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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2007
Ich weiß nicht, wie ich im Sommer 1985 auf Rick Springfield aufmerksam wurde. Es muss die BRAVO gewesen sein. "Tao" war jedenfalls die allererste LP, die ich mir kaufte. In Nürnberg, mitsamt Flossen für den bevorstehenden Italien-Urlaub. Das letzte, was ich vor der Abfahrt in diesen machte, war "Tao" auf eine der damals populären durchsichtigen Universum-Cassetten mit den tonbandähnlichen "Laufrädern" zu spielen. Das Band riss beim Zurückspulen, aber 1985 war das mit einem kleinen Schraubenzieher kein Problem.

Neben Nena und Duran Duran war Rick Springfield mein Held, und "Tao" habe ich rauf und runter gehört, auch wenn ich von den Texten noch nichts verstand (hey, ich war 10!).

Etwa 10 Jahre danach stieß ich auf die CD, und nochmal über 10 Jahre später sitze ich hier und höre diese immer noch. Okay, es erinnert mich an jenen Sommer, und es klingt verdammt nach den schrecklichen 80ern: Das Schlagzeug kracht aus den Boxen und Gitarre und der nicht gerade spärlich eingesetzte Synthie springen einem ins Gesicht (bzw. Ohr). Und die Songs? Da wären auf der einen Seite die wuchtigen Knaller "Celebrate Youth" (7 Wochen Top 10 in Deutschland!), "Dance This World Away" oder "Walking On The Edge", auf der anderen die mystisch-verklärten Balladen "The Power Of Love (The Tao Of Love)" und "The Tao Of Heaven", dazwischen fesselnde Mid-Tempo-Nummern wie "State Of The Heart" oder "Stranger In The House". In den Songtexten beschäftigt sich Springfield mit Fragen des Älter- bzw. Erwachsenwerdens ("Where is this peace that comes with age/Will somebody take me to the stage"), mit zerbrochenen Beziehungen ("You cry at night and you wish just like a child/That we were how we used to be"), mit der Menschheit und auf was sie zusteuert ("I see people all dressed like Nero/Fiddling while Rome burns in strife/Personal responsibility zero/We've lost that rhythm of life") und, wie der Titel schon sagt, mit fernöstlicher Religion und spirituellen Fragen ("The light of spirit burns in everyone/The diamond's buried deep/When the heart is ready the teacher will come"). In den Liner Notes zur 2005 erschienenen "Written In Rock"-Anthology beschreibt er diese Zeit als eine Zeit der Suche. Anscheinend war er weitaus unsicherer als es aussieht. Der letzte Song schließlich fällt dann komplett raus, ohne unpassend zu wirken: "My Father's Chair" erzählt nur mit Klavier (und viel Hall) unterlegt vom Tod des Vaters und dem Schmerz, der auch drei Jahre später noch Spuren hinterlässt: "And the far distant future/When I knew you'd be gone/Came too fast and stays too long". Wer ähnliches erlebt hat, kann jedes Wort nachvollziehen.

"Tao" ist das Album eines jungen Mannes, der sich und dem Hörer Fragen stellt. Verpackt in Mitt-80er High-Energy-Rock/Pop. Damit kann wahrscheinlich nicht jeder was anfangen. Ich persönlich wünschte mir eine Wiederauflage mit Bonustracks, Videos und Liner Notes, denn ich kenne wenige Alben, die mir in ihrer Gänze (keine Durchhänger!) so gefallen. Da wäre also ein weiterer Kandidat für die einsame Insel.

Und ja, ich bin froh, dass auf meiner ersten LP weder Nicki noch Opus oder gar Modern Talking stand. Was einem 10jährigen 1985 ja leicht hätte passieren können.
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am 19. Dezember 2015
Über die musikalische Qualität dieses Klassikers der 80er braucht man nicht zu diskutieren! Das Album gehört definitiv in jede Sammlung.

Leider scheint der Produzent der Vinyl-Scheiben nicht sehr sorgfältig mit seiner Ware umzugehen. 3 mal über Amazon bestellt, und alle 3 mal hatten die Platten deutliche Kratzer trotz verschweißter Hülle! Also alles wieder zurück an Amazon geschickt, viel Rennerei für nichts und für beide Parteien ärgerlich.

Ich werde nun irgendwo auf einer Plattenbörse meine Ausgabe kaufen, dort kann man wenigstens vorher mal drüberschauen. Sorry Amazon.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Mai 2015
Die Kollegen hier haben bereits hervorragend rezensiert. Rick Springfield ist einer der Helden meiner Jugend und diese Musik weckt bei mir wunderbare Erinnerungen. Wer auch in den 80ern aufgewachsen ist, kommt an dieser Scheibe eigentlich nicht vorbei.

Ich habe noch eine sehr alte Pressung, die aber leider zu oft gespielt wurde. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, hier zu einem sehr guten Kurs Ersatz zu bekommen.

Klanglich ganz hervorragend. Doch leider ist diese Charge gelinde gesagt qualitativ leider eine Katastrophe. Es gibt doch Endkontrollen? Denn auf Seite 2 war ein sehr tiefer Kratzer. Ok, kann passieren. Amazon angeschrieben, es wurde Ersatz geliefert. Wieder das selbe - wieder getauscht und nochmal das selbe.. :-(

Deswegen ziehe ich einen Stern ab und empfehle dem Vinyl Interessenten entweder die CD zu erwerben oder in einem Plattenladen vor Ort nach einer Version zu suchen, die fehlerfrei ist.
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am 24. September 2001
Tao ist sicherlich nicht als klassische Rick Springfield Platte zu bezeichnen...aber gerade das macht sie wiederum so besonders. Die Songs sind durchweg interessant, spiegeln perfekt einen ganz bestimmten musikalischen Zeitgeist der 80er wider und zeigen Springfield auf seinem kreativen Höhepunkt (was nicht heißen soll, "Rock of life" sei schlechter...aber eben ganz anders!). Höhepunkte sind neben dem Klassiker "My father's chair" u.a. "Dance this world away", "state of the heart" und die grandiosen "written in rock" und "walk like a man". Ein Muß!
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am 23. November 2013
Auch für mich war TAO die erste LP und ist heute immer noch eines der zeitlos besten Alben, die ich habe (wenn man von dem typischen 80er-Sound mal ein wenig absieht). Und es ist für mich das beste Album, das RS je gemacht hat. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein atypisches RS-Album. Die Besonderheit liegt in dem einmalig gebliebenen Versuch von RS, seine für ihn typische, eher gitarrenlastige Rock-Pop-Musik mit Dance-/Synthi-Elementen aus Europa zu verbinden. Das hatte zwei Folgen: Zum einen ist das Album in den USA nach meiner Kenntnis ziemlich gefloppt (und deshalb auf RS-Konzepten in den USA nahezu ausschließlich mit "My Father's Chair" vertreten), zum anderen wurde RS damit in Europa und in Deutschland zum Star ("Celebrate Youth", mit Bravo-Aufklebern, Rock am Ring-Auftritt usw.). Die unterschiedliche "Geschichte" des Musikers in den USA (Soap Star, Jessie's Girl etc.) und in Europa (Schwerpunkt eher ab Tao, ohne Kenntnis des "Schauspielers") führt dazu, dass sich die Zusammensetzung der Fangruppen in den USA und in Deutschland erheblich unterscheidet: Während der Frauenanteil in den USA regelmäßig 90 % überschreiten dürfte, finden sich in Deutschland viel mehr Männer und viel mehr Vorliebe für die neueren Sachen und für "Härteres". Aber zurück zum Album: Das Album besticht durch tolle Melodien, viel Energie, schönen Texten verbunden mit dem, was für mich die Musik von RS immer besonders gemacht hat: zu hören und zu spüren, dass da jemand wirklich von sich und aus sich heraus mit Herz singt, sehr authetisch würde man heute wohl sagen. Kurz zusammengefasst, handelt es sich um ein tolles Album mit wunderschönen Songs ohne jeden Ausfall, die auch heute noch funktionieren und "zünden". Ein wahrer Klassiker!
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am 14. Oktober 2001
Ein Superalbum, daß ich mir als CD zulegen mußte, weil meine damals gekaufte Cassette gestreikt hat. Bis jetzt ist sie bestimmt genausooft gelaufen ! Im großen und ganzen ist die CD eher rockig ( walking on the edge, walk like a man u.a.) aber auch Balladen sind vertreten und "my fathers chair" drückte sogar auf meine Tränendrüse.
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am 2. Mai 2001
Das Album mit dem Megaseller "Celebrate youth" fällt leider gegenüber seinem Vorgänger "Human touch" dadurch ab, dass Springfield sich ein Stück weit von seinem eher handgemachten Stil verabschiedet hat, um ein massenkompatibles Album zu produzieren, bei welchem die Elektronik überwiegt. Schade! Die Songs an sich haben nämlich weit mehr zu bieten, als verpoppte Spielereien. Dennoch, ein Album was sich lohnt.
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