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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Metal
Eigentlich frage ich mich warum ich meine Meinung zu einer Platte abgebe, welche schon 13 Jahre alt ist. Nun ja, zu Beatles-Stücken gibt man ja auch seine Meinung ab.
Celtic Frost, eine schweizer Band um den Bandleader Thomas Gabriel Warrior (TGW) startete Anfang der 80er als Hellhammer, und machten Krach und Lärm (sowie würde man das heute...
Veröffentlicht am 14. September 2000 von Michael Werner

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr zwiespältig zu bewerten!
Um es gleich vorweg zu sagen: Fans der ersten 3 CF-Scheiben ("Morbid Tales", "Emperor's Return" u. "To Mega Therion"), zu denen auch ICH gehöre, kommen hier nur bedingt auf ihre Kosten.

Songs, die in diese, ultrageniale Kerbe schlagen, gibt es auf "Into the Pandemonium" nämlich genau 4 Stück: "Mexican Radio", "Inner Sanctum", "Babylon fell" und...
Veröffentlicht am 28. Mai 2006 von Warhellhammer


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Metal, 14. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Into the Pandemonium (Audio CD)
Eigentlich frage ich mich warum ich meine Meinung zu einer Platte abgebe, welche schon 13 Jahre alt ist. Nun ja, zu Beatles-Stücken gibt man ja auch seine Meinung ab.
Celtic Frost, eine schweizer Band um den Bandleader Thomas Gabriel Warrior (TGW) startete Anfang der 80er als Hellhammer, und machten Krach und Lärm (sowie würde man das heute bezeichnen). Damals war es einfach nur geil. Es folgten unter dem Namen Celtic Frost, glaube ich, eine EP und 2 LP's welche vor allem durch Ihre Cover von H.R. Giger (ja, der mit den Aliens) auffielen. Einfach schöne kranke Kunst. Die Musik wurde im Laufe der Jahre etwas differenzierter und Celtic Frost kamen mit Ihrem Sound beim Publikum und den Hörern sehr gut an. Die Musik war geprägt durch die höllisch harten Riffs von TGW sowie seinem einzigartigen Gesang (?!?, ich sag nur UHHH und AHHH, keiner kann das besser als TGW), den harten Drums und dem verzerrten Baß von Martin Ain. Man könnte es sich einfach machen und die Band in ein Lager stecken, sei es Speed-, Thrash-, Doom- o. Deathmetal oder was auch immer. Nur 'ne richtige Stilrichtung war es aber auch nicht, es war Celtic Frost und das machte die Band damals schon einzigartig. Sagen wir einfach, es war harte, dreckige durchdachte (Texte) Musik.
Kommen wir aber nun zu Into the Pandemonium. Viel war diesem Album vorausgegangen, Streitigkeiten mit der Plattenfirma, Stilbruch in der Musik, Überziehen des Bugets usw. Es wurde richtig viel Wirbel um das Ding gemacht. Into the Pandomim (ITP) startet mit einem Nicht-Celtic-Frost Song nähmlich "Mexican Radio" (weiß nicht mehr,wer die Orginal Version spielte). Dieses Stück ist für CF-Verhältnisse relativ soft (im Vergleich zum Vorgängeralbum "To MegaTherion"). Aber es ist dermaßen "verfrostet" das es ohne Probleme als ein CF-Song durchgeht. Man hat als erstes Wort im Text sogar ein UHHH. Klasse Opener, der einem zeigen will, so Leute: hier sind die neuen Celtic Frost. Was man sofort bei diesem Song, wie für das ganze Album, feststellt, ist die Bombenproduktion, schön fett, dynamisch und glasklar. Hier haben sich die investierten DM gelohnt (War damals nicht bei jeder Scheibe so). Also man kommt zum nächsten Song "Mesmerized" was man anfänglich als nette Mid-Tempo-Nummer hält, bis der Gesang, ja, der Gesang von TGW einsetzt. Gute Texte hat er ja schon immer geschrieben, aber nun setzt er sie auch stimmlich um. Selten habe ich so einen leidenden Sänger gehört (das ist positiv gemeint). Was ebenfalls sofort in Auge (Ohr) fällt, ist die weibliche Backroundsängerin. Verkehrte Welt bei Celtic Frost, aber spitze Song. Es folgt "Inner Sanctum" und dieser Song hätte auch auf "To MegaTherion" sein können, UHHHs und AHHHs on masse, richtig was für die Nackenmuskeln mit einem coolen Break in der Songmitte. "Trist de la lune" ist Song Nr. 4 und ist eigentlich als Brige zum nächsten Song zu verstehen, mit klasse weiblichen, französischem Gesang und Klassik-Elementen. Mit "Babylon Fell" folgt ein relativ straightes Stück sowie eines der Highlights, tolle Breaks und ein richtig schön schwerer Refrain. "Caress into oblivion" beginnt mit arabischem Intro und ist nur so von Tempo- und Gesangswechseln geprägt. In diesem Song findet die "neue" und die "alte" Celtic Frost Welt Ihre bis dahin beste Verknüpfung. "One in their Pride" fällt ganz aus dem Rahmen, denn dies ist ein Industrial-Song mit Klassikelementen. Ein Song, der m.E. nicht auf diese, sonst geniale Scheibe, gepresst werden mußte. Der absolute Höhepunkt auf ITP ist die Singleauskopplung "I won't dance". Ein schneller, meldischer aber harter Song, mit Ohrwurmcharakter. Besonders ist hier das Spiel und die Zusammenarbeit der Vocals zu beachten, hart, leidlich, weiblich. Song Nr. 9 heißt "Sorrows of the moon" und hier möchte man TGW am liebsten während des Singens mit einem Taschentuch aushelfen. Ein Song mit toller Atmosphäre, was auch für den Nachfolger "Rex Irae" gilt, wobei mir hier der Anteil an weiblichen (Opern-)gesang etwas zu dominant ist. "Oriental Masquerade" schließt diese Platte mit einem gewaltigen, nur akkustischem Marsch.
1999 wurde ITP wieder auf CD veröffentlicht incl. 3 Bonussongs, auf welche ich aber nicht eingehe.
ITP war für CF ein, wenn auch m.E. nicht überragender, kommerzieler Erfolg. Die Scheibe hat meines Erachten das gleiche Problem was z.B. Billy Idol's Cyberpunk betrifft: Sie wurde 5 bis 10 Jahre zu früh veröffentlicht und war seiner Zeit weit voraus. Was für einen Einfluß CF gerade mit diese Scheibe hatten, merkt man sehr gut an Bands wie z.B. Paradise Lost. Das Konzept der Verbindung des Metals mit Klassik und weiblichen Gesang fand man etliche Jahre bei unmengen an Bands. But remember the orginals.
Jeder der ein Gespühr für das Besondere hat, sollte sich Celtic Frost's Into the Pandemonium zulegen. 'Nuff said.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter Klassiker, zwei Meinungen nicht erlaubt, 30. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Into the Pandemonium (Audio CD)
Ja, wer war Celtic Frost? Die erste der berühmt-berüchtigten schweizer "Perlen vor die Säue"-Metal Bands (= innovativ, wegweisend, grandios, erfolglos), man denke da auch an Coroner und Samael. Eine Band, die unter dem Namen "Hellhammer" Venom in Sachen "100% Krach mit Songstruktur" machte, und dann immer vielfältiger und kreativer wurde. Und kein Celtic Frost-Album stellt die Innovativität der Band so passend da, wir "Into The Pandemonium". Die Band um Tom Gabriel Fischer war Pionier im Bereich des Black- Death- Thrash- Gothic- und auch des modernen Doom Metals, und all das hört man hier überdeutlich. Und man muss sich da ja mal vorstellen, dass es diese Zersplitterung in zahllose Subgenres im damaligen Metal Bereich nicht gab. Und dann das, und danach war nichts mehr so, wie vorher.
Die Songs im Einzelnen:
1.Mexican Radio
Eine Cover-Version eines Hits aus der New Wave-Szene der frühen 80er, ursprünglich von einer Band namens "Wall Of Voodoo". Der Sound wurde ziemlich umgedreht, und heraus kommt eine punkige Mitgröhl-Hymne.
2.Mesmerize
Das wahrscheinlich erste Gothic Metal-Lied aller Zeiten, und damit meine ich jetzt nicht den Klein-Mädchen und Dauersingle-Low Fat-Metal-Verschnitt, den so manche Bands heute in die Charts gebracht haben. Nein, damit meine ich eher Paradise Lost zu Zeiten von "Shades Of God" und "Icon". Der Gesang ist jammervoll gestöhnt, ansonsten sind alle Elemente vorhanden, die Paradise Lost, Anathema oder auch My Dying Bride einstmals so grandios weiterentwickelten. Auch elfenhafter Frauengesang ist vorhanden, was für damalige Verhältnisse eine Premiere darstellte. Ganz gross, doomig und schwerwiegend melancholisch, dennoch düster und mit absoluter Integrität für harte Metal-Gefilde.
3.Inner Sanctum
Nach zwei ungewöhnlich melodiösen Stücken gibt's jetzt wieder Proto-Thrash/Black/Death Metal auf den Mittelscheitel. Frühe Kreator und Slayer dienen hier den misera plebs als Orientierungshilfe. Das alles natürlich hochklassig und in Reinkultur, dennoch relativ eingängig für diese Bereiche. Adipöse Riffs vom Fließband, dazu menschenähnliches Bellen, statt Gesang, und viele Tempowechsel. Ja, das macht dem Düstermetal-Gourmet Laune!
4.Tristesse de la Lune
Nachdem wir jetzt 4 unterschiedliche Stile hintereinander hatten, kommt jetzt mal wieder was ganz anderes: die Band legt eine Pause ein, und stattdessen jammert eine Frau auf französisch zu dramatischen Streichern ein lieblich Klagelied! Eine hervorragende Wahl als Requiem, wenn man die der Beerdigung beiwohnenden in den Suizid treiben möchte.
5.Babylon Fell
Jetzt gibt's (noch) nicht Stil Nummer 5, sondern wieder Proto-Satanisten-Thrash. Doomige und galopierende Riffs wechseln sich ab, dazwischen wieder jener von Celtic Frost patentierte Stöhn-Gesang, und ihm Hintergrund nur ganz kurzzeitig und kaum vernehmbar Frauengejammer.
6.Caress Into Oblivion
Eine ähnliche Mischung, wie bei Babylon Fell, nur, dass der leidklagende Gesang hier dominanter ist, und sehr doomig ausgefallen.
7.One In Their Pride
Na ja, das kann man vielleicht schon "Industrial" nennen. Ein Instrumental, nur bestehend aus Beats, Loops und Samples. Die einzige Gurke.
8.I 'wont Dance
Der nächste grosse Hit. I won't Dance verschafft es, den prototypischen Thrash 80er-Diskokompatibilität zu verleihen, was durch die kurzen Phasen des Frauengesanges während des Ohrwurm-Refrains noch bestärkt wird.
9.Sorrows Of The Moon
Das nächste Gothic/Doom Metal-Lied. Tieftraurig, eine fantastische Unterlegung zur Erstellung des eigenen Abschiedsbriefes. Wie gesagt, der Connaisseur denke hier an ganz früher Paradise Lost.
10.Rex Irae
Auch Rex Irae bleibt tiefdüster, doomig und gotisch. Diesmal mit einem Duett zwischen Heulboje Tom G. Warrior und dem Weiblein, welches hier schon desöfteren mitträllern durfte, gepaart mit Riffs, schwerer als mein Hintern, und das will was heissen! Das alles noch im wahrsten Sinne des Wortes Pauken und Fanfaren. Und Streichern.
11.Oriental Masquerade
ein kurzes Instrumental. Riffs, Pauken, Fanfaren, Streicher. Coole Einlaufmusik für den Deibel höchstpersönlich.
12.One In Their Pride (Re-Entry Mix)
Na ja, eigentlich fast das Selbe, wie das vorherige One In Their Pride, nur länger.
13.In The Chapel, In The Moonlight
Ur-Death/Black/Thrash-Metal, kurz und knackig, wieder mit etwas Frauengesanglichem. Keine rechte Lust, heute bei der Kälte rauszugehen, um mal wieder 'ne Kirche anzuzünden? Dieser Song könnte Abhilfe schaffen!
14+15.The Inevitable Factor
Zweimal das gleiche Lied, einmal mit Jammer-, einmal mit Kläff-Gesang. Schöner Midtempo-Song im tyischen Celtic Frost-Stil. Nett, ne, echt jetzt.
Ein Album, dass einem die Tränen in die Augen treibt, bei Gedanken daran, dass es soetwas wohl nie wieder geben wird. Die Band selbst hat sich ja mit dem Nachfolger "Cold Lake" von diesem Stil entfernt, und sich 2 Jahre später gleich ganz aufgelöst. Unerreichbar, eben ein echter Klassiker.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht das extremste ! aber sicher das beste celtic frost album !, 13. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Into the Pandemonium (Audio CD)
das ist der beste mix aus brutalem death und gothic den ich jemals gehört habe ! die schweizer sind in einer absolut bestechenden form und songs wie mexican radio ( wenn auch gecovert ) zählen zu dem besten was in dieser form des metals je das licht der welt erblickt hat. daumen nach oben ganz klar !!!!!
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr zwiespältig zu bewerten!, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Into the Pandemonium (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu sagen: Fans der ersten 3 CF-Scheiben ("Morbid Tales", "Emperor's Return" u. "To Mega Therion"), zu denen auch ICH gehöre, kommen hier nur bedingt auf ihre Kosten.

Songs, die in diese, ultrageniale Kerbe schlagen, gibt es auf "Into the Pandemonium" nämlich genau 4 Stück: "Mexican Radio", "Inner Sanctum", "Babylon fell" und "I won't dance". Das wars.

Der Rest ist sehr experimentell und teilweise recht abgedreht. Künstlerisch gesehen mögen die Songs vielleicht ein hohes Niveau haben und ihrer Zeit weit voraus gewesen sein, schon möglich; allerdings erwarte(te) ich, sowohl 1987, als auch heute, von einem CF-Album packende und mitreissende Songs und keine weinerlichen Gähnnummern, wie "Mesmerize", "Caress into Oblivion", "Sorrows of the Moon" oder "Rex Irae (Requiem)"!

Und "Songs", wie "Tristesses de la Lune", "One in their Pride" und "Diabolical Masquerade" sind wohl eher als "In-", bzw. "Outro" zu verstehen und stellen wohl kaum einen ernst zu nehmenden Song dar.

Fazit: 4 weltklasse Songs, 4x grauenhafter Mist und 3x unnötiges Beiwerk, das nun wirklich gar kein Mensch braucht.

Wären alle Songs wie "Inner Sanctum" und Konsorten, wären hier sicher 5 Punkte drin gewesen, aber so kann ich gerade noch 3 geben. Schade.
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Into the Pandemonium
Into the Pandemonium von Celtic Frost (Audio CD - 2008)
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