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4.0 von 5 Sternen Tiefpunkt auf höchstem Niveau
Mit dem Album "Head Music" erfindet sich die Band 1999 - nach den Stationen Glam, Pathos und Pop - zum ersten Mal nicht neu. Jedenfalls in meiner Erinnerung war diese CD Suedes bedeutungslosestes Album. Ich nehme die Deluxe Edition zum Anlass, das von mir seinerzeit nicht sehr geliebte Album neu schätzen zu lernen. Heute erscheint mir Suedes vierte Platte innerhalb...
Veröffentlicht am 27. Juni 2011 von Guido

versus
3.0 von 5 Sternen Cover gut, alles gut?
Irgendwie werde ich nicht so richtig warm mit "Head Music". Das liegt nicht am Sound, der ein klein wenig Richtung Zukunft marschiert und daher mit ein paar Synthesizern und Gitarren-Effekten mehr daherkommt, das liegt - natürlich! - nicht an der nach wie vor einzigartigen Stimme von Brett Anderson. Irgendwie sind's wohl die Songs, die diesmal nicht so...
Am 17. November 1999 veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefpunkt auf höchstem Niveau, 27. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Head Music (Deluxe Edition) (Audio CD)
Mit dem Album "Head Music" erfindet sich die Band 1999 - nach den Stationen Glam, Pathos und Pop - zum ersten Mal nicht neu. Jedenfalls in meiner Erinnerung war diese CD Suedes bedeutungslosestes Album. Ich nehme die Deluxe Edition zum Anlass, das von mir seinerzeit nicht sehr geliebte Album neu schätzen zu lernen. Heute erscheint mir Suedes vierte Platte innerhalb von sechs Jahren als weiterer Schritt in die auf "Coming Up" eingeschlagene Richtung. Meine vage Sehnsucht, dass der Sound der Band nach "Coming Up" zurück Richtung "Dog Man Star" oder dem Debüt "Suede" gehen könnte, wurde damals enttäuscht, alles in allem fand ich das Songmaterial - mit Ausnahmen - eher langweilig. Für mich der Tiefpunkt der Bandkarriere - auf hohem Niveau.

Das Album ist und bleibt kein Meilenstein. Mit dem Abstand von 12 Jahren sind das dennoch alles mindestens ganz passable Songs, und das sind unverkennbar Suede. Mit Licht und Schatten. Zwar kann ich heute nach wie vor z.B. die zuckersüßen Synthi-Streichersequenzen von "She's In Fashion" nicht ausstehen; andererseits befindet sich beispielsweise der großartige Rocktrack "Can't Get Enough" auf "Head Music".

Diese "Deluxe Edition" vereint neben ein paar lupenreinen Perlen wohl das insgesamt schlechteste Material der Band und bietet jenseits der B-Seiten - im Vergleich zu den Editionen der ersten drei Alben - weniger Extras.
Sie ist damit für Fans als Wiederveröffentlichung im Prinzip unwichtig, wegen der B-Seiten aber unverzichtbar für jeden, der die Maxi-Auskopplungen zu "Head Music" noch nicht kennt. (Für Sammler, die einfach alles haben wollen, gilt immerhin: ein einigermaßen hochwertig produzierter Aufguss. Und wer das Album noch gar nicht kennt, kann ohnehin getrost zur "Deluxe Edition" greifen.)

Sie haben noch Zeit? Dann die "Deluxe Edition" im Detail:

REMASTERED?

Herzlichen Glückwunsch an alle, die im Klang Unterschiede zwischen den vorliegenden Stücken und den Originalen ausmachen können. Bei vielen Stücken höre ich KEINEN Unterschied, bei einigen Titeln scheint es winzige Änderungen im Klangbild zu geben. Das gilt so auch für die B-Seiten.

B-SEITEN - UND MEHR

Eins hat die "Deluxe Edition" von "Head Music" denen der ersten drei Suede-Alben voraus: Die B-Seiten werden erstmals auf CD wiederveröffentlicht und sind zuvor noch nicht gesammelt erschienen: Die 16 B-Seiten dieser "Deluxe Edition" lohnen allein dadurch für viele Fans, die nicht jede einzelne alte Maxi kennen, weit eher als z.B. die gleiche Anzahl von B-Seiten auf der Deluxe-Edition von "Coming Up". Das ist der leise Fluch der fantastischen Doppel-CD "Sci-Fi Lullabies", der auf den "Deluxe Editionen" der ersten drei Suede-Alben lag. Diese Edition von "Head Music" punktet hiermit klar.

Und Suede haben auch zu den "Head Music"-Auskopplungen B-Seiten auf hohem Niveau produziert, auch wenn leider nicht mehr so viele überragende Stücke dabei sind wie in früheren Jahren. Zum großen Glück funkeln aber auch zu "Head Music"-Zeiten Perlen; wieder spielen Suede mit einigen Songs in der Oberliga des Songwriting. (Die Band hätte recht mühelos statt fünf regulären Studio-Alben auch zehn herausbringen können, wenn sie statt der B-Seiten jene Songs zu eigenen Alben gebündelt hätte.)

Drei B-Seiten-Anspieltipps: "Leaving", "Implement Yeah!" - und die vielleicht schönste Ballade von Suede: "Waterloo". Die originale "Electricity"-B-Seite wurde hier zwar eine halbe Minute früher ausgeblendet, aber zum Glück wird das Lied dadurch nicht wirklich beschädigt. Auf dieser Deluxe Edition finden sich (anders als bei der zu "Coming Up") keine klammheimlichen Grausamkeiten in Form von Kürzungen (Edits) der Originale. Doch, eins fällt mir noch auf, aber auch dies ist nicht wirklich der Rede wert: bei "Implement Yeah!" wurden am Ende 3 Sekunden Dialog abgeschnitten. Sehr undramatisch. :)

Was die B-Seiten betrifft, könnte man von den den alten Maxis hier vielleicht noch ein paar Remixe aus der Zeit wie etwa "Everything Will Flow (Rollo's Vocal)" oder "She's In Fashion (Lironi Version)" vermissen, zumal (oder obwohl?) Remixe nicht gerade Suede-typisch sind. Ein paar Minuten hätten sich noch auf die nur fast bis zum Anschlag gefüllte zweite CD quetschen lassen. Leider fehlt neben leichter verschmerzbaren Remixen auch "Weight Of The World". Wie auf der Deluxe-Edition zu "Coming Up" fehlt also wieder ein Codling-Song. Warum bloß? Wenigstens darf man sich auf hier über "Waterloo" freuen.

DIE DEMOS

Gerade mal vier Demos gönnt man uns, so wenig wie auf keiner Suede-Deluxe-Edition zuvor. Schade.
- Die Demos starten mit "Brett's Original 8 Track Demo" von "Indian Strings" - mit total übersteuertem Gesang. Nicht gerade "Deluxe". Stattdessen wäre die manchem vom Fanclub-Abschieds-Sampler bekannte "Protocol Version" hier wohl die bessere Wahl gewesen.
- Die anderen drei auf der "Deluxe Edition" von "Head Music" veröffentlichten "Protocol Demos" sind recht hörenswerte Varianten. Man ist sich spätestens beim zweiten Demo sicher, dass "Head Music" überzuckert wurde - Gitarre, Bass und Drums gehören rauf, die Keyboards hätten nicht als Teppich eigesetzt werden dürfen, sondern nur Akzente setzen.

Auch bei dieser Deluxe Edition wäre für mich stimmiger gewesen, die originalen Albumstücke auf der ersten CD mit B-Seiten statt mit Demoversionen zu vervollständigen.

EXTRA TRACKS

- Die Ballade "Heroin" erschien erst 2003 mit dem Vermerk "B-Side Session 1999" offiziell als B-Seite zur "Singles"-Single :) "Attitude". Genau diese Fassung findet sich hier.
- Schön, dass "Poor Little Rich Girl" vom Sampler "Twentieth-Century Blues: The Songs of Noel Coward" hier dabei ist.

Wieder gibt es bei den "Extra Tracks" EINEN unveröffentlichten Song. Wohl dosiert fragt man sich als Fan bei der mittlerweile vierten Deluxe Edition, warum nicht mehr unveröffentlichte Songs drin waren. Diesmal hat der "neue" Song "Music like sex" immerhin Studioqualität. Der Song ist keine Offenbahrung, hat aber was. Man kann sich für diesen Bonus brav bedanken.

Oben habe ich ja schon die hier fehlenden Remixe angesprochen. Eine ganze andere Frage stellt sich: Warum gibt es eigentlich keine NEUEN Remixe? Das wäre doch auch eine schöne mögliche Zugabe ganz neuen Materials gewesen. Davon leider auf keiner der "Deluxe Editionen" eine Spur.

BOOKLET

Wie bei den "Deluxe Editionen" der drei Vorgänger-Alben ein feines Booklet: 32 bunte Seiten, eine sehr kurze Einleitung von Brett Anderson, Cover-Bilder inklusive Alternativen, ein paar weitere Fotos aus der Zeit, Angaben zu den Stücken auf den CDs und DVDs - und die Texte zu den 13 Albumstücken UND 15 B-Seiten UND "Heroin" UND dem "neuen" Song "Music Like Sex". Spitze, dass hier im Gegensatz zu den drei vorherigen "Deluxe Editionen" der zuvor unveröffentlichte Track endlich auch mit abgedrucktem Text daherkommt.
Übrigens weiß ich sehr zu schätzen, dass bei allen B-Seiten und Extra-Titeln (aller "Deluxe Editionen") vermerkt ist, wie sie bereits erschienen sind: "Originally released as a b-side of ...".

DVD

Ich fange die DVD an ihrem Ende (mit dem Interview) an: Wieder mit Brett Anderson, Neil Codling und Richard Oakes. Diesmal ist das das Interview statt der knappen halben Stunde auf den ersten drei "Deluxe Editionen" nur noch eine knappe VIERTEL STUNDE lang. Diesmal reden sie (Brett wieder mehr im Mittelpunkt, während sich Richard und Neil etwas zurückhalten) über Marketing, B-Seiten, die Songauswahl, über "Head Music" als "the dark album" (was ich nicht wirklich nachvollziehen kann, was die Äußerung aber eher umso interessanter macht) und "the electronic album" und die veränderten Prozesse bei der Entstehung der Songs - weniger Gitarre, weniger Proben, mehr Programmierung. Nicht unspannend.

Ich habe diese Scheibe früher nie so sehr als "the electronic album" wahrgenommen. Wenn ich "Head Music" heute endlich mal wieder konzentriert höre, werde ich durchaus belohnt: Ich entdecke viele feine Keyboard-Akzente, die absolut zeitlos sind. Die Hörgewohnheiten ändern sich. Mir gefällt die Platte heute durchaus besser als vor 12 Jahren.

Aber nur eine knappe viertel Stunde? Schade, zumal die DVD nicht wirklich randvoll ist. Wieder kein HD, kein 5.1, und so wenig Videos und Live-Material wie auf keiner "Deluxe Edition" davor: Gab es bei "Suede" noch 25 Songs live, sind es bei "Head Music" nur noch 9.

Immerhin gibt es nochmal über vier Minuten "making of head music" als Video auf der DVD. Man ist danach doch erstaunt, wie wenig der damaligen Experimentierfreude man dem Album am Ende anhört.

Live gibt es übrigens zur Einstimmung (hier "Bonus Video" genannt) eine niedliche Aufnahme vom James-Bond-gleichen "She" des Vorgängers "Coming Up" aus Paris, bei der Diva Anderson sich notgedrungen und grinsend von Teenagermädchen beknuddeln lässt.

Im Anschluss 38 Minuten Live-Doku "Suede At Perivale" von 1999. In nachbearbeiteter Studioqualität - sehr gut. Auch hier gibt es noch ein paar Interview-Passagen, die das neue Interview von 2011 gut ergänzen. Wenn auch ein bisschen zu Lasten des Live-Genusses, der übrigens drei Hits von "Coming Up" enthält. Das macht gerade mal FÜNF Live-Stücke von "Head Music" auf dieser DVD. Die Qualität stimmt diesmal, aber die Kürze frustriert! Auf dieser DVD ist noch viel zu viel Platz!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen umstrittenes Meisterwerk, 26. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Head Music (Deluxe Edition) (Audio CD)
Dieses Suede Album ist das umstittenste Werk. In ihrer Entwicklung einen großen Schritt weiter, legen Suede hier ein doch recht "elektronisches Album" hin.
Ich mag diese Weiterentwicklung, trifft sie doch genau den "Zahn der Zeit" von 1999. Wenn man sich z.B. den Opener "Electricity" anhört... Der Song ist so vielschichtig. Andere Bands machen aus den Ideen für diesen Song ein ganzes Album!
Das wunderschöne "Everything will flow" rührt fast zu Tränen und entwickelt live eine solche Kraft. "Indian Strings" lässt Suede wie eine ganz andere Band erklingen. Ich finde eine solche Wandlungsfähigkeit toll, andere Hörer machen gerade diese Flexibilität Suede zum Vorwurf, da sie doch nicht wie die "typischen" Suede klingen.
Das Highlight dieses Albums ist für mich "She's in Fashion": so viel Sonne haben Suede noch nie in die Herzen der Fans gespielt...
Die B-Seiten sind auch klasse. Auf die Tatsache, dass sich hier ein Song hineingeschlichen hat, der eigentlich auf die Disc Two von "Coming up" gehört hätte ("Waterloo") gehe ich hier mal nicht weiter drauf ein.
Hier ist neben Klasse Songs wie "Leaving" , "Bored" und "Killer" zweifellos das Highlight "Let go", ein bodenständiger, kraftvoller Ohrwurm, den man einfach nicht mehr los wird.
Die DVD glänzt mit einem bei "Suede at Perivale" verhältnismäßig gutem Sound, auch wenn man sich, wie bei den Live Mitschnitten auf den anderen DVD's, hier einen Dolby 5.1 Sound gewünscht hätte.
Fazit: eine leider sehr unterschätze Band liefert hier ein mindestens genauso unterschätzes Album ab. Wir Fans wissen die Qualitäten von Suede sowieso zu schätzen und vielleicht gewinnen Brett Anderson und seine Band durch diese Deluxe Editionen noch mehr Fans.
Ich jedenfalls wünsche es ihnen, damit wir auch in Zukunft noch viele neue tolle Songs lieben lernen dürfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als Britpop, überhaupt nicht ,sleazy', 18. November 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Suede galten als die Wegbereiter des Britpop, und wurden gerne als eine Band umschrieben die eigentlich ,sleazy' Pop und GlamRock tunes schrieb. Wie unrecht man ihnen damit tat und wie groß viele ihrer songs in Wirklichkeit sind kann man auf diesem - ihrem vorletzten Album hervorragend nachvollziehen.

Erst recht spät - durch dieses 1999er Album - konvertierte ich zum Suedisten, dann aber voller Überzeugung. Zugegeben: daß die Stimme von Brett Anderson nicht jedermann's Sache ist, kann ich nachvollziehen, und auch ich fand' dieses hohe, eigentlich recht dünne und oft brüchig klingende Organ gewöhnungsbedürftig, durch die Lieder auf diesem Album, dann aber auch sehr faszinierend. Just zu einer Zeit, als Oasis diese Gabe zu großen Melodien verloren ging, liefen Suede nochmals zur Höchstform auf, und steckten diese Perlen in ein Soundgewand, den man am ehesten als Hybrid aus analoger Elektronik und Rock bezeichnen kann, ohne dabei aber je auf die Tanzfläche zu schielen; und das obwohl man hier teilweise sogar recht funkige licks raushören kann (Bsp. ,electricity'), die aber nie dem groove als Selbstzweck dienen, sondern immer der Komposition. Und wer songs wie ,Everything Will Flow', oder ,She's In Fashion' als sleazy - also ,schmierig', ,schäbig' oder gar ,billig' bezeichnet - der wird sich so leicht wohl kaum von irgendeiner Art Musik bezaubern lassen können.
Doch Moment: mit ,Elephant Man' findet man hier tatsächlich einen tumben, billigen Rock Stampfer, der aber immer dein Eindruck erweckt, als wäre er der Abgesang, das ultimative letzte Wort zu Britpop, so wie Bowie's ,Fashion' das endgültige Wort und gleichzeitig die Karikatur zu Disco war.

9 Jahre nach seiner Veröffentlichung strahlen diese songs immer noch hell, und können einem triste Herbsttage versüßen, und jedesmal wenn ich sie höre, weiß ich, daß ich Suede vermisse.
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4.0 von 5 Sternen Neuer Sound-Suede mit mehr Groove, 30. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Head Music (Audio CD)
Da sind sie also wieder,die alten Suede.Die alten Suede? Nein Suede ist zurück mit mehr Groove und etwas einfacher strukturierten Songs.Mit "Everything will flow" ist Anderson/Oakes wohl die eingehenste Ballade auf ihren bisherigen Alben gelungen.Bei"Savoir faire" tüftelte Brett Anderson hörbar mit neuen Sounds.Der Song "Elephant man" erinnert ein wenig an die Anfangszeit("Moving oder "The Drowners").Auch Fans der traurigen melankolischen Musik werden bei diesen Album nicht enttäuscht.Mit "Down","Indian strings" und den wohl besten Song "He's gone" wird dieses Publikum ganz gut bedient.Die neue Einfachheit einiger Songs kommt mit "She's in fashion" klar zum Ausdruck.Trotzdem fehlt dem "Head Music"-Album der durchschlagkräftige Song,wie früher "So young" oder "Beautiful Ones" Mit diesem Album haben Suede aber erneut gezeigt,das sie nun mal die beste Band der Welt sind.
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5.0 von 5 Sternen Neue Zeiten für Suede, 13. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: Head Music (Audio CD)
Mi dem neuen Produzenten Steve Osborne gelang Suede eine Platte, die die Band eindeutig zu Pop- Meistern kürt. Einfachheit der Songs wird hier zum Vorteil, und die herausragende Produktion stellt alle anderen Bands des ehemaligen Genres "Brit- Pop" (was für ein fürchterlicher Name!)wie Blur (mit der leidvollen und leidigen, langgezogenen ung "höheren" (ha, ha!) "13") oder Oasis (da ist jetzt jedes Wort zu schade für diese Band) in den Schatten. Mit Neil Codling (key., backvox)und Richard Oakes (was für Gitarren!!!) kann es nur besser gehen.
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3.0 von 5 Sternen Cover gut, alles gut?, 17. November 1999
Von Ein Kunde
Irgendwie werde ich nicht so richtig warm mit "Head Music". Das liegt nicht am Sound, der ein klein wenig Richtung Zukunft marschiert und daher mit ein paar Synthesizern und Gitarren-Effekten mehr daherkommt, das liegt - natürlich! - nicht an der nach wie vor einzigartigen Stimme von Brett Anderson. Irgendwie sind's wohl die Songs, die diesmal nicht so richtig sitzen. Bestes Beispiel hierfür sind die ausgekoppelten Stücke: weiß denn heute noch je-mand, wie der Refrain von "Electricity", diesen Sommer die erste Single aus "Head Music" geht?! Auf der anderen Seite, wie steht's mit "The Beautiful Ones"? "Ja, klar, ‚Here they co-me, the beautiful ones, lalalalalaa!'" Na bitte. Ein bißchen besser sieht's mit "Everything Will Flow" aus, andererseits hinterläßt das doch stark den Eindruck der Selbstkopie ("Saturday Night"). Sicher hat "Head Music" auch seine Höhepunkte: der karge Finisher "Crack In The Union Jack" oder allen voran der Titeltrack, der in jedem seiner Töne nach einem neuen suede-Klassiker klingt und um einiges besser als Vorab-Single-Leckerbissen getaugt hätte als das sperrige, pseudotechnoide "Electricity". Dennoch bleibt der schale Nachgeschmack, daß suede einfach nicht an ihre alte Klasse herankommen und somit ein weiterer Britpop-Heros irgendwo zwischen Ambition und versuchter Selbstironie ein bißchen auf der Strecke geblieben ist. Wenigstens ist das Artwork sexy wie eh und je. Reicht aber nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Durchschnittswerk mit weltklasse Songs, 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Head Music (Audio CD)
Suede ist für mich unangefochten die beste Band der Welt und "Dog Man Star" das beste Album der Welt. Nach so einem Album ist es schwer etwas ähnlich Gutes zu schaffen was ihnen auch mit dem Nachfolger "Coming Up" nicht gelungen ist. Diese Platte hat zwar ein paar ganz gute Stücke z.B. "The Chemical Between Us" und "Trash" doch insgesamt hat sie nicht die Klasse von ihren Vorgängern. Ähnlich ist es bei Head Music. Doch bei diesem Album ist der Unterschied zwischen guten und "schlechten" Stücken besonders herausragend. Auf Head Music sind wieder Weltklasse-Songs zu finden wie z.B. "Electricity", "Everything Will Flow", "She's in Fashion" und "Indian Strings". Doch daneben sind auch sehr schlechte Stücke vorhanden wie z.B. "Elephant Man". Solche Stücke hätte es zu früheren Suede-Zeiten nicht gegeben. Da war jedes Album für sich ein Meisterwerk und nun sind es leider nur noch einzelne Titel. Aber nichts desto trotz bleiben Suede mit der göttlichen Stimme Brett Anderson einmalig.
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3.0 von 5 Sternen Suede nur für Fans, 19. November 1999
Von Ein Kunde
Suede ist eine Band die schon immer als irgendwie schwer zugänglich galt, was diese Platte zu bestätigen scheint. Wie von der Band angekündigt klingen die Songs elektronischer und kälter als auf vorhergehenden Scheiben. Das an sich ist ja nicht unbedingt negativ, leider driftet man gelegentlich in Monotonie und regelrechte Langeweile ab (insbesondere bei "Down"). Die meisten Songs nicht nicht schlecht, aber viele sind auch nur mittelmässig. Trotzdem finden sich auch hier kleine Schätze für die meisten Geschmäcker: Balladen wie "Everything will flow" oder "He's gone", oder Gitarrengetriebene Glamrock stomper, wie "Elephant man" oder "Can't get enough", mit denen man zur Not auch Tote wecken kann. Insgesamt hinterläßt die Platte aber einen leicht schalen Beigeschmack, und ich würde empfehlen sich zuerst die anderen CD's der Band zuzulegen. Der Fan, der schon alles von Suede hat, wird diese Scheibe eh schon besitzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Fast überzeugend, 4. November 1999
Von Ein Kunde
Head Music kann freilich nicht an seinen Vorgänger Coming Up, Suede's Meisterwerk, anknüpfen - aber das konnte auch niemand ernsthaft erwarten. Dennoch, enttäuschend ist die CD ebenfalls nicht. Fraglich nur, warum Suede versucht haben, ihren wunderbaren Stil zu ändern, insbesondere elektronische Elemente in so starkem Maße einfließen zu lassen. Überall dort, wo die Band ihren gewohnten Stil aufgreift, werden Maßstäbe gesetzt. So gehören Songs wie "Everything will flow", "I can't get enough" und "He's gone" zum besten, was Suede je produziert haben. Insgesamt ist "Head Music" ihre wohl schwächste CD - zumindest in den Augen bzw. Ohren von Suede-Fans. Hörer, die die Gruppe nicht oder nicht besonders gut kennen, werden wahrscheinlich anders darüber denken. Denn "Head Music" ist im Vergleich zu dem üblichen Einheitsbrei auf dem Musikmarkt noch immer ein Glanzlicht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Art Comeback!, 7. Mai 2000
Von Ein Kunde
Nachdem ich von "Coming Up", der Vorgänger-CD, ein wenig enttäuscht war, weil Bretts faszinierende Stimme in fast jedem Lied verzerrt war und alles ähnlich klang, war ich nach dem ersten Hören von Head Music richtig happy. Suede haben zu alter Vielfältigkeit zurückgefunden und die modernen Musikelemente haben sich harmonisch in den suede-Sound eingefügt. Und auch eher suede-untypische Songs wie z. B. "Elephant Man" haben ihren eigenen Charme entwickelt. Übrigens, wer noch nicht genug hat von suede und Head Music, dem kann ich nur wärmstens die "B-Seiten-Songs" der ausgekoppelten Singles empfehlen, dort finden sich echte suede-Perlen!
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Head Music
Head Music von Suede (Audio CD - 1999)
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