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20
4,9 von 5 Sternen
Auberge
Format: Audio CDÄndern
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2005
Ich besitze die CD nun schon seit einigen Jahren und sie ist immer noch meine Lieblings-CD.
Chris Rea hörte ich bis zum Kauf der "Auberge" eigentlich immer nur zwischendurch im Radio. Ich kannte die Top-Hits, kam aber nie darauf, mir eine CD von ihm zu kaufen.
Dann sah ich das Cover mit dem Super Seven darauf und hörte, dass er selbst auch einen Super Seven fährt.
Als alter Seven-Fan dachte ich, die kaufst du dir!
Ich hatte allerdings keine grossen Erwartungen in die Musik. Jedoch war ich überrascht, als ich die CD auflegte. Ich hörte sie wie gefangen bis zum Schluss und war begeistert! Wirklich jeder Titel gefiel mir. Das war mir bisher noch nie passiert! Die Harmonie aller Titel miteinander, auch in der Reihenfolge, ist unglaublich!
Seit dem Zeitpunkt ist eine innige Verbundenheit mit dieser Scheibe entstanden. Ich höre sie ständig.
Egal, ob ich laufen gehe, oder einfach nur abschalten möchte, oder aber auch, dass einfach nur ruhige Musik im Hintergrund gefragt ist, immer wieder lege ich diese Musik auf. Sie zählt auch zu meiner Lieblingsmusik, wenn ich eine Foto-CD mit Musik hinterlege.
Neulich traf mich wie ein Blitz die Nachricht, dass ein lieber Onkel von mir wie Chris Rea an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, allerdings nicht operabel. Ich war so geschockt und kämpfte mit den Tränen.
Spontan fuhr ich heim, zog die Laufsachen an und lief einfach los, ohne Ziel, natürlich mit MP3-Player und der "Auberge" in den Ohren, einfach nur zum abschalten.
Zwischendurch kullerten die Tränen, aber als ich heimkam ging´s mir wieder viel besser.
Dieses Album gibt mir eine unglaubliche Kraft!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2002
Manche Alben wirken bei einmaliger Inspektion noch recht unscheinbar und entfalten erst nach wiederholtem Konsum ihr ganzes Potential an Ausdruckskraft. Es handelt sich nicht selten um gerade jene Werke eines Künstlers, die in Ermangelung einer Palette "totgespielter" Hits, sprich: abseits vom zwingenden Kommerz entstanden sind und auf wundersame Weise dauerhaft einen Platz im Gehör des Käufers gefunden haben. Das trifft auf Reas reifstes und zweifellos schönstes Werk zu. Gefühlvolle Balladen und plätschernde Songs, ummantelt von rauhen Rockklängen, dafür gänzlich entlastet von öden Hitparadenschnulzen, wenngleich der Titelsong kurzzeitig im Radio zu hören gewesen ist. Chris eigenwillige Instrumentierung (beispielsweise eine "lustig" anmutende Tuba als Einstieg für eine Rocknummer) gehört zu seinem Markenzeichen wie seine typisch hohen Gitarrenriffs. Das ist Musik für Leute, die einen "Best of Sampler" als glatte Beleidigung für den guten Geschmack empfinden, weil sie nicht zu denjenigen zählen, die nur das mögen, was sie von jeher aus Radio oder Jukebox kennen.
Fans der unverwechselbar rauhen, aber einschmeichelnden Stimme, die Musik nicht nur hören, sondern auch riechen und schmecken können, werden diese CD immer wieder auf sich einwirken lassen wollen. Zuhause vor dem Kamin, oder im Auto - wie das Gemälde am Cover schön verdeutlicht möglicherweise an einem Herbstabend.......

Ein Tip: Besitzer der ersten Stunde, die noch die alte Version besitzen, sind gesegnet, wenn sie die E.P-Single "Winter Song" (dieser Titel ist auf der New Edition inkludiert) dazufächern können. Dann können sie das ohnehin perfekte Album noch um drei Bonustracks, die sich wunderbar einfügen, VERLÄNGERN.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2003
Spätestens mit ROAD TO HELL schaffte Chris Rea den europaweiten Durchbruch - mit AUBERGE festigte er seine Position. Es ist eine der Platten, die einen immer wieder fesseln. Das liegt zum einen am genialen Titeltrack mit seinem Intro, dem klug aufgebauten SET ME FREE und der schön-traurigen Jugenderinnerung LOOKING FOR THE SUMMER. Darüberhinaus finden sich hier die besten Balladen, die Chris Rea je geschrieben hat (GONE FISHING, HEAVEN, THE MENTION OF YOUR NAME). Auch wenn man ihm wieder mal vorwerfen könnte, dass er sich ein paar Mal bei sich selbst abgeschrieben hat (SING A SONG OF LOVE TO ME), so bleibt doch eine durchweg sehr gute Platte, die noch mit einer Hommage an Nigel Mansell aufwarten kann (EVERY SECOND COUNTS) und einen traurigen Blick auf eine alte Liebe wirft (AND YOU MY LOVE). In dieser Form ist noch der WINTER SONG enthalten, der die Weihnachtssingle 1991 war. Und wenn am Schluß THE MENTION OF YOUR NAME erklingt ist eine knappe Stunde um, die man in vollen Zügen genossen hat.
Ergo: eine absolute Kaufempfehlung!!! Charttechnisch gesehen war es Chris Reas erste Nummer 1 in Deutschland und alle drei Singles konnten sich in den Top 100 platzieren. Das hat er danach nicht mehr geschafft.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2005
Ich besitze die CD nun schon seit einigen Jahren und sie ist immer noch meine Lieblings-CD.
Chris Rea hörte ich bis zum Kauf der "Auberge" eigentlich immer nur zwischendurch im Radio. Ich kannte die Top-Hits, kam aber nie darauf, mir eine CD von ihm zu kaufen.
Dann sah ich das Cover mit dem Super Seven darauf und hörte, dass er selbst auch einen Super Seven fährt.
Als alter Seven-Fan dachte ich, die kaufst du dir!
Ich hatte allerdings keine grossen Erwartungen in die Musik. Jedoch war ich überrascht, als ich die CD auflegte. Ich hörte sie wie gefangen bis zum Schluss und war begeistert! Wirklich jeder Titel gefiel mir. Das war mir bisher noch nie passiert! Die Harmonie aller Titel miteinander, auch in der Reihenfolge, ist unglaublich!
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Zwischendurch kullerten die Tränen, aber als ich heimkam ging´s mir wieder viel besser.
Dieses Album gibt mir eine unglaubliche Kraft!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2000
Ich kann der Kritik von amazon.de nicht zustimmen. Mit Auberge ist ihm neben Road to hell eines seiner besten Alben gelungen. Der Titelsong ist ein Knaller und hat schon jetzt Geschichte geschrieben. Die langen Intros sind sein Markenzeichen. Mit Gone Fishing ist ihm einer seiner besten Balladen gelungen. Looking for the summer lädt ebenfalls zum Träumen ein. Der Blick ins Textbuch lohnt sich. Die Tour zu diesem Album war für mich das schönste Livekonzert, was ich jeh gesehen habe (von ca 100). Dort hat einfach alles gestimmt. Das Album ist immer noch eine schöne Erinnerung daran.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2010
there s only one place left to go...- AUBERGE -..., so singt chris rea beim mega-einsteiger eines wieder so tollen albums des ausnahmegitarristen mit seiner markanten stimme.

dieser earbanger hat nun bald zwanzig jahre auf dem buckel und noch immer bangt er in meinem kopf , manche songs kriegt man nie mehr wieder raus aus sich und dazu gehört dieser, rockig, cool, geheimnisvoll, einfach stark...

ein adäquates brüderchen für road to hell...

- GONE FISHING- fängt mit salvation-army-sound an und fügt sich zu einem stück , das auch von mark knopfler s album -sailing to philadelphia- stammen könnte.

wieder eine gitarre, die so wundervoll und warm klingt, dass einem das herz aufgeht, rea s zärtlich-rauher gesang dazu, schöööönes leises stück....

das vom sowas von bluesigen teil - YOU RE NOT A NUMBER - abgelöst wird, master rea interpretiert es lässig,
schüttelt das gitarrenspiel nur so aus dem ärmel, wieder ein very good thing hier auf dieser cd...

wirklich heavenly , and angels want to cry , bei - HEAVEN -, zurücklehnen, augen schliessen und das feinsinnige stück einatmen...

spannendes intro zu - SET ME FREE-, chris rea präsentiert es , dank seiner starken stimme und der sowieso klasse gitarre so, dass es nicht zu fahrstuhlmusik abdriftet..., nochdazu nimmt es im text verbindung zum song auberge
auf..., saftiger musikalischer abgang mit orchestergewalt...

am anfang zu - RED SHOES- könnte man erstmal an -haindling- denken, der ja auch immer so ne bläsertruppe
beschäftigt, aber dann bluest und rockt chris rea und der song ist weit weg vom humtata...

nach -SING A SONG FOR LOVE TO ME- und -EVERY SECOND COUNTS- , die okay bis gut sind, kommt nun das äusserst
gelassene - LOOKING FOR THE SUMMER-, wieder hol ich mark knopfler her, denn der track würde ihm passen wie die faust auf s auge. die lässigkeit, die den melodischen song ausmacht , hätte wirklich von der -anderen- gitarren-
göttlichkeit kommen können.

mit - AND YOU MY LOVE- und - THE MENTION OF YOUR NAME- , beide stille, balladige nummern, geht hier ein sehr schönes album zu ende, das nicht zu jeder stimmung passt.

ich höre es am liebsten mit einem glas wein, duftkerzen und einer weichen kuscheldecke...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2007
Chris Rea bewegt sich zwischen zwei Polen. Im Herzen ein schummriger bis düsterer Blueser mit Slide-Gitarre im Zigarettenqualm kleiner Bars, wurde er im Gegenteil zum Softrock-Spezialisten des Stadions. Diesen Spagat meisterte er fast immer traumwandlerisch gut, doch ein paar Mal meisterte er ihn perfekt. So auch auf "Auberge".

Das Album zeigt, wie man atmosphärische Gitarrenpopmusik für die Menge einspielen kann, ohne dabei jemals in Kitsch oder Pathos abzudriften, wie es ihm in seiner Karriere ja durchaus häufiger passierte. Die Songs sind unprätentiös, ruhig, reichhaltig texturiert, sauber ausgearbeitet und hochatmosphärisch. Es passiert eine Menge, auch wenn es "plätschernd" wirkt.

"Every Second Counts" ist beschwörend und in all seiner brummigen Stille dringlich. "Gone Fishing" ist so versunken, dass es fast in sich zusammenfällt, aber eben nur fast. Und dann enthält das Album den wohl besten Song seiner Karriere. "Looking For The Summer" ist wie das exzellente Cover mit dem Rennwagen in der verlassenen Landschaft: Sommerlich und flott, schon, aber doch so merkwürdig verhangen wie der Sonnenstrahl nach dem Regenguss. Ein Jahrhundertlied einer Platte, die im Grenzland von Blues und Slide beweist, wie charmant und gewinnend Pop sein kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2003
..das 1991 hier chris rea ablieferte.
ich muss gestehn, danach kamen werke, die mir teilweise auf den geist gingen. da hat er es z.teil mit seiner praegnant bruechigen stimme uebertrieben. aber das teil hier macht spass!
schon der einstieg mit dem scheppern der dosen, das laufen eines mannes, aufmachen + zuschlagen einer tuer (wunderbar fuer katzenbesitzer, jede mieze faellt hier jedesmal drauf rein..) zeigt dass er es wirklich relaxt angehn laesst. dann kommt aber der titelsong und der ist nicht relaxt, sondern es geht ganz gut ab (fuer chris rea..).
danach kommt der hammer des albums + eines der schoensten songs von ihm ueberhaupt: "gone fishing". die stimme geht einem durch mark+bein, das lied ist einfach nur wunderschoen ohne aber ohne dass der kitsch literweise aus den boxen fliesst.
ins gleiche kontor haut auch "set me free", sehr stimmungsvolle ballade, diesmal ein wenig trauriger als das "gone fishing".
und so geht sind eigentlich alle der insgesamt 11 songs. bekannt im volk ist auch noch "looking for the summer".
seine ruhigen, aber immer spannenden songs sind gewohnt gut umgesetzt von seiner truppe in form von:
-der meister selbst an gitarre, hammond orgel und vocals
-robert ahwai am bass
-max middleton am grossen klavier
-martin ditchman am schlagzeug
dazu noch niemand anders als die "kick horns" die ordentlich in die hoerner troeten.
jon kelly hat eine stimmige und technisch gute produktion hingelegt.
fuer mich eines seiner besten werke!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach dem Durchbruch von Chris Rea im Jahre 83 ging es mit im kontinuierlich begauf. Ein kleiner Durchhänger war für mich nur "On the beach". Mit Auberge hat er für mich mit Abstand sein bestes Werk abgeliefert. Danach ging es wieder bergab. Musikalisch von traumhaften Balladen wie "Gone fishing", "Heaven" oder "Mention of your name" bis hin zu sehr flotten Stücken wie "Auberge" oder "Set me free" ist alles enthalten. Die CD enthält keinen einzigen Durchhänger. Zudem eine gigantische Gitarre und sein einzigartiger Gesang sowie die Streichereinlagen. Außerdem ist sie phantastisch aufgenommen.
Fazit: Diese CD gehört in jede CD Sammlung und wird auch nach Jahren nicht langweilig. Im Gegenteil: Bei jedem mal hören wird sie noch besser!
Kann nur noch sagen. Mit diesem Werk hat er ein Stück Musikgeschichte geschrieben. Schön dass es solche Werke gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der enorme Erfolg von - Road To Hell - hat Chris Rea nicht davor abgehalten seinen Weg - in sehr schneller Geschwindigkeit wirklich gute und vielseitige Musik zu produzieren ' konsequent fortzuführen, und so stand bereits 14 Monate nach dem "Millionenseller" - Road To Hell - mit - Auberge - das nächste Album in den Regalen der Musikgeschäfte. Von - Road To Hell - aber auch von den Alben - On The Beach und Shamrock Diaries ' absolut begeistert, kaufte ich dieses Album sofort am Tag der Veröffentlichung ohne vorher hineinzuhören, und wurde wie immer nicht enttäuscht von dieser Entscheidung.

Chris Rea, offensichtlich noch stark beeinflusst von seinem bisher erfolgreichsten Album - Road To Hell - eröffnet die Songs seine Jugendherberge wieder mit einem großartig-spannenden Intro. Dieses Mal erklingen zu ruhigem Vogelgezwitscher die Schritte eines pfeifenden Autofahrers, der den Hörer schon auf die Grundmelodie von - Auberge - einstimmt. Bierflaschen klackern. Kurz darauf schließt eine Autotür, und ein Rea-typischer Slidegitarrenriff ertönt beim Betätigen der Zündung des Autos. Wenig später nimmt die melodiös-rockige Fahrt des ersten großen Hits der Neunziger - Auberge - seine Fahrt auf, und Chris Rea entführt uns über 12 Songs in die Ferien oder in den Urlaub, denn unmittelbar nach - Auberge - erklingen die sehr ruhigen Töne von - Gone Fishing - einem Lied, das sehr dezent aber wunderschön instrumentalisiert ist, und im Mittelteil mit einem großartigen Fendersolo glänzt. Hier kann man sich direkt vorstellen am Ufer eines verlassenen Sees zu sitzen, und beim Angeln die schöne Natur um sich herum zu genießen. Chris Rea entfernt sich mit diesem Titel aber auch sofort von - Road To Hell - und lenkt sein Album damit in eine völlig andere musikalische Richtung, was auch auf dem einfach nur wunderschönen Titel - Heaven - direkt zur Geltung kommt.

Auch die beiden anderen Hits des Albums - Looking For The Summer und Winter Song - sind wieder einmal alles andere als mit - Road To Hell - vergleichbar. So schafft Chris Rea mit - Auberge - den Spagat zwischen einerseits an seine kommerziellen Hits anzuschließen, aber andererseits seinem Hörer auch wieder mit Songs wie - Set Me Free, Sing A Song Of Love To Me, Every Second Counts und dem Titel And You My Love - einiges Neues zu bieten. Das sehr tiefgehende - The Mention Of Your Name - beendet dann die musikalische Oldtimerreise durch wunderschöne Städte, Dörfer und die unberührte Natur wie einen sehr schönen nachdenklichen Kinofilm. Fünf Sterne.
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