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am 17. Mai 2007
Günter Wand und die Berliner Philharmoniker hatten bei dieser Aufnahme von Bruckners Neunter wirklich eine Sternstunde - besser kann man es kaum mehr machen! Ich habe diese fantanstische Sinfonie noch nie in einer überzeugenderen Interpretation erklingen gehört - und ich habe bereits über 10 Versionen in meinem Plattenschrank. Weder Celibidache, Jochum, Giulini und erst recht nicht Karajan (mit dem gleichen Orchester) können an diese Gipfelleistung heranreichen. Man merkt bei jedem Takt, wie intensiv und akribisch die Vorbereitung in den Proben gewesen sein muß - viele selten gehörte Details werden wunderbar herausgearbeitet, wobei der gleichmäßige Fluß der Musik niemals aus den Augen verloren wird. Es ist wahr, dass Wand sich nicht einseitig auf die "schönen" Stellen und die wuchtigen Ausbrüche konzentriert, doch er vernachlässigt in keiner Sekunde die Kantigkeit und Schroffheit von Bruckners "Schwanengesang" - ganz im Gegenteil. Ich habe selten eine Einspielung der Neunten gehört, die mich vom Anfang bis zum Ende mehr berührt hätte (phänomenal ist die Coda im berühmten Schluß-Adagio!). Wand und die Berliner geleiten den Hörer sicher durch die zerklüftete Architektur und gewähren ihm tiefe Einblicke in das Seelenleben ihres Schöpfers. Die Klangqualität ist - entgegen der zahlreichen Unkenrufe - durchweg sehr gut und Wands Orchesterbalance herausragend. Tatsächlich dröhnen die Trompeten in der triumphalen Coda des ersten Satzes nicht so penetrant wie bei Karajan oder Celibidache, aber wer Bruckners Musik wirklich kennt und zu schätzen weiß, ist solchen vordergründigen Show-Effekten kaum interessiert.

Anfänger wie Fortgeschrittene werden an dieser Aufnahme mit Sicherheit ihre Freude haben - auch wer schon etliche Versionen kennt, kommt um diese Einspielung nicht herum und wird mit Sicherheit nicht enttäuscht sein!
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am 30. Juli 2000
Ich habe mir diese CD hauptsaechlich deshalb besorgt, weil ich eine gut klingende Stereoaufnahme dieser Sinfonie haben wollte. Und in der Tat gibt es an der Aufnahmequalitaet hier nichts auszusetzen; es ist uebrigens eine Live-Version, aufgenommen 1998.
Im direkten Vergleich mit einer frueheren Jochum-Aufnahme geht Wand gelassener an die Sache heran. Jochum dirigiert etwas dynamischer und schneller, jedoch klingt diese Aufnahme breiter und auch etwas detaillierter, die ineinandergreifenden Texturen der Musik, die Vielschichtigkeit des Werkes werden sehr transparent und gefuehlvoll dargestellt.
Zum Werk an sich sei nur soviel angemerkt: Ich bekomme jedesmal aufs neue Gaensehaut, besonders beim grandiosen Ende des 1. Satzes und natuerlich auch im finalen Adagio. Ein Meisterwerk.
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am 6. Februar 2016
In Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern wächst der altersweise Günter Wand noch einmal über sich hinaus.
Das Ergebnis: spannungsgeladene und technisch einzigartige Bruckner-Interpretationen, die gänzlich auf Sentimentalitäten verzichten.
Unbedingt empfehlenswert!
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am 17. August 2001
Ueber die Qualitaeten Wands als Bruckner-Interpret muss nun wirklich nichts mehr gesagt werden. Lange Zeit war ich von seinen - bis dato letzten - Aufnahmen mit dem NDR sehr angetan. Das aenderte sich schlagartig, als ich ihn 1998 live mit den Muenchner Philharmonikern und eben dieser 9. erleben konnte. Es war eines der ergreifendsten, eindringlichsten Konzerterlebnisse meines Lebens!!! Seit diesem Tag hatte ich voller Vorfreude dem Erscheinen dieser Aufnahme entgegengefiebert. Mein Glueck war vollkommen, als ich feststellte, dass Wand mit den Berlinern sogar noch ausbalaciertere, nuanciertere Klangkathedralen zu erschaffen versteht. Nie ganz so esoterisch und jenseitig wie bei Celibidache bringt Wand doch alle Tiefe, Sehnsucht und Suche, die in dieser Musik liegt, zum Strahlen!!! Dass er die Musik mehr fuer sich selbst sprechen laesst als ihr, wie Celi, eine eigene Sicht aufzuzwingen, laesst ihre Groesse geradezu en passant vor dem Ohr des Hoerers entstehen. Aufwuehlend, tiefgruendig und doch strahlend - bleibt nur zu hoffen, dass Wand trotz seiner gesundheitlichen Probleme noch die Muse findet, den Zyklus zu vervollstaendigen.
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am 2. Juli 2002
Die Aufnahme mit dem NDR-Sinfonie-Orchester vom März 1993 aus der Musikhalle Hamburg ist unbedingt zu bevorzugen. Auch hier gilt die alte Dirigenten-Weisheit, daß ein Weltspitzenorchster (Berl. Phil.) schwerer zu leiten ist, als ein sehr hervorragender Klangkörper (NDR-Sinf.-Orch.). Wand schien offensichtlich eine gewisse Scheu vor seinem gewohnt packenden Zugriff auf das Orchester zu haben. Man wünscht sich Bruckner so schroff, wie die Partitur (in der Originalfassung) es vorgibt und Wand es ansonsten praktiziert. Wands Ehrlichkeit, die Blöcke in Bruckners Symphonien tektonisch und klanglich nebeneinander zu stellen und den Hörer damit auch der "Ratlosigkeit" zu überlassen, war seit jeher ein Vorzug im Schaffen dieses Dirigenten. In dieser Aufnahme gerät mir dieser Aspekt zu kurz - die Übergänge sind geradezu weich angelegt. Da hatte Karajan seine Vorzüge.
Die Herausarbeitung der Orchester-Stimmen erfolgte an zahlreichen Stellen nicht in der erwarteten Konsequenz. Die Tempi stimmen insgesamt, was natürlich vom jeweiligen Geschmack abhängt. Die Aufnahmetechnik trägt ein übriges zu einem ansonsten unangenehm diffusen Gesamteindruck bei. Dies gilt (ceteris paribus) auch für die bisher erschienen Bruckner-
Aufnahmen mit den Berl. Phil. (Nr.4 und 7).
Wer sich derlei Dinge rein gehörsmäßig zu Gemüte führt und vielleicht eben mal eine repräsentative Stereo-Aufnahme sucht, kommt allerdings durchaus auf seine Kosten. Das kann ja auch ein Zweck sein.
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am 21. Oktober 2006
Ich kann nicht verstehen, wie man diese Interpretation als schwerfällig bezeichnen kann. Das ist sie in keiner Sekunde - im Gegenteil. Es ist erstaunlich, wie viel Energie und Vitalität noch in Günter Wand steckte, der zum Zeitpunkt der Aufnahme schon weit über achtzig Jahre alt war! Wer wissen möchte, wie eine wirklich schwerfällige Neunte klingt, der greife zu der späten Münchener Aufnahme von Sergiu Celibidache (EMI) oder zur Karajan-Einspielung (DG).

Wands Tempi sind durchweg sehr flüssig; die Darstellung und Offenlegung der symphonischen Strukturen mustergültig. Bei vielen interessanten Details und Feinheiten, die er der Partitur mit Hilfe der fantastischen Berliner Philharmoniker entlocken kann, bleibt er trotzdem streng im Tempo. Die Musik behält dadurch ihre Kantigkeit und Schroffheit; es wird nichts verniedlicht oder gar weichgespült. Andererseits hütet sich Wand auch vor "teutonischen" Brutalisierungen, wie man sie oft bei Karajan findet.

Fazit: Eine Referenzeinspielung in sehr guter Klangqualität, die man der legendären 1960er Aufnahme der Neunten von Carl Schuricht mit den Wiener Philharmonikern (EMI, leider momentan gestrichen) an die Seite stellen kann. Sie sollte in keiner guten Klassiksammlung fehlen; wem Sie in dieser Aufmachung zu teuer ist, der kann Sie auch günstiger (für 10 Euro) in der Mid-Price-Reihe von RCA erwerben. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 5. Mai 2007
Wer bei dieser Aufnahme gigantische Ausbrüche und Blechbläserchöre erwartet, der wird hier enttäuscht werden. Wand konzentriert sich auf den nebeligen und mystischen Charakter dieses Werkes und weniger auf die apokalyptischen Ausbrüche, wie man sie bei Karajan oder Giulini zu hören bekommt. Diese Aufnahme fällt damit auch gegenüber Wands früheren Einspielungen dieser Sinfonie deutlich ab. Die Aufnahme mit dem NDR-Sinfonieorchester ist klar vorzuziehen. Diese Spätaufnahme ist sicher eine interessante Alternative, zumal die Tempi auch nicht sonderlich breit sind, wie hier mehrfach behauptet wurde (man denke etwa an Celibidache). Die Tempi sind für meinen Geschmack sehr gut getroffen. Jedoch hat man bei dieser Aufnahme immer das Gefühl, nur eine unvollkommene Darbietung zu hören. Dies liegt auch sehr an der Klangqualität. Die Aufnahme ist technisch unausgewogen. Streicher und Posaunen sind viel zu laut, während man kaum Trompeten hört. Das Klangbild wirkt breiig und zu voluminös. Dies ist besonders bedauerlich, da mit den Berliner Philharmonikern sicher mehr möglich gewesen wäre.
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am 22. Januar 2006
Gerade der 1. Satz wirkt oft zu zäh und unflüssig. Dadurch geht oft Spannung verloren. Übergänge sind zu weich angelegt. Ich vermisse sehr stärkere Gegensätze zwischen den Themen. Konturen in Phrasen verschwimmen oft. Man muß sich mal überlegen wem Bruckner diese Sinfonie gewidmet hat..
Schade eigentlich, denn mit diesem Orchester wäre mehr möglich gewesen. Ich kann eigentlich nicht verstehen warum Günter Wand, der sich ja laut seiner eigenen Aussage so sehr mit den Partituren beschäftigt hat, da nicht mehr umsetzen konnte.
Da hatte Karajan den Bogen einfach viel besser raus und seine Aufnahmen werden wohl die Referenz bleiben.
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am 10. Dezember 2000
leider trifft diese Bruckner-Interpretation nicht wirklich den Charakter dieser Musik. Besonders die langsamen Sätze wirken unter der Leitung von Günter Wand eher viel zu schwerfällig und unflüssig. Auch die klangliche Abstimmung im Orchester ist nicht gut gelungen. Die Bläser sind meistens viel zu laut und klanglich unausgewogen im Verhälnis zu den Streichern. Auch Klangfarben und Übergänge wurden nicht zufriedenstellend umgesetzt. Wer eine wirklich gelungene Umsetzung der Musik Bruckners sucht,sollte die Aufnahmen unter Karajan bevorzugen.
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