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4.0 von 5 Sternen Himmlische Musik mit himmlischer Instrumentalleistung, aber vokale Schwächen
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
1. Magnificat BWV 243, Version in D-Dur, mit Flöten. Ausführende: Emily Van Evera (Sopran I); Evelyn Tubb (Sopran II); Caroline Trevor (Alt); Howard Crook (Tenor); Simon Grant (Bass).
2. Lobet Gott in seinen Reichen (Himmelfahrtsoratorium), BWV 11/249b. Ausführende: Emma Kirkby (Sopran I); Evelyn Tubb (Sopran...
Veröffentlicht am 30. September 2012 von engländerinniedersachsen

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kratzbürstig
Von den Shooting-Stars der Chorleiter der Alte-Musik-Szene wie Paul McCreesh oder hier Andrew Parrott schätze ich vor allem die Aufnahmen, die die hallreiche Kirchenakustik einer gut klingenden Kirche geradezu inszenieren. Diese Aufnahmen hier gehören jedenfalls nicht dazu. Der Sound ist im Orchester etwas topfig (Pauke) und trocken, und die Solisten, die hier...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von vocalrenaissance


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Himmlische Musik mit himmlischer Instrumentalleistung, aber vokale Schwächen, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat / Kantate BWV 4, 11 & 50 / Osteroratorium (Audio CD)
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
1. Magnificat BWV 243, Version in D-Dur, mit Flöten. Ausführende: Emily Van Evera (Sopran I); Evelyn Tubb (Sopran II); Caroline Trevor (Alt); Howard Crook (Tenor); Simon Grant (Bass).
2. Lobet Gott in seinen Reichen (Himmelfahrtsoratorium), BWV 11/249b. Ausführende: Emma Kirkby (Sopran I); Evelyn Tubb (Sopran II); Margaret Cable (Alt); Wilfried Jochens (Evangelist/Tenor); Stephen Charlesworth (Bass).
3. Nun ist das Heil und die Kraft. Kantatenfragment BWV 50. Ausführende: Taverner Consort und Players.
Ltg. Andrew Parrott
Aufgenommen im April 1989 im Studio Nr. 1, Abbey Road, London. Produzenten: David R. Murray, Annette Isserlis. Erstveröffentlichung auf CD: 1990.
4. Christ lag in Todesbanden, BWV 4. Ausführende: Emily Van Evera, Sopran; Caroline Trevor, Alt; Charles Daniels, Tenor; David Thomas, Bass.
5. Osteroratorium BWEV 249. Ausführende: Emily Van Evera, Sopran; Caroline Trevor, Alt; Charles Daniels, Tenor; Peter Kooy, Bass.
Taverner Players
Ltg. Andrew Parrott
Aufgenommen im April 1993 in der Judaskirche, Hampstead Garden Suburb, London/England. Produzenten: David R. Murray, Simon Woods.
Erstveröffentlichung auf CD: 1994.
Diese Zusammenstellung erschien 1999 als 2-CD-Box mit der Katalognummer 7243 5 61647 2 7. Gesamtspieldauer: 113'41".

Bachs wunderbare Musik muss ich hier nicht loben, sie ist bekanntlich himmlisch. Diese Interpretationen sind es auch, wenn man von der einen oder anderen Schwäche abzusehen vermag. Andrew Parrott war wohl der erste der "großen" englischen Alte-Musik-Dirigenten, der Joshua Rifkins These von der solistischen Aufführung bei Bach übernahm. Diese beiden CDs liefern hörbare Belege für die Richtigkeit dieser These: Die Musik ist jedenfalls sehr durchhörbar, insofern ein Genuss. Und ja, Parrott ist es tatsächlich gelungen, Solisten zu finden, die bereit waren, im Chor zu singen - der Chor besteht hier nämlich nur aus den Solisten.

Allerdings kann man, was die Leistung einiger der Solisten betrifft, geteilter Meinung sein. Während Emma Kirkby bei ihrer einzigen Arie sowie Wilfried Jochens, Howard Crook und Peter Kooy glänzen, auch mit tadelloser deutscher Aussprache, stehen ihnen die weiteren Solisten etwas nach. Die beiden hier eingesetzten Altstimmen (Margaret Cable und Caroline Trevor) haben beide ein Timbre, das sie durchaus mit manchem Countertenor teilen, wobei sie allerdings nicht so sehr den Kehlkopf anstrengen. Der Effekt ist auf Dauer angenehmer als bei den ansonsten zum "Krähen" neigenden Countertenören. Die beiden Sopranistinnen Emily Van Evera und Evelyn Tubb, beide auf ihre Art sehr bekannt und sicher gut, haben schärfere Stimmen, die sie m. E. als Solistinnen weniger geeignet machen; im Chor fällt ihr Timbre nicht weiter auf, aber wenn sie allein singen, wünschte ich mir etwas mehr Schmelz. Der weitere Tenor und die beiden englischen Bässe haben angenehme, aber nicht weiter auffällige Stimmen; nur David Thomas (in der Kantate "Christ lag in Todesbanden") fällt etwas aus dem Rahmen mit einer kräftigen, aber leicht heiseren Stimme, die man mögen kann - oder auch nicht. Alle englischsprachigen Sänger geben sich mit der deutschen Sprache große Mühe, aber Einzelheiten der Betonung und der Vokalfärbung verraten sie immer wieder, was den perfekten Genuss doch etwas stört.

Instrumental sind die Taverner Players in großartiger Form. Das dünne, fast zu vernachlässigende Beiheft bietet keinerlei Informationen über die beteiligten Musiker, aber die Klänge, die der ungenannte Oboist hier aus seinem Instrument holt, passen in jeglicher Hinsicht zur Beschreibung der Musik als himmlisch. Auch die anderen Instrumentalisten bringen hier eine Top-Leistung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gelegenheit- Musik zu Ostern, 8. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor sechs Jahren schrieb ich schon einmal zu einer Kopplung, die inzwischen viel teuer ist als diese und zugleich weniger Stücke beinhaltet. Im englisch-sprachigen Raum ist diese Aufnahme hochgelobt.

Nur eine Stimme: "I've never been a fan of Bach's works being performed One-Voice-Per-Part, until I listened to this recording.
There is much to be praised about this recording. While I'd much prefer to hear the soprano and alto lines sung by trebles and boy altos or countertenors, the female singers here are superb. Emma Kirkby shines as usual. The Taverner Consort is very clean as well.The Magnificat is very good here. This is no quick-paced interpretation with an obviously minimalistic sound (like McCreesh's). It even has the fervor of a larger ensemble, surprisingly. I never thought an ath.BWV 4 is indeed taken surprisingly slowly, and I prefer the Konrad Junganel rendition on Harmonia Mundi much better. This Andrew Parrot rendition is well-done nonetheless, as I am a big fan of his alto-soprano duo. BWV 50 is also a rare surprise (It is, without a doubt, my favorite number on these discs). As a worthy finale to this two-disk set is "Preis Und Dank" from the Easter Oratorio. Highly reccomended." so der Musikfreund Gerard.

Ich würde beim Wiederhören die Aufnahme ebenfalls höher einschätzen als vor sechs Jahren. Sie ist nach wie vor nicht so eindringlich wie diejenige von Gardiner bei der pilgramige. Aber die Aufnahme gehört zu den besten dieser Stücken.

Die gemesseneren Tempi- etwa gegenüber McCreesh- finde ich durchaus angemessen.

Dieses sehr günstige Angebot konnte nachdrücklicher Anreiz sein, zu diesen Aufnahmen zu greifen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kratzbürstig, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat / Kantate BWV 4, 11 & 50 / Osteroratorium (Audio CD)
Von den Shooting-Stars der Chorleiter der Alte-Musik-Szene wie Paul McCreesh oder hier Andrew Parrott schätze ich vor allem die Aufnahmen, die die hallreiche Kirchenakustik einer gut klingenden Kirche geradezu inszenieren. Diese Aufnahmen hier gehören jedenfalls nicht dazu. Der Sound ist im Orchester etwas topfig (Pauke) und trocken, und die Solisten, die hier ja auch den solistisch besetzten Chorpart übernehmen, stehen für meinen Geschmack viel zu dicht am Mikrofon. Dadurch kann überhaupt kein homogener Chorklang entstehen, und andererseits kann auch eine Emma Kirkby ihr über alle Maßen bewundernswertes Stimm-Timbre nicht ausspielen. Der Chor erinnert klanglich eher an einen Opernchor, viel Obertonanteil italienisch gefärbter Stimmen. So werden die Werke in die einzelnen Stimmen "zerlegt". Kratzbürstig.
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