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am 18. Oktober 2006
Endlich ! Die 3 Album Klassiker von den Sisters als Remastered and Expanded Re-Releases !
ab 31.10.2006 !

VISION THING

Again, newly remastered and bolstered with extended mixes and a couple of additional live tracks, housed in a foldout digipack sleeve with new liner notes.

VISION THING
01 Vision Thing
02 Ribbons
03 Detonation Boulevard
04 Something Fast
05 When You Don't See Me
06 Doctor Jeep
07 More
08 I Was Wrong

BONUS TRACKS
09 You Could be the One
10 When You Don't See Me (Remix)
11 Doctor Jeep (extended version)
12 Ribbons (live version)
13 Something Fast (live version)

Die Bonus Tracks sind allesamt bekannt, "You Could be the One" war die "MORE" B-Seite, "DOCTOR JEEP extended" ist die ultimative Fassung dieses genialen Songs (manche sagen langweilig, ich sage hypnotisch, eintönig aber gut), 12 & 13 sind Live-Aufnahmen die auf der deutschen WHEN YOU DON'T SEE ME Single bzw Maxi veröffentlicht wurden.

Es gibt noch mehr Material das hier hätte verwendet werden können, dann hätte man aber eine Bonus CD gebraucht. Da wären z. B. VISION THING im Canadian Club Mix (ist aber auch auf OVERBOMBING drauf), die späteren Single Tracks TEMPLE OF LOVE (1992 / touched by Ofra Haza), ALICE 1993, UNDER THE GUN (die beiden Mixe von der Maxi - Metropolis Mix, Jutland Mix), die MORE Dance Remixes (Power Mix, Groove Mix), das KNOCKING ON HEAVEN's DOOR Live Bootleg (B-Seite von DOCTOR JEEP, eine Live Aufnahme aus 1985), außerdem "Burn" (live recording), "Amphetamine Logic" (live recording), beide ebenfalls auf DOCTOR JEEP Maxi Editionen veröffentlicht.

Anmerkung 01.11.2006:
Im UK wurden die 3 CDs (alle Neuveröffentlichungen - FIRST AND LAST AND ALWAYS, FLOODLAND, VISION THING) am 30.10.2006 veröffentlicht, in Deutschland wurde die VÖ anscheinend auf Anfang Dezember verschoben. Warum auch immer.

Anmerkung 15.11.2006:
Die angekündigte Trackliste hatte einen Fehler, Track 10 ist nicht "More (extended version)" sondern "When You Don't See Me (Remix)". MORE extended hätte wenig Sinn gemacht, da es hier nur einen marginalen Unterschied zur Album Version gibt, MORE extended ist 10 sec länger als die Album Version (sonst ist mir damals keine Veränderung aufgefallen). Allerdings kann ich auch heute nicht nachvollziehen was bei "When You Don't See Me" im sogenannten Remix gegenüber der Album Version verändert wurde. Schon die deutsche Single wurde damals als "Remix" bezeichnet, wahlweise auch als "German Release", aber für meine Ohren weicht die Version nicht vom Original ab.

Das Digipak ist übrigens schön gestaltet, gefällt mir. Jedoch ist das Remastering aller 3 Alben nicht wirklich gelungen. Der neue Sound ist stark höhenlastig, mir fehlt da der Bass. Ganz schlimm ist FIRST AND LAST AND ALWAYS geworden, während FLOODLAND und VISION THING durchaus noch in Ordnung sind.
11 Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2014
Herrlich düster, rockig. Schlicht gesagt eine Mucke, die unter die Haut geht. Für aufheiternde Stimmung ist auch gesorgt mit Songs „When You Don`t See Me“ und „More“. Mal ganz lasch ausgedrückt, das sind fast schon (oder sind sie es?) Partyhits und der Kracher schlechthin zu jeder Stunde egal ob dat Fußvolk nüchtern oder schooon wieda hacke dicht ist.

Die restliche Zeit werden die Klampfen stilgerecht am Rande der Gruft zielsicher und treffend zersägt. Ein herrliches Album, der ganz besonderen Art. Gelungene Mischung und perfekte Zusammenstellung der Songs. Die ersten Beiden herrlich (fast schon ekelhaft) düster und drückend, dann wird die Schraube ein wenig lockerer gestellt und es folgen Songs der leichteren Art

Bereits der Opener „Vision Thing“ hebt mich jedes mal fast aus den Latschen.
44 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Allein der Auftakt von Titel 1 "Vision Thing" lässt nichts Gutes erahnen. Das Remastering ist voll in die Grütze gegangen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Mix ist mehr als bescheiden ausgefallen.

Der Bass fehlt, die Höhen scheppern lustlos und unkoordiniert umher.

Schade, dabei ist der optische Eindruck hervorragend und lässt den schlampigen Mix anfangs noch zweitrangig erscheinen.

Die Bonus Tracks sind nicht wirklich Meisterwerke bzw. längst im "Sisters"-Sammlerschrank:

"You could be the one" war B-Seite der "More" Maxi und aus gutem Grund nicht auf der ursprünglichen Version von "Vision Thing".

"When you don't see me" als Remix nicht zwingend erforderlich.

"Dr. Jeep" als Maxi-Version (ja...zu lang!)

"Ribbons" als Live-Version klasse.

"Something fast" in Live-Version in Ordnung.

Wer Qualität möchte, kauft die ursprüngliche nicht remasterte Version, die ist klanglich um Welten besser.

Wer Quantität und Optik will nimmt diese Version. An sich nur ein Warner (unter Rhino-Label) Release um noch irgendwo ein paar Kröten mit dem "The Sisters of Mercy" Vermächtnis zu verdienen.

Es bleibt zu hoffen, das "SSV" nicht auch noch von Warner veröffentlicht wird und sich irgend jemand erbarmt und auf Andrew Eldritchs (überzogene?) Forderungen für einen neuen Plattenvertrag eingeht... und wir bald neues nicht recyceltes Material der "Sisters" bekommen.
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am 29. April 2008
Beim ersten Hören dieses Albums Anfang der 1990-er Jahre waren meine ersten Gedanken bei "Vision Thing": "Klingt wie ein Szene-Bericht aus dem Rotlicht-Milieu..!".
Und wirklich: Andrew Eldritch lebte zu dieser Zeit in der Nähe der "Reeperbahn", Hamburgs berühmt-berüchtigter "Amüsier-Meile"...
Die Titel sind musikalisch abwechslungsreich; Langeweile stellt sich eigentlich bei keinem der Titel wirklich ein!
Es ist, trotz der abwechslungsreichen Titel, dennoch ein Album wie aus einem Guß!
Wie ein roter Faden zieht sich die eigenwillige Dramaturgie von Master-Mind Eldritch durch dieses Album- von Titel zu Titel...
Es ist mit Abstand das "rockigste Studio-Album", was die Sisters je produziert haben...
Mit den ebenfalls herausragenden Vorgänger-Alben (First And Last And Always, Floodland) nicht direkt vergleichbar erschließt sich "Vision Thing" eher der Zuhörerschaft.
Deswegen ist es gerade auch für Neueinsteiger der Sisters empfehlenswert!
Das Remastering und die Aufmachung der Remastered-Version gehen voll in Ordnung.
Zusätzliche Bonus-Tracks sind bei dieser remasterten Version enthalten.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Mai 2014
Ohne Frage - VISION THING ist das kontroverseste Album von THE SISTERS OF MERCY... und diesen Status hält es souverän seit seinem Erscheinen im Jahr 1990.

Das Album eckte bereits beim Release heftig an - weder hatte es den melancholischen 80er Jahre Gothic-Rock-Vibe (auch wenn Andrew Eldritch das Wort hassen mag) von "First And Last And Always" noch den eleganten, elitären Bombast von "Floodland". VISION THING ist rockiger, direkter, aggressiver, mitunter leichter zugänglicher als die Vorgänger, textlich war es offen politischer als man es von den SISTERS gewohnt war... und dennoch war es ein typisches SISTERS Album mit der ganz markanten Atmosphäre dieser Band, diesmal halt in einem anderen Gewand verpackt.

Wenn man VISION THING nunmehr, fast ein Vierteljahrhundert nach seinem ursprünglichen Erscheinen, mal wieder hört, merkt man gleich, dass dieses Album eigentlich sehr gut gealtert ist.
Der sehr mechanische, industrielle aber eingängige Hard Rock, den die SISTERS hier spielen, passt sehr zu den beginnenden 90ern und war ohne Frage für zahlreiche spätere Alben anderer Bands eine sehr wichtige Inspiration. Textlich liefert Andrew Eldritch hier einige seiner besten Leistungen ab.
Songs wie "Vision Thing" oder natürlich das mit Jim Steinman produzierte "More" rocken wie eh und je und funktionieren auch im Autoradio erstklassig, und mit "Something Fast" sowie "I Was Wrong" wurden zwei sehr ergreifende (und doppeldeutig-fiese) Balladen vorgelegt. Das hypnotische "Ribbons" ist weiterhin ein Song, der einfach eine Klasse für sich ist, und das sehr poppige "When You Don't See Me" ist zumindest ein sehr eingängiger Ohrwurm. Jede Menge Abwechslung (das Material bei "First And Last And Always" war um Welten homogener als bei VISION THING!)und Qualität wird also definitiv geboten.

Ohne Frage: mit "Doctor Jeep" und "Detonation Boulevard" haben sich zwei Songs auf diesem Album eingeschlichen, die definitiv nicht zur Spitze des musikalischen Schaffens der SISTERS gehören und damals wie heute eher schwach sind.
Aber es geht schlimmer: das auf der hier rezensierten Version ebenfalls erhaltene, ursprünglich als B-Seite veröffentlichte "You Could Be The One" ist weiterhin meiner Ansicht nach der mieseste, dümmste und belangloseste Song, den Andrew Eldritch je verbrochen hat. Was die Oberschwester, aus deren Feder soviele zeitlose Stücke stammen, bei diesem Liedchen geritten hat, werde ich wohl nie verstehen. Insofern liefert VISION THING auch heute noch genug Stoff für Kontroversen, eben Licht und Schatten.

Im damaligen wichtigsten Sisters-Fanzine "Heartland" wurde spekuliert, dass VISION THING auch mit Hinblick auf die 1990 anstehende Rückkehr der SISTERS auf die Bühne geschrieben wurde, das eben Material komponiert wurde, welches man live eher umsetzen kann als die Mehrheit der atmosphärischeren "Floodland"-Songs... wobei es allerdings etwas ironisch ist, dass der Set auf den Touren 1990 und 1991 seinen Schwerpunkt schlussendlich gar nicht im VISION THING Material hatte.

Wie bewertet man nun VISION THING? Persönlich würde ich 5 Sterne geben, weil THE SISTERS OF MERCY eine Klasse für sich sind und dieses Album einige grandiose Songs enthält, welche auch nach all der Zeit sofort zünden und musikalisch wie textlich superb sind. Im Kontext des SISTERS Schaffen, dessen Höhepunkt für mich persönlich "Floodland" war und bleibt, schlägt sich dieses Album auch sehr gut... stilistisch ist es anders (wobei man immer wieder betonen muss, das der stilistische Graben zwischen "First And Last And Always" zu "Floodland" größer war!) aber packend, wenn es auch wie geschrieben einige Songs enthält, die eher schwach sind. Die guten Momente des Albums sind einfach zu gut, und das Album schlägt sich auch nach mittlerweile 24 Jahren immer noch sehr ansprechend.

Insgesamt also ein wirklich starkes Album, welches überraschend gut gealtert ist und immer wieder Spaß macht.

Dafür gibt es knappe, aber definitiv verdient 5 Sterne von mir - das VISION THING seinerzeit den SISTERS einen gewaltigen Popularitätsschub verpasst hat kann man sofort verstehen, wenn man dieses Album hört.
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TOP 500 REZENSENTam 9. April 2008
Mit diesem Album hat sich Andrew Eldritch mehr dem Hardrock verschrieben, aber auch das hat für meine Ohren wirklich hingehauen.

01 Vision Thing
Ein wahrer Hammer, der Titel geht so richtig ab und ist sehr rockig. Für mich ein absoluter Lieblingssong. Es gibt hiervon noch eine Remix Version mit über sechs Minuten Länge, die ist noch genialer als das Original.

02 Ribbons
Sehr guter Song im "typischen" Sisters Sound, geht bei mir aber erst in der Liveversion so richtig ab. Die kommt aber in der Remastered Version noch.

03 Detonation Boulevard
Wunderschöne Ballade die unter die Haut geht. Drei Titel zu Anfang die nicht unterschiedlicher sein könnten.

04 Something Fast
Nächste Ballade, Andrew Eldritsch beherrscht auch diese Stilrichtung in Vollkommenheit.

05 When You Don't See Me
Singleauskopplung, die einen tollen Refrain hat und in typischer Sistersmanier, wenn auch nicht ganz so düster, daherommt.

06 Doctor Jeep
Nächster Klasse Titel und ebenfalls eine Singleauskopplung. In dieser Version ganz nett, aber die Extenede Version ist für mich ansprechender.

07 More
Die erste Single dieses Albums und wirklich ein Kracher.

08 I Was Wrong
Eine wunderschöne Ballade zum regulären Abschluß des ursprünglichen Albums.

BONUS TRACKS
09 You Could be the One
Klasse Song, der es durchaus von der Qualität auf das Album hätte schaffen könne, aber vielleicht ein wenig zu einfach gehalten. Guter Refrain zum mitsingen.

10 More (extended version)
Noch besser als die Single bzw. Albumversion.

11 Doctor Jeep (extended version)
siehe oben

12 Ribbons (live version)
siehe oben

13 Something Fast (live version)
Klasse Liveeinspielung dieser Ballade.

Die Remastered Edition bietet einen besseren Klang als das Original und zudem noch Klasse Bonustracks, welche wahre Fans schon haben werden. Dennoch habe ich mir diese CD nochmals zugelegt, weil es einfach ein klasse Album ist.
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am 18. Juli 2001
Mag dieses Album viele Fans bei seinem Erscheinen 1990 zunächst überrascht, enttäuscht oder gar verprellt haben, so erkennt der geneigte Hörer spätestens 10 Jahre später, wie frisch, innovativ und richtungsweisend "Vision Thing" damals war. Die dritte LP der Sisters Of Mercy war der konsequente Schritt weg vom New Wave Image, auf zu einem neuen Weg in die (rockigen) 90'er, und all dies, ohne die eigenen Wurzeln auch nur im geringsten zu verleugnen. Ein Album mit sehr viel Power, Witz und Tiefe. Einfach, aber doch so genial. Anspieltips sind zweifelsohne der Titelsong "Ribbons", "Something Fast" und "I Was Wrong", die Singles "More", "Doctor Jeep" fallen im Vergleich dazu leider etwas ab. Nicht DAS BESTE Sisters Album, aber einfach die Weiterentwicklung, die man der Band zugestehen und als wirklicher Fans mitgehen sollte / muß !
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am 9. Januar 2001
Das absolut zeichensetzende Album von 1990. Jedes Stück ein absoluter Klassiker! Andrew Eldritch zeigt sich hier als gewohnt brillanter Musiker und vor allem (auch) Texter. Auch wenn die unverkennbare Weiterentwicklung (nicht zuletzt dank der Gitarren-Arbeit von Andreas Bruhn) so manchen Gruftie verprellen mag, diese Platte ist Pflicht! Wer behauptet, Eldritch sei "nichts" ohne Patricia Morrisson, hat keine Ahnung, da selbige zu keinem Zeitpunkt an irgendeinem Sister-Stück beteiligt war. Wer behauptet, die Sisters ohne Wayne Hussey seien wertlos, hat offenbar noch nie eine Mission-Platte gehört. Wer dieses Album nicht mag, weiß nicht, was gut ist. Waiting for the next one to arrive - live on exxile euphoria!
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am 8. März 2003
Rockig, witzig und gemein präsentierten sich die Sisters Anno 1990. Obwohl einige der hartgesottenen Fans laut aufschrien, ist unverkennbar, dass dieses Werk 100% ein Sisters-Release ist: Harte Gitarren, gute Arrangements, und auf den ersten Blick subtile Texte, die bei näherem Betrachten unzählige Ebenen offenbaren.
In Zeiten von George W. Bush ist die Abrechnung mit dessem Vater beim Titelsong "Vision Thing" fast zeitlos, und sowohl die rockige Palette wie bei "More" oder "Detonation Boulevard" beherrschen Eldritch und Co. ebenso wie die zarteren Saiten bei "I Was Wrong" (genial!) oder "Something Fast". "Ribbons" ist der Geheimtipp auf der Scheibe, und wenn auch "Doctor Jeep" eher durch einen gemeinen Text auffällt als durch witzige Melodien, ist "When You Don't See Me" ein guter Ausgleich mit Hitpotential.
Dieses Album war die beste Antwort auf die Geschehnisse der Welt zur damaligen Zeit. Die Geschichte wiederholt sich offenbar, somit passt "Vision Thing" mehr denn je. 5 Sterne!
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am 20. Mai 2009
"Vision Thing" habe ich in der letzten Zeit häufig gehört, nachdem es jahrelang unbeachtet im Schrank gestanden hat. Als es 1991 rauskam war ich maßlos enttäuscht: Die "More"-Maxi als vorab veröffentlichter Appetithappen lief bei mir rauf und runter, und bis heute ist es neben "Dominion" mein Lieblingsstück von den Sisters. Im Vergleich dazu fällt das Album deutlich ab. Vielleicht hätte es nicht geschadet, wenn Jim Steinman auch die anderen Stücke mitproduziert hätte. Mittlerweile mag ich aber auch sehr gerne das düster brodelnde "Ribbons" (der zweite Höhepunkt des Albums), das auf dieser Edition von "Vision Thing" in einer viel, viel besseren Live-Version enthalten ist (Ursprünglich auf der "When You Don't See Me"-Maxi auf der B-Seite). Gut sind auch noch der heftig rockende Opener "Vision Thing", die Remix-Version von "When You Don't See Me" und "I Was Wrong". Auffällig finde ich, das diese Stücke alle von Andrew Eldritch alleine geschrieben wurden. Musikalisch wirklich richtig schlecht sind "Detonation Boulevard" und "Doctor Jeep" (Der Tiefpunkt des Albums). Das liegt vermutlich daran, dass sich der damalige Gitarrist Andreas Bruhn hier versuchen durfte. Die Stücke sind einfach nur laaaangweilig. Nach seiner Sisters-Zeit hat sich Andreas Bruhn auch solo versucht (als "Broon") und ist damit verdientermaßen gefloppt.
Tja, was soll ich zu "Vision Thing" abschließend sagen? Kaufen, weil es das letzte richtige Album ist, das uns Andrew Eldritch gegönnt hat und wir "We're The Same, Suzanne" oder "Crash & Burn" niemals auf einem Tonträger hören dürfen? Zur Komplettierung der Sammlung (Die Live-Version von "Knocking On Heaven's Door" von der "Doctor Jeep"-Maxi wäre auf der Neuveröffentlichung allerdings noch nett gewesen) ist diese Re-Edition allemal okay.
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