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Urban Solitude
Format: Audio CDÄndern
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am 22. Dezember 1999
"Nobody's wife", wer kennt ihn nicht den Vulkanausbruch von Anouk der bis zum heutigen Tage klarmacht, daß nur Musik das Ventil für wahre Emotionen sein kann. Nach dem Hören ihrer ersten CD "Together alone" war ich allerdings sehr enttäuscht, blieb für meine Begriffe eben dieses Ventil auf dem Rest des Albums verschlossen. Immer wieder kehrende Stilelemente, einfältige Kompositionen und irgendwo auch ein Mangel an musikalischem Handwerkszeug machten "Together alone" für mich leider zu einem Ein Song Album. Gespannt war ich nur auf die Fortsetzung, denn schließlich hatte sie ja durchblicken lassen, daß sie es in sich hat. Und da ist sie nun - "Urban Solitude". Vielleicht sind die Musiker um sie herum besser geworden, Vielleicht wußte der Mann an den Studioreglern besser bescheid, vielleicht ist Anouk auch gereift, so daß sie ihre Emotionen von einst wiedergefunden hat. Ich glaube, es ist alles zusammen, so daß für mich hier nicht der Nachfolger von "Together Alone" vorliegt, sondern das eigentliche Debut einer großartigen Musikerin. Und die Musik: Wir maschieren vorwärts mit zielstrebigen Rock. Gleich das erste Stück ist ein Genuß. Glasklares Bridging in dominante Gesangsparts, komponiert über drei Sequenzen. Hier ist nichts überladen und nichts unterdrückt, sogar die hinterlegte Akustikgitarre fügt sich gleichberechtigt ein - gut harmonierendes solo - eingearbeitetes Crescendo - einfach toll, damit braucht sie sich vor niemandem zu verstecken. Nach dieser Manier setzt sich das Album dann auch fort, die Instrumentierung harmoniert perfekt, nicht zu viel und stets als "Bett" für die Stimme arrangiert. Mit dem Stück "Tom Waits" wird dann heftigst in die Bremse getreten und eine Ballade mit schönem Cello gereicht. Ich mag es persönlich nicht so sehr, weil für mich an dieser Stelle Musik und Text nich so recht Berührung finden, gut ist es aber trotzdem. Aber dann Stück 5 "Urban Solitude", das Titelstück ist für mich die Kirsche auf der Torte. Wieder ein Dreisequenzer, wieder kommt jedes Instrument sauber zum Zuge, diesmal sogar mit forschen Streichern hinein in den Refrain, wo zuvor E-Gitarren mit viel Druck einleiten und immer dominant Anouks Stimme vorweg - ja das ist es. Mit U Being U wird dann nochmal aufs Gas getreten, hier verlassen wir dann kurz den Contemporary Bereich um es heftig krachen zu lassen, um dann mit "Michelle" zu chillen. Für mich ist dies die schönste Ballade auf dem Album, gespielt auf anzunehmender Weise zwei Akustikgitarren mit ganz seichter Hilfe von der Elektrischen. Sehr schön - und weiter geht's wieder besser angeschnallt mit "The Dark" ich sage nur -Yeah- und verschwinde für einge Zeit auf der Tanzfläche um Luft in die Haare zu bekommen. Dann bekommen wir ein Duett in Form einer schönen "Kraftballade" aufgetischt, hitverdächtig. Die Herkunft der zweiten, männlichen Stimme ist mir leider unbekannt, geht aber in die Richtung altbewährter Grungerockstimmen a la Eddie Vedder & co.. Das zehnte Stück ist sicher nicht schlecht, aber ich habe festgestellt, daß ich hier lieber zum nächsten springe auch wenn ich eigentlich dominante Akustikgitarren mit Streichern mag und dazu wird hier höflichst eingeladen. Die nächsten beiden Stücke nehme ich dann noch mit unruhigen Füßen mit. Hier haben wir es dann wieder mit schönen Contemporary-Rock-Stücken mit kraftvollen Refrains zu tun. Mit "My friend" endet die Reise dann viel zu früh in einer Pianobar bei Zigarettenrauch und unglücklichen Geschichten. Und die Moral von der Geschichte - nochmal von vorn - aber bitte schnell. Alles in Allem hat Frau Teeuwe aus Holland hier einen echten Knaller präsentiert, der keine wirklichen Durchhänger aufweist. Stimmlich ist Anouk ebenfalls schön anzuhören, allerdings sonderlich stimmgewaltig ist sie eigentlich nicht, eine gute Rockstimme mit Grenzen in den Höhen, die zwar eigenständig ist, aber auch nicht übermäßig prägnant. Fünf Punkte sind allerdings für mich nur den Jahrhundert CD's vorbehalten und auch wenn sie nichts dafür kann, dafür bräuchte sie noch etwas mehr Volumen in der Stimme. Gäbe es die viereinhalb, so würde ich sie hier verwenden. Die verbleibenden vier Punkte stehen für den ambitionierten Rockfan aber eindeutig für: KAUFEN.
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am 9. Mai 2000
Nach gut zweijähriger Pause hat Anouk mit "Urban Solitude" nun Ihr zweites Album herausgebracht. Nachdem auf "Together Alone" nur wenige Stücke wie z. B. "Nobody's Wife" wirklich herausragen konnten und die Songs teilweise überproduziert klangen, hat Sie jetzt auch noch die Produktion in die Hand genommen. Herausgekommen ist dabei ein überragendes Rock-Album mit einer spielerisch glänzenden Band und Anouk in Höchstform. Ein Album ohne Hänger, alle 13 Songs (bis auf einen selbst geschrieben) sind absolut höhrenswert. Die erste Single "R U Kidding Me" kommt mit einem schrägen Reggae-Akkord daher bevor beim Refrain die Post abgeht. Oder "Tom Waits" eine wunderschöne Homage an Mr. Downtown Train. Beim Titelsong "Urban Solitude" unterstützen Streicher auf faszinierende Art die Gitarren. Und die zweite Single "The Dark" ist ein Rock-Punk-HipHop Song, der an die allerbesten Zeiten von Skunk Anansie erinnert, und die sind leider weiss Gott schon vorbei. Zwischen die knackigen Rock-Nummern streut Sie geschickt ein paar Balladen und gönnt dem Hörer so ein paar Verschnaufpausen. Mein Tip zum Schluss ist noch "Body Brain", ein Song auf dem Anouk auch Ihre gesanglichen Qualitäten voll ausspielen kann. Also aufgepasst Alanis, Skin und wie Ihr Damen alle heisst. Aus Holland kommt eine Frau, die es allen zeigen kann und bestimmt auch wird. Kaufen, kaufen, kaufen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2005
Ich habe das Album zwar schon eine ganze Weile, aber aus aktuellem Anlass (ich habe mir heute das neue Album "Hotel New York" bestellt) möchte ich doch gerne noch meinen Senf zu diesem Album abgeben. "My best wasn't good enough" war der erste Song, der mich absolut mitgerissen hat. Ich musste ihn immer und immer wieder abspielen bis ich mich dem Rest widmen konnte. Und auch die anderen Songs sind grossartig zusammengemischt. Mal zum träumen schön, mal der Hammer zum mitrocken. Das Autofahren wird durch das Hören dieser Scheibe zu einem absoluten Erlebnis. Ich weiss immer noch nicht, warum Anouk in Deutschland so unbekannt ist. Aber sie hat ja durchschlagenden Erfolg in Holland, in Belgien und in anderen Ländern, vielleicht wird sie ja hier auch noch entdeckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2010
Ich habe das Album kurz nach Erscheinen in den Niederlanden gekauft. Hab es im Urlaub auf dem Schiff das erste mal gehört... war hin und weg.
Absolut durchweg hörbar... Fast schon ein Suchtmittel... Bis heute! Sehr zu empfehlen.
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am 9. Juli 2000
Was kann oder besser was hat diese Frau eigentlich nicht? Sie hat unbestritten eine Wahnsinnsstimme, die sie von butterweich bis reibeisenhart modellieren kann, abwechslungsreiche Songs (Balladen - Rock-Arien), die sie (z.T.)selbst schreibt ... und nicht zuletzt sieht sie auch noch gut aus. Eigentlich hat die Holländerin alle Voraussetzungen, um auch in Deutschland ein Star zu sein. Wie so musste ich von ihr erst aus einem großen Nachrichtenmagazin erfahren ? Die CD ist sicher für Neueinsteiger, bis auf den Ohrwurm "R U kiddin' me", zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber einmal den Einstieg gefunden, eröffnet sich bei jedem Reinhören eine neue, bis dahin unentdeckte Facette, die für den Umweg mehr als entschädigt. Außer den beiden Krachern "U Being U" und "The Dark"(mit Rap-Passage!), die mir beim Joggen jeweils die 2. Luft verschaffen, verzücken mich vor allem der Gitarrensong "Michel" und das launige "Body Brain".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2000
Als ich "Nobodys wife" das erste mal hörte, wußte ich nur noch eins, ich wollte die maxi von diesem kracher.Ich holte mir dann aber doch das album "Together alone", was bei mir im cd-ständer ganz oben steht.Nachdem ich lange nichts mehr von Anouk gehört hatte, freute ich mich umso mehr, als endlich ihr zweites Album herauskam. Ich persönlich finde es einfach genial.Natürlich gibt es hier und da ein paar lieder, die ich beim hören überspringe, weil sie mich einfach nicht so stark ansprechen, aber ich finde diese lieder dann trotzdem klasse, weil sie einen sehr guten text haben, z.B: " in the sand" und "it wasn't me".Meine absoluten favouriten sind " Urban solitude", bei dem man sich in die einsamkeit des liedes so schön hineinverstzten kann, " U being U" und "the dark", das klare hip hop elemente aufweist, die die cd sehr abwechslungsreich machen.Aber auch die Ballden " Michel", Tom Waits" und "my friend" gehen unter die haut. Ich kann jedem empfehlen, das Album zu kaufen, schon allein wegen dem schönen Cover.
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am 21. August 2003
Ich kann gar nicht glauben, dass mir diese Wahnsinnssängerin so lang verborgen geblieben ist! Jetzt kann ich nur noch sagen, dass diese CD einfach der absolute Hammer ist! Ruhigeres aber auch rockiges mischen sich einwandfrei und überzeugen auf der ganze Linie. Dazu die treffenden texte, die mitunter auch zum Nachdenken anregen! Also nicht entgehen lassen!
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am 12. Mai 2000
Das ist Musik! Texte mit Tiefgang - energieladen - ausdrucksvoll - überwältigend!!! Ich kann und muss darüber keine großen Worte verlieren, wer die CD kennt, weiss wovon ich rede. Wer sie nicht kennt, und auf gute Rockmusic steht, MUSS diese CD in seiner Musiksammlung aufnehmen! KAUFEN!
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