MSS_ss16 Hier klicken Frühling Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Siemens Waschmaschine A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen5
3,8 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,50 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. Januar 2000
Da rechnet jeder zwei Jahre nach "Blue Monday" mit einer wahren Knaller-LP, doch die Briten ziehen ihr eigenes Ding durch. Das Werk beginnt mit "Love Vigilantes", einem Anti-Kriegssong, auf den die Band zurecht stolz sein kann, denn wie so oft gelingt es ihnen einen melancholischen Text zu einem Popsong zu schreiben. Die LP enthält acht Tracks wie man heute sagt von denen "Subculture" als einzige Single ausgekoppelt wird. Die absoluten Knaller sind "This Time Of Night" mit der vielsagenden Textzeitle "Whatever You May Do To Me Don'T Ever Take My Dignity" und das Intrumental "Elegia", das wahrlich elegisch und mitreißend ist. Die vielleicht beste New Order-Platte überhaupt, ich höre sie immer wieder gerne. Ich freue mich schon auf ihr neues Album, das anno 2000 endlich erscheinen soll. Und vielleicht gehen sie sogar wieder auf Tour! Low Life ist zeitlos und schlichtweg gut. Ein Klassiker aus dem Jahre 1985.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2003
Wer die späteren New Order aus "True Faith"-Zeiten kennt, wird diese Band vermutlich in die elektronische Ecke stellen. Aber ganz so ist es nicht. Lowlife bringt mit "Love Vigilantes" gleich einen fast akustisch-folkartig daherkommenden Opener, bei dem mundharmonikaartige Klänge neben einer seltsam krächzenden Stimme von Bernard Sumner zu hören sind. "The Perfect Kiss" ist dann das Material, das regelmäßig auf den Best-Of-Scheiben auftaucht, wobei "This Time of Night" und vor allem "Sunrise" jedoch um Längen besser sind. Auch hier hat Sumner offenbar Schwierigkeiten, den genauen Sington zu den herrlich dahingroovenden Instrumentals zu finden. Und das bekommt dem ganzen Album. Es ist ein Mittelding zwischen Discomusik und einer gewissen Independent-Attitüde, die Lowlife zu etwas besonderem machen. Lowlife ist rauh, aber es ist auch rund. Es ist metallisch und gitarrenlastig, es ist aber auch weich und warm in seinen Keyboardteppichen und in seinem instrumentalen Höhepunkt "Elegia". Lowlife kann man uneingeschränkt empfehlen. Vor allem für diejenigen, die den Mittelweg zwischen Pop und Kommerz auf der einen Seite und dem Schuß Genialität auf der anderen Seite suchen. Wenn die 80er Jahres etwas besonderes hervorbrachten, dann gehört New Order auf alle Fälle dazu.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2005
Das zweite New-Order-Album, "Power, Corruption & Lies" von 1983 gilt heute allgemein als jenes, mit dem sich Bernard Sumner, Peter Hook, Stephen Morris und Gillian Gilbert von der Joy-Division-Vergangenheit lösten und einen ureigenen Stil zu entwickeln begannen. Auf dem Nachfolger LOW LIFE verfeinerten die Vier ihre Errungenschaften und legten ein Album nach, das melodischer, opulenter und vor allem eingängiger klang als alles, was vorher von New Order auf Albumlänge erschienen war. Der Synthezizer-dominierte Sound der 84er Single "Thieves Like Us" (die hier nicht vertreten ist) definierte den Sound für die acht Songs des Albums, von denen nicht nur die als Singles gecharteten "The Perfect Kiss" und "Subculture" Hitcharakter haben - wenn auch einen nicht ungetrübten, denn eine melancholische, bis ins Dramatische gehende Grundstimmung ist den meisten Songs anzumerken. Vor allem "Sunrise" und das suitenhafte Instrumental "Elegia", das Herzstück des Albums, klingen in ihrem barock anmutenden Pathos fast mehr nach The Cure als nach New Order.
Es muss gesagt werden, dass der Zahn der Zeit an diesem Album auch ein paar Spuren hinterlassen hat - die dominierenden Synhtie-Sounds von Gilbert und die Sequencer bzw. Beats von Morris werden von Hörern heute ohne Mühe als "eindeutig Eighties" identifiziert und klingen teils etwas veraltet, wenngleich sie ausgereifter und weniger holprig klingen als noch auf dem eingangs erwähnten Vorgängeralbum. Und für all jene, die es gewohnt sind, Sänger Bernard "Barney" Sumner "sauber" und "schön" singen zu hören, sei Folgendes angemerkt: Damals, vor zwei Jahrzehnten, befand er sich sozusagen erst in der "Lernphase", und so manches, wie es auf dem finalen "Face Up" nur allzu deutlich zu hören ist, klingt gesanglich ziemlich schief. Trotzdem ist und bleibt LOW LIFE ein Höhepunkt im Schaffen von New Order - und gleichzeitig ein heißer Tipp für alle Einsteiger.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2005
Eigentlich eine tolle Scheibe - "Low Life" von den frühen New Order aus Manchester. Einige wirklich bestechende Melodien, kraftvolle Rocker, recht viel Gitarre, das gewohnt kantige Bassgitarrenspiel und wuchtige Drums. Mit "The Perfect Kiss" war ein Singlehit auf dem Werk von 1984 zu finden, ebenso das faszinierende Instrumental "Elegia". "Low Life" krankt nur an einer einzigen Sache - Bernard Sumner kann (wenigstens hier) sowas von nicht singen, daß es einem in den Ohren wehtut. Ich habe eine Plattensammlung von gut 600 CDs und kann mich nicht erinnern, auch nur eine einzige Aufnahme mit so schlecht gesungenen Vocals darunter zu haben. Ausnahmesänger war/wird Sumner noch nie/auch weiterhin nicht sein, doch vergleicht man "Low Life" z.B. mit "Technique" (1989), wird einem der Unterschied zwischen "grottenschlecht" und "passabel" nur allzu drastisch vor Ohren geführt. Um keine Mißverständnisse aufzuwerfen: Diese Platte ist sonst nicht schlecht, "Technique" fabelhaft, New Order meistens auch...
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2007
Also, nein wirklich. Diese Scheibe ist langweilig. Die fadenscheinigen Melodiechen, teilweise an Cure anheimelnd, finde ich ganz und gar nicht kreativ, sondern einfach nur banal. Blind gekauft und eingebrochen. Diese Cd wird sofort verramscht, um meine 80er Sammlung auf Niveau zu halten. Japan war Klasse, Foxx, Numan, Roxy, Walker's Climate of Hunter... das hier und Human League: Ne.
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden