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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem All auf die Erde gefallen
Leider lassen sich nicht mehr als fünf Sterne vergeben. Doch wenn eine Platte überhaupt ein non plus ultra sein kann, dann ist es diese. Weit von den Siebziger Erfolgen der Band ohne ihren frühen Songwriter Syd Barrett entfernt, stellt sie eine Welt vor, die fantastisch, kindlich-unschuldig und abgedreht zugleich ist. Jeder der Songs scheint direkt aus dem...
Veröffentlicht am 9. November 2005 von sevenmileboots

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide aber kein Meilenstein...
The Piper At The Gates Of Dawn aus dem Jahre 1967 war Pink Floyd's Debut Album. Nach einigen erfolgreichen Singles (Arnold Layne, See Emily Play) nahm man, anders als es damals teilweise üblich war, ein komplettes Album auf und fasste nicht einfach die Singles + B-Seiten auf einem Tonträger zusammen. Daher fehlen hier auch die ersten Singles auf diesem...
Vor 22 Monaten von doctorcrippen veröffentlicht


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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem All auf die Erde gefallen, 9. November 2005
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Leider lassen sich nicht mehr als fünf Sterne vergeben. Doch wenn eine Platte überhaupt ein non plus ultra sein kann, dann ist es diese. Weit von den Siebziger Erfolgen der Band ohne ihren frühen Songwriter Syd Barrett entfernt, stellt sie eine Welt vor, die fantastisch, kindlich-unschuldig und abgedreht zugleich ist. Jeder der Songs scheint direkt aus dem Feenreich auf einem anderen Planeten zu stammen und lässt den Hörer glauben, dass die Kreuzung aus Pop und Rock'n'Roll als Virus von dort eingeschleppt wurde. Weder vorher noch nachher gab es so etwas, und auch die Band selbst reichte nie wieder an diesen Volltreffer heran, mag er auch heute fast vergessen sein.
Die einzigen Ähnlichkeiten wiesen vielleicht die Small Faces mit ,Ogden'S Nut Gone Flake' auf und heute zehren Bands wie Radiohead oder Kula Shaker von den alten Inspirationen.
Das Werk beginnt absolut logisch mit maschinenartig dröhnenden und hämmernden Gitarren, die den Hörer in ein Raumschiff auf dem Weg ins All versetzen. ,Astronomy Domine' steht exemplarisch für die Sci-Fi Seite der Floyd-Musik, die später vor allem zum Tragen kam. Mit Barrett ist dies aber nur eine Seite der Medaille. ,Lucifer Sam' erzählt eine Horrorgeschichte, ,Matilda Mother' berichtet von einer Märchenerzählerin,,Flaming' von Zwergenwesen, die auf Telefondrähten reisen, ,Pow R. Toc H.' scheint direkt aus dem Urwald mit trampelnden Elefanten über den Hörer herzufallen. Der einzige Waters-Song auf der Platte ,Take Up Thy Stethoscope And Walk' fällt (bewusst?) etwas aus dem Rahmen, klingt aber genauso zwingend und verrückt.
Auf der zweiten Seite beginnt das Konzept zwischen All und Feenreich wieder von vorn mit ,Interstellar Overdrive' (reiner Sci-Fi-Rock), der tolkienesken Ballade ,The Gnome', dem I Ging-Kapitel ,Chapter 24' und der Vogelscheuchen-Elegie ,Scarecrow'. Der absolute Geniestreich am Schluss ist ,Bike', konsequent umgesetzt mit Fahrradklingel und sturem Pedal-Beat, gefolgt von den rätselhaften Ticken und Schlagen von Uhren (wie später bei ,Time') und dem Quaken von Enten.
Niemand weiß, was das alles bedeutet, und man soll es auch nicht wissen. Jede Erklärung würde den Genuss nur schmälern. Wer in Barretts Fantasie-Welt eintaucht, will überrascht, irritiert, entführt und verunsichert werden, aber auf fröhliche Weise.
Die Vielfalt der Assoziationen, Klänge und fantastischen Texte ist so erstaunlich, dass sie mich auch heute noch nach fast vierzig Jahren (von denen ich sie mindestens dreißig Jahre kenne) immer noch fesselt. Die Fantasiewelt Barretts ist weder mit dem Verstand zu begreifen noch mit vernünftigen Worten zu erklären.
Sicher ist das Drogen-Musik, von Drogenerlebnissen beeinflusst und durch sie forciert, wer aber weiß, welcher stumpfsinnige Lärm zur gleichen Zeit auf dieselbe Quelle zurückgeht, fühlt sich wieder auf Barrett verwiesen. Er war eine rätselhafte Persönlichkeit zwischen Hendrix, Tolkien und Bob Dylan mit der engelhaften Ausstrahlung eines Aliens. Die Musik von ,Piper' ist seine direkter Selbstentäußerung, mit der er sich in den Monaten der Entstehung völlig verausgabte. Er hat später nie wieder ein Bein auf den Boden bekommen, und altert heute zurückgezogen vor sich hin. Schade drum. Doch wenigstens haben wir diese Platte, die direkt aus dem All auf die Erde gefallen zu sein scheint.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste Album !, 15. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Dies ist das erste Album der Gruppe "Pink Floyd". Es kam am 5. August 1967 in die Läden und trug einen Gutteil zum grossen Erfolg bei, den die Gruppe über, ja heute muss man sagen, Jahrzehnte hatte.
Nun, aus heutiger Sicht ist diese CD ein immer noch klasse zusammengestelltes Werk aus richtig kultigen Klangwelten. Besonders hier zeigt sich das erste Mal der Hang der Gruppe zu grossen, manchmal bombastischen rein instrumentellen Stücken oder Passagen. Dieser Hang hat sich fortgesetzt bis heute. Besonders in der 94er Ausgabe der "Division Bell".
Für die damalige Zeit mit Sicherheit erst mal schwer verdaulich, aber nach mehrfachem Hören gerade auch heute erst richtig gut!
Nicht nur aus historischen Gründen für eine grosse Band ist diese CD eine ganz klares Muss für den Sammler und/oder Fan von PINK FLOYD!
Und noch dazu wurde fast die gesammte Serie der älteren Alben ( darunter auch diese ) 94/95 digital remastered.
Ach ja, unbedingt kaufen solltet Ihr die CD, wenn in Eurem Plattenschrank noch die alte LP (Tower 5093) steht. Ihr merkt schnell, warum....
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einzigartig, 4. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Für die einen ist "Piper" das mit Abstand beste und auch einzig wahre Pink-Floyd-Album, andere können wiederum gar nichts damit anfangen. Mit den späteren Pink Floyd hat das Album auch nicht so viel gemeinsam, lediglich "Interstellar Overdrive" und "Astronomy Domine" haben so etwas wie einen typischen "Floyd-Sound". Ansonsten ist die Platte aber eines der originellsten und besten Debut-Alben aller Zeiten, welches das ganze Genie von Syd Barrett zeigt (leider kam von ihm danach auch solo nicht mehr viel...) - Man sollte nur nicht den Fehler machen, es mit den anderen PF-Alben zu vergleichen. Diese Platte läuft definitv ausser Konkurrenz...
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Morgenröte eines neuen Zeitalters aus London, 3. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Das Album machte einen enormen sensitiven Eindruck auf die Hörgewohnheiten des britischen Underground und die just entstehenden Hippie-Bewegung. In einer jungen Zeit, wo alles machbar und möglich schien, die Welt voller Träume schien kamen in Europa zwei junge Werke heraus: "Seargeant Peppers" von den Beatles und "Pipers at the gates of dawn". In den Staaten die erste LP von den Doors und "Surrealistic Pillow" von den Jefferson Airplain. Die Stimmung der Jugend auf beiden Kontinenten war wohl von einem berauschenden Glücksbefühl einer neuen Ära beseelt. Pink Floyd haben dazu ihren Teil beigetragen, auch wenn kurze Zeit später der Traum schon ausgeträumt war. Sich daran zu erinnern, das sollte doch den Überlebenden den Kauf wert sein.
Seltsam, daß die eindrucksvollen Frühsingles der Pink Floyd "Arnold Layne" und "See Emily Play" nicht mit auf der LP waren (CD: The singles ...). Bedeutungsschwanger wie ungewöhnlich klang schon das erste Stück "Astronomy Domine", es gibt etliche kurze und melodische Lieder wie "Scarecrow" und "Mathilda Mother". Auch für Liebhaber von und Tyrannosaurus Rex, Savage Rose und Fairport Convention, die zu dieser Zeit auch zu dem magischen Zirkel gehörten.
Alfred Neumann
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges historisches Dokument der Hippie-Zeit 1967, 21. August 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Kam im Frühjahr 1967 zu einem historisch brisanten Zeitpunkt heraus. Es ist ganz anders als die Erfolge der Siebziger von Pink Floyd.
Es ist geprägt von Syd Barretts Kompositionen, Gesang und seiner Gitarre. Er konnte gute wie seltsame Soli in einen Drei-Minuten Song hineinpacken, ganz anders als der ausufernde Gitarrenstil Gilmores.
Mir gefallen die kurzen Songs am besten. Voller exotischer Instrumente, akustischen wie elektrischen Gitarrenläufen, dem orientalisch und seltsam klingenden Mellotron/Synthesizer und der experimentellen Percussions.
"Mathilda Mother", "Lucifer Sam" "The Gnome" (Lyrics wie aus dem Kinderbuch), "Scarecrow" (klingt mit seiner Flöte und seinem vielversprechenden Fade-Out der Akustik-Gitarren wie ein Ausblick auf eine schöne und ungewisse Zukunft.
-Astronomy Domine ist sehr spacig und ungewohnt, ein Schock, wenn auch vielleicht ein angenehmer für den Hörer 1967
- Warum sind die tollen Singles "Arnold Layne" und "See Emily Play" nicht als Bonus Tracks dabei?
- "Instellar Overdrive" nervt mich und paßt nicht so recht ins Album. Klingt wie "European Son" der Velvet Underground, daß sich auch kaum jemand jemals ganz angehört hat.
- Bike ist ein Trip Song, zu einer Zeit als niemand die Folgen ahnte und man einfach drauflos lebte ...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide aber kein Meilenstein..., 3. Februar 2013
The Piper At The Gates Of Dawn aus dem Jahre 1967 war Pink Floyd's Debut Album. Nach einigen erfolgreichen Singles (Arnold Layne, See Emily Play) nahm man, anders als es damals teilweise üblich war, ein komplettes Album auf und fasste nicht einfach die Singles + B-Seiten auf einem Tonträger zusammen. Daher fehlen hier auch die ersten Singles auf diesem Album.

Die Ansätze des Albums sind gut, aber es ist nicht überragend. Als richtig grandiose Nummern stechen allenfalls "Astronomy Domine" und "Interstellar Overdrive" hervor. Diese gibt es aber in besseren Versionen auf Ummagumma Ummagumma (remastered) (2 CDs) (Astronomy) und London 66/67 (Interstellar) In London 1966/1967.

Die weiteren Songs sind guter Durchschnitt (Lucifer Sam, Flaming) bis unterirdisch (Stethoscope, Bike, The Gnome).
Vor allem Barretts teilweise naive Texte sind den Songs nicht gerade zuträglich. Und auch Waters war damals noch lyrisch weit von seinen späteren Qualitäten entfernt: "I'm in bed, aching head, gold is lead..." Reim dich oder ich fress dich. Auch muss man sagen dass dies eines der wenigen Pink Floyd Alben ist, dem man sein Alter auch wirklich anhört.

Dass Barrett nach diesem Album eigentlich schon sein Pulver komplett verschossen hat bzw. dass er psychisch nicht mehr in der Lage war Musik zu machen zeigt sich sehr deutlich an seinen folgenden Solo Alben. Glücklicherweise haben Pink Floyd nach diesem Album mit Gilmour einen Gitarristen gefunden mit dem sie ihren Stil richtig entwickeln konnten.

Wer die Möglichkeit hat sollte sich unbedingt die CD als 1994er Remaster zulegen. Diese hier kommt nur in einer Papphülle. Das Remastering stellt auch keine großen Unterschiede bzw. Verbesserungen in der Qualität dar.

Als Einstiegsalbum würde ich Piper nicht empfehlen. Besser eignet sich als Übersicht über die frühen Werke die Relics Compilation Relics.Wenn man sich bereits mit den späteren, großen Werken wie "Dark Side", "Wish You Were Here", "Meddle" oder "Animals" vertraut gemacht hat sollte man sich allerdings auch mal mit diesem Werk auseinander setzen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 2. Mai 2012
Wer Pink Floyd nur von "The Wall" und "Wish you were here" kennt, wird von dieser Platte erstmal überrascht. Das Debütalbum von Pink Floyd ist ganz anders. Total psychedelisch, sehr experimentierfreudig. Ein Meilenstein ganz besonderer Art.
Die Band ist hier noch nicht so ausgereift wie auf den späteren Alben, auch die Produktion kann natürlich mit "The Wall" nicht mithalten. Aber die Songs sind gleichwohl genial.
Allein für "Bike" lohnt die Platte. Ein Lied, das erst total schön als Singalong daherkommt und dann in einem Grusel-Hör-Erlebnis endet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioses Debut, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: The Piper at the Gates of Dawn (Audio CD)
Es gibt wahrlich keine CDS aus den 60ern die ich mir anhören würde, das ist die absolute Ausnahme, das Album ist wirklich ein Meisterwerk, fast jeder Song beeindruckt und vor allem der Opener ist sehr interessant, elektronisch und experimentell

Mathilda Mother

Flaming

Bike

sind jedoch die Highlights
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4.0 von 5 Sternen Klingt anders., 31. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer gerne mal wieder etwas anderes hören möchte als durchgestylte Mainstream Songs, sollte sich dieses Album ruhig mal anhören.
Dieses, und das zweite Pink Floyd Album (A Saucerful Of Secrets), wurden maßgeblich von Bandgründer Syd Barrett gestaltet. Durch seine etwas andersartigen Melodie- und Harmoniewendungen in den Songs, bleibt die Aufmerksamkeit beim Zuhören immer erhalten. Man hat nicht den "Schon x-fach von anderen gehört" Eindruck. Auch der, für heutige Maßstäbe, puristische Sound der Instrumente in den späten 60'ern, hat für mich seinen speziellen Reiz.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die merkwürdige Stereo Panorama Aufteilung der damaligen Zeit. Das fällt besonders beim Hören mit Kopfhörern auf. Daher auch nicht 5, sondern nur 4 Sterne, obwohl ich für die Songs 5 Sterne geben würde.
Mir gefällt dieses Album ausgesprochen gut. Wirklich empfehlenswert, für Leute mit gelangweilten Ohren.
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5.0 von 5 Sternen Ein schönes frühes Werk von Pink Floyd, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte da was gelesen, dass Pink Floyd zusammen mit den Beatles im Studio gearbeitet haben. Da weiss man dann, wer wen inspiriert hat. Magical Mystery Tour ist irgendwie ähnlich, Pink Floyd sind aber wohl autentischer. Mir gefällt die CD sehr gut!
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The Piper at the Gates of Dawn
The Piper at the Gates of Dawn von Pink Floyd (Audio CD - 1994)
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Lieferbar ab dem 29. Dezember 2014.
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