Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
6
4,0 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:26,99 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. September 2000
Die Aufnahme dieser Märchenoper ist zwar klangtechnisch nur befriedigend, ist jedoch durch die Besetzung und die Interpretation ein Meisterwerk der Plattengeschichte. Karajan erweckt alle Feinheiten der Partitur zum Leben und schafft klangmalerische Effekte der Spitzenklasse. In diese Interpretation fügen sich alle Sängerinnen/Sänger ein. Besonders E.Schwarzkopf und E.Grümmer als Geschwisterpaar sind einfach traumhaft und erschließen eine tragische Dimension der Oper, die in vielen Aufnahmen verborgen bleibt. Der "Abendsegen" der beiden Sopranistinnen ist von unerreichter intensiver Schlichtheit und Emotionalität. Aber auch alle anderen Rollen sind singdarstellerisch zwingend und ausdrucksvoll dargestellt. Allein die zu dünne Stimme von A.Felbermayer als Sandmann/Taumann ist ein kleines Manko. In dieser Interpretation eine Oper für Erwachsene, die Kindheiterinnerungen in schönster Weise weckt!
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Auch mehr als 50 Jahre nach ihrem Entstehen ist diese Aufnahme künstlerisch immer noch unübertroffen geblieben. Als Herbert von Karajan 1953 in der Londoner Kingsway Hall diese Einspielung unter der bewährten Regie von Walter Legge machte, kam eine Sternstunde der Schallplatte zustande. Alle orchestralen Feinheiten und klanglichen Reize der Partitur werden minutiös ausgeleuchtet, und die Sängerinnen der Hauptrollen, Elisabeth Schwarzkopf als Gretel und Elisabeth Grümmer als Hänsel, bringen mit ihren herrlichen Stimmen Farbwerte zutage, die man in den meisten späteren Aufnahmen nur erahnen kann. Der Abendsegen ist reinste Imagination. Auch die übrigen Mitwirkenden, insbesondere Josef Metternich als Vater, verdienen hohes Lob. Der berühmte Dirigent Carlos Kleiber nannte noch in den 1980er Jahren diese Produktion als eine, die er mit in die Verbannung nehmen würde.
Natürlich sind klanglich kleine Abstriche zu machen, schließlich handelt es sich um eine Mono-Produktion, aber wer fragt bei einer solchen künstlerischen Gesamtleistung danach. Die Präsentation in der Serie "Great Recordings of the Century" ist vorbildlich, und so kann man jedem Musikfreund nur raten, diese wunderbare Aufnahme in seine Sammlung aufzunehmen. Sie ist noch immer absolute Referenz.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2006
Sehr vielen Liebhabern von Humperdincks Meisterwerk gilt die vorliegende Aufnahme als zeitlos und unübertroffen. Auch ich bin froh, sie zu besitzen, und doch kann ich mich dem allgemeinen Urteil nicht vollständig anschließen.Zu den Pluspunkten zählen für mich das ruhige, ausladende und feierliche Dirigat von Herbert von Karajan, der mit dem Philharmonia-Orchester eine musikalische Sternstunde zelebriert - leider noch in Mono, aber so werden wenigstens die Sänger nicht zugedeckt, und das Stück erhält eine etwas intimere Atmosphäre. Eben ein Märchenspiel, nicht - wie so oft - ein bombastischer Wagner.

Von den Sängern überzeugen mich Josef Metternich als herrlich volkstümlicher Besenbinder mit ausladendem Bariton, mit knorrigem Timbre, herrlich polternd und warmherzig zugleich. Maria von Ilosvays Sopran als seine Frau Gertrud ist leicht schrill im Klang, was der Mutter, die ja mit den Nerven ziemlich am Ende ist, sehr gut bekommt. Anny Felbermayers Sand- und Taumännchen klingen hell und bezaubernd leise-lyrisch.

Else Schürhoffs Hexe ist eine herrliche Charakterstudie, man sieht das boshafte, kleine Weib mit Kopftuch und Buckel direkt vor sich. Allerdings wünsche ich mir bei dieser Partie doch eine etwas dramatischere Stimme mit mehr Volumen, die mit rein gesanglichen Mitteln Autorität und Furcht verbreiten kann.

Und nun zu den Hauptrollen: Elisabeth Schwarzkopf und Elisabeth Grümmer, zwei der wichtigsten deutschen Sopran-Diven der Nachkriegszeit. Und hier sind wir beim für mich größten Problem der Aufnahme. Viele Fans mögen es mir verzeihen. Zunächst Elisabeth Grümmers Hänsel, den ich ganz wunderbar finde: sie schafft es mit rein stimmlichen Mitteln und ganz unaufgesetztem Spiel, die Rolle eines fröhlichen, aufgeweckten Lausbuben zum Leben zu erwecken - was bei Elisabeth Schwarzkopf leider nicht der Fall ist. Ihre Phrasierungs- und Ausdruckskunst in vielen Partien in Ehren - aber wie sie versucht, das kleine, süße Mädel zu spielen, wirkt für mich unglaubhaft und imitiert. Die Stimme ist einfach zu damenhaft, und wenn sie ein Kinderlied singt, fühle ich mich ein wenig an eine Kindergartentante erinnert. Leider. Ich hätte mir an Grümmers Seite lieber die junge Erika Köth oder eine Erna Berger gewünscht. Natürlich mischen sich die Stimmen der beiden Elisabeths im Abendsegen luxuriös, aber sie klingen nicht wie Hänsel und Gretel.

Trotzdem eine sehr, sehr schöne Aufnahme, die ich vielleicht an dritte oder vierte Stelle aller Einspielungen stellen würde. Und eine Hänsel-Aufnahme im Regal ist ohnehin nicht genug!!
22 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2014
Eine an- und für sich schöne Einspielung, wurde leider völlig lieblos als MP3 verwurstet. Das kein Remastering mit Beseitigung klanglicher Probleme (Rauschen) durchgeführt wurde, wäre ja noch zu verschmerzen - aber das hier keine Trennung der einzelnen Arien erfolgt ist, sondern alles als drei große MP3-Files verkauft wird, ist schon als Frechheit zu bezeichnen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2007
Elisabeth Grümmer und Elisabeth Schwarzkopf waren zwei wunderbare Mozart- und Strauß-Sängerinnen. Als Hänsel und Gretel wirken sie schlicht zu damenhaft, das sind keine Kinder, sondern zwei erwachsene Frauen im Märchenwald, betörend schön gesungen, als Figuren aber unglaubwürdig. Die restliche Besetzung - vor allem Else Schürhoff als Hexe - ist sehr gut. Nur für eingefleischte Grümmer-Schwarzkopf-Fans
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2009
Mit Feuden habe ich diesen Opernausschnitt angehört. Schade, dass es davon keine Gesamtaufnahme gibt (oder doch?)Für mich hat diese Aufnahme einen besonderen Wert, da ich in der Meisterklasse (Gesang) von Elisabeth Grümmer als Student meine Weiterbildung machte. In dieser Aufnahme kommt sehr gut der italienische Ausdruck zum Tragen was den Gesang anbelangt "bacciare la voce", was leider in der heutigen Zeit nicht mehr so selbstveständlich ist. Dieser Ausdruck kommt von keinem geringeren Künstler als Carlo Bergonzi!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden