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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kultobjekt, jetzt im Westentaschenformat
Wer vor dem CD-Zeitalter das nur in Japan und einigen europäischen Ländern veröffentlichte Album "Lotus" (1975) haben wollte, musste einiges auf sich nehmen. Dieses Set mit drei LPs war in Plattenläden nicht oft zu finden und überaus teuer. Dafür erhielt der gebeutelte Fan dann aber auch ein üppig ausgestattetes Kunstwerk, welches fortan...
Veröffentlicht am 15. November 2003 von Britzel

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anstrengend
LOTUS zeigt Carlos Santana in Hochform.
Er zeigt uns Fans, wozu er in der Lage ist.
Leider kommen die anderen Musiker etwas zu kurz.
Das Material stammt hauptsächlich aus seiner Jazz und Improvisationszeit.
Live wirkt das Ganze etwas zu verspielt und anstrengend.
Wer sich Zeit nimmt, wird sicher viele Feinheiten entdecken.

Mir sind...
Vor 15 Monaten von TG'61 veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kultobjekt, jetzt im Westentaschenformat, 15. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Wer vor dem CD-Zeitalter das nur in Japan und einigen europäischen Ländern veröffentlichte Album "Lotus" (1975) haben wollte, musste einiges auf sich nehmen. Dieses Set mit drei LPs war in Plattenläden nicht oft zu finden und überaus teuer. Dafür erhielt der gebeutelte Fan dann aber auch ein üppig ausgestattetes Kunstwerk, welches fortan das Prunkstück einer jeden Sammlung bildete und sich wie eine kostbare Blüte öffnete. Entfaltet, die beiden vierteiligen Poster aus der Hülle gezogen, erhielt man eine grafische Collage mit einer beeindruckenden Breite von 210, einer Höhe von 90 cm (oft reichte dafür der Fußboden nicht aus) und natürlich einer ebenso großen Rückseite. Das Auf- und Zuklappen dieses Ensembles sowie das Wechseln und Umdrehen der Schallplatten mit ihren unterschiedlich gefärbten Labels wurde somit zu einem visuellen und haptischen Erlebnis, quasi einer kultischen Handlung. So erklärt sich die ehrfürchtige Beziehung betagter Sammler zu "Lotus".

Die Zeiten sind vorbei. Wie einfach hat man es doch mit der Doppel-CD. Aufmachen, einlegen, einmal wechseln, fertig. Trotz allem ist das CD-Set überraschend vollständig. Das beiliegende Faltblatt enthält auf 35,5 x 31,5 cm immerhin 17 von 22 Bildquadraten der LP, wenngleich stark verkleinert und teils angeschnitten, passend zum Trend zur Miniaturisierung. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als der Musik - die immerhin komplett ist - ungeteilte Aufmerksamkeit zu widmen. Sie lohnt sich.

Entstanden sind die Aufnahmen bei Konzerten in Osaka am 3. und 4. Juli 1973. Mit einer japanischen Ansage beginnt das Album dann auch. Was folgt, ist einmalig. So klang Santana weder vorher noch nachher. Die Jazzfusion der Ära "Caravanserai" bis "Borboletta" hat einer teils erdig-funkigen, teils sphärisch-entrückten Musik Platz gemacht. Einen ersten Höhepunkt, das wuchtige "Every Step Of The Way" von "Caravanserai", erkennt man kaum wieder, so hat sich sein Gewand verändert, obgleich der Kern durchaus erhalten blieb. Was ist bloß in Carlos und seine Band gefahren, fragt man sich, fröhlich mitwippend. Keyboards werden beinahe als Vibraphon eingesetzt. Carlos' Gitarre schnarrt dreckig vor sich hin. Bass und Percussion zaubern einen dichten Rhythmusteppich. Für diese Melange eine Schublade zu finden, überlasse ich anderen.

Wenn Sie dachten, "Black Magic Woman", "Gypsy Queen" und "Oye Como Va" zu kennen, dann hören Sie sich diese Versionen an. Hier finden Spielfreude und Lust an der Improvisation zueinander. "Waiting" würde, hieße es nicht so, nicht unbedingt in Verdacht geraten, mit dem gleichnamigen ersten Titel des ersten Santana-Albums identisch zu sein. Grandios ist es trotzdem. Und - ich greife vor - beim vorletzten Titel, auf den LPs noch "Savor" genannt, hat man wohl gemerkt, dass er mit dem Original nun wirklich nichts mehr zu tun hat, so dass man ihm für die CDs gnädig den Titel "Mr. Udo" gab. Aber es ist doch völlig egal, wie die Songs heißen, solange sie nur gut sind.

"Castillos De Arena Part 1" kann beinahe die auf einem gut besuchten Festival von Jimi Hendrix verfremdete Nationalhymne einer unbewohnten Karibik-Hallig sein. Irgendwie spannend, was Santana hier abliefert. Das ein wenig an tibetanisches Gebet erinnernde "Mantra" ist vor allem deshalb interessant, weil es auf der im Oktober 2003 veröffentlichten Extended Edition von "Welcome" erstmalig als Bonus-Studioversion erschienen ist. Endlich, dreißig Jahre später. Bis dahin kannte man es eben nur von "Lotus". "Kyoto" ist ein ausgedehntes Schlagzeugsolo von Michael Shrieve (wären die Aufnahmen in Deutschland entstanden, hätte man es vielleicht - äääh - "Aachen" genannt). Und "Incident At Neshabur", mit seinen typischen Tempowechseln eines der intensivsten Stücke, übersteigt mit knapp sechzehn Minuten bereits das Gesamtrepertoire mancher Teenie-Retortenband. Bei "Se A Cabó" hört man - seinen Ohren kaum trauend - sogar mal wieder eine Art Gesang, der sonst auf "Lotos" fast völlig fehlt, ohne wirklich vermisst zu werden. Von "Samba Pa Ti" können wir die wohl längste Fassung genießen (8:56). Das bereits erwähnte "Mr. Udo" strahlt dank der jodelähnlich-kehligen Stimmakrobatik von (vermutlich) Leon Thomas eine exotische Faszination aus, und "Toussaint L'Overture" bildet, wie später bei "Moonflower", einen würdigen Abschluss.

"Lotus" ist jedenfalls ein in die abwechslungsreiche Geschichte von Santana schwer einzuordnendes Album. Sehr eigenständig und unvergleichlich. Ein Juwel für Fans, seinerzeit reichlich progressiv. Aus heutiger Sicht bildet es eher den Abschluss der kreativsten, religiös-inspirierten und seelenvollsten Phase Santanas. Worüber keineswegs jeder Fan traurig war. Immerhin sollten die Alben "Amigos", "Festivál" und "Moonflower" folgen. Selbstverständlich hat "Lotus" fünf Sterne verdient.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE NEW SANTANA BAND AUF DEM ZENIT, 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Diese Rezension richtet sich nur an Santana-Fans, die die Golden-Three-Phase (CARAVANSERAI, WELCOME, BORBOLETTA) zu schätzen wissen. Für alle anderen ist es vermutlich schwierig Zugang zu finden. (Hallo, 2-Stern-Kollege, der allen Ernstes die relativ lausige Fillmore-CD bevorzugt: Sorry, du hast leider gar nichts verstanden!)

The New Santana Band, wie sie sich damals offiziell nannte, war hier auf ihrem absoluten Zenit.

Ich wage mal zu behaupten, dass nie zuvor und danach eine Band jemals an dieses Niveau heranreichte. Bei aller Euphorie, die hier allgemein unter den Rezensenten herrscht, und inflationärer 5 Sterne-Bewertungen für allenfalls durchschnittliche, manchmal auch erbärmliche Werke, sei gesagt, dass für diese Aufnahme gar keine andere Wertung möglich ist. Die geradezu umwerfende Musikalität und traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel konnte ich selbst bei Konzerten 72, 74 und 75 in Düsseldorf genießen (qualitativ auch in dieser Reihenfolge). Das war wirklich die pure Magie, ein spirituelles Erlebnis. Eine Wahnsinns-Band hatte Carlos damals zusammengestellt. Jeder wusste zu jeder Zeit, was zu tun war. Absolute Perfektion, ohne in Routine abzugleiten. Auch wenn man die Stücke hundertfach gehört hat, sind sie trotzdem bei jedem neuen Hören fesselnd.

P. S. Was sind das eigentlich für unsensible Vollidioten bei SONY COLUMBIA?!!! Sie haben einfach die eine Minute Stille bei der Meditation vor Beginn des Konzerts rausgeschnitten, ehe die Orgel bei GOING HOME einsetzt. Zudem wurde noch die Reihenfolge der Stücke auf CD 2 völlig ohne Not verändert. Damit ist der ganze Ablauf, die Dramaturgie des Konzerts zerstört. INCIDENT AT NESHABUR ist der einzig logische Schlusspunkt dieses Konzerts (und nicht TOUSSAINT L'OVERTURE)! Auf der Japan-Version wurde das natürlich wieder korrigiert. Also, kauft euch lieber ein 3-LP-Vinyl-Exemplar mit den ganzen schönen Beilagen oder die japanische CD.

Die 5 Sterne sind also ausdrücklich nur für die musikalische Qualität von LOTUS. Für die CD-Version müsste ich eigentlich 2 Sterne abziehen.

SONY COLUMBIA soll sich bitte bei mir melden: Erst will ich den Kopf des Verantwortlichen und dann seinen Job!!!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reproduktion des legendären LP-Sets im Kleinformat, 7. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lotus [Legacy Edition] (Audio CD)
Zur Musik auf "Lotus" muss man dem, der sich für diese Ausgabe interessiert, wohl nichts weiter erzählen. Ich setze sie als bekannt voraus und beschäftige mich stattdessen mit dem Drumherum, denn das steht bei dieser spektakulären Legacy Edition im Vordergrund und ist letztlich das einzige Argument für einen Kauf.
Wer vor dem CD-Zeitalter in den Besitz des nur in Japan und den Niederlanden hergestellten Albums "Lotus" gelangen wollte, musste einiges auf sich nehmen. Dieses Set mit drei LPs war in Plattenläden nicht oft zu finden und überaus teuer. Dafür erhielt der gebeutelte Fan dann aber auch ein üppig ausgestattetes Kunstwerk, welches fortan das Prunkstück einer jeden Sammlung bildete und sich wie eine kostbare Blüte öffnete. Entfaltet, die beiden vierteiligen Poster aus der Hülle gezogen, erhielt man eine grafische Collage mit einer beeindruckenden Breite von 210 cm, einer Höhe von 90 cm (in den Buden vieler Fans reichte der freie Fußboden dafür nicht aus) und natürlich einer ebenso großen Rückseite. Das Auf- und Zuklappen dieses Ensembles sowie das Wechseln und Umdrehen der Schallplatten mit ihren unterschiedlich gefärbten Labels wurde somit zu einem visuellen und haptischen Erlebnis, quasi einer kultischen Handlung. So erklärt sich die ehrfürchtige Beziehung inzwischen betagter Sammler zu "Lotus".
Die Zeiten sind vorbei. Wie einfach hat man es seit den Neuzigerjahren mit der Doppel-CD. Aufmachen, einlegen, einmal wechseln, fertig. Doch neben der einfachen und preiswerten Variante steht nun auch eine CD-Luxusausgabe "Made in Japan" zur Verfügung.
Für Besserverdiener (oder Mehrverzichter), die das Beste von LP und CD vereinigt haben wollen, erscheint am 7. Juni 2006 in Japan die Legacy Edition von "Lotus". Dabei handelt es sich um ein limitiertes Set mit 3 CDs, welches die klassische LP-Verpackung reproduziert und das Herz vieler Fans höher schlagen lässt. Die dreigeteilte Papphülle und die beiden herausziehbaren Faltposter sind tatsächlich verkleinerte Originale. Bei der aufwändigen Ausstattung stimmen selbst Details, die man von CDs nicht unbedingt erwartet.
Alle drei CDs tragen das farbige Lotusmotiv der Labels der dritten LP und stecken zum besseren Schutz in separaten Zellophantaschen. Da die Original-LPs aber in schwarze Papiertaschen mit dem in jeder Ecke befindlichen Aufdruck "Santana Lotus" und je einem Taubenschwarm pro Seite gehören, liegen drei ebensolche Innenhüllen (leer) dem CD-Set bei und eignen sich zur Aufnahme der CDs. Mehr noch - sie sind bedruckt, als wären die LPs darin. Man sieht also auch die Labels, die auf den Seiten 5 und 6 vierfarbig ausfallen, auf den Seiten 1 bis 4 hingegen in den Einzelfarben des Vierfarbdrucks, nämlich Schwarz, Gelb, Magenta und Cyan. Japanische Perfektion geht wirklich weit.
Zusätzlich liegen dem Album vier Blätter mit Farbfotos der Musiker, einer Titelliste dieses CD-Sets und den spärlichen Songtexten bei. Obendrein finden wir ein 62-seitiges Büchlein "Spirits Of Lotus". Dies enthält mehrere Beiträge verschiedener Autoren, unter anderem des Album-Designers Tadanori Yokoo, leider jedoch allesamt in Japanisch geschrieben. Außer den Credits und dem Terminplan der Japan-Tour bleiben Sprachunkundigen daher kaum mehr als die Bilder.
Die Klangqualität soll durch "high quality mastering" verbessert worden sein (was ich allerdings nicht wirklich hören kann). Die Aufteilung der Songs auf drei CDs entspricht der Aufteilung auf die drei LPs, womit "Incident At Neshabur" wieder ans Ende des Albums rückt. Neue Stücke beziehungsweise Bonustracks gibt es nicht. Das für die Doppel-CD umbenannte "Mr. Udo" erhält seinen früheren Titel "Savor" zurück.
Am Anfang scheint das Stück "Meditation" hinzugekommen zu sein, welches sich bereits auf der ursprünglichen LP befindet. Es besteht jedoch nur aus einer Ansage und darauf folgender Stille. Diese längere Pause fehlt auf der Doppel-CD und die kurze Ansage allein braucht keinen eigenen Titel. Aber obwohl Stille sozusagen nichts ist, wirkt sich ihr Fehlen doch aus. Denn das klangliche Nichts, verlängert um den Faktor Zeit, erzeugt eine Spannung, in die das einsetzende Keyboard von "Going Home" wie ein erlösender Sonnenstrahl dringt. Um dieses Erlebnis wird der Hörer der Doppel-CD gebracht. Hier ist es nun wieder vorhanden.
Die Legacy Edition will also kleine, bei der einfachen CD-Fassung vorgenommene Änderungen revidieren und das unvergleichliche Design des LP-Sets "Lotus" sich neu entfalten lassen. Auch der stolze Preis kehrt zurück. Damit erweist sich diese Ausgabe als exklusives Sammlerstück mit großer Chance auf einen Ehrenplatz. Denn mit einer Höhe von 13,7 cm passt das Set, welches samt dem Büchlein in einem transparenten Kunststoffschuber steckt, sowieso nicht in jedes CD-Regal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die volle Dosis Latin-Jazz-Funk-Rock-Blues-Fusion, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Dieses Live-Album, ursprünglich als 3-Platten-Vinylausgabe erschienen, stammt zwar nicht aus der kommerziell beliebtesten Phase des Gitarrenmeisters, ist aber einfach Kult und bietet das totale Konzerterlebnis.
Sogar das damalige Riesenklappposter ist im Miniformat enthalten, super !!
Wir befinden uns im Jahr 1973, die Erfolgsalben "Santana", "Abraxas", "3" und das schon jazzigere "Caravanserei" liegen hinter uns, Das experimentellere Album "Welcome" mit den neuen Bandmitgliedern Tom Coster und Richard Kermode ist aktuell. Und so klingt das Live-Album Lotus auch nicht so nach Blues/Latinrock wie die ersten 3 Alben, sondern versponnener, progressiver mit Jazzanteilen.
Aber auch die Fans der ersten Stunde werden natürlich versorgt, insbesondere "Abraxas" ist mit "Black Magic Woman/Gypsy Queen", "Oye Como Va", "Se A Cabo", "Samba Pa Ti" und "Incident At Neshabur", die letzten beiden in Überlänge, gut vertreten. Fast alle Titel gehen ineinander über, sodass ein tolles Konzept-Konzert-Gefühl entsteht, die Keyborder Coster und Kermode ergänzen sich gut und kommen auch genügend zur Geltung, Michael Shrieve kann mit einem fast 10 minütigem Schlagzeugsolo (wie das damals so üblich war) glänzen, ansonsten steht natürlich die Gitarre von Carlos Santana im Vordergrund. Mit seinem Echoplex-Gerät erzeugt er ein paar gewitterähnliche Klangattacken, die vielleicht manchen Hörer etwas verstören, aber ich liebe dieses Album einfach.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das dynamischste Live-Album überhaupt, 25. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Jedenfalls, was Santana anbelangt.

1973 in Osaka aufgenommen, fällt es in die Phase, in der Carlos teilweise zusammen mit John McLaughlin musizierte (Love, devotion & surrender).

Der unbewusste (?) Einfluß dieser Kollaboration schlug sich auch in den Santana-Alben dieser Zeit nieder. Es war die Glanzzeit des Jazzrock, der durch Chick Coreas Return to Forever-Album ausgelöst wurde und durch hochkarätige Musiker wie Stanley Clarke, George Duke, Al Di Meola oder Billy Cobham seine Aushängeschilder fand.

Trotz starken Einflusses von Jazz- und Experimentalelementen hier auf Lotus ist es doch ein typisches Santana - Album geworden: die unverwechselbare Gitarre, die Percussionsection arbeitet auf Hochtouren.
Sicher nichts für Leute, die Santanas geschmeidig-gefällige Soloplatten der späten 90er oder die ersten drei Alben aus den 70ern mit den hinlänglich bekannten Hits bevorzugen.

Noch eine kleine Anmerkung zur Rezension meines Vorgängers: Das WahWah-Pedal gab es damals bereits einige Jahre und war somit alles andere als neu; Jimi Hendrix war derjenige, der etwa 1967, 1968 das Auf- und Abschwellen der Höhen mittels Pedal (a.k.a. WahWah-Effekt) als Klang- und Stilmittel bzw. Klangfarbe erfand und mit in sein Gitarrenspiel einbaute; da die vorliegende Platte erst 1973 herauskam, lagen da schon satte fünf Jährchen dazwischen und auch das Interesse an diesem Effekt hatte schon lange nachgelassen. Solche Kurzzeitphänomene gab's auch schon öfters (wie z.B. auch den 'phasing effect' beim Schlagzeug, wie ihn Sweet Smoke 'erfanden' [bei Silly Sally, zu finden auf Just a poke, für diejenigen, die es interessiert] und dann Heerscharen anderer Bands nachahmten), erschöpften sich aber in der Regel bereits nach kurzer Zeit.

Fazit zu Lotus jedenfalls: Spannend - dynamisch - voller Feuer!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein...., 8. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Als stolzer Besitzer der 3er LP und nach 30 Jahren kann ich nach wie vor nur den Hut ziehen vor diesem Werk. Eine überaus inspirierte und vor Spiellaune nur so sprühende Band mit einem musikalischen Mittelpunk in der Person von Carlos. Dieses Album ist für mich deshalb ein Meilenstein, weil es eine gelungene Verschmelzung von Latin, Jazz-Rock und Psychedelic-Rock darstellt. Wer die neuen Werke mag, die auch nicht schlecht sind, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Album keinerlei Zugeständnisse an Charts oder Radiotauglichkeit macht. Wer sich von Erwartungshaltungen frei machen kann und dieses Album als Zeitdokument einer Schaffensphase von Santana auflegt wird seine Freude daran haben. Wahrscheinlich genau so viel wie die Musiker selbst.
Als Anmerkung zu einem der anderen "Kritiker" : Sollte durch verdorbenes Sushi so eine Leistung möglich sein, will ich, als Hobbygitarrist, es gerne auch mal probieren... ;-)
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5.0 von 5 Sternen Für Santana Fans ein Muß, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, wo es dieses Album als 3 fach LP mit einmaliger Verpackung gab. Jetzt habe mich entschlossen, dieses Album mir als alter Santana Fan auch als CD zuzulegen. Ein Muß.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Santana-Scheibe schlechthin...(Psychedelic), 2. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Gibts ja gar nix zu diskutieren, das ist DAS Referenzwerk von Santana. Natürlich nur für Leute, dies auch gern psychedelisch mögen. Carlos "auf Reisen" sozusagen, sowohl in fernen Kulturen, wie in Sphären. Also nix für die Hitparadenfreunde. Ich persönlich bin ich der glücklichen Lage die alte 3fach-LP-Ausgabe zu besitzen, das Artwork ist so genial, es diente mir Jahrelang als psychedelischer Altar. Tipp: Wer diese Scheibe mag, der wird auch "Brainticket" mögen...
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5.0 von 5 Sternen Lotus, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
nach langer Zeit endlich mal wieder ein Hörgenuss von Santana, da ich die ganze Zeit nur die Vinyl Scheibe hatte
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anstrengend, 13. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
LOTUS zeigt Carlos Santana in Hochform.
Er zeigt uns Fans, wozu er in der Lage ist.
Leider kommen die anderen Musiker etwas zu kurz.
Das Material stammt hauptsächlich aus seiner Jazz und Improvisationszeit.
Live wirkt das Ganze etwas zu verspielt und anstrengend.
Wer sich Zeit nimmt, wird sicher viele Feinheiten entdecken.

Mir sind die Latin und Softrocksongs lieber.
Deshalb bevorzuge ich MOONFLOWER.
Aber das ist natürlich geschmackssache.
TG'61
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Lotus
Lotus von Santana (Audio CD - 1991)
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