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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut einmalig!
Dem geneigten Hörer soll nicht der charmante Text im Booklet vorenthalten werden:
Nur ganz wenige Künstler haben jemals ihrem Publikum einen so uneingeschränkten Genuß bereitet wie F. Foster Jenkins, aber trotzdem war diese außergewöhnliche Sopranistin auch klug genug, ihre Stimme zu einem relativ seltenen Erlebnis zu machen.
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Am 1. April 2005 veröffentlicht

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weniger hätte auch gereicht
Die Arie der Königin der Nacht ist herrlich. Wunderbar, wie die Sängerin versucht, die Höhen zu erreichen, aber doch nicht ganz ankommt.Die anderen Stücke sind auch herrlich schief, aber eine ganze CD lang hält man sowas auch als Jux nicht aus. Das muss in feinen Dosen genossen werden. Wem eine Arie reicht, dem sei die CD...
Veröffentlicht am 30. August 2002 von svenskakvinna


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut einmalig!, 1. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Dem geneigten Hörer soll nicht der charmante Text im Booklet vorenthalten werden:
Nur ganz wenige Künstler haben jemals ihrem Publikum einen so uneingeschränkten Genuß bereitet wie F. Foster Jenkins, aber trotzdem war diese außergewöhnliche Sopranistin auch klug genug, ihre Stimme zu einem relativ seltenen Erlebnis zu machen.
Sie weigerte sich entschieden, öfter als einmal jährlich in New York aufzutreten, und auch nur ganz selten anderswo. Durch viele Jahre hindurch war ihr Vortragsabend im Ritz-Carlton eine Art privater Zeremonie für ein kleines, ausgesuchtes Publikum - ihren unerschütterlichen Anhängerkreis von Klub-Damen und einige unternehmungslustige Kenner. Und wenn Letztere auch manchmal einen nicht ganz formvollendeten Überschwang an den Tag legten, so waren sie doch ebenfalls ein treues Gefolge.
Die Musikkritiker berichteten über das alljährliche Ereignis im selben gewundenen englischen Stil, mit dem sie so oft eine perplexe Leserschaft darüber nachdenken lassen, was nun eigentlich wirklich am vorigen Abend vor sich gegangen war. Aber dann begann sich der Ruhm der Sängerin herumzusprechen. Eintrittskarten für ihre Abende waren schwerer zu bekommen als für das Baseball-Finale. Und schließlich, am 25. Oktober 1944, unternahm Madame Jenkins den großen Schritt: die brokatgeschmückte Atmosphäre eleganter Ballsäle hinter sich lassend, stellte sie sich einem Riesenpublikum in der Carnegie Hall. Es gibt Leute die behaupten, daß der Tod der Sängerin einen Monat nach diesem Abend das Ergebnis eines gebrochenen Herzens war. Eine ebenso unwahrscheinliche Geschichte wie die, daß ihre ganze Karriere ein einziger großer Witz auf Kosten des Publikums gewesen sei - ein recht kostspieliger Witz nebenbei, da die Carnegie Hall schon Wochen vorher völlig ausverkauft war, mit Kartenverkäufen um rund 6000 Dollar. Und wie der verstorbene Robert Bagar im New Yorker World-Telegram schrieb: "Sie war außergewöhnlich glücklich mit ihrer Tätigkeit. Schade, daß nur so wenige Künstler das sind. Und dieses Glücksgefühl teilte sich wie durch Zauberei auch ihren Zuhörern mit ..."
Nein, Madame Jenkins starb in reifem Alter, mit 76 Jahren um genau zu sein, und man darf sicher sagen, auch mit einem glücklichen Herzen. (...)
Es ist ewig schade, daß sie nie ihre beliebteste Zugabenummer,Clavelitos, aufgenommen hat, ein Stück, das sie unweigerlich stets wiederholen mußte. Einem zeitgenössischen Bericht zufolge erschien Madame Jenkins dabei in einer spanischen Mantilla, mit einem juwelenbesetzten Kamm und - wie Carmen - mit einer roten Blume im Haar. Sie unterstrich die rhythmischen Kadenzen des Liedes damit, daß sie aus ihrem hübschen Körbchen kleine rote Blümlein in die begeisterte Menge schleuderte - einmal folgte in einem Augenblick der Verwirrung auch das Körbchen selbst nach, das aber ebenso begeistert aufgenommen wurde. Ehe sie dann ihr Encore wiederholte, mußte ihr ohnehin schon überstrapazierter Begleiter unter dem jubelnden Publikum die Blümchen und das Körbchen wieder einsammeln. Der Enthusiasmus der Menge erreichte an diesem Abend ein geradezu unglaubliches Ausmaß. (...)
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Lust, sich zu quälen, 20. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
"The Glory of the Human Voice" vereint alle Attribute, die der intellektuelle Musik-Masochist benötigt, um seiner Leidenschaft zu frönen. Jeder Gesangslehrer kennt die Qualen, die das Hören dieser CD verursacht, vor allem, wenn er sich seine Schüler nicht aussuchen kann. Zweifelsohne jedoch werden früher oder später Fortschritte erkennbar sein, sobald ein Schüler um den Terminus der Intonation weiß und diese einzusetzen versteht. Anders sieht es mit der Sammlung von Aufnahmen auf dieser CD aus. Hat der Leidende vermeintlich die Grenzen seiner Qualen erreicht, wird ihm durch die folgende Arie die Belastbarkeit des menschlichen Gehörs noch eindrucksvoller verdeutlicht. Und trotzdem ist diese CD empfehlenswert, sei es durch die Tatsache, dem nächsten Chor- oder Solokonzert gelassen entgegen sehen zu können, oder der Erkenntnis, sich mit geringem finanziellen Aufwand den Besuch im nächsten SM-Studio ersparen zu können.
Wie der Gesangslehrer der Florence Foster Jenkins ums Leben kam, ist übrigens unbekannt...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nobelpreis für den Begleiter, 9. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Eigentlich wäre es durchaus korrekt,wenn alle falsch spielen. Aber einen Falschspieler richtig zu begleiten, ist ja das Schwerste, weil nicht nur die Töne falsch sind, sondern natürlich auch der Rhythmus. Bei dieser Dame ohne Ton-und Taktgefühl bedurfte es eines einfühlsamen Fehlerbegleiters, getoppt in den Stücken, in denen ein Bariton mitfälscht und ein Wettstreit zwischen den Sänger-Fälschern entsteht, wer die meisten Fehler macht. Eigentlich wird das Falsche durch das richtige Begleiten ( richtig kann man nicht schreiben, denn sich einem falschen Rhythmus anzupassen ist ja auch wieder falsch,allerdings richtig im Anpassen),also durch die richtigen Noten beim Begleiten noch Falscher, weil ja dann deutlich wird,wie falsch der Sänger-Fälscher hier liegt.Hätte der Begleiter auch falsch gespielt, könnte der Gedanke auftreten, die Sängerin hat nur falsch gesungen, weil der Begleiter falsch gespielt hat. Nun ja, die Begüterte aufgrund geschickter Heiratspolitik war Florence Foster Jenkins. Sie hatte also das Geld, falsch zu singen. Der Begleiter war sicher ein armer Schlucker und musste richtig spielen, was dann zusammen richtig falsch klang. Bemerkenswert,dass dieses Groß-Dokument des Falsch-Spiels wahrscheinlich das Bekannteste des Gesangs vor 1945 ist. By the way: es sollte flächendeckend bei Depressionen als nebenwirkungsfreies Medikament,erstattungsfähig eingesetzt werden!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weniger hätte auch gereicht, 30. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Die Arie der Königin der Nacht ist herrlich. Wunderbar, wie die Sängerin versucht, die Höhen zu erreichen, aber doch nicht ganz ankommt.Die anderen Stücke sind auch herrlich schief, aber eine ganze CD lang hält man sowas auch als Jux nicht aus. Das muss in feinen Dosen genossen werden. Wem eine Arie reicht, dem sei die CD "Spötterdämmerung" empfohlen, dort ist von F.F. Jenkins die Arie der Königin der Nacht zu hören und 26 weitere Titel anderer Interpreten sowohl Text (von namhaften Kabarettisten) als auch Musik in herrlich humoristischen Bearbeitungen oder Verfremdungen Klassischer Musik.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmaliges Dokument, 23. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Dieses inzwischen zur Kult-CD avancierte Recital gibt jedem begeisterten Gesangsfan hervorragende Einblicke in die Schwierigkeiten des Belcanto- Singens. Die Schwächen der Künstlerin offenbaren gleichsam den musikalischen Sinn einer jeweiligen Arie. Dies berührt tief und schmerzhaft, führt aber auch zu grotesken Empfindungen. Ein abwechslungsreiches Programm, das Klassik- Fans zum Schmunzeln bringen soll. Gut auch für eine Party.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 22. April 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Zum Glück gibt es diese wirklich historischen Aufnahmen. Auch wenn das Anhören manchmal schwer fällt, macht Florence Foster Jenkins Freude auf andere Künstler wie Maria Callas und Anna Netrebko, die von einigen Kritikern nicht nur positiv bewertet werden. Vor allem aber ist das Selbstbewusstsein dieser Frau Ansporn auch heute zu den eigenen Fähigkeiten zu stehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrecklich schön!, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas von dieser exzentrischen Lady und ihrer sehr speziellen Interpretation berühmter Arien gehört. Durch einen dummen Zufall bin ich auf sie und ihre "einzigartige" Stimme gestoßen. Da ich von Natur aus ein Trash Fan bin genau das richtige!

Man weiss nicht ob man lachen oder weinen soll. Ich habe mich für das lachen entschieden und innerlich Beifall geklatscht. Ich wär ihr Fan geworden.

60 Jahre nach ihrem Tod wird noch über sie gelacht. Nicht gespottet! Wer kann das schon von sich behaupten.

Florence - Make Heaven Fabulous!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuerwerk der unfreiwilligen Komik, 15. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Florence Foster Jenkins hat sich den Titel 'Schlechteste Opernsängerin der Welt' verdient. Trotzdem (oder deswegen?) macht es großen Spaß, mitzufiebern und mitzuleiden, wenn sie die Höhen der 'Königin der Nacht' fast, aber doch nie ganz erklimmt. Zusätzlich findet sich auf dieser CD auch eine ursprünglich für den privaten Kreis gedachte Tonaufnahme, bei der ein amerikanisches Paar den Faust singt. Hier entsteht die Komik durch das Zusammentreffen eines Coloratur-Soprans mit einer rauchigen Country und Western Stimme.
Dies ist eine der wenigen CDs, die Klassik-Fans (mit Humor) und auch Klassik-Feinde gleichermaßen begeistern kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ???? und die singende Säge, 5. Juli 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
Die Sängerin Florence Foster-Jenkins (1868-1944) ist nur Insidern ein Begriff - und das, obwohl es von ihr eine CD gibt, die sich nicht nur mit drei, sondern gleich mit vier Fragezeichen schmückt: "The Glory (????) of the Human Voice" heißt das corpus delicti, mit dem wir's hier zu tun haben. Die Aufnahmen darauf sind in den Jahren zwischen 1941 und 1944 entstanden und wurden ursprünglich auf 78er Schallplatten veröffentlicht, danach auf 33er LPs und dann, in den späten 80er Jahren, auch auf CD.

Bislang ist Florence Foster-Jenkins nur wahren Musikliebhabern ein Begriff gewesen - aber das könnte sich in diesen Tagen ändern: In einer Zeit, in der immer mehr Menschen sich der Welt singend mitteilen, deren Können umgekehrt proportional zu ihrem Bekanntheitsstreben steht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Name Foster-Jenkins Bekanntheit über einen vergleichsweise kleinen Kreis von Kennern hinaus erlangen könnte.

Florence Foster-Jenkins ist unter den hoffnungslos Unbegabten wirklich eine Grande Dame, und die Art ihres Vortrags ist, im Unterschied zu manchem zeitgenössischen Material, erfrischend frei von jeglicher ironischen Selbstdistanz: für Foster-Jenkins ist, das hört man aus den Aufnahmen deutlich heraus, klassische Musik ein hehres Gut. Wäre Madame Foster-Jenkins nicht von ihrem Talent überzeugt gewesen, sie hätte sich sicher eine andere Art der Ehrbezeugung ausgewählt. So aber muss das Plädoyer im Fall Foster-Jenkins vs. Mozart und eine Reihe prominenter Nebenkläger aber wohl lauten: die Dame ist, je nach Betrachtungsweise, die Unschuld in Person (man betrachte sich nur das Cover der CD, auf dem Foster-Jenkins im selbst entworfenen Kostüm als Engel der Musik posiert) oder aber Überzeugungstäterin. In jedem Fall aber verdient sie mildernde Umstände, denn die Aufnahmen, die sie da verbrochen hat, sollten, keine Frage, wohl ursprünglich einmal der klassischen Musik zur höheren Ehre gereichen.

Was in der "Guggemusig" der alemannischen Fasnacht mit voller Absicht bewerkstelligt wird (und sicher ebenfalls eine Kunst für sich ist), bringt Florence Foster-Jenkins ganz en passant zu Wege: Drum singe, wem Gesang gegeben - wer's nicht kann, singt halt daneben. Im einen Fall klingt's schräg, laut und jämmerlich, auf dass der Winter ausgetrieben werde, im Fall Foster-Jenkins ist alles zwar auch gut gemeint, soll dabei aber wohl auch gut klingen. Umso amüsanter fällt natürlich das Ergebnis aus, denn um wie viel erheiternder erscheint uns die Komik doch, wenn sie unfreiwillig geschieht!

Eine wirklich glänzend und mit feiner Ironie formulierte Würdigung des Foster-Jenkins'schen Schaffens bietet übrigens auch das Booklet der CD, dessen Text sich per google-Suche so problemlos finden lässt, dass ein Zitat an dieser Stelle müßig wäre (zumal diese "liner notes" wirklich so schön sind, dass man sie schon in Gänze lesen sollte). Worauf an dieser Stelle unbedingt noch verwiesen sein muss, sind die Stücke, die außerdem noch auf die CD gefunden haben.

Z u g a b e !

Ganz so als ob die acht akustischen Schmankerl von Katzengoldkehlchen Foster-Jenkins noch nicht genug Vergnügen fürs Geld böten, hat man zur "main attraction" Foster-Jenkins auch noch eine Bearbeitung aus Stücken der Oper "Faust" gepackt, die auf der CD nicht umsonst als "Faust Travesty" tituliert wird: dass hier ein Trio im Duett gesungen wird, ist gewiss nicht die einzige Auffälligkeit in der Darbietung von Sopranistin Jenny Williams und Bariton Thomas Burns, die sich nicht nur die Seele aus dem Leib singen, sondern auch für die Übertragung der Operntexte in die englische Version verantwortlich zeichnen, die hier zu hören ist ("The English translations are their own and speak for themselves - also for the cause of opera in English", merkt Begleittext-Autor Francis Robinson hierzu mit feinem Hintersinn an).

"My heart is overcome with terror" heißt es da - und schließlich, hörbar unter Aufbietung aller zu Gebote stehen Kräfte und mit einer Inbrunst vorgebracht, die ihresgleichen sucht: "Come, come - let us away!" - Freunden klassischer Musik wird wohl ebenfalls nur zweierlei bleiben: sich mit Grausen abwenden und die Flucht ergreifen - oder Tränen lachen über den Zweigesang von Williams und Burns, gegen den, weil ebenfalls ernst gemeint, selbst gewagte musikalische Darbietungen aus der Muppets-Show zur völligen Bedeutungslosigkeit verblassen.

R e s ü m e e

"Drum singe, wem Gesang gegeben - wer's nicht kann, singt halt daneben": Diese Florence ist keine Nightingale, sondern eine Ausnahmekünstlerin, von der sich manch ein zeitgenössischer Gehörgangster eine Scheibe abschneiden kann (wahlweise "The Glory [???] of the Human Voice" oder "Murder on the High C's") - in etwa so wie den Gesang von Florence Foster-Jenkins stelle ich mir auch den der Madame Castafiore aus den "Tim und Struppi"-Comics vor.

Wer Sinn für Absurdes hat, wird diese Perle der unfreiwilligen Komik mögen. Als Einstieg in die Welt der klassischen Musik eignet sich dieses Kabinettstückchen allerdings in etwa so gut, wie Kaltwasser brennt": um herauszufinden, dass die vier Fragezeichen im Titel der CD aus gutem Grund dort stehen, bedarf es weniger detektivischen Spürsinns als ein offenes Ohr.

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D i e _ C D * /
M e i n e _ A n s p i e l t i p p s :
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

[>] 1. Mozart : Die Zauberflöte/La flûte enchantée:
(Queen Of The Night Aria) 3:37
... 2. Liadoff: The Musical Snuff-Box 2:25
... 3. McMoon: Like A Bird 1:19
... 4. Delibes: Lakme: Où va la jeune Hindoue?
(Bell Song) 4:39
... 5. McMoon: Serenata Mexicano 2:10
... 6. David: La Perle du Brésil: Charmant Oiseau 6:02
... 7. Bach-Pavlovich: Biassy 3:35
[>] 8. Johann Strauss, Jr.: Die Fledermaus/La Chauve-souris:
Adele's Laughing Song 3:49

Florence Foster Jenkins, soprano
Cosme McMoon at the piano

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Gounod:
A Faust Travesty (Sung in English)
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

... 9. Valentine's Aria (Ere I leave my native land) 3:15
... 10. Jewel Song (O heavenly jewels) 6:00
... 11. Salut, demeure chaste et pure (Emotions Strange) 4:45
[>] 12. Final Trio (sung as a duet) (My Heart Is Overcome With Terror) 10:40
Jenny Williams, soprano; Thomas Burns, baritone with piano accompaniment
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mrs. Jenkins ist einfach KULT..., 24. Oktober 2008
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Glory Of The Human Voice (Audio CD)
... anders kann man das nicht nennen. Sie hat sich den Titel der "schlechtesten Opernsängerin der Welt" wirklich redlich erarbeitet... ganz ohne die Marketingmaschine, die heute ähnlich "qualitative" musikalische Leistungen zur "Spitzenklasse" krönt. Sie hat den Charme eines "Eddie the Eagle" - wir erinnern uns: Der kurzsichtige Skiflieger, der immer kilometerweit zurücklag, aber trotzdem vom Publikum geliebt wurde. Karten für ihre spärlichen Konzerte waren heiß begehrt... wahrscheinlich, weil sich das Publikum dabei königlich amüsiert hat. So bar jeglicher Intonation und jeglichen Rhythmusgefühls - das ist beinahe schon wieder ein Talent. Florence Foster Jenkins wollte schon als junges Mädchen gerne Gesang studieren, die Eltern wollten dies aber nicht finanzieren. Viele Jahre später hat sie sich dann ihren Traum erfüllen können - für ihren Begleitpianisten muß das eher zum Alptraum geworden sein. Fünf Sterne ausdrücklich auch für ihn, folgt er doch den sehr verqueren "musikalischen" Vorstellungen mit absolut stoischer Ruhe. Eine CD, die schmunzeln bis herzlich lachen läßt, auch wenn man meist schon nach einem Stück wieder aufhören muß, um dem Gehör wieder Entspannung zu gönnen. Wer Sinn für Skurrilitäten hat, wird hier sicherlich fündig werden - der absolute Knaller ist natürlich die Version der großen Arie der Königin der Nacht!
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The Glory Of The Human Voice
The Glory Of The Human Voice von Florence Foster Jenkins (Audio CD - 1992)
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