Kundenrezensionen


8 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to Gehenna, 12. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Immer noch der Meilenstein im Grenzgebiet zwischen Gothic und allem,was hart ist. Getrennt von seinen ehemaligen Fields of the Nephilim-Mitstreitern zeigt Carl McCoy hier,wie man sich zeitgerecht weiterentwickelt,ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.Zoon hat die knarzige Härte von "Dawnrazor",gewürzt mit Carl`s Blackmetalvorlieben,dazu das Verträumte von "The Nephilim" und die Magie von "Elyzium".Für alle,deren schwarze Lebenseinstellung Ende der 80iger bei Cure hängenblieb ist diese Scheibe sicher denkbar ungeeignet.Für die Anhänger schwülstiger,deutscher Todeskunst wohl auch.Allen anderen schwarzen Seelen sei "Zoon" aber schwärzestens empfohlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere, abgründige Alpträume, 28. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Was für eine Platte! Dunkel, bedrohlich, klaustrophobisch, bisweilen durchbrochen von leuchtenden, klaren Passagen. Schräge Samples, teilweise DeathMetal-Anleihen, und die Krönung ist die Stimme von McCoy. Selten habe ich ein solches Organ gehört, von rauem Gesang bis zum Metalgekreische ist alles drin. Die Produktion ist wahnsinnig druckvoll, die Songstrukturen insgesamt sehr variabel. In der Tat nichts für hypersensible Seelen, das hier ist knochenharte Kost, aber die Scheibe macht einfach Spaß.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen den Welten..., 9. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
...lebt es sich oftmals nicht so einfach. "Zoon" ist dafür ein Paradebeispiel: Von der Metalszene als das Side-Projekt McCoys in seiner Eigenschaft als FOTN-Sänger misstrauisch beäugt, von der Gothic-Szene als "metallischer Krach" abgetan, ging diese Mörderscheibe nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 1996 einfach unter und nichts ward mehr von ihr gehört. Dass ich dieses Album überhaupt kennenlernen durfte, verdanke ich der Unkenntnis meiner Mutter, die auf Grund des priesterlich aussehenden Coverbildes davon ausging, dass dieser Silberling die damals von ihr als Entspannungsmusik bevorzugten gregorianischen Gesänge enthielt.

"Zoon" schafft den bemerkenswerten Spagat zwischen Dark Ambient-Elememten, typischem FOTN-Sound, Thrash Metal-Anleihen und wuchtig gespieltem Death Metal, ohne dabei auch nur eine Sekunde langweilig oder überspannt zu wirken. Die ersten sechs, sieben Songs, mit Ausnahme des melancholisch-rockigen "Shine", bewegen sich im schwermetallischen Bereich von schleppend düster bis knüppelhart. Ruhige Passagen wechseln sich ab mit aggressivem Drumming im gehobenen Midtempobereich, die Tempi wechseln innerhalb eines Stückes mehrfach, Verschnaufpausen gibt es quasi keine. Die Death-Metal-artigen, dunklen Vocals tun ihr übriges dazu, eine hasserfüllte, morbide Stimmung aufzubauen. Die Songs wirken dadurch unglaublich dynamisch, energiegeladen und wütend, vor allem wütend; während dieses Teils des Albums hat man das Gefühl, in einem schwarzen, sich ständig bewegenden Tunnel aus schwelendem Zorn zu befinden. Ein unangenehmes Gefühl? Keineswegs!

Nach dem unvergleichlichen "Pazuzu (Black Rain)" vollzieht sich der große Bruch auf "Zoon", die letzten drei Stücke bewegen sich nunmehr im Fahrwasser des letzten FOTN-Albums "Elizium", das bedeutet, sie sind langsam, eher getragen, die bisher aufgestauten Aggressionen versinken in der Unendlichkeit von "Zoon Parts 1 & 2 - Saturation", bevor sie mit "Zoon Part 3 - Wake World" endgültig verschwinden und man beim letzten Lied, "Coma", selbst ins Wachkoma fällt (man verzeihe mir den wirklich schlechten Wortwitz).

Kann man bei einer 5-Sterne-Bewertung überhaupt noch Kritik anbringen? Nein. Dieses Album rangiert in meiner Top-10-Liste der großartigsten Alben aller Zeiten ganz oben, ein hässlicher, kakophonischer Bastard mit zwei Gesichtern, der es schlicht nicht verdient, so lange vergessen zu sein, weswegen mir nur noch eines zu sagen bleibt: Kauft dieses Album - oder der Schwarze Regen wird euch überfluten!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandios. 4 1/2 Sterne, 16. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Von Carl McCoy, dem Sänger der legendären Goth Rocker "Fields Of The Nephilim" hatte man viel erwartet, aber nicht das: ein waschechtes und knallhartes Metal-Album, welches Goth Rock mit Industrial, Death und Thrash Metal verbindet. Und mit diesem Album lässt er einige der Bands, die sich schon vor Jahren auf diesen Stil spazialisiert haben, aber einkalt nackend im Wind stehen!
Und nur für die Leute, die es immer noch nicht glauben können: manche Lieder erinnern schwer an altes Zeugs von Thrash-Bands, wie Sepultura (und ich meine die Beneath/Arise-Ära, Mädels) oder Slayer. Gewürzt wird das ganze durch Stücke, die irgendwie nach "Death/Black Metaller covern Goth Rocker" rüberkommen. Alles ganz exquisit, kein Thrash-Metaller wird irgendwas an Tracks, wie Xodus, Penetration, Venus Decomposing oder Pazuzu (Black Rain) zu motzen finden.
Leider ist dieses Album stark unterbewertet. Von einer Gothic-Ikone, wie Carl McCoy erwartet man vielleicht einen Ausrutscher in die Metalgefilde von Sentenced oder HIM, aber ein derartiges Gegrunze, Gerubbel und Geknüppel passt nun wirklich gar nicht zu der restlichen Discographie der "Fields Of The Nephilim"; auch, wenn sie immer wieder deutliche Metaleinflüsse durchscheinen liessen. Und deswegen kennt's keiner. Die Grufties hassen das Album, weil's ihnen zu hart ist, die Metaller meiden es, weil sie meinen, hier gäb's wieder nur weinerlichen Gothrock. So ist, trotz des prominenten Namens, ein absoluter Geheimtip entstanden.
Das Album geht aber auch nicht sofort ins Ohr. Der Stil ist eigenwillig, es sind Stücke der unterschiedlichsten Gangart vorhanden. Still Life lässt schon ordentlich Gitarren und Schlagzeug rappeln und stimmt mit Grunzerei ein. Xodus ist das ein kurzer Death-Hammer. Shine ist das eine Art "Halbballade", und, wie oben angesprochen, klingt das, wie 'ne Death Metal-Band, die ein typisches Nephilimstück aufpoliert. Mit Penetration gibt's dann postwendend eines mit der melodic Death-Keule. Sehr rockig und eingängig. Melt ist ein düstereres, atmosphärisches Stück Industrial, auf das Venus Decomposing und Black Rain folgen, die doch schon schwer an Slayer und alte Seppelultra erinnern. Thrash, der sofort in den Nacken geht. Dann folgt Zoon 1+2 (Saturtaion), welches ähnlich gehalten wurde, wie Melt. Ein tiefdüsterer Song, der über 9 Minuten zwischen Melancholie und Aggressivität hin und herschwingt. Zoon 3 (Wake World) fällt dann wieder in die gleiche Kathegorie, wie "Shine", und der einzige Track, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann, ist "coma". Kein Lied, sondern nur ein Outro, bestehend aus Keyboardgedudel.
Alles in allem: ein grossartiges Metal-Album, dass dem Hörer einiges abverlangt, aber auch eine derart intensive und tiefdüstere Atmosphäre erzeugen kann, wie man sie selten zu hören bekommt. Einige Songs haben auch trotz den unterschiedlich angegrunzten Gesanges regelrechten Ohrwurmcharakter, wie Shine, Penetration oder Wake World.
Wer auf härteren Metal, aber auch die Kombi von Melancholie und Aggressivität steht, der macht nichts falsches, wenn er sich dieses Album zur Gemüte führt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Eins der meist unterschätzten Metal-Alben der 90er, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Um eins vorweg zu nehmen: Dieses Album ist qualitativ herausragend. Leider ist es nie über den Status eines (allerdings ABSOLUTEN)Geheimtipps herausgewachsen. Was Carl McCoy hier 1996 ablieferte, war ein BRETT von einem Metal-Album, sowohl musik- als auch gesangstechnisch. Er selbst behauptet, es sei sein bestes Album, und da will ich ihm nicht widersprechen, obwohl natürlich die 3 Longplayer der ersten Schaffensphase der Fields(Dawnrazor, The Nephilim,Elysium) auch über alle Zweifel erhaben sind.
Das Problem lag einfach darin, dass Zoon für seine angestammten und treu ergebenen Gothic-Fans einfach 3 Nummern zu hart war, während die Metalheads, an die sich das Album stilistisch mehr richtete, McCoy immer noch als Sänger der (in ihren Augen) eher Depri-Kuschelgothic-Combo FOTN wahrgenommen wurde (vergleichbar etwa als würde Roger Whittaker auf einmal Punkmusik spielen), so dass sie sich nicht die Mühe machten, das Album wirklich mal ernsthaft zu testen.
Natürlich kann McCoy seine Wurzeln nicht ganz überdecken, es sind nicht NUR Nackenbrecher dabei, sondern auch melodische Stücke, doch insgesamt atmet dieser tiefschwarze Bastard aus Industrial, Trash-, Black- und Gothic-Metal eine Wut und eine Energie, die einen des Öfteren mal nach Luft schnappen lässt. Carl brüllt und grunzt teilweise dermaßen, dass es eine wahre Freude ist.
Trotz allem muss ich gestehen, dass mir SHINE der absolute Lieblingssong der Platte ist; quasi eine Gothmetalhymne erster Güte; bekomme ich beim Rest des Albums regelmäßig eine Gänsehaut, so verabreicht mir dieser Track eine wahre Beulenpest, so GENIAL ist er. Hier funktioniert der Hybrid aus Elegie und roher Energie am herausragendsten.
An alle Freunde der härteren Gangart richtet sich mein Appell, Zoon eine Chance zu geben; aber ich warne Euch, wenn Euch das Album einmal gepackt, durchgekaut und wieder ausgespuckt hat, werdet ihr Euch fragen, wieso dieses nachtschwarze Juwel vor knapp 20 Jahren so an Euch vorbeigezogen ist.
Und das zu Recht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen A modern classic, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
For me "Elizium" was the classic goth album, and The Fields of The Nephilim's finest hour.
I was devastated when they split up not long after its release.

The Nefilim's "Zoon" is not goth per se, but rather Carl McCoy's industrial metal vision, embodying the sense of "One More Nightmare".

I won't pretend that I understand ever "magickal" reference, but the whole album is enjoyable and several tracks remain a floor filler at various clubs, nearly 20 years after its release.

In particular, Xodus, Penetration, and Venus Decomposing are full double snare assaults.

If you are a fan of early Fear Factory or Machine Head, then you will love this.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen meterdicke Gänsehaut, 3. März 2014
Von 
C. Ludwig "Velvet" (Rockfunksoulhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Das Album ist in der Tat over the top. Seit 1987 bin ich die-hard FOTN Fan, sah sie auf ihrer Abschlusstour 1991 noch live. Seither verfolgte ich jedes side projekt der Mannen (Saints of Eden, Rubicon Sensorium ...), denn bis auf McCoy war an der weiteren Hauptband nach 1991 niemand mehr beteilgt, bis es dann mit "Fallen" die ersehnte Re-Union gab. Bis auf 2-4 Songs ist das Werk allerdings nicht zu ertragen (überwiegend grausame Drum-Computer). Man versuchte hier eindeutig den bitterbösen und dunklen Sound von "Zoon" zu reproduzieren, scheitert jedoch zu 90 %.

Der Nachfolger und das leider seit 2005 immer noch aktuelle Werk "Mourning Sun" (großartig !) ist dann bis heute das letzte Lebenszeichen der Ausnahmeband.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nefilim - Zoon, 27. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Zoon (Audio CD)
Dies ist mit Abstand eine der besten Platten, die ich je gehört habe! Abwechselungsreich, düster und brachial. Harte Beats, geniale Riffs... einfach gigantisch dieses Album!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Zoon
Zoon von Fields Of The Nephilim (Audio CD - 2004)
Klicken Sie hier für weitere Informationen
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 4 Wochen.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen