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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlorene Seelen?
Bewertung: 9/10
Was wir hier hören ist Musik. Treffender kann man es wohl kaum beschreiben was Jimi Goodwin und die Brüder Jez und Andy Williams aus Manchester auf ihrem Debüt - Lost Souls - geschaffen haben. "Die Kunst, Töne in melodischer, harmonischer und rhythmischer Ordnung zu einem Ganzen zu fügen" steht im Lexikon, wenn man das Wort...
Veröffentlicht am 22. Juni 2003 von michaelnelle

versus
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3.0 von 5 Sternen Richtungslose Tauben
Mit ihrer lustigen Mischung aus 'alternative pop rock', U2-Stadionrock und rührenden Versuchen, so etwas wie Prog-Rock zu erschaffen, schienen die 'Tauben' (Doves) nicht so recht zu wissen, was und wen sie wirklich darstellen wollten. Doch in ihrer Richtungslosigkeit waren sie auch irgendwie gut - und sogar bewegend, manchmal.

Was ihnen abging, war ein...
Veröffentlicht am 28. Juni 2011 von Amazon Kundenrezensionen


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlorene Seelen?, 22. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Bewertung: 9/10
Was wir hier hören ist Musik. Treffender kann man es wohl kaum beschreiben was Jimi Goodwin und die Brüder Jez und Andy Williams aus Manchester auf ihrem Debüt - Lost Souls - geschaffen haben. "Die Kunst, Töne in melodischer, harmonischer und rhythmischer Ordnung zu einem Ganzen zu fügen" steht im Lexikon, wenn man das Wort "Musik" nachschlägt,...und das triffts. Die große Bandbreite an Melodik und das Zusammenwirken nahezu aller Musikinstrumente, die quasi überall mal einen Gastauftritt bekommen, schafft hier Musik, die schwebend leicht durch die Boxen ins Zimmer tritt, und das, trotz aller Ordnung. Der geringe Bekanntheitsgrad und die mäßigen Verkaufszahlen sind sehr bedauerlich, zeigen aber, dass hier nicht etwa alltäglicher Britpop geliefert wird.
"Here it comes, here comes my time in the sun" wird im Anschluss an das einleitende Instrumental "Firesuite" gesungen und zeigt damit schon die Richtung an, die eine Stunde lang die Gefühle des Hörers begleitet. Das Gefühl mal wieder ordentlich Sonne zu tanken. Fröhlich und ausgelassen, manchmal nachdenklich, aber nie kitschig, geht es hier zu Werke. Es ist kein Easylistening das hier geboten wird, sondern durch feinfühlige Experimente gewürztes Gefühlskino. Da wird schon mal die Stimme durch einen Synthesizer gejagt wie im herrlich zurückhaltenden "Break me gently" oder ruhig mal etwas über die Strenge geschlagen, wie im Höhepunkt der Platte "the cedar room". Exemplarisch für die Stimmung sind auch "Melody Calls" und "Catch the Sun", die mit wundervoller Atmosphäre den Hörer einmal mehr vergessen lassen, dass das Leben oftmals nicht so verläuft, wie man's sich wünscht.
Ein großartiges Album, dass mich persönlich noch lange begleiten wird. Verlorene Seelen sind höchstens die, die nicht in den Genuss dieser Platte kommen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sprachlos, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Etwas wunderschönes passiert mit einem, wenn man den melodischen, ja, halt wie Tauben sanft dahinfliegenden Klängen auf den Album "lost souls" von doves zuhört. Eine Art Reinigung von Geist und Seele, die einen alles um sich herum vergessen lässt und die Aufmerksamkeit einzig und allein auf die Musik lenkt. Egal, wie man sich sich nun fühlt, diese Songs gehen durch Mark und Bein und mal fühlt sich danach einfach anders.
Bilder spielen sich vor dem geistigen Auge ab, von einer Welt, nicht besser und nicht schlechter als die, in der wir leben, nur gefühlsbetonter.
Die Songs "Firesuite" und "Here it comes" strahlen eine allesumhüllende Dunkelheit aus, nicht beklemmend sondern beschützend, als säße man unter einem sternenklaren Nachthimmel.
Beim "Seasong" denkt man unweigerlich an eine Szene in fallendem Regen, kurz bevor die Sonne durchbricht.
"Catch the sun" ist der perfekte Soundtrack zu einem wunderschön sonnigen Sonntag und ist mit seiner eingehenden Melodie einer der schönsten Songs auf dem Album.
Jeder Song, so scheint es, erzählt eine ganz eigene Geschichte mit lebendigen Bildern und Eindrücken. Eine emotionale Kraft steckt in der Musik von doves, die um ein vielfaches ergreifender und stärker ist, als die Wut der Nu-Metal-Attitüde. Wer schon einst die ruhige und dennoch spannende Musik von Radiohead mit Verzückung genossen hat, wird dieses Album wohl mit ähnlicher Begeisterung hören.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 31. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Ein ganz großes Album. Vielleicht eines der besten des letzten Jahres - selten habe ich ein Album gehört, daß mich dermaßen mitgerissen hat und das seine Wirkung auch nach einigen Monaten nicht verliert. Die handgemachte, leicht psychodelische, melancholische, melodische, ja magische aber durchaus anspruchsvolle Musik der Doves sucht in der zeitgenössischen Musik vergeblich ein Äquivalent . Das Etikett Britpop kann den Doves in keiner Weise aufgeklebt werden, wobei die Herkunft der Band durchaus hörbar ist. Der Opener stimmt auf die folgenden 50 Minuten hervorragend ein und die folgenden Lieder sorgen für eine Stimmung, die sich nicht beschreiben läßt, ein echter Höhepunkt ist dann der „sea song" und mit „catch the sun" möchte man spätestens, daß die Platte aufhört, da man vermutet, daß das Album nach acht göttlichen Songs nur noch verflachen kann - aber weit gefehlt: die Platte hält das Niveau und klingt erst mit dem wunderschönen „A House" aus. Danach muß man die CD erneut hören, etwas anderes geht nicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich mal was anderes, 5. Dezember 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Doves? Nie gehört. Auch niemand meiner Musikkenner-Freunde.
Also erst mal reinhörn...und dann nicht mehr die Finger davon lassen können. Gut, vielleicht ist die Platte besonders im Mittelteil ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das hier ist ja kein Mainstream-pop. Für ein Debütalbum ungewöhnlich abwechslungsreich, der Mix aus Instrumentals und Gesangsstücken, aus schrägem Elektrogitarrensound bis hin zum meiner meinung nach besten, wenngleich auch kürzesten stück, dem eingängig-melodiösen "reprise". Und gleichzeitig bietet die Scheibe mit "cedar room" oder "the man who told everything" Hymnen, die das Ohr so schnell nicht wieder verlassen und die man auch noch Tage später beim Zähneputzen vor sich hinsingt. Ganz zu schweigen vom "sea song"- der Name ist Programm. Wenn das Meer akustisch irgendwie besser beschrieben werden kann, wüsste ich nicht, wie.
Insgesamt haben unsere Tauben hier ein sanftes und zugleich ausdrucksstarkes Debüt hingelegt. Fazit: Wenn ihr außergewöhnliche Musik mögt- kaufen!
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4.0 von 5 Sternen Indie-Pop-Rock mit viel Seele, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Die Doves bestehen aus Jez Williams (Gitarre), Andy Williams (Schlagzeug) und Jimi Goodwin (Gesang und Bass). Es ist eine Indie-Band aus Manchester, der ich zum ersten Mal im Kontext eines Konzertes begegnet bin, welches im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Ich glaube es war der berühmt-berüchtigte WDR Rockpalast, der mir diese Band vorstellte. Gesehen habe ich drei Stücke, „Here It Comes“, „Space Face“ und „The Cedar Room“. Vor allem von letzten beiden war ich sehr angetan. „Space Face“ war ein tolles Instrumental und „The Cedar Room“ eine wunderschöne, langgezogene Ballade. Ich machte mich auf die Suche nach Alben der Band, und fand das Debüt „Lost Souls“ vor, welches auch schon zwei der drei Stücke beinhaltete. Leider war „Space Face“ nicht dabei, aber was solls.

Nun ja, die CD wurde bestellt und ab in den Player damit. Doch was ist das? „Firesuite“, ein ebenfalls instrumentales und sehr mystisches Stück. Vor allem das seltsame Klavier, das Ambient-, sogar fast schon Drone-artige Gewaber und die seltsamen Stimmen machen das Stück aus. für mich als Progressive Rock Fan gefundenes Fressen. Mit „Here It Comes“ folgt ein Midtempo-Stück, welches teilweise vom Schlagzeuger gesungen wird. Der Song besticht durch seinen simplen, aber damit einprägsamen Drum-Rhythmus, dem Klavier und der Orgel. Der Keyboarder heißt übrigens Martin Rebelski und tritt bis heute als inoffizielles, viertes Mitglied in Erscheinung.

In „Break Me Gently“ kommt ein Stimmverzerrer zum Einsatz, nicht das erste Mal übrigens. Insgesamt ein eher ruhiges, unauffälliges, psychedelisch angehauchtes Stück. „Sea Song“ ist ein sehr schönes, sich steigerndes Stück, welches vor allem von seiner vorwärts preschenden Akustikgitarre lebt. Schöne Melodien machen den Song zum Genuss. „Rise“ hat was von rauem Indie und atmosphärischem Pop-Rock. Das Titelstück reicht von leicht verträumt bis melodieseelig. Das kurze „Melody Calls“ hat etwas beateleskes, wobei es sogar wegen seines Rhythmus und seines Backgroundgesanges noch etwas mehr an die Kinks erinnert.

„Catch The Sun“ ist dann typischer, eingängiger Indie-Rock, wobei mir hier der Gesang persönlich etwas missfällt. Nach „The Man Who Told Everything“, welches anfangs eher einen Country-Western-Einschlag besitzt, und später eher hymnisch daherkommt, folgt das Highlight: „The Cedar Room“. Geräusche wie von einem tutendem Zug überlagern sich und werden zu einem wabernden Synthie-Gemenge. Danach setzt auch schon das prägende, eher schleppende Schlagzeug ein. Die Erkennungsmelodie kommt von einer E-Gitarre. Diese wird von clean über angehaucht verzerrt bis mit Effekten versehen gespielt. Eine Melodie, die einerseits von weiter Ferne zu kommen scheint, und sich dann doch so sehr in die Gehörgänge rein frisst. Dann setzt auch schon der wunderschöne Gesang ein. Der Text ist simpel, aber absolut passend. Die Zeilen „I tried to sleep alone - but I couldn't do it.“ kommen keineswegs kitschig, sondern sehr angenehm daher. Alle aufgezählten Klänge überlagern sich, Schicht über Schicht. Es kommt mit jeder Minute eine Prise mehr Intensität dazu. Das Gitarrensolo ist sehr kurz und wird einige Male hintereinander wiederholt. Aber durch seinen herrlichen Klang ist es umso wirkungsvoller. Keine Ahnung, wie man es schafft, so einen tollen Song zu kreieren.

Beim kurzen „Reprise“ habe ich noch nicht herausgefunden, zu welchem Song es die Reprise sein soll. Das Abschlussstück „A House“ ist nur mit Akustikgitarre instrumentiert und mit Gesang versehen. Darunter lagern doch wieder jede Menge Effekte. Es plätschert, rauscht und wabert mal wieder. Und der Song ist nach 3:40 Minuten vorbei.

Insgesamt ist den Doves damit eine solide Indie-Pop-Rock-Scheibe gelungen, die durchaus mit Seele und Atmosphäre aufwartet. Es ist ihr erstes Album und kann sogleich überzeugen. Auf dem zweiten Album sollte sich dann mir als Genrefan zeigen, dass The Doves mehr mit progressive Rock zu tun haben als ein instrumentales, mystisches „Firesuite“. Im übrigen erklärte Sänger und Bassist Jimi Goodwin seine Liebe zur Band Talk Talk. Na, wenn das mal nicht vielversprechend ist...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balsam für die verlorenen Seele, 31. Juli 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Verzaubernde Klänge, aufwendige Songstrukturen, tolle Melodien und Texte... prachtvoll ausgestattet. Mit viel Gefühl: das sind die Doves aus Großbritannien. Auf ihrem 2000er Debüt "Lost Souls" präsentiert das Trio 12 wunderschöne Popsongs. Die irgendwie zu charakterisieren ist ganz schön schwer, denn es ist auch schwer zu beschreiben, was die Doves machen. Ist das nun Britpop, ist es Pop, Alternative, Melodic Rock, Folk? Was denn nun?
Alles sehr schwer rauszuhören, aber hervoragend anzuhören. Mit dem sphärischen "Firesuite" beginnt dieses Popmeisterwerk. Und schon nach kurzer Zeit möchte man am liebsten in dieser warmen Musik versinken, man lässt sich fallen und hört diesen fantastischen Klängen. Die Souns sind allesamt klasse arrangiert und das hört man auch. Man merkt, dass dieses Album sehr sehr gut ist, ohne es richtig zu erklären. "Lost Souls" ist ein eher ruhiges Album, nur selten wird es rockig ("Catch the Sun", "Here it comes"). Ansonsten bleiben die Songs ruhig, entspannt, sehr sommerlich, erfrischend, beruhigend. Die Doves bewegen sich jenseits gewohnter Songstrukturen. Die Songs überschreiten öfters die 5 Minuten-Marke, was alledings nicht so schlimm ist. Man kann zu diesem Album herrlich abschalten. Der Sphärische Effekt wird dank angewendeter Elektronikischer Spielereien, Geigen, Mundharmonikas und verzerrtem Gesang noch unterstüzt.
Wenn man das hier so ließt, dann merkt man schon, das mir irgendwie nicht die richtigen Worte einfallen wollen, dies zu beschreiben. Vielleict können andere es ja besser.
Was ich sagen wollte: "Lost Souls" ist ein wahnsinnig gutes Album. Die Songs sind zum träumen, dahinschmelzen, erwärmen quasi die "verlorenen Seelen" und bieten ihnen ein wunderschönes Zuhause in diesen 12 Pop-Perlen. Das ist doch mal ein ideales Schlußwort, oder?
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5.0 von 5 Sternen Doves - Nicht nur Balsam für die Haut, 4. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Dieses Album ist schlichtweg genial! Nach einigen Jahren Abstinenz von der antiquierten CD in das mobile Telekommunikationsgerät mit akustischer Abspielvorrichtung gespeist, und mir wurde wieder klar, warum ich es mir einmal gekauft habe. Wer Musik mit Anspruch von Radiohead & Co sucht, der findet hier. Ich könnte noch eine endlose Rezension schreiben, höre mir dann aber lieber dieses Album an! UNEINGESCHRÄNKTE EMPFEHLUNG! SEHR GROSS!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brit-Pop für die Ewigkeit, 9. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Das Album der Britpopper Doves besticht durch seine Zeitlosigkeit. Dies hat nichts zu tun mit den Rüpelrockern von Oasis. Wer Embrace kennt und liebt, der wird in dieser CD einen Freund finden. Harmonie wird bei den Doves groß geschrieben. "Break me gently" und "Sea Song" lassen einen dahinschweben. Der Tagtraum kann gestartet werden.
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3.0 von 5 Sternen Richtungslose Tauben, 28. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls (Audio CD)
Mit ihrer lustigen Mischung aus 'alternative pop rock', U2-Stadionrock und rührenden Versuchen, so etwas wie Prog-Rock zu erschaffen, schienen die 'Tauben' (Doves) nicht so recht zu wissen, was und wen sie wirklich darstellen wollten. Doch in ihrer Richtungslosigkeit waren sie auch irgendwie gut - und sogar bewegend, manchmal.

Was ihnen abging, war ein richtig guter Songwriter, jemand mit dem richtigen Sinn für Eingängigkeit und für Hitsingles. Mit "The Cedar Room" boten sie in dieser Abteilung das Gelungenste. Meilenweit der größte Song ist jedoch der Abschlusstitel "A House". Simply wonderful.

Ich habe die Karriere der Doves nicht weiter verfolgt und kann daher auch nicht beurteilen, ob sie nach diesem viel beachteten Debüt besser oder schlechter geworden sind. Gute drei Sterne jedenfalls für LOST SOULS.
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Lost Souls
Lost Souls von Doves (Audio CD - 2000)
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