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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gelunger Film über Kinder währnd der frz. Besatzungszeit, 26. März 2001
Der Film "Au revoir les enfants" ist ein wirklich gelungener Film über die Freundschaft zwischen Kindern in einem katholischen Kloster während der französischen Besatzungszeit. Er gefihel mir sehr gut, weil der grandiose Regisseur Louis Malle die Situation sehr authentisch dargestellt hat und es schwer ist die Gefühle von Kindern in einen so langen Film einzubauen. Außerdem hatte Malle nicht einfach nur oberflächlich in dem Film gezeigt, wie schlimm die Judenverfolgung und die Besatzungszeit für das französische Volk war. Ich glaube, daß das jeder weiß sondern er hat versucht, diese furchtsame Zeit aus der Sicht von Kindern, die meist noch toleranter, offener aber auch naiver sind, geschildert und sie so zu "kleinen Erwachsenen " gemacht, die zwischen Recht und Unrecht entscheiden müssen und somit ihr Gewissen auf die Probe stellen müssen. Dieser Film ist auf jedenfall sehenswert wegen seiner realistischen, einfühlsamen und korrekten Darstellungsweise aus einer neuen und einzigartigen Perspektive.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Hast du Angst ?" - "Die ganze Zeit.", 23. Oktober 2008
Winter 1943/44. Ein Jungeninternat in Frankreich. Mit den Worten "Komm mir bloß nicht zu nahe!" begrüßt der 12jährige Julien seinen neuen Mitschüler Bonnet. Doch die beiden kommen sich nah: zaghaft entwickelt sich eine Freundschaft, die aber überschattet wird durch Bonnets Geheimnis: er ist Jude.
Der Holocaust ist in diesem Film eine bedrohliche Randerscheinung. Lange Zeit schildert Regisseur Louis Malle das Leben auf dem Internat, ohne dass das Thema Krieg in den Vordergrund tritt - aber es ist ständig zu spüren, dass die Konsequenzen des Krieges früher oder später unausweichlich zuschlagen werden.
So dezent dieses Thema behandelt wird, so behutsam wird auch die sich anbahnende Freundschaft der zwei Jungs inszeniert: hier gibt es keine holzhammermäßigen Dialoge wie etwa "Du bist mein Freund" - "Du meiner auch." Nein, hier wird die sich entwickelnde Verbindung zwischen zwei Herzen mit leisen Blicken angedeutet, und mit gemeinsamem Lachen, Singen, Musizieren, Lesen und gemeinsamen Regelverstößen.
Louis Malle verarbeitete in seinem zweifach oscarnominierten Drama eigene Kindheitserlebnisse.
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