda Galás auf 'Strange Hours' mit seinem grandios-verstörenden Finale, einziger Male Voice Track ist der apokalytische Gospel 'Jezebel' mit dem Golden Gate Jubilee Quartet. Dies macht m.E. das Hören wenig abwechslungsreich - beinahe langweilig, vor allem ab der 2. Hälfte.
Liquid ist darüber hinaus sehr rezitationslastig. Dies gab es auf "Unsound Methods" auch schon und macht das Album per se nicht schlecht, aber den eher musikalisch intressierten Hörer wird es enttäuschen. Zumal 'Unsound Methods' hierbei eine gesündere Mischung bot und schlichtweg interessanter klang.

Ferner bedauere ich sehr, daß auf dem Album nicht das komplette 14'25"-Stück 'Black Box' enthalten ist, das verschämt und gut versteckt auf der 'Jezebel`-Single veröffentlicht worden ist. Warum? Das 'Strange Hours' Video hätte man sich auf der CD sparen können, zugunsten eines der besten, epischen Elektro-Titel, die ich bislang gehört habe.
Liquid bietet leider nur Auszüge von 'Black Box', nämlich das mit Text belegte Intro und den Ausblender - jedoch nicht die eindringliche Vertonung des Absturzes eines Tornado-Jagdbombers der RAF in den schottischen Highlands aus der Sicht des Piloten, der die eigentliche Inspiration für Alan Wilder zu diesem Album war! Nochmals Schade.

Daher nur subjektive drei Sterne. Für sich ist das Album eine großartige, kreative Leistung, ein Solitär. Dennoch: "Liquid" muß man mögen (die Recoil-Werke sowieso), aber nach dem ganzen Hype um diesen Longplayer finde ich das Werk, gemessen an seinem Vorgänger, ein wenig (zu) mau. Auf mich wirkt "Liquid" wie eine kreative Sackgasse - eindruckvolles Ergebnis, aber ohne Perspektive, IMHO. Und trotz dieser subjektiven Unkerei zum Trotz: "Liquid" ist eine echte Herausforderung, die belohnt wird, wenn man sich 'aufs große Ganze' einlässt.

Addendum:
Der Nachfolger von 2007, "subHuman", findet eher wieder zu musikalischer Stärke, reicht m.E. aber ebenfalls nicht an "Unsound Methods" heran.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Musik ist Edelschwarz, 29. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Liquid (Audio CD)
Recoil, ist ein Projekt um das ex-Depeche-Mode -Mitglied "Sandler". Was dabei rausgekommen ist, hört sich irgendwie genial an, und man kommt gar nicht erst auf die Idee an DM zurück zudenken. In der CD werden unterschiedlichste Ideen verwirklicht, ausgehend von einer wahren Begebenheit, die gleich im ersten Track aufgenommen wird. Sandler wurde damals von einem Flugzeugabsturz, der quasi vor seiner Nase passierte, inspiriert. Die CD ist ruhiger als ihr Vorgänger "Unsound Methods". Reinhören muß man auf jedenfall, sonst verpaßt man ein Erlebnis besonderer Art. Hervorzuheben sind Track 4 "Breath Control" und Track 7 "Vertigen". Außerdem gibt's im Multimedia-Teil das Video zu "Strange Hours" zu sehen.
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Liquid
Liquid von Recoil (Audio CD - 2012)
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