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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Epos mit Schönheitsfehlern - aber auf hohem Niveau!
Ein Hörspiel der Superlative, monströs in seinen Ausmassen, episch ... Das alles lässt sich über die SWF-Produktion aus dem Jahre 1991 sagen - mit Recht. Allerdings kommt es ja nicht nur auf Quantität an, womit "Der Herr der Ringe" durchaus punkten kann. Die Qualität ist m.E. viel wichtiger. Und hier gibt es Glanzpunkte - aber auch kleine,...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2004 von R. Lüth

versus
43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Aufwand ... Fehler im Detail
Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch erst vor Kurzem gelesen habe. Dadurch waren viele Details noch sehr präsent.
Erstmal ein grosses Lob den phantastischen Sprechern, allen voran Manfred Steffen, der durch seine hervorragende schauspielerische Leistung den Gandalf lebendig werden lässt.
Dennoch: Mit dem zu Verfügung stehenden Potential...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2001 von C. Wehrmann


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Epos mit Schönheitsfehlern - aber auf hohem Niveau!, 29. Oktober 2004
Ein Hörspiel der Superlative, monströs in seinen Ausmassen, episch ... Das alles lässt sich über die SWF-Produktion aus dem Jahre 1991 sagen - mit Recht. Allerdings kommt es ja nicht nur auf Quantität an, womit "Der Herr der Ringe" durchaus punkten kann. Die Qualität ist m.E. viel wichtiger. Und hier gibt es Glanzpunkte - aber auch kleine, aber eben vorhandene Schönheitsfehler.
Ein gewichtiger Schönheitsfehler ist im "Werkstattbericht", sozusagen den Anhängen der Hörspiel-Produktion, dokumentiert. Viele der beteiligten Künstler wissen mit dem archaischen Stil der Trilogie von Tolkien nichts anzufangen. Zu militant erscheint ihnen der fortschreitende Kampf zwischen Mittelerde und Mordor. Zu viele Waffen, zu wenige Frauen - ein oft gehörter Vorwurf in Richtung Tolkien. Entsprechend wurde versucht, die Schlachtszenen so nüchtern wie nur möglich darzustellen. Das ist ehrenvoll - wirkt aber leider oft tatsächlich, nun ja, gebremst. Als würde man das Ganze durch dichten Nebel vernehmen.
Ein weiterer Schönheitsfehler ist wohl, dass die Elben zu Beginn akkustisch wie die Entsprechung der auch bei uns bekannten Elfen, also dieser niedlichen kleinen Wesen mit Flügeln, klingen. Zumindest die weiblichen Sprecher. Das kontrastiert zumindest sehr stark mit dem von Tolkien vermittelten Elben-Bild seiner Welt Mittelerde.
Ansonsten aber bietet das Hörspiel grandioses Kino für die Ohren! Die Musik besteht aus Themen, ähnlich einer Oper, die bestimmte Charaktere bzw. bestimmte Situationen unterstreichen. Wenn man den Score von Howard Shore für die Peter-Jackson-Filme gewohnt ist, fällt die "Umstellung" vielleicht anfangs schwer. Aber die Musik wird mit fortschreitender Handlung ein untrennbarer Bestandteil des Gesamtereignisses und ist eines gesonderten Lobes wert.
Gut für die Gesamt-Atmosphäre ist, dass die "alte" Übersetzung von Margaret Carroux dem Hörspiel zu Grunde gelegt wurde. Krege hatte gottseidank erst etliche Jahre später seine Neuübersetzung über uns gebracht, so dass sie hier gar nicht in Betracht gezogen werden konnte. Zum Glück! Aber das nur nebenbei ...
Fazit: Ein Hörspiel, das den Gestalten Mittelerdes Stimme verleiht. Ein Epos von staunenswerter Grösse. Und, nicht zuletzt: Ein Gollum, der eine der besten Leistung eines Sprechers in einem deutschsprachigen Hörspiel ist! Anders, ganz anders als der Film-Gollum - aber, wie im Film, der eigentliche Star!
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75 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Umsetzung der Ringtrilogie, 17. September 2001
Von Ein Kunde
Eines sollte jedem von Anfang an klar sein, bevor er sich diesem Hörspiel widmet: Es kann keine 100 prozentige Wiedergabe der Ringtrilogie sein. Wer das erwartet, wird mit Sicherheit und auch zurecht enttäuscht. Ich selbst habe mit großer Begeisterung das Buch gelesen, es allerdings bis zum erstmaligen Hören der 10 Cds jahrelang nicht mehr in der Hand gehabt. Trotzdem konnte ich mich an viele schöne Passagen erinnern, die in dem Hörspiel gut wiedergeben werden, wie beispielsweise Tom Bombadil, Elronds Rat, die Minen von Moria, Galadriels Spiegel und Baumbart. Entgegen vieler anderer Rezensenten bin ich der Ansicht, daß es nicht Sinn und Zweck dieses Hörspiels sein konnte, das Original wortgetreu und vorallem detailgenau nachzuerzählen, sondern das Wichtigste der Handlung prägnant wiederzugeben. Anders als im Buch fehlen hier die streckenweise langatmigen, wortreichen und vom Eigentlichen abweichenden Beschreibungen, die Handlung ist im Hörspiel sehr gestrafft , was ein wirklicher Gewinn ist und zeigt, daß es durchaus möglich ist, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich auf das Wesentliche der Handlung zu beschränken. Das ist den Redakteuren sehr gut gelungen. Zu den Sprechern gibt es noch anzumerken, daß viele sich mit ihrer Rolle identifiziern und dies auch zu hören ist, besonders bei Gandalf ( Manfred Steffen),Aragorn ( Hans Peter Hallwachs)und Gollum ( Dietmar Mues)um nur die wichtigsten zu nennen, andere aber ihrer Rolle nicht gerecht werden, sie manchmal sogar ins Lächerliche ziehen wie beispielweise Pippin ( Rufus Beck). Dieses Hörspiel ist eine gelungene Umsetzung der Ringtrilogie und absolut hörenswert!
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Aufwand ... Fehler im Detail, 29. Oktober 2001
Von 
Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch erst vor Kurzem gelesen habe. Dadurch waren viele Details noch sehr präsent.
Erstmal ein grosses Lob den phantastischen Sprechern, allen voran Manfred Steffen, der durch seine hervorragende schauspielerische Leistung den Gandalf lebendig werden lässt.
Dennoch: Mit dem zu Verfügung stehenden Potential hätte man - bei allem Kürzen - viel mehr herausholen können. Ich rede nicht von Wort-für-Wort-Umsetzungen; vielmehr hatte ich - auch beim Hören der Werkstattberichte - den Eindruck, dass sich dem Regisseur der wirkliche Inhalt und die Phantasie von JRRT nicht erschlossen haben. Anders lassen sich die offensichtlichen Lücken nicht erklären.
Meine Kritikpunkte:
Drastische Kürzungen, die nicht konsequent waren, da auf die gekürzten Stellen später Bezug genommen wurde.
Geräusch bzw. Musik und Handlung sind mehrfach nicht synchron, bestimmte (simple) Effekte vermisst man einfach (warum ist der Ruf aus Boromirs Horn nicht zu hören, wo er doch so zentrale Bedeutung hat?).
Geräusche und Musik sind nicht wirklich konsequent einzelnen Welten bzw. Handlungsebenen zugewiesen. Hier hätte ein umfassenderes Konzept für mehr Klarheit in den Handlungssträngen gesorgt.
MEINE GRÖSSTE KRITIK:
Dass die Autoren das Ende einfach gekürzt haben, was zu einem unnatürlich süsslichen Eindruck führt.
Gerade aber der von JRRT inszenierte Ausklang des Buches ist der Punkt, auf den viele der dargestellten Szenen hinsteuern, der - neben Sarumans und Gollums (!) Ende - auch die Geschichte der Elben abschliesst und erklärt, ganz abgesehen von den Auswirkungen, die die Ereignisse bei Sam, Pippin und vor allem Frodo hinterlassen.
Deshalb nur drei von fünf Sternen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WAHNSINN-Das Hörspiel macht Herr d. Ringe wirklich plastisch, 4. November 2001
Von 
Eine Inhaltsbeschreibung von Herr der Ringe spar ich mir hier - ich denke mal alle die das lesen kennen zumindest grob den Inhalt.
Zuerst war ich ja skeptisch, wie man 3 so phantastische Bücher auf 11 CD's pressen will - aber nach dem ersten Stück war ich begeistert.
Der Herr der Ringe wird wirklich spannend und atmospärisch dicht erzählt. Eine packende und wirklich sehr schön inszenierte Produktion, genau wie bei den Bücher kann man nicht mehr aufhören ...
Ich habe die CD's immer im Auto auf dem Weg zur Arbeit gehört - es ging so weit das ich mich am Montag morgen auf die Arbeit gefreut habe, da ich auf den Weg dahin endlich weiter hören konnte!
Eine absolut perfekte Produktion - beginnend vom Erzähler über die Charactere bis hin zu den Hintergrundgeräusche ist alles perfekt ausgewählt - Mann/Frau fühlt sich richtig nach Mittelerde versetzt. Auch die Zusatz-CD mit den Studioberichten (Neudeutsch: "Making of..." ist ein reinhören wert.
Ich denke mal mehr kann man über dieses Werk nicht berichten - wirklich sehr empfehlenswert!
Ach ja-Mann/Frau sollte das Buch vorher gelesen haben, dann macht es noch mehr Spaß...Es geht aber sicher auch ohne Vorkenntnisse.
Also für diesen Preis - ZUSCHLAGEN !!! (Ist auch ein ideales Geschenk...)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Filmfans, 26. Januar 2003
Für Hörspiel-Freunde ist diese Umsetzung sicherlich ein Genuss und auch der Tolkien-Fan wird die detaillierte Ausarbeitung der Geschichte und der Charaktere zu schätzen wissen. Für Leute, die den Herr der Ringe allerdings ausschliesslich von der Kinoleinwand kennen, dürfte sich die Geschichte viel zu langsam entwickeln und der wohltuend spärliche Einsatz von Soundeffekten eher abschreckend wirken.
Für so manchen Handlungsträger hätte ich mir zwar eine treffendere Stimme gewünscht (z. B. Gandalf, der doch arg blass klingt und selbst in seinen grossen Momenten nur wie ein alter Mann wirkt), aber insgesamt eine klasse Produktion, die auf den Spuren des Buches bleibt und doch einen sehr eigenen Charme entwickelen kann, wenn man sich darauf einlässt und die Bilder des Films durch seine eigene Vorstellungen ersetzen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht alles perfekt, aber...., 17. Juli 2003
Von Ein Kunde
doch gut gelungen. Die deutsche Hörspielfassung des Klassikers HdR ist lt. Booklet das teuerste Hörspiel, welches je in Deutschland gemacht wurde.
Das investierte Geld kann man allerdings nur zum Teil entdecken:
Positiv sind (überwiegend) die Sprecher. Ernst Schröder gibt einen wundervollen Erzähler, Manfred Steffen hört sich genau so an, wie ich mir Gandalf immer vorgestellt habe und auch die Hobbits sind gut besetzt. Blass klingt hingegen der Sprecher von Gimli, während Dietmar Mues den Gollum zwar eindrucksvoll, allerdings mit einer für so ein Geschöpf viel zu tiefen Stimme spricht. Hans-Peter Hallwachs ist ein hervorragender Schauspieler, aber von der Stimmlage etwas zu alt für Aragorn.
Die Geräusche sind etwas zu spärlich, ich erwarte bspw. bei dem Kampf um die Hornburg keine special effects, aber etwas mehr Kampfgeräusche im Hintergrund hätten nicht geschadet. Die Musik ist über weite Strecken die Bezeichnung nicht wert, größtenteils werden (nervige) Trompeten und Fanfaren präsentiert, richtig schlimm wird es allerdings, wenn die Sprecher anfangen zu "singen", darauf hätte man besser verzichtet...
Positiv ist hingegen die Erzählstruktur, die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt, sogar sonst gern vergessene Gestalten wie Tom Bombadil oder das Erlebnis bei den Hügelgräbern kommen vor. Auf der anderen Seite aber wurden wichtige Stellen gekürzt bzw. weggelassen, so wird Boromirs Tod nur in einem Nebensatz erwähnt und die Befreiung des Auenlandes von Saruman und Frodos Abschied vom Auenland wurden gleich ganz ignoriert. Dennoch ist Langeweile bei dieser Produktion ein Fremdwort.
Ich habe mir noch die englische BBC-Fassung von 1981 auf CD gekauft, auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Die Sprecher sind auch hier nicht alle gelungen und gekürzt wurde auch. Allerdings hat man sich mit der Musik viel mehr Mühe gegeben (orchestrale Musik wie im Film), eine der zahlreichen CD's ist nur mir Musik bestückt.

FAZIT: Die deutsche Produktion braucht sich hinter der englischen Original-Fassung nicht zu verstecken, wer etwas für Fantasy übrig hat, wird 11 CDs bestens unterhalten. Ich ziehe das Hörspiel dem Film auf jeden Fall vor, da mehr Platz für die eigene Phantasie bleibt. Kaufen !!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Hörspiel - nach dem Buch, 30. Oktober 2001
Von 
Thinksunny! (Merzenich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Meiner Meinung nach ist die Umsetzung des Herrn der Ringe auf ein anderes Medium ein Ding der Unmöglichkeit. Aus diesem simplen Grund ist auch das Hörspiel auf keinen Fall über jeden Zweifel erhaben (siehe vorangegangene Rezensionen).
Dennoch glaube ich, dass das Hörspiel gerade für die jenigen, die das Buch schon gelesen haben, eine wunderbare Rückkehr nach Mittelerde darstellt. Alle anderen dürften Probleme haben dem Hörspiel in jedem Detail zu folgen.
Dennoch glaube ich, dass an dieser Stelle 5 Sterne mit ruhigem Gewissen zu vertreten sind.
Sehr interessant für die Besitzer der Originalausgabe des Hörspiels ist die CD 11 - Werkstattbericht. Diese CD stellt eine Art Bonusmaterial dar und enthält viele Kommentare, Pressemitteilungen und Überlegungen der Sprecher zur Darstellung der Szenen. Meiner Meinung nach ist diese elfte CD durchaus eine Bereicherung und führt dem Hörer sehr eindrucksvoll die enorme Arbeit, die in diesem Projekt steckt, vor Augen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis, 14. September 2001
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Überlegt hatte ich mir den Einstieg in die Welt der Hörbücher schon lange, aber bisher nie das richtige Werk gefunden; gut, "Der Herr der Ringe" wäre schon schön gewesen, aber der Preis!!
Aber dann kam ja zum Glück die Sonderausgabe für etwas mehr als ein Drittel des ursprünglichen Preises, und da habe ich jetzt zugeschlagen!!
Ich habe es nicht bereut! Zwar weicht das Hörspiel vom Text der Bücher ab, die Zusammenfassungen am Anfang jeder Radiofolge sind gelegentlich etwas nervig weil überflüssig (in der CD-Version), aber das Erlebnis Hörspiel ist etwas völlig anderes als das Erlebnis Buch. Gut, ich hätte für einzelne Charaktere andere Stimmen erwartet, aber das ist Geschmackssache. Alles in allem kann ich dieses Werk nur jedem empfehlen, der Spaß an Fantasy oder an Tolkien hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bessere "Verfilmung" von Herr Der Ringe: Dieses Hörspiel., 4. September 2010
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hörbuch-Rezension: DER HERR DER RINGE (Hörspiel + Werkstattbericht) nach dem Roman von J.R.R. Tolkien
Hörspiel-Serie in 30 Teilen auf 11 Audio-CDs (in 6 Jewel-Cases) | Gesamtlaufzeit ca. 756 Minuten (ca. 13 Stunden) | Produktion von Südwestfunk/ Westdeutscher Rundfunk Köln, Jahr 1991/92

Wenn ich mich exakt neun Jahre nachdem ich ein Hörbuch gehört habe noch so plastisch an das Hör-Erlebnis erinnere, dann will das schon was heißen. Die Anschaffung dieser Sonderausgabe war für mich damals ein Wagnis. Knapp einhundert Deutsche Mark und ich war sehr skeptisch, denn hatte erst zuvor in ein ähnlich aufwändiges Werk (Thomas Manns "Zauberberg") gesetzt, zu dem ich damals einfach keinen Zugang fand.
Bei diesem Hörspiel war dann alles anders. Die Geschichte nahm mich auf Anhieb gefangen und je näher das Ende kam, desto mulmiger wurde mir. Das Interesse was aus Bilbos Ring denn am Ende wird und ob Mittelerde gerettet werden kann, war zwar vorhanden --- die bezaubernde Geschichte hätte jedoch ewig weitergehen können...

Die Verfilmung von Peter Jackson war damals, als ich mich an dieses Hörspiel gewagt habe, noch nicht einmal im Gespräch. Das Buch von Tolkien hatte ich nicht gelesen und Fantasy war und ist ohnehin nicht völlig mein Genre. Allein auf den Unterhaltungswert dieser Produktion hatte ich Hoffnungen gesetzt.
Und dann bekam ich wesentlich mehr. Wenn ich meine Begeisterung nur noch in einige kurze aussagekräftige Sätze fassen könnte?
Ich habe dieses Hörspiel als eine Art episches Märchen aufgefasst, von der Kultbuch-Sache um HERR DER RINGE hatte ich zuvor so gut wie nichts mitbekommen. Das ist vielleicht ja auch gut so, denn so habe ich keinen Anlass zu Kritik was die Kürzungen des 1200-Seiten-Wälzers betrifft.
Die Film-Trilogie von Peter Jackson möchte ich nicht schlecht reden, mir ist jedoch der Film, der da vor meinem inneren Auge beim Mithören abläuft um etliches lieber. Genau das ist das Besondere an dieser Hörspiel-Fassung: Wer sich die Ruhe und Zeit nimmt sich allein auf das Hör-Erlebnis einzulassen wird einen mitreißenden Film erleben.
Die musikalische Untermalung, mit dieser eindringlich-frechen Flötenmelodie schafft zudem auf Anhieb eine neugierig machende Atmosphäre.
Der Erzähler, Ernst Schröder, wirkt gleich einem sympathischen Großvater, der einer aufmerksamen Kinderschar eine unglaublich faszinierende Geschichte erzählt. Auf die einzelnen Personen und ihre Sprecher im Detail einzugehen ist nicht einfach. Allen voran freilich der sympathisch-charismatische Gandalf (Manfred Steffen) und die frech-munteren Hobbits: Frodo Beutlin (Matthias Haase) und Sam Gandschie (Edgar Hoppe). Auch Rufus Beck-Fans kommen hier nicht zu kurz: Er spricht den Hobbit Pippin.

Die 11 CDs haben in den einzelnen Hüllen jeweils kurze Inhaltsangaben und Angaben zu den Sprechern dann wäre noch die ...
...CD 11: Werkstattbericht:
Auf der CD gibt es massenweise Infos und Mitschnitte zu und von dieser kolossalen Produktion:
60 Hauptrollen, 36 Nebenrollen wurden für diese Produktion besetzt. Acht Chöre haben mitgewirkt und sieben Stunden Musik wurden dafür geschrieben! Teils wurde in drei Studios parallel gearbeitet, die ganze Produktion dauerte sechs Monate. Mit vier Technik-Teams wurde an dieser Produktion gearbeitet.
Viele Dialoge der "Macher" werden hier widergegeben. Schöne Mitschnitte der Sprecher über die Art, wie sie die Rollen zu interpretieren gedenken.
Ein äußerst umfangreiches Booklet hat der Verlag auch noch ausgearbeitet. Für Herr Der Ringe Fans sicher so was wie eine kleine Fibel: Karte von Mittelerde | Über Hobbits | Stmmbaum der Beutlins von Hobbingen | Auenland Kalender | Über Zwerge | Die Elben, Die Menschen, Die Ents ...uvm. (Liste der Sprecher übrigens auch!)

Auf meiner Hörbuch-Bewertungs-Skala ist HÖRRLICH die Höchstwertung. Hier wäre mindestens ein HÖRRLICH² angebracht.

Eine sehr eindringliche Empfehlung für alle Hörspiel-Fans, die sich auch wirklich Zeit nehmen und genießen wollen/ können!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle, sehr "erwachsene" Hörspiel-Fassung!, 6. Juli 2003
Von 
Ich habe als 14jährige angefangen, die Bände zu lesen, hatte aber kein Durchhaltevermögen. Nachdem ich mir mit meinem Freund jetzt die Hörspiel-Version gekauft hatte, um eine Italien-Rundfahrt zu untermalen, musste ich jetzt gleich die Bücher nochmal in Angriff nehmen.
Gleich vorweg: ich halte die Hörspiel-Version für äußerst gelungen, es handelt sich um eine stimmige Interpretation mit ganz eigenen Schwerpunkten. Mich hat die Stimme von Gollum - wenn zunächst auch schwer zu verstehen - einfach fasziniert, hier hat der Sprecher wirklich alles gegeben.
Vielleicht ist das Hörspiel problematisch, wenn man jetzt die ersten beiden Teile der Film-Trilogie gesehen hat, da man optisch und akkustisch jetzt schon stark "vorbelastet" sein könnte. Neben Gollums Stimme sind es die sehr dezent gehaltenen Hintergrundgeräusche (etwa die Trompeten/Fanfaren), die dieses Hörspiel wenig effektgierig erscheinen lassen und sehr auf die Handlung konzentriert.
Ich für meinen Teil kann jedem Hörspiel- und Fantasy-Liebhaber dieses Kleinod an Hörspielkunst wärmstens ans Herz legen.
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