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am 12. Mai 2008
Artur Rubinstein hat sich natürlich in erster Linie mit Chopin sowie den großen deutschen Romantikern Schumann und Brahms einen Namen gemacht. In Sachen Beethoven gibt es von ihm neben den fünf Klavierkonzerten daher nur eine Auswahl der berühmtesten der 32 Beethoven-Sonaten.
Um es gleich vorwegzunehmen: der geneigte Hörer hätte sich durchaus mehr Beethoven von Rubinstein wünschen dürfen! Das abgründige Finale der Mondschein-Sonate trägt Rubinstein in technischer Hinsicht absolut makellos vor, doch was er an farblichen Nuancen und sonstigen Details aus der scheinbar unkomplizierten Struktur herausholt, ist eine wahre Pracht. Das lyrische Element fängt der Interpret am vortrefflichsten ein, wenn das Seitenthema in der Reprise in der Tonika cis-moll auftaucht - ein unbeschreiblicher Moment! Auch der weitaus berühmtere Kopfsatz ist schnörkellos und flüssig vorgetragen; wenn man sich die Sonate am Stück anhört, so meint man, daß Rubinstein die Struktur dieses Werkes voll und ganz verinnerlicht und umgesetzt hat. Speziell der kurze mittlere Satz ("eine Blume zwischen zwei Abgründen" - F. Liszt) fügt sich kontrastreich in die abgrundtiefe Tragik der Ecksätze ein.
Auch wenn die "Appassionata" und die "Pathétique" sehr gelungen sind, so ist doch die Sonate "Les Adieux" die Perle dieser Aufnahme. Das mit technischen Perversionen gespickte Finale nimmt der Pianist mit haarsträubendem Tempo und traumwandlerischer Sicherheit - dennoch bleibt dabei kein noch so geringes Detail auf der Strecke! Der eigentliche Reiz dieser Interpretation liegt in der freudigen Erwartung auf das Finale, denn Rubinstein versteht es meisterhaft, die Spannung bis dahin durch eine farbige Dynamik und überraschende Wendungen schier ins Unerträgliche zu steigern. So macht Wiedersehen Freude!
Alles in allem handelt es sich hier um makellose, technisch brillante Einspielungen, die sicherlich auch für Beethoven-Kenner so manche Überraschung parat haben. Diese CD ist fraglos ein Höhepunkt der Rubinstein-Collection und kann sich an den höchsten Ansprüchen, die genuine Beethoven-Exegeten wie Arrau, Kempff oder Serkin an diese Werke stellten, messen. Fazit: unbedingt zugreifen!!!
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2015
Der berühmte Pianist Artur Rubinstein (1887-1982) galt zeitlebens als überragender Interpret der Werke von Chopin, Brahms und Schumann. Die Werke Beethovens standen nie im Zentrum seines Schaffens, wenn man einmal von den fünf Klavierkonzerten absieht, die er mindestens dreimal eingespielt hat, mit den Dirigenten Josef Krips, Erich Leinsdorf und Daniel Barenboim (RCA). Den Künstler aber einseitig auf Chopin und die deutsche Romantik festzunageln, halte ich nicht für gerechtfertigt.
Beethovens 32 Sonaten hat Rubinstein zwar nie zyklisch aufgeführt, aber einige davon standen immer wieder auf seinen Konzertprogrammen, und es gibt auch etliche Aufnahmen, fern von jeder Routine, die ihn als einen Beethoven-Spieler höchsten Ranges ausweisen.
Die hier von Sony/RCA wieder vorgelegten Versionen stammen aus den Jahren 1962 und 1963 und gelten als seine besten. Und das völlig zu Recht, sie gehören auch heute noch, trotz der Marktschwemme an Einspielungen, auf die obersten Ränge. Da braucht sich Rubinstein selbst hinter Schnabel, Arrau, Gieseking, Kempff, Backhaus, Svjatoslav Richter oder Gilels nicht zu verstecken. Erst recht muß er keinen Vergleich mit neueren Einspielungen scheuen (auch nicht mit Pollini!), die häufig eher wie skeptische Annäherungen an die Werke klingen. Ihre tragische Dimension ist den meisten heutigen Pianisten, und vielleicht auch den Hörern, fremd geworden.
Das war zu Rubinsteins Zeiten noch ganz anders. In der Appassionata (Nr. 23 f-Moll) "entfesselte er eine glühende Emotionalität, deren sich der bedächtigere Arrau vielleicht geschämt hätte", wie der Kritiker Matthias Kornemann treffend bemerkte. Rubinstein nimmt den Beinamen der Sonate, auch wenn er nicht vom Komponisten stammt, ernst. Man höre nur, wie er die riesige Durchführung des Kopfsatzes auftürmt. Wenn an deren Ende das berühmte Schicksalsmotiv aufscheint, mit dem auch die Fünfte Sinfonie beginnt, so rammt Rubinstein diese vier Töne mit einer Urgewalt ein, die fast zweifeln läßt, ob das so in den Noten steht. Im Presto-Stampfsatz am Ende ignoriert Rubinstein das vorgeschriebene Piano. Das ist unnachahmlich aufregend und vertieft das Gefühl für die Tragik dieses Untergangsbildes in Moll.
Rubinstein läßt uns spüren, daß man den Gefühlsgehalt dieser Werke ernst nehmen muß, statt ihn durch Skepsis und Unentschlossenheit zu entkräften.
Das gilt gleicherweise auch für die "Pathétique" (Nr. 8 c-Moll), die ich selten so energisch und wirkungsvoll gehört habe.
Auch in der "Mondschein-Sonate" (Nr. 14 cis-Moll) spielt der Pianist seine Klanvorstellungen ungehemmt aus. Die Arpeggien am Schluß des Presto spielt er so, daß man sie fast als Angriff auf die technischen Grenzen des Klaviers empfindet. So bekommt man eine Ahnung, was Beethovens Zeitgenossen echt schreckte, und womit uns Rubinstein auch heute noch überwältigen kann, ohne jemals vordergründig zu werden.
Die programmartige Sonate Nr. 26 Es-Dur "Les Adieux" wird unter Rubinsteins Händen zu einem herrlichen Bravourstück, wo man als Hörer spontan denkt: So und nicht anders soll es sein!
Wer Gulda, Brendel oder Kempff bereits im Schrank hat, für den ist sie eine großartige Alternative, die zu höchst interessanten Vergleichen herausfordert. Die vorliegende Ausgabe in der Serie "The Rubinstein Collection" ist mit einem schönen Booklet ausgestattet. Für mich ist es eine der schönsten CDs dieser Reihe.
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am 30. März 2013
classic klassic,es lohnt sich!es gefaehllt mir sehr~es gefaehllt mir sehr~es gefaehllt mir sehr~es gefaehllt mir sehr~es gefaehllt mir sehr~es gefaehllt mir sehr~
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