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am 17. Dezember 2002
Nach dem Riesenhit "Der Kommissar" von 1982 (auch zu finden auf dem sehr erfolgreichen Debütalbum "Einzelhaft" und Weltweit rund 7 Mio. mal verkauft), der ein Weltweiter Erfolg wurde, war Falco in Zugzwang und musste ein neues Hit-Album produzieren, das für die Masse ebenso interessant ist. Das schaffte er 1984 mit "Junge Römer" nicht (obwohl es eine Goldene Schallplatte einheimste), das ganze Album ist voll von tollen Songs, aber es gibt keinen wirklichen "Hit", der wirklich eine Spitzenposition in den Charts erreichen hätte können. Viele tolle Songs, die zeigen, dass Falco damals seiner Zeit um gut 10 Jahre voraus war. Fetzige Elektro-Beats wie in "Hoch wie nie" oder "Ihre Tochter" (das Album wurde komplett im Computer aufgenommen, auch das Schlagzeug), ruhige Popsongs wie "No Answer" oder "Tutankahmen", oder das Tango- Lastige "Brillantin' Brutal", bis heute für mich eines der besten Falco-Lieder, sowie das geniale, aber oft verkannte "Junge Römer", in dem Falco Englisch, Deutsch und Italienisch singt. Das zeigt seine ganze Genialität, allerdings merkt man den 9 Songs auch an, dass sie "schnell" produziert werden mussten, um einen Nachfolgehit zu landen. Daher klingen sie etwas billig produziert. Viele Lieder hören sich etwas nach deutschem Schlager und NDW an, aber genaugenommen war Falco das ja damals auch (noch) und es gehörte einfach zu der Zeit dazu, nicht ganz perfekte Deutsche Musik zu machen. Trotzdem ein geniales Stück Musikgeschichte, eines der vom Text her genialsten Werke aller Zeiten (!!!) und ein sehr unterschätztes und oft verkanntes Popalbum. Es sollte bei keinem Falco und 80er Fan im Plattenregal fehlen und auch jeder, der auf gute Elektro-Beats und hochwertige, gutgemachte Popsongs steht, sollte sich dieses Album anschaffen! Es lohnt sich!
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am 24. Mai 2007
Was war ich damals, 1984, über diese LP (ja, das waren damals die üblichen Tonträger)enttäuscht. Einzelhaft (1982) war spitze. Und dann dies hier. Erst im Lauf der Jahre reifte dieses Album - wie ein guter Wein. In den vergangenen Jahren habe ich keins seiner 9 Alben häufiger gehört wie JUNGE ROEMER. Auch wenn alle 3 Singles floppten (Junge Roemer, Nur mit Dir, Kann es Liebe sein (hier nur in der Solo Version)) ist es ein echtes Goldstück im Album Katalog der gesamten 80er. TUT ENCH AMUN tuckert und blubbert dezent trocken vor sich hin - ein klasse Stück, das auch heute in der Hip-Hop Scene Anklang finden würde; IHRE TOCHTER (DAS Highlight des Albums), HOCH WIE NIE und NO ANSWER sind die Anspieltipps der Platte. Wie ist die Platte? A biserl Schmäh - a bisserl Boshaftigkeit - a bisserl Funk - a bisserl Rap - sogar etwas Schlager (KANN ES LIEBE SEIN) und eine gehörige Portion Smoove. GROSSARTIG.
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am 10. Januar 2001
Es gibt Leute die halten diese für Falcos kreativste, beste Platte. Ich auch. Nach "Junge Römer" wurde Falcos Musik anders, kommerzieller, wenn auch nicht unbedingt schlechter. Aber diese Scheibe ist wirklich großartig. Der "Großvater des deutschen Sprechgesangs" war damals seinen musikalischen Zeitgenossen ein gutes Stück voraus.
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am 16. Juni 2015
Euphorisiert vom beispiellosen Erfolg seiner Debüt-LP, arbeitete Falco zusammen mit Robert Ponger 2 Jahre intensiv am 2. Studioalbum "Junge Roemer". Das Ergebnis: Auf Hochglanz polierter Qualitäts-Pop mit beeindruckenden Rap-Texten. Der Titelsong ist Falco's unverblümte Hommage an David Bowie's "Let's Dance". "Brillantin' Brutal", eine geschickte Persiflage auf Hollywood's Ausnahmetalent Humphrey Bogart, lässt Falco zu literarischen Höchstformen auflaufen. "No Answer" ist musikalisch seiner Zeit weit voraus und erinnert mit seinen weichgespülten Fahrstuhlbeats schon fast an Porno-Hintergrundmusik. "Nur mir dir" und "Kann es Liebe sein", zwei Liebeslieder die hierzulande immer noch ihresgleichen suchen. Viel zu wenig beachtete Highlights des Albums: "Hoch wie nie" - absolut grenzgeniale Synthesizer-Instrumentalisierung, dazu einer von Falco's besten Raptexten überhaupt, und "Steuermann", die wahrscheinlich coolste musikalische Umsetzung der Metapher vom "sinkenden Schiff".
Trotz der jahrelangen, ambitionierten und aufwändigen Produktion, floppte das Album gnadenlos. Kritiker stempelten Falco schadenfroh als One-Hit-Wonder ab, er selbst beendete aufgrund des ausbleibenden Erfolges mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Robert Ponger und wechselte zum erfolgreichen Produzentenbrüderpaar Bolland & Bolland. Was bleibt ist eines der besten Alben, das jemals in Österreich produziert wurde, und die unverfrorene Erinnerung daran, dass das Musikbusiness keine Gnade kennt.
Gottseidank wurde dem Album postum jene Anerkennung zuteil, die sich Falco zu Lebzeiten gewünscht hätte. Inzwischen sind sich die meisten Falco-Fans einig: Junge Roemer ist Einzelhaft in jeder Hinsicht ebenbürtig und ein würdiger Nachfolger des Erstlings.
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am 18. Juli 2011
"Junge Römer" ist das einzige Album von Falco, das ich noch auf einer Original-Teldec-MC von 1984 im Auto herumliegen habe (die letzte MC, die ich noch besitze) und das ich bis heute bei nächtlichen Fahrten durch meine Stadt mit einer ordentlichen Lautstärke würdige. Was soll man sagen: Von vorne bis hinten nur solide Titel; die Basslinien im Intro von "Meine Tochter", in "No Answer" oder in "Brillantin' brutal" haben ordentlich Kawumm. Die Texte gehören zu Falcos besten ("Wo wir sind ist vorne. Sind wir hinten, dann ist hinten vorne, schonungslos!"). Dieses Album ist einfach perfekt. Wenn der Begriff nicht so abgenutzt wäre, könnte man "Junge Römer" zeitlos nennen. Es ist wohl auch der Perfektionismus und Ehrgeiz von Produzent Robert Ponger der damals geholfen hat, etwas Bleibendes zu schaffen. Auf jeden Fall klingt das alles ganz und gar nicht 1980er-gestrig und definitiv besser als die meisten Titel aus Falcos Bolland/Bolland-Zeit, von Mende/DeRouge ganz zu schweigen.
Zu meinen größten Retro-Wünschen gehört ja bis heute die längst fällige DVD-Veröffentlichung der "Helden von Heute"-TV-Show, die für dieses Album produziert wurde. Der wahre Falco-Fan weiss was ich meine und teilt vermutlich meine Sehnsucht.
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am 2. November 2011
Zweites Studioalbum des Falken von 1984 dass mit dem kommerziellen Erfolg seines Meister-Debuts nicht mithalten konnte. Das Album ging trotzdem zwei Wochen nach Veröffentlichung auf Platz 1 der Album-Charts in Österreich. Die erste Single-Auskoppelung "Junge Römer" stieg bis auf Platz 8 der österreichischen Charts und erreichte in Spanien sogar Platz 2. Die Folge-Singeln "Nur mit dir" und "Kann es Liebe sein?" sind weitere Highlights der Scheibe, denen jedoch der Chart-Erfolg verwährt blieb. Jahre später meinte Falco, daß er statt einem Album ein Buch veröffentlichen hätte sollen, weil die Texte seinerseits von hoher Qualität waren.
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am 28. Februar 2007
Junge Roemer ist die beste CD die Falco je herausgebracht hat. Sie hat sich sehr schlecht verkauft, was sicherlich daran lag, dass alle auf eine zweite "Einzelhaft" gewartet haben. Nur wenige Klünster haben den Mut eine Nachfolge CD total zu verändern.
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am 31. Januar 2010
...vom falken..
ob's nun gefällt oder nicht, hölzl hat mit dieser scheibe einen wichtigen beitrag zur österreichischen pop-kultur geliefert.

so erfolgreich war sie nicht, weil ihrer zeit damals (1984) voraus.
die texte, der beat und die machart lassen mich darauf schliessen, dass der falke genau so klingen wollte, ob geliebt oder gehasst, ein meisterwerk allemal...

wahrscheinlich liebe ich diese produktion so sehr, weil sie doch starke und hörbare funk-einflüsse hat..
textlich ist es sehr geistreich, fast genial tät ich sagen....

wichtig:

"junge römer" - ein klassiker. typischer, hochgestochener text, schöne gitarre... das meisterwerk vom hölzl, welches seine abgehobenheit am besten wiederspiegelt...

"brillantin brutal" - so ein schöner funk-groove - einfach herrlich...

"hoch wie nie" - da falkt er so richtig der hölzl... sehr eingängig!

"kann es liebe sein" - irgendwie das unpassendste, aber sicher nicht schlecht...

keine nummer fällt durch, oder ist fad, kann von vorne bis hinten begeistert gehört werden...
hier gefällt er mir, totale coolness...

fazit: eine grosse, wichtige scheibe. wenn man vom falco was haben muss, dann das!!! must-have...
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am 14. August 2013
Damals ... könnte man anfangen. Klar damals gehört und irgendwo in der Erinnerung vergraben, wo dann Geister aufsteigen und ... Junge Römer tanzen anders als die andern ... klar, da war doch was.
Schön(st)e Platte von Falco (Musik und Cover!), die trotz des Alters, und anders als so vieles von damals wirklich frisch und locker klingt - also gar nicht nostalgisch!
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am 13. November 2015
Ok, wir sind mittendrin in den achtziger Jahren. Das seinerzeit gar nicht so groß beachtete Album "Junge Römer" ist aber wirklich zeitlos nicht nur auf Vinyl wirklich gut zu hören. Ein Must have für Freunde guter und vor allem stilprägender Musik aus dieser Epoche
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