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The Originals - Pietro Mascagni: Cavalleria Rusticana (Gesamtaufnahme)
Format: Audio CDÄndern
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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Aufnahmen der Cavalleria, z.B. die von 1952 unter Cellini mit Zinka Milanov und Jussi Björling oder, um eine wesentlich neuere zu nennen, Levine mit Renata Scotto und Placido Domingo aus dem Jahr 1976 (beide RCA).
Aber die hier von der DGG in der Reihe "The Originals" wieder vorgelegte schlägt mühelos alle Rivalen. Das Orchester der Mailänder Scala ist fast nicht wiederzuerkennen, es klingt streckenweise fast so gut wie die Berliner Philharmoniker. Karajan macht aus einem veristischen Reißer einen Ohrenschmaus für kulinarische Feinschmecker. Die Solisten, allen voran Fiorenca Cossotto und Carlo Bergonzi, singen wunderbar und ohne alle die künstlichen Effekte, die das Werk oft bis zur Ungenießbarkeit verderben.
Und der Chor? Selten habe ich den Scala-Chor so herrlich singen gehört. Diese Aufnahme ist eine Ehrenrettung für ein oft als billig abgetanes Meisterwerk, dessen Qualitäten hier zu einzigartigem Leben erweckt werden. In einer alten negativen Kritik dieser Einspielung wurde beanstandet, daß Karajan sich "hier im Seidenfrack unter die Bauern" stellte. Ich kann nur sagen: Gott sei Dank war er sich nicht zu schade dafür und hat uns damit ein Dokument von unvergänglicher Schönheit hinterlassen.
Die Aufnahme stammt aus dem September 1965 und wartet mit einer superben Klangqualität auf. Es ist der DGG gelungen, Karajans Version mit einer Spieldauer von fast 81 Minuten ohne jede Einbuße auf einer CD unterzubringen. Ein Opernfest für die einsame Insel! Das vollständige Libretto mit Übersetzung in mehrere Sprachen liegt bei, und das umfangreiche Textbuch wartet zusätzlich mit interessanten Beiträgen auf.
Zum Schluß noch eine Korrektur zur Kritik von kamelie22 aus Bochum: Fiorenca Cossotto singt keineswegs im gleichzeitig entstandenen "BAJAZZO" die Nedda, das ist Joan Carlyle, und das ist auch meiner Meinung nach nicht die ideale Besetzung, aber der einzige (kleine) Einwand gegen diese ebenso spitzenmäßige Parallelaufnahme.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2005
Diese Einspielung gehört zum Besten, was sich je auf dem Plattenteller drehte. Karajan zeigt hier, wozu er imstande war: ganz große Oper zu dirigieren, auch mit Werken, die vom Hauch des Trivialen umweht sind - eben so wie das "One Hit Wonder" Cavalleria Rusticana. Karajan taucht (im Gegensatz zu seinem späteren Hang zum stereofonen Klangbrei) tief in die Partitur ein, arbeitet Klangfarben, Rubati und harmonische Finessen sorgfältig heraus und die Mailänder folgen ihm mit Feuereifer. Zusammen gelingt beiden echtes Musikdrama - beispielsweise im Vorspiel und der langen instrumentalen Szeneneinleitung. Was für ein toller Spannungsbogen!
Die Sänger ...
Fiorenza Cossotto zeigt sich unter Karajans Leitung auf dem Höhepunkt ihrer gesanglichen Möglichkeiten. Ihre Santuzza ist durch und durch ein tragische Figur - und wahrscheinlich das Authentischste, was ihr auf Platte jemals gelungen ist (während ihre "Nedda" auf der parallel entstandenen "Bajazzo"-Einspielung mitdemselben Team umstritten bleibt).
Und Bergonzi, na ja, was will man da sagen. Elegant, ökonomisch, anmutig, sexy - perfekt eben. Lichtjahre entfernt von jeden Bocelli-Geschrei.
Höhepunkt der Aufnahme ist das große Duett - ein Glücksfall der Schallplattengeschichte.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2004
Ich kann die Aufnahme jedem nur empfehlen. Karajan in seinem Element als grandioser Dirigent von italienischen Opern. Das Orchester der Mailänder Scala musiziert sehr gut. Typisch für Karajan-Aufnahmen ist, daß für ihn das Orchester aus der Begleiterrolle heraustritt und gleichwertig zu den Sängern behandelt wird. Das tut der Aufnahme keinen Abbruch, im Gegenteil. Das Orchester der Mailänder Scala musiziert wunderbar. Die Sängerleistungen sind wirklich toll, ist auch kein Wunder bei der Besetzung. Cossotto als Santuzza und Bergonzi als Turiddu sind grandios, Guelfi singt einen richtig eifersüchtigen Alfio. Der Chor der Mailänder Scala steht den Sänger- und Orchesterleistung nichts hinterher. Also ich kann die Aufnahme einfach zu empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2010
In der Tat, es gibt wohl wenige so eindeutige Glücksfälle wie diese Aufnahme. Hier stimmt wirklich alles. Das Duett zwischen Bergonzi und Cossotto ist an Dramatik und Feuer wohl nicht zu toppen. Eine Sache für die Ewigkeit. Gäbe es diesen Abend heutzutage live zu erleben, würde das Opernhaus aufgrund des tobenden Applauses wohl in sich zusammenfallen. Ich hätte hinterher jedenfalls kaputte Stimmbänder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2011
Karajans Cavalleria ist mir bei all den schon erwähnten Vergleichsaufnahmen die wirklich liebste. Sensationell, was er mit dem Orchester der Scala vollbringt - das ist Italianita pur. Die Sänger sind nahezu alle auf dem Höhepunkt und auf den Punkt genau, Cossotto und Bergonzi gar ein Traumpaar. Einzig von Giangiacomo Guelfi hätte ich mir in der Auftrittsarie des Turiddu etwas mehr Genauigkeit beim Notentext gewünscht - Schwamm drüber! Diese Cavalleria ist ein absolutes Must have!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2013
Diese Oper ist einfach wunderbar - besonders mit den Sängern und diesem wunderbaren Dirigenten ! Auch diese CD habe ich verschenkt, aber vorher noch gehört, ob sie meinem Geschmack entspricht !
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1 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2004
Mir fehlt es bei dieser Aufnahme eindeutig an mehr Chor. (wohl man meisten des Eingangschores) Des Weiteren fällt das Orchester (unter Karajan) mit einer etwas zu dominanten Spielweise auf. Nicht zu meckern ist an den sängerischen Leistungen. Positiv ist das mitgelieferte Libretto zu erwähnen.
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0 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2004
Mir fehlt es bei dieser Aufnahme eindeutig an mehr Chor.
Des Weitern spielt das Orchester (unter Karajan) etwas zu laut.
Sängerische Leistungen sind i.O. .
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0 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2011
Beim Abspielen auf einer Referenz-Hifi-Anlage dominierte ein Hintergrundrauschen, dass einen ungestörten Musikgenuss nicht ermöglichte.
Die Wiedergabequalität ist daher mäßig. Ich hatte die CD zurücksenden müssen.
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