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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Musikgeschichte!
... ist meines Erachtens nach dieses, in der äußeren Gestaltung sehr schlichte, dazu noch namenlose Doppelalbum der Beatles, das die Fans im Allgemeinen (mangels titels) als "White Album" bezeichnen.
Es ist, als ob die Beatles mit diesem Album (Verpackungs-) Designer geradezu lächerlich machen wollten, und sie sagen wollten: "Das Äußere...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Ingmar

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Verpackung ist Mist
Die Musik und die Aufnahmen sind klasse, keine Frage. Aber diese lappige Papphülle ist die schlimmste CD-Verpackung, die ich je in den Händen hatte. Was für ein Gefummel, bis man die CDs aus der viel zu engen Hülle gezerrt hat, ebenso die übrigen Bildchen, Booklets, Zettelchen etc. Die CDs sind ruckzuck zerkratzt und voller Abdrücke (das ist...
Vor 7 Monaten von tedot veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser spät als nie..., 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Remastered) (Audio CD)
Zugegeben, ich bin kein Beatles "Fan", weiß aber durchaus die Bedeutung dieser Band zu schätzen und generell gefallen mir sehr viele Beatles Stücke, ich habe mich auch sehr intensiv mit den Soloprojekten der Mitglieder beschäftigt und als "krönenden Abschluß" meiner Sammlung nun auch die Beatles Stereo-Box gekauft.
Über das "weiße Album" kann man sehr viele kontroverse Meinungen lesen, und auch ich sehe grundsätzlich alles auch kritisch, dennoch möchte ich sehr spät, zugegeben, aber dennoch sehr ehrlich sagen, was ich vom "weißen Album" halte...
Es wird ja sehr oft als "DAS" Beatles Album schlechthin bewertet, nun, ich denke, das hängt vom Standpunkt der Betrachtung und natürlich vom persönlichen Geschmack ab.
Da ich mich erst im "gereiften Alter" mit den einzelnen Beatles-Alben beschäftigt habe (ich hatte die 1987er Erstausgaben komplett gekauft, aber zugegeben selten gehört)und durch die bereits erwähnte "Box" wieder öfter in die Alben hinein gehört habe, muß ich sagen, daß die CD 1 des weißen Albums absolut als Höhepunkt gewertet werden kann, aber da die Beatles innovativ waren, muß man das in Relation zu den anderen Meisterwerken sehen. Ich denke, das weiße Album zeigt bereits sehr deutlich, daß da vier Individualisten am Werke waren, der Band-Charakter offenbart sich durchaus, allerdings m.E. nur auf der CD 1.
Die Titel dieses Albums sind durchweg "klassisch" und von extrem hoher Qualität, wenn ich das mal so sagen darf. Auf der zweiten CD höre ich eher in den einzelnen Titel die Solo-Interpreten, und da ist leider nicht alles so "Goldig", da sind durchaus Schwächen erkennbar und von daher liegt der innovative SChwerpunkt was die Beatles als Band betrifft zweifellos auf der 1. CD.
Superlative wie "Epochal" lese ich sehr häufig, dennoch meine ich, daß die hohe Qualität des Anspruches, den sie selbst vorgegeben haben, nicht für das ganze Album ausreicht, insofern wäre eine Einzel-CD (damals LP) vielleicht aus künstlerischer Sicht die bessere Wahl gewesen.

Nun haben wir es hier aber mit einem "Klassiker" zu tun, und von daher möchte ich keinesfalls die CD 2 "schlecht" reden, aber im Vergleich zu den übrigen Aufnahmen fällt das Ganze dann eher ab, leider.... Revolution 9 ist ja kein "Lied", sondern eine "Collage", aber wenn ich ehrlich bin, sagt sie mir nichts. Überhaupt nichts. Ich erkenne darin weder einen "Unterhaltungswert" noch eine "Aussage", sondern eher eine künstlerische Freiheit, die sich diese Band natürlich erlauben konnte, vermutlich haben sie sich köstlich amüsiert, das es möglich war, so einen "Unsinn" veröffentlichen zu können. Wie gesagt, das meine ich nicht "böse" sondern so, wie es sich für mich offenbart...
Dennoch bietet das komplette Album soviel Substanz, soviel "Neues" und von daher würde ich auch sagen, es ist ein innovatives Album. Aber mit Stärken und Schwächen.

Intellektuelles Gefasel bereitet mir immer Bauchschmerzen, letztlich haben die Beatles Pop- bzw. Rockmusik gemacht, und darin waren sie Stilbildend, das nicht zu erkennen wäre vermessen oder sogar unverschämt. Von daher empfehle ich (für Neueinsteiger zum Beatles-Thema") die Alben in chronologischer Reihenfolge zu hören, sich wirklich damit zu befassen, und dann kann man sehr klar erkennen, das das "Weiße Album" tatsächlich einen Wendepunkt im Schaffen der Beatles darstellt. Es sind wirklich absolute Jahrhundertsongs darunter, aber nicht jedes Lied erfüllt die hohen Ansprüche, die die Beatles selbst gesetzt haben.

Man muß Muse und Zeit investieren, im "Hintergrund laufen lassen" geht bei diesem Album gar nicht, es verdient und braucht auch eine wirkliche Aufmerksamkeit, erst dann offenbaren sich Finessen, die sonst einfach "überhört" werden.

Ich mag das Album, ich denke, es ist nicht mein "Top-Beatles-Album" aber es ist ein bemerkenswertes Zeitdokument mit sehr hohem Unterhaltungswert.
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen G-E-N-I-A-L, 27. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
...Herrlich! Das beste aller Beatles-Alben. Sgt. Pepper's käme ihm gleich, wenn George Martin nicht (wie er auch zugab) den größten Fehler seiner beruflichen Karriere gemacht und Strawberry Fields und Penny Lane als Single veröffentlicht hätte. Sie hätten genial in die Atmosphäre des Albums gebracht. Das steht hier aber nicht zur Debatte, hier also mein Kommentar zu DIESEM Meisterwerk. Vorerst einmal: TOP!!! :)

...Um herauszukristallisieren, wie wunderbar das Album eigentlich ist, muss um folgenden jeder Song für sich behandelt werden.

CD 1

Der Opener ist "Back In The USSR" (*****), was intelligenterweise hereinfliegt :) Das Klaviergehämmere Pauls ist genial, wie auch der ganze Rest (der Song wurde fast solo aufgenommen, da Ringo für drei Tage ausgestiegen war, da die Stimmung in der Band übel gewesen war). Der Song geht einfach ab, und mann kann nicht anders als mitsingen.

Wie auf diesem album üblich ist der Folgetrack das genaue Gegenteil (nicht qualitativ): Dear Prudence (*****) ist die Ruhe in Person (zumindest anfangs). Den ganzen Song lang praktiziert John ein und dasselbe Gitarrenriff, auf das Paul eine wunderbar einlullende chromatische Bassline legt. Das Hintergrundfalsetto Pauls trägt nur noch mehr zum herrlichen Surrealismus des Songs bei.

"Klack--Klack--BUMM!!! I told you 'bout strawberry fields..." Glass Onion (*****) ist abermals zum Schreien gut. John singt wunderbar wütend, und man kann wieder nicht anders als aus vollem Hals mitsingen. Der "Oh Yeah"-Mittelteil erinnert ein wenig an Duncan Brownes "Wild Places". Der Song strahlt nur so vor Selbstironie (5 Beatles-Songnamen werden zur mutwilligen Irritation des Hörers, und zu keinem anderen Zweck, erwähnt) -- wenn Paul bei "Fool On The Hill" in die Blockflöte bläst, grinst man nur so in sich hinein. Das Ende besteht aus verminderten Streicher-Dreiklängen, die von einem gezupften Kontrabass im Walking-Bass-Stil begleitet werden und immer schräger werden. Aaah^^

"Ob-La-Di, Ob-La-Da" (****) ist der einzige Song, der keine fünf Sterne verdient hat, nur um das mal vorwegzunehmen :) (Faktisch haben einige Songs eigentlich sowieso mehr verdient...) Der Ehrlichkeit halber muss ich dazu sagen, dass das daran liegt, dass ich ihn als Kind zu oft gehört habe (war damals mein Lieblingssong auf der LP). Es ist aber auch nicht viel mehr als ein Kindersong, in den Paul zu viele Stunden der Arbeit gesteckt hat - John war zugedröhnt und verärgert, als Paul endlich mit seiner Klavier-Intro zufrieden war.

Dass der Song trotzdem 4 Sterne bekommt, liegt einfach an der herrlich schönen Akkordfolge im Refrain^^

"Wild Honey Pie" (*****) Vermutlich würde der GESAMTE REST der Weltbevölkerung diesem Song EINIGE Sterne weniger geben, nehmen Sie mich bitte also nicht für voll :) Einige schlecht gestimmte Gitarren, ein Schlagzeug und der merkwürdigste Gesang, den man von Paul (der den Song wieder solo aufgenommen hat) je gehört hat, aber man gewinnt den Song nach so vielen Jahren einfach irgendwann lieb^^ Übrigens ist er aus einem indischen Kinderlied entstanden :P

"The Continuing Story Of Bungalow Bill" (*****) ...Ich stehe kurz davor, dem Song wegen der Länge seinens Namens einen Stern abzuziehen :) Aber dazu ist er zu gut^^ Die Gitarren-Intro ist wunderbar schnell gespielt, und John singt während der Strophen so herrlichst traurig und gebrochen, das einem kalte Schauer den Rücken hinunterlaufen. Der Refrain (mit Hintergrundgesang unter Anderem von Yoko Ono) zerstört die schöne Atmosphäre leider ein wenig (ähnlich wie bei Lucy In The Sky; übrigens wird der Refrain bezeichnenderweise auch dort durch drei Bass-Drum-Kicks eingeleitet). Das Ende ist wieder einmal vom Feinsten :)

"While My Guitar Gently Weeps" (*****) Georges guter Freund Eric Clapton hat auf diesem Song zusammen mit John Lead-Gitarre gespielt, während George sich seltsamerweise auf die Rhythmus-Gitarre beschränkte. George singt zum Heulen schön; auch die Orgel im Mittelteil tut einiges dazu, dass man in Tränen ausbrechen möche. Paul und Ringo sorgen dafür, dass man merkt, wie die gesamte Schwere der Welt auf dem Song lastet, was auch zum Ausdruck kommt, als der zuckersüße Gesang Georges im Mittelteil zu dem harten, depressiven in der Strophe übergeht. Die beiden ausgieben Gitarren-Soli tragen dazu bei, dass dies einer von Georges besten Songs überhaupt ist.

"Happiness Is A Warm Gun" (*****) ...Hat eigentlich fünfundwanzig Sterne verdient, weil das eigentlich fünf perfekte Songs sind. Eine pseudo-traurige Einleitung (4/4), mit Kopfweh-erzeugen-wollender nachfolgender Strophe (Text!, Gitarre, Gesang plus eine undefinierbare Taktart). Dann der genialste Mittelteil (3/4-Takt, Amazon-Hörprobe), den ein Ohr je erleben durfte ("I Need A Fix"), wäre zum Schreien genial, wenn man nicht zum Mitsingen gezwungen wäre. Dann der Mother Superior-Teil (6/4), der total rockende Ausbruch aus dem Stumpfsinn (teilweise auch noch auf dem Amazon-Sample)! Und finalmente der erlösende Happiness-Teil (das Schlagzeug geht wieder in einen 3/4-Takt, während der Rest des Songs in 4/4 übergeht!). Ein Glanzwerk an Zusammenarbeit aller vier Beatles.

"Martha My Dear" (*****) Nach Johns rhythmisch unregelmäßigstem Song ever, hier Pauls. Der Song ging übrigens an seinen Hund (kicher^^).

"I'm So Tired" (*****) An dieser Stelle möchte man John einfach küssen. Der Gesang passt herrlichst zu dem Thema des Songs (das authentisch ist), und die absolut sarkastische (Walter Rallye war der Entdecker des Tabaks) Zeile "I'll have another cigarette and curse Sir Walter Rallye, he was such a stupid get" ist mit soviel genial inszenierter Wut gesungen, dass man einfach wieder lachen muss^^ Der Refrain (Anfang Hörprobe) rockt und nimmt den Hörer wieder total mit. Die Melodie der Strophe ist einfach wunderbar schön...

"Blackbird" (*****) Ein typischer Paul-Song (wiedermal solo^^) :) Echt schön, und trotz dass das einzige Instrument eine akustische Gitarre ist, rockt die Zeile "into the light of the dark black night". Leider wurden alle meine Illusionen zerstört, als ich hören musste, dass das keine echte Amsel ist, die da zu hören ist^^

"Piggies" (*****) Pseudo-mittelalterlich, mit einem echt lustigen Text, der sich satirisch auf Politiker bezieht (und Charles Manson leider dazu gebracht, ihrer zwei mit Heugabeln zu ermorden). "One More Time"... ahhh, herrlich^^

"Rocky Raccoon" (*****) DER perfekte Mitsingsong! Pauls lustigster Text überhaupt :) Magill, Lil, Nancy, Danny, Dan, Daniel und Rocky lassen den Song so richtig aufleben XD Das Piano während dem schnellen Teil ist auch einfach... ihr wisst mittlerweile bestimmt schon^^

"Don't Pass Me By" (*****) OK, die Fiedel und Ringos Stimme (einer der beiden einzigen Songs, die er für die Beatles schrieb) nerven, aber ansonsten echt schön :)

"Why Don't We Do It In The Road?" (*****) Mal abgesehen von "Wild Honey Pie" der Song von Paul, der am meisten nach John klingt. Geht total ab! Wenn man nicht grade Kinder hat, auch wieder perfekt zum Mitsingen :) Wieder mal Paul Solo (abgesehen von dem Schlagzeug, das teilweise er, teilweise Ringo aufgenommen hat), da George und John gerade an "Revolution 9" feilten. John nahm Paul dies später sehr übel. Dem Hörer darf das sehr egal sein^^

"I Will" (*****) Wunderschöne Ballade Pauls, gibt nicht arg viel mehr zu sagen :)

"Julia" (*****) Sehr kindisch und verträumt... Es geht um Johns früh verstorbene Mutter, sowie um seine neue Liebe Yoko.

CD 2

...Sogar NOCH genialer als CD 1! Anfängt sie mit Pauls absoluten Party-Rocker "Birthday", der wiedermal einfach abgeht (*****).

"Yer Blues" (*****) John ist Gott. Einer der absoluten Höhepunkte auf dem Album (von denen es jedoch reichlich hat^^).

"Mother Nature's Son" (*****) Schön und verträumt :) Typisch Paul eben.

"Everybody's Got Something To Hide Except Me And My Monkey" (*****) Der längste Songtitel in der Beatles-Geschichte, ganz nebenbei. :P Der Song ist eher langweilig, abgesehen vom Refrain, der meiner Meinung nach das genialste Gitarrenriff aller Zeiten beinhaltet (Amazon-Hörsample)!

"Sexy Sadie" (*****) John. Herrlich. Punkt. Na gut, wenn ihr's genau wissen wollt: Herrliche Akkordfolge, geträllert von E-Piano und Bass, mitreißend schöner Gesang... das Übliche eben, aber es wird nie langweilig, glaubt mir :)

"Helter Skelter" (*****) Nachdem Paul mit "Ticket To Ride" ja schon den Heavy Rock erfunden hatte, erfindet er hier auch noch den Heavy Metal. Eine dröhnende Klangmauer aus Gitarren, einfallsreichem Bass, Crash-Becken-durchtränktem Schlagzeug und herrlich geschrieenem Gesang. Das Ende genial, es wird leiser, man denkt der Song ist vorbei - falsch gedacht! Es wird wieder lauter, und der Song bleibt genial als wie zuvor, nur diesmal improvisiert. :) Dies wiederholt sich noch zweimal, bis zu dem letzten Aufschrei "I got blisters on my fingers!" (Ich hab' Blasen an den Fingern XD)...

"Long, Long, Long" (*****) Der schönste, traurigste, am meisten zum Heulen verleitende und Georges bester Song auf dem Album. Die letzte halbe Minute kam nur durch puren Zufall zustande, und die Musikgeschichte darf sehr dankbar sein!

"Revolution 1" (*****) Von Amazon fälschlicherweise als "Revolution" bezeichnet. Das hier war Johns erster Versuch für den Song (der erste Song, der für das Album geschrieben wurde), und er wollte ihn als Single rausbringen. Paul war aufgrund des Textes sehr skeptisch, und behielt sich als Vorwand, dass er zu langsam für eine Single sei, worauf die schnellere Version "Revolution" aufgenommen wurde (die auch um einiges rockiger ist), die dann als B-Seite für "Hey Jude" verwendet wurde. Der Song ist ein wunderbar genialer Blues (was aus dem Amazon-Sample leider nicht hervorgeht). Gegen Ende fingen die Beatles an, wild zu improvisieren; John erging sich in orgiastischem Stöhnen etc.. Dieses Ende nahm John und baute daraus "Revolution 9" auf.

"Honey Pie" (*****) Pauls zweiter 20er-Song nach "When I'm Sixty-Four". Im Gegensatz zu diesem aber ziemlich satirisch :) Ein freches Bläser-Arrangement kombiniert mit einem voll authentischen Jazz-Gitarrensolo^^

"Savoy Truffle" (*****) Herrlicher Blues-Rock! Voll aufdrehen und George genießen!

"Cry Baby Cry" (*****) Klingt sehr zerbrechlich und herrlich dunkel - ein John-Song eben. Das Ende, Pauls "Brother Can You Take Me Back", dürfte das Unheimlichste sein, dass die Band neben dem Ende von Strawberry Fields je aufgenommen hat - geht einfach unter die Haut^^

"Revolution 9" (*****) Eine Klangcollage, die nie unter das Niveau kongenial gerät. Herrlich unheimlich, merkwürdig und mehr als 8 Minuten (warum nicht 9?^^) füllend. Wunderbar zusammengekleistert. herrlich :) (Wenige werden mir hier zustimmen, nur als Warnung...). Zusammen mit "Helter Skelter" und "Good Night" von Charles Manson als Weltuntergang misinterpretiert (er wusste nicht, dass in Englang ein "Helter Skelter" eine Achterbahn ist).

"Good Night" (*****) Nur Ringo, ein einlullender Chor und ein Orchester. Von John als Gute-Nacht-Lied für seinen Sohn Julian geschrieben. Thematisch natürlich das perfekte Ende für ein perfektes Album :)

Fazit: Egal, wie groß der Preis -- KAUFEN!
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen �The Beatles (White Album)� ein Meisterwerk, 31. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Die meisten Menschen denken beim Namen „The Beatles" sofort an die Lieder der Jahre 1963 und 1964 wie z.B. „She Loves You", „I Want To Hold Your Hand" oder „All My Loving". Aus der „späteren" Phase dieser Band ist höchstens „Sgt. Pepper" bekannt.
Doch dieses Album hier, „The Beatles (White Album)", bildet den wahren Höhepunkt.
Als ich es zum ersten Mal hörte, fand ich (fast) alle Lieder ziemlich unbrauchbar, war ich doch zu jener Zeit ein großer Buddy Holly - Fan (die Beatlesplatten von 1963/64 kannte ich noch nicht, hier wurde Holly sogar noch gecovert!).
Auf den ersten Lausch scheint diese Platte auch regressiv zu sein, man kann sich bei Nummern wie „Mother Nature's Song" und „Blackbird" kaum vorstellen, dass gerade diese Lieder den Rock'n'Roll wie nichts Anderes beeinflussten. Paul McCartney schrieb mit diesen Liedern und dem legendären „Helter Skelter" aber genau die Songs, die mir für ewig im Gedächtnis bleiben werden. Auch die anderen drei Bandmitglieder strotzten nur so vor Genialität: John Lennons „Happiness Is A Warm Gun" ist ein wahres Wunder was Tempo, Gitarrenarbeit und Rhythmus anbelangt, und für mich der beste Song dieses Albums. George Harrisons „While My Guitar Gently Weeps" war für Lennon und McCartney zwar erst interessant als Eric Clapton - der übrigens kein bisschen besser als Harrison war - die Solos spielte, bildet aber (zusammen mit „Something") die beste Harrison - Komposition überhaupt. Ringo Starrs erstes selbstgeschriebenes Lied „Don't Pass Me By" erinnert mit seinem Rhythmus etwas an den frühen Ska (also den Vorläufer des Reggae) und bildet mit seinem eher komischen Text ein lustiges Beiwerk zu den vielen Geniestreichen der anderen.
Nach vielem Durchhören und Nachspielen der Songs ist mir klar geworden, dass es kein besseres Beatlesalbum gibt, einige Lieder auf den Nachfolgern „Abbey Road" und „Let It Be" können den Tracks hier vielleicht das Wasser reichen, aber als Gesamtwerk ist diese Platte nicht mehr zu überbieten.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen an die 2*kritiker: das white album wächst mit!!!, 4. April 2008
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
habe mir gerade die zwei-sterne-kritiken durchgelesen. interessant ist, welche verschiedenen ebenen der wahrnehmung die - im großen und ganzen - identische hardware mensch haben kann.

aber das habe ich ja durchaus an mir selbst beobachtet. ich war im fortgeschritten kindesalter als die beatles erfolge feierten und hatte zb "obladi-oblada", "hey jude", "wanna hold your hand" als singles.

anfang der 70er hörte man als pop/rock epigone wohl eher die "harten" sachen, wie led zeppelin, deep purple, später komplexeres wie genesis, yes, vdgg, zappa, zwischenzeitig sind wohl einige bei jazz und klassik angekommen...
ich höre mittlerweile jede art von musik - wenn sie nur gut (natürlich subjektiv) ist und mich als zuhörer fordert.

die beatles waren ja die softies, bereits die stones wurden als schlimmer und progressiver empfunden, definiert wurden sie primär über den erfolg - den sie ja wohl hatten...

WIE genial ihre platten waren, habe ich in der gesamten tragweite erst im lauf der zeit, irgendwie gekoppelt mit meiner persönlichen entwicklung, entdeckt. über die inneren qualitäten von abbey road, sgt.pepper, ect. braucht man sich ja hier nicht mehr verbreiten.

das sogenannte weiße album hat mir als jugendlicher gar nicht gefallen (gut so, deshalb habe ich ein hervorragend erhaltenes originalexemplar), trotzdem stand es nie zum verkauf, trotzdem hat man immer wieder mal reingehört und es ist jetzt auch schon wieder bald 20 jahre her, dass ich es mal in einem durchhörte und mir dachte "wow, was waren diese typen ihrer zeit voraus!" da gibts so ohrwürmer wie "blackbird", "martha my dear", "julia", das elegische "i'm so tired", das rebellische "revolution", das schräge "honey pie" - will hier gar nicht aufzählen, man müsste sowieso jeden song erwähnen.

die fab four waren mit diesem album am gipfel ihrer kreativität, das album "let it be" ist ja vergleichsweise sogar langweilig. ebenso muss aber gesagt werden, dass es ihr wohl sprödestes werk ist und es ein weilchen dauern kann, bis man den zugang so richtig findet - und manche finden ihn wohl nie.

trotzdem: eine jahrhundertscheibe, gehört zur einrichtung, zum leben, ein MUSS in jeder musiksammlung! wenn es möglich wäre würde ich 10 sterne vergeben...

im übrigen ist die aufnahmequalität hervorragend, man könnte das WA durchaus auch "audiophil" nennen. ich halte es übrigens auch für wichtig, das werk auf einer möglichst guten anlage zu hören, um alle feinen details in ihrer ganzen tragweite zu erfassen - es ist einfach zu schade für mp3 und ghetto-blaster....
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vielseitiger geht es nicht, 23. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Das weiße Album stellt für mich - obwohl es traurigerweise als der Anfang vom Ende der Fab4 gilt und aufgrund seiner Länge vielen als Ausdruck des sich anbahnenden Konkurrenzkamps zwischen den Vielschreibern Lennon und McCartney erscheint - einen klaren Höhepunkt des musikalischen Schaffens der legendären Liverpooler-Rockband The Beatles dar. Neben "Sgt. Pepper", "Revolver" und vielleicht "Rubber Soul" kann kein anderes Album der mit dieser Platte auf Albumdistanz mithalten. Diese Scheibe hier enthält fast alles, was man sich als Freund populärer Musik wünschen kann: kraftvolle Rock'n'roll-Nummern wie "Back in the USSR", "Birthday", "Revolution1" oder der vielleicht erste richtige Hard-Rock-Song überhaupt, "Helter skelter". Ebenfalls vorhanden sind Lieder, die an Folk-Rock erinnern, allein von einer Akustikgitarre begleitete, melodiöse Stücke, z.B. "Blackbird" oder "Rocky Raccon" - in diesem Bereich tut sich vor allem Sir Paul McCartney hervor. Auch zum Mitträllern einladende Klassiker des melodiebesessenen Bassisten wie "Ob-la-di, ob-la-da", "Honey Pie" oder "Martha My Dear" (Pauls Ode an seine Hündin), so nah am Kitsch sie sich auch bewegen mögen, sind ebensowenig außer Acht zu lassen wie John Lennons etwas verrückter und/oder experimenteller geratene Nummern "Bungalow Bill", "Yer Blues" oder "Everybody's Got Something to Hide Except Me and My Monkey" - ganz zu schweigen von dem Experiment aller Experimente, "Revolution 9". Musikalischer Höhepunkt, auch in Sachen Bekanntheit, ist jedoch sicherlich "While My Guitar Gently Weeps", eine der zu Beatles-Zeiten vergleichsweise seltenen, aber wenn dann immer genialen Nummern George Harrisons, der sich damals im letzten Drittel der Beatles-Dekade, beflügelt von Yoga und befreit von den Drogen, mehr und mehr in den Vordergrund zu spielen begann. Eher stille Highlights sind für mich darüber hinaus zwei nicht ganz so bekannt gewordene Midtempo-Nummern John Lennons, "Sexy Sadie" und "Cry Baby Cry", die mit beißend-ironischen Texten und wunderschönen Melodien die ansonsten etwas im Schatten der ersten Scheibe stehende CD2 veredeln. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Tempo- und Stimmungswechsel, Ausflüge in verschiedenste Stilrichtungen, ja einfach dieser enorme Facettenreichtum das Weiße Album zu einem unvergleichbaren Zeugnis unbändiger Kreativität macht.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!, 22. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Ich möchte mich kurz halten: Für mich ist die Musik der Beatles keine Wissenschaft (wie für andere) sondern einfach geniale Musik ohne Verfalldatum. Und für mich waren sie nie besser, als auf diesem Album. Sprühend vor Kreativität und Vitalität, was diese sympathischen Kerle einfach auszeichnete, präsentieren sie hier ihre ganze Bandbreite an Können. Sie rocken, toben sich aus, experimentieren- und dann kommen sie mit so einfachen, wunderschönen Titeln wie "Dear Prudence" oder besinnen sich ihrer Wurzeln und schmettern einen Blues wie "Yer Blues" hin. Und spätestens beim Hammersong "Everybody's got something to hide.." kann man nicht anders als verrückt in der Gegend rumjumpen.

Fazit: Das schwindelerregende Talent von Lennon/McCartney erstaunt, überrascht und erfrischt heute noch. So ein Gespann wird es nie mehr geben. Punkt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beatles Remaster The White Album, 30. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Remastered) (Audio CD)
Ich bin von dem Remaster begeistert, habe den Sound mit meinen alten Original Beatles-LP verglichen, und muss
sagen gute Arbeit. Der Sound ist sehr klar und kräftiger (größere Dynamik) als von LP.
werde mir noch weitere CD aus der Reihe zulegen
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von genial bis trivial, 3. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Es war die Zeit, in der jeder der Beatles seine eigenen Sachen machte. Sie waren seit geraumer Zeit keine homogene Truppe mehr, die Trennung stand unwiderruflich bevor. Das Ergebnis eigenbrödlerischer Ideen findet sich auf dem unbetitelten, später als "Weißes Album" bezeichnet. Es waren unausgeglichene und erratische Songs. Von Genialitäten "While my Giutar gently Weeps" mit Claptons Gitarre bis hin zu Banalitäten "Ob-La-Di, Ob-La-Da". Einem überragenden Lennon in "Happiness is a warm gun" und einem zauberhaften McCartney in "Blackbird". Hätte man statt eines Doppelalbums nur ein einfaches gemacht, so wäre es mit Sicherheit das Meisterwerk der Fab Four geworden. So ist es zum interessantesten geworden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The beginning of the end of the Beatles, 15. Januar 2005
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
This was recorded at a time when tensions within the group were really beginning to tell so many of the tracks are more like solo offerings from the individual members than Beatles tracks.
The album opens in great style with Back in the USSR. The lyrics are not overtly political though they are out of date - the airline BOAC long ago became part of British Airways and the USSR eventually divided into its component parts. I wonder what John Lennon would think now if he were alive. Still, Back in the USSR is a great opening song for the album.
The album maintains this high standard for the next three tracks. Dear Prudence is a superb ballad. Glass onion reminds us about earlier Beatles songs such as Strawberry fields forever, I am the walrus, Lady Madonna, Fool on the hill and Fixing a hole - the lyrics are very clever. Ob-la-di ob-la-da is a very catchy song about a happy couple, which became a huge international hit for Marmalade and topped the UK charts.
After that, there is Wild honey pie, a short and somewhat meaningless piece that could have been omitted - it appears to be an outtake, recorded when they were trying to work out how to record Honey pie, the official version of which is on the second CD. The continuing story of Bungalow Bill is a great song, which I'm sure contains a message but haven't figured it out. Next comes a truly outstanding ballad written by George Harrison - While my guitar gently weeps. Nothing else on the remainder of the album is up to that standard although there is plenty of great music. I particularly like Martha my dear, I'm so tired, Blackbird, I will and Julia on the remainder of the first CD. On the second CD, my favorites are Sexy Sadie, Helter-skelter, Revolution 1, Honey pie, Savoy Truffle and Cry baby cry. Like the first CD, the second CD contains a meaningless piece - Revolution 9 - but this time it's a full-length track.
This is different from any other Beatles album, which explains why people who don't normally like the Beatles sometimes enjoy this album, As a committed Beatles fan, I find this album to be interesting and entertaining in many ways but there are other Beatles albums that I play more frequently than this one.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön !, 1. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Mit 10 Jahren habe ich meine erst CD von den Beatles gekauft und inhalb von 3 Jahren habe ich so viele CDs von den Beatles angesammelt unterdenen das White Album auf keinen Fall fehlen darf. Ich rate allen dieses Album zukaufen.
Denn die Lieder sind so verschieden wie auf fast keiner anderen CD und vorallem so schön.
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The White Album
The White Album von The Beatles (Audio CD - 1987)
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