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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ersten Gehversuche von Deep Purple
Die "Shades Of DP" ist ihr erstes Album und stammt aus dem Jahr 1968. Es wurde in der Besetzung Ritchie Blackmore (Gitarre), Jon Lord (Orgel und Piano), Ian Paice (Drums), Rod Evans (Gesang) und Nick Simper (Bass) eingespielt. Wie einige Rezensenten zu Recht schreiben, enthält die Platte einen mix aus Cover- und Eigenkompositionen und verschiedenen musikalischen...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2006 von Child in time

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es erblühte ein zartes Pflänzlein...
1968 veröffentlichte, im Schatten so mächtiger Rockbands wie Cream, The Yardbirds, The Beatles und The Rolling Stones, eine Band mit dem völlig unspektakulären Namen *Deep Purple* ihre Debüt-LP. Die Player waren Rod Evans (vocals), Nick Simper (bass), Ritchie Blackmore (guitar), Jon Lord (piano, organ) und Ian Paice (drums).

So...
Veröffentlicht am 21. Juni 2012 von Markus Schmidl


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ersten Gehversuche von Deep Purple, 13. Dezember 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
Die "Shades Of DP" ist ihr erstes Album und stammt aus dem Jahr 1968. Es wurde in der Besetzung Ritchie Blackmore (Gitarre), Jon Lord (Orgel und Piano), Ian Paice (Drums), Rod Evans (Gesang) und Nick Simper (Bass) eingespielt. Wie einige Rezensenten zu Recht schreiben, enthält die Platte einen mix aus Cover- und Eigenkompositionen und verschiedenen musikalischen Stilrichtungen. Das finde ich jedoch sehr gelungen und macht den Reiz dieser Platte aus.

Zu den Songs:

And the address: Instrumental und der erste Kampf zwischen Lord und Blackmore (Gitarre gegen Orgel).

Hush: Ihr erster Hit (Nr. 13 in den USA!). Der Song wurde ein Klassiker und wird auch immer mal wieder von der jetzigen Besetzung gespielt.

One more rainy day: Ein Pop-Song, aber sehr gelungen.

Happiness/I`m so glad: Der erste Teil ist ein Instrumental, der 2. Teil eine Coverversion. Ziemlich Pop- und Hippiemäßig.

Mandrake root: Ihr erster Hard Rocker. Besonders Ian Paice kann glänzen.

Help: Ich finde die Version des Beatles-Klassikers sehr, sehr gelungen. Der Song ist hier vollkommen anders. Was Jon Lord an der Orgel im Mittelteil anstellt ist einfach nur...genial!

Love help me: Ein eher durchschnittlicher Song. Ziemlich popig.

Hey Joe: Hier gilt das Gleiche wie bei `Help`. Eine super Version des Jimi Hendrix Song. Alle 5 können voll überzeugen.

Die Bonussongs sind interessant, aber die Qualität ist nicht immer Top.

"Shades Of Deep Purple" ist ein tolles Erstlingswerk! Ich finde es das beste Album der MK I und sogar besser als einige Alben aus der großen Zeit (z.B. "Stormbringer", "Come Taste The Band"). 5 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geburt einer Legende, 14. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
Kaum zu glauben, aber Deep Purple waren einmal das Produkt eines Castings. Die Produzenten Curtis und Edwards wollten Ende der 60er eine hitparadenträchtige Pop Band zusammenstellen. Ihre Wahl fiel dabei auf Jon Lord und Ritchie Blackmore. Als die beiden sich einig waren, wurde aus deren Umfeld der Rest der Band rekrutiert. Somit wurde "Shades of Deep Purple" 1968 in der Besetzung
Ritchie Blackmore (guitar),
Jon Lord (organ),
Rod Evans (vocals),
Nick Simper (bass) und
Ian Paice (drums)
eingespielt.
Da die Einflüsse von außen auf die Band noch sehr groß waren kam eine bunte Mischung aus 60ies Psychedelic Rock, hitparadetauglichem Pop, progressiven Elementen, aber auch Anklängen an das was später folgen sollte heraus. Man musste sich schließlich erst finden und die Erfahrungen der einzelnen Musiker im Songschreiben waren noch nicht sehr groß. Von den acht Stücken der ersten LP waren vier Fremdkompositionen. Die Produktion und der Sound sind nicht besonders gut, da zum einen die erste LP unter Zeitdruck aufgenommen wurde und zum anderen natürlich die Studioausstattung 1968 noch andere technische Standards aufwies. Besonders Ritchie Blackmore's blecherner Gitarrensound ist hier noch weit weg von dem was wir später liebten. Die meisten Stücke wurden durch Stereospielereien und Effekte von einer Soundeffekt Platte(!) aufgepeppt.
Jetzt gibt es eine remasterte Version mit zusätzlichem Material und hochinteressantem Booklet zur Bandentstehungsgeschichte veröffentlicht.

Nun zu den Titeln der CD:
1. And the address (Blackmore/Lord) 4.38
Der instrumentale Song wird von einem einminütigen auf und abschwellenden Orgelakkord eingeleitet, bevor er in einen flotten Popsong überwechselt. Blackmore, Lord und vor allem Ian Paice zeigen hier schon ihre Klasse.
2. Hush (South) 4.24
Der erste Single Erfolg der Band, vor allem in den USA. Er ist auch heute wieder im live Programm der Band. Wolfsgeheul stimmt den sehr rhythmischen, von einem schönen Basslauf getriebenen Song ein.
3. One more rainy day (Lord/Evans) 3.40
Ein sehr schöner, melodiöser Popsong mit einem markanten, unisono von Orgel und Gitarre gespielten Melodielauf.
4. Medley 7.19
Prelude: happiness (Lord/Evans/Simper/Blackmore)
Ein experimentelles, dynamisches Instrumentalstück mit klassischen Elementen
I'm so glad (Skip James)
Ein weiterer Popsong für die Hitparaden. Aber auch hier wieder ein typisches Deep Purple Merkmal - zwei getrennte Soli jeweils für Gitarre und Orgel. Klasse Drums von Ian Paice.
5. Mandrake root (Blackmore/Evans) 6.09
Die erste Hälfte des Songs wird von einem heavy Riff dominiert, der von Orgel und Bass gespielt wird, bevor dann ein Donner den zweiten Teil einläutet. Treibender Bass und Schlagzeug sind der Hintergrund für hervorragende sehr dynamische Orgel- und Gitarrensoli. "In Rock" lässt bei diesem Stück grüßen. Mandrake root war dann auch noch lange im live Repertoire der Mk II Besetzung.
6. Help (Lennon/McCartney) 6.01
Der Beat Song der Beatles im ganz neuen Sound. Deep Purple machte daraus eine getragene, bluesige Ballade mit sehr gutem, gefühlsbetontem Gesang von Rod Evans.
7. Love help me (Blackmore/Evans) 3.49
Wieder was für die Hitparaden. Ein flotter Pop Song mit einem schönen Wah-Wah Solo von Blackmore.
8. Hey Joe (Roberts) 7.33
Das zweiminütige experimentelle Intro hat zunächst nichts mit dem Hendrix Klassiker zu tun. Hier zeigt Jon Lord wieder seine Vorliebe zur Klassik. Ein Thema von Manuel de Falla ist eingearbeitet. Dann kommt der Übergang in den eigentlichen Song, aber nicht so bluesig gespielt wie von Hendrix. Das Solo greift dann erst wieder das klassische Thema auf, bevor es in den Hendrix Blues gleitet.

Bonus Tracks auf der remastered Edition
1. Shadows (Lord/Evans/Simper/Blackmore) 3.38
Ein Stück, das es damals nicht auf die LP schaffte. Ein einfacher Pop Song, allerdings mit schlechterem Sound wie die LP Titel.
2. Love help me (Blackmore/Evans) 3.29
Die Instrumental Version des LP Titels.
3. Help (Lennon/McCartney) 5.23
Eine live eingespielte Demo Version. Gefällt mir trotz etwas rauherem Sound besser, als die LP Version.
4. Hey Joe (Roberts) 4.05
live BBC , Januar 1969. Ohne das Intro und deutlich näher an Hendrix.
5. Hush (South) 3.53
live fürs US TV 1968 - dumpfer, verrauschter Sound. Darauf hätte man getrost verzichten können. Wäre wohl als Video-CD Zugabe interessanter gewesen.

Fazit: Das waren noch nicht die Hard Rocker wie sie die Welt kennt. Gute Musik von hervorragenden Musikern ist es aber trotzdem. Wer sich die Scheibe zulegen möchte, sollte auf jeden Fall zur remaster Version greifen. Der überarbeitete Sound, die zusätzlichen Stücke und das informative Booklet sind den geringen Preisunterschied auf jeden Fall wert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines ihrer besten Alben - gefühlvoll - sinnlich - heavy, 10. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
Ihre Musik traf speziell den Nerv des deutschen Musikempfindens. Die erste Formation von Deep Purple ist bis heute unterbewertet. Sie starteten in der Psychedelic-Ära mit dem klassisch angehauchten Keybord-Sound der Vanilla Fudge. Ähnlich wie Vanilla Fudge hatten sie etliche Fremdkompositionen im Reportoire. Doch wie originell interpretiert und verfremdet. Sie verliehen "Hey Joe" oder "I'm so glad" von den Cream ganz neue Dimensionen. Auf der einen Seite die bleischwere, klassisch inspirierte Orgel von Jon Lord auf der anderen Seite die rasend schnellen Gitarrenläufe von Ritchie Blackmore, beides Meister ihrer Instrumente. "Hey Joe" ist so dramatisch interpretiert, es gibt Tempowechsel und der damalige Sänger war - so gut Ian Gillan als Ersatz später auch war - großartig. Deep Purple war nie eine reine Hardrock Band. Balladen und Heavy-Stücke wechseln einander ab. Besonders toll ist die Version von Beatles "Help", melancholisch und eindrucksvoll. Das Können von Schlagzeuger Ian Paice kann man besonders auf "Love helps me" bewundern. Meine Anspieltips: "I'm so glad", "Help" und "Hush". Oldies-Fans, Bluesliebhaber , Klassik-Interessenten wie Hard-Rock-Fans kommen auf diesem bisher unterbewerteten Album mit seiner sensitiven Musik auf ihre Kosten. Die Aufnahmetechnik war für damalige Verhältnisse excellent, es gibt psychedelische Geräuscheinlagen wie Regen und Gewitter, die jeden Song einleiten. Aufnahmetechnik ist besser als die auf ihrem Klassiker "In Rock". Thomas Richter, Frankfurt am Main
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Origineller Einstand, 4. Oktober 2003
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
- anders als "In Rock", mit vielen Fremdkompositionen - und gut.Das Album klingt mit seinen Beatles, Cream- und Hendrix-Adaptionen einerseits typisch nach Sechziger-Jahre. Andererseits lieferte es der Musikwelt ein neues Klangerlebnis: neu war die dominante Orgel, die schon beim ersten Track "And the Adress" schimmernd wie Lava aus den Boxen strömt. So weit waren Ray Manzarek und die Doors nicht gegangen. Die langen Intros von "Hey Joe", "We can work it out" und "I'm so glad" sind aus klassischen Werken Rachmaninov und Grieg entlehnt und zeigen, daß Jon Lord damals den längsten Schatten auf "Shades" warf.
Neu war die - selbst bei Balladen - wuchtige Soundabmischung von Simpers Bass und Ian Paice Schlagzeug. Auf "Love Helps Me" trommelt er so wild, wie wenn er aus einem Raum ausbrechen möchte.
- Reizvoll war der Gegensatz von Rod Evans romantischer Pop-Schlager Stimme via Blackmores experimenteller(selbstgebastelte Fuzz-Boxes in I'm so glad) und aggressiver E-Gitarre via der schweren und klassisch angehauchten Orgel. Ein gelungenes Debüt, daß sich jeder Deep Purple Fan anschaffen sollte, besonders gut:
- And The Address, alleine wegen des psychedelischen Beginns. Auch ohne Gesang bereits das typische Klangerlebnis in tiefem Purpur.
- Hush: war ein Chart-Erfolg in den Vereinigten Staaten.
- I'm So Glad. Tolles Gitarrensolo im Mittelteil
- Help: Paul McCartney gratulierte der Gruppe zu der experimentellen Version. Das Original ist (wie bei Joe Cockers "With a little help") in dem romantisch-orgellastigen Klangsee kaum mehr auszumachen.
- Love Help Me: Ein wenig beachteter schneller Pop-Track, temperamentvoll mit Ian Paice in voller Aktion.
- Hey Joe muß um diese Zeit beliebt gewesen sein. Am besten machte es Hendrix - finde ich. Deep Purples fast wagner-mäßige Bearbeitung ist kaum weniger reizvoll. Klasse ist Lords Einleitung und Blackmores Solo am Ende.
- Das Bonusmaterial hat mit "Shadows" einen bisher unbekannten Beat-Song zu bieten, ansonsten Alternativversionen des frühen Materials. Das Booklet bietet eine Menge Neues aus 1968, z.B. geht es auf die Gründung ausführlich ein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Anfänge der Rock Legende, 15. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
heutzutage kennt Deep Purple vermutlich jeder der auch nur im entferntesten etwas mit Rock Musik anfangen kann. Smoke on the Water ist ähnlich wie Stairway to Heaven ein meilenstein der Musikgeschichte.

Die Anfänge sind auf Shades of Deep Purple zu hören. Die Songs klingen alle noch deutlich nach "Hippie Ära", der charakteristische Deep Purple sound klingt noch nicht allen Ecken durch. Dennoch befindet sich auf dem Album mit "Hush" schon ein absolutes Highlight.
Dazu kommt mit Help ein ordentliches Beetles cover und mandrake Root deutete schon an, wo die Deep Purple Reise hingeht, auch wenn der Feinschliff noch fehlte.

Für Fans gibt es einige Bonustracks obendrauf, was die CD zusammen mit dem günstigen preis eigentlich zum Pflichtkauf für jeden macht, der Deep Purple bzw. Rock generell mag und dieses Album noch nicht in der Sammlung hat.

Für "Gelegenheits"-Hörer macht vermutlich eher eine der best of Scheiben wie Deepest Purple Sinn, da Shades of Purple doch eher in die deutlich experimentellere Schublade einzuordnen ist
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang von Deep Purple, 10. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
Shades Of Deep Purple ist ein wunderbares erstes Album von Deep Purple. Die Band zeigt was sie schon damals konnte. Die Songs sind teils schon recht hart, viele aber auch progressiv und bluesig und auch einige Coverversionen von Bands wie den Beatles oder Jimi Hendrix sind dabei. In manche Songs sind sogar Klassikelemente eingearbeitet.

"And The Adress",das erste Lied von Deep Purple,ist ein Instrumental. Ein schon recht hartes Stück, das von Lord's Orgel und Blackmore's Gitarre lebt. "Hush" wurde ein kleiner Hit und ist das bekannteste Stück des Albums. Es wird auch heute noch gerne von Deep Purple gespielt. "One More Rainy Day" ist ein gelungener Popsong mit Gewitterintro. "Happiness/I'm so Glad" ist interessant. Der erste Teil ist ein Instrumental und der zweite ein guter Blues. "Mandrake Root" ist ein sehr harter Rocksong aus zwei Teilen und zeigt schon die Richtung der späteren Erfolgsalben. Die Coverversion des Beatlesliedes "Help" ist richtig klasse. Das Lied ist entspannt und Jon Lord bringe ein wunderbares Orgelsolo. "Love Help Me" ist wieder poppig und eigentlich gut, Ritchies Gitarre klingt, wie ich finde nicht besonders. "Hey Joe" ist auch schön. Der Song ist eine Coverversion von Jimi Hendrix und lässt alle richtig gut aussehen. Als Bonus ist auf der CD das Lied "Shadows". Das Lied ist gut, aber kein Höhepunkt, weil die Soundqualität nicht gut ist.

Die Band zeigt sich noch unentschlossen über den Musikstil, dennoch ist das erste Album der legendären Rockband Deep Purple ist absulut gelungen. Eine CD die man als echter Deep Purple-Fan unbedingt haben muss.Das Album bekommt von mir verdiente fünf Sterne, weil auf dem Album alles stimmt. Das ist natürlich eine Kaufempfelung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ersten Gehversuche von Deep Purple, 26. Januar 2012
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shades of Deep Purple (Audio CD)
Die "Shades Of DP" ist ihr erstes Album und stammt aus dem Jahr 1968. Es wurde in der Besetzung Ritchie Blackmore (Gitarre), Jon Lord (Orgel und Piano), Ian Paice (Drums), Rod Evans (Gesang) und Nick Simper (Bass) eingespielt. Wie einige Rezensenten zu Recht schreiben, enthält die Platte einen mix aus Cover- und Eigenkompositionen und verschiedenen musikalischen Stilrichtungen. Das finde ich jedoch sehr gelungen und macht den Reiz dieser Platte aus.

Zu den Songs:
And the address: Instrumental und der erste Kampf zwischen Lord und Blackmore (Gitarre gegen Orgel).
Hush: Ihr erster Hit (Nr. 13 in den USA!). Der Song wurde ein Klassiker und wird auch immer mal wieder von der jetzigen Besetzung gespielt.
One more rainy day: Ein Pop-Song, aber sehr gelungen.
Happiness/I`m so glad: Der erste Teil ist ein Instrumental, der 2. Teil eine Coverversion. Ziemlich Pop- und Hippiemäßig.
Mandrake root: Ihr erster Hard Rocker. Besonders Ian Paice kann glänzen.
Help: Ich finde die Version des Beatles-Klassikers sehr, sehr gelungen. Der Song ist hier vollkommen anders. Was Jon Lord an der Orgel im Mittelteil anstellt ist einfach nur...genial!
Love help me: Ein eher durchschnittlicher Song. Ziemlich popig.
Hey Joe: Hier gilt das Gleiche wie bei `Help`. Eine super Version des Jimi Hendrix Song. Alle 5 können voll überzeugen.
Insgesamt werden auf "Shades" die Freunde von Jon Lord und seiner Hammond Orgel bedient.

"Shades Of Deep Purple" ist ein tolles Erstlingswerk! Ich finde es das beste Album der MK I und sogar besser als einige Alben aus der großen Zeit (z.B. "Stormbringer", "Come Taste The Band"). 5 Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Purples erste Schatten, 9. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
Das erste Deep Purple-Album wirft die Schatten bereits voraus: das Intro des Eröffnungssongs "And the Address" ist bereits ein kleiner Vorgeschmack auf den zwei Jahre und drei Alben später veröffentlichten Deep Purple In Rock-Opener "Speed King"!
Auch ansonsten sind die Wurzeln bereits erkennbar, Jon Lords Keyboard und Ian Paices Schlagzeug sehr wohl hörenswert! Bemerkenswert auch die Bassarbeit von Nick Simper, der sich von seinem späteren Nachfolger keineswegs zu verstecken braucht sondern zweifelsohne erst von Glenn Hughes übertroffen wurde. Und Rod Evans war sowieso ein hervorragender Sänger! Allenfalls Ritchie Blackmores Gitarrenarbeit ist zuweilen noch etwas schräg, erstaunlich zu welchen Steigerungen dieser in der nur relativ kurzen Zeit bis zum Erscheinen von Deep Purple In Rock fähig war!
Was die einzelnen Lieder anbelangt so vermögen vor allem die Cover-Versionen von "Help" (hier zu einer rockigen Ballade mutiert), "I'm So Glad" (besser bekannt durch die damaligen Live-Auftritte von Cream, die diesen Song aber auch nicht selbst geschrieben haben!) und "Hey Joe" (dem Hendrix-Klassiker) sowie das ebenfalls nicht selbst komponierte "Hush" zu überzeugen. Die Eigenwerke dagegen sind noch etwas unbeholfen, am ehesten gefällt das allerdings etwas kitschige daher kommende "One More Rainy Day".
Fazit: ein stellenweise schon nahezu vollkommenes Rockalbum, man darf es eben nur nicht aus dem Blickwinkel von In Rock, Machine Head oder Burn betrachten! Kein Wunder also, dass Deep Purple mit ihrer ersten Formation in den USA bereits ganz beachtliche Erfolge feiern konnten, eine Tatsache die heute beinahe in Vergessenheit geraten ist. Schade nur, dass das noch im selben Jahr nachgeschobene zweite Album gegen Shades Of Deep Purple doch deutlich abfällt! Erst das dritte von 1969, dem Jahr des Auseinanderbrechens der MK I-Besetzung, vermag wieder zu überzeugen, auch bezüglich den dort endlich ausgreiften Eigenkompositionen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es erblühte ein zartes Pflänzlein..., 21. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
1968 veröffentlichte, im Schatten so mächtiger Rockbands wie Cream, The Yardbirds, The Beatles und The Rolling Stones, eine Band mit dem völlig unspektakulären Namen *Deep Purple* ihre Debüt-LP. Die Player waren Rod Evans (vocals), Nick Simper (bass), Ritchie Blackmore (guitar), Jon Lord (piano, organ) und Ian Paice (drums).

So unspektakulär der Bandname, so unspektakulär erwies sich auch die Musik auf *Shades Of Deep Purple*. Starke Eigenkompositionen wechselten sich mit belanglosen Coverversionen ab. Eine klare Linie zog sich nicht durch die acht Originalkompositionen. Man spielte irgendwie von allen ein bischen etwas. Dabei konnte die LP bereits durchaus ein musikalisches Potential vorweisen, wenn auch nur aufgrund der technischen Fähigkeiten der Musiker.

*And The Adress* eröffnete die Scheibe fulminant. Das darauf folgende *Hush* ist nicht umsonst ein Evergreen, man verzeihe mir die altmodische Ausdrucksweise aber die LP stammt nunmal von 1968, in Deep Purples Songkatalog. Selbst *Mandrake Root* konnte bereits das Potential der Gruppe erahnen, ABER ansonsten bediente man sich bei den großen Vorbildern ohne eigene Akzepte setzen zu können. Mit *I`m So Glad* spielte man die Version von Cream nach, die Version von *Hey Joe* unterscheidet sich von Hendrix lediglich dadurch das man es mit einer sinnfreien Flamenco-Einlage garnierte und *Help* verkam gleich noch zur gefühlduseligen Langeweile.

Dazwischen können die Songs *One More Rainy Day* und *Love Help Me* zwar noch punkten, aber sie zeigen nur die Hilflosigkeit einer jungen aufstrebenden Gruppe, die sich allzu sehr am aktuellen Zeitgeist orientieren wollte. Das Urteil mag für einen DP-Fan vielleicht hart ausfallen, und ich mache garantiert nicht den Fehler die Band an ihrem späteren Werk zu messen, aber die musikalische Allmacht die sich später aus Deep Purple einwickeln sollte war noch nicht zu erahnen. Noch heulte man mit der Masse.

Bonustracks ohne nähere Wertung, obwohl ich finde das Deep Purple mit *Shadows* damals durchaus bereits gekonnt in fremden Liedgut wildern konnten, man muß hierfür nur Daydream Believer von den Monkees zum Vergleich heran holen.

FAZIT: ein paar gute Songs, ein paar nette Ideen, ansonsten wenig spektakulär...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen im grenzland, 1. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
deep purples debüt bleibt - gerade aus heutiger sicht - ein hoch interessantes album. man hört eine noch mit beiden beinen ganz in den sixties stehende band, die es aber (zumindest einige von ihnen) schon mächtig woanders hin zieht, in ein unbekanntes land. vor allem das für den typischen sixties-pop schwerst überqualifizierte schlagzeug von ian paice und richie blackmorem (der trotz eines noch eher schmalen gitarrensounds schon ganz wie er selbst klingt) stürmen und drängen bereits richtung hardrock. rod evans dagegen singt noch ganz wie ein kind seiner zeit, zart und melodiegebunden einerseits, andererseits hat er die typischen hingeworfenen bluesvocals im stil von jack bruce, eric clapton oder jimi hendrix drauf.

wie so oft im leben: im grenzland ist es am interessantesten, dort, wo unterschiedliche geschmäcker, gerüche, kulturen sich aneinander reiben, einander durchdringen, aneinander zerren. dieses album ist gerade wegen seiner unentschiedenheit ein sehr spannendes.

Vier songs hier sind covers: hush ist mittlerweile fast schon ein purple-original, obwohl sie es nicht geschrieben haben - bluesrock im klassischen hendrix-stil. I'm so glad hält sich sehr treu an die atmo des cream-originals. help bremst den beatles-klassiker auf halbes tempo herunter und reichert ihn mit viel psychedelic-gewaber an - ein nicht frei von längen seiendes, aber dennoch spannendes experiment. hey joe inszenieren sie als siebeneinhalb-minuten-spaghetti-western in cinemascope, inklusive flamenco-fingerübungen von jon lord.

one more rainy day und vor allem love help me sind ganz typische sixties-pop-stücke, wie sie rod evans schrieb und liebte, harmonieselig, man hört deutlich die vorbilder heraus (beatles, beach boys, byrds, the who). ich finde diese songs sogar fast am interessantesten - sie sind sehr zeitgebunden, man spürt aber genau, wie die arrangements sie in eine andere richtung schieben.

die bonustracks (demos, liveaufnahmen) sind nur für historiker wichtig, weil von übler tonqualität.

fazit: ein unterschätztes album einer unterschätzten besetzung.
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