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Kundenrezensionen

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am 30. November 1999
Von Vollenweider kennt man hauptsächlich sein angenehmes, virtuoses Harfenspiel in Verbindung mit komplexen Arrangements. Und falls man so etwas mag, dann wird man von dieser CD nicht enttäuscht werden. Das Etikett New Age, das der Komponist sehr ungern hört, ist wohl die einfachste Art einem Neuling die Richtung zu beschreiben, nur ist es hier eben sehr gutes New Age, das nicht flach vor sich herdümpelt, sondern auch tiefere Stellen aufzuweisen hat. Diese CD ist ohne Orchester (im Gegensatz zu z.B. Book of Roses), dafür aber mit vielen wortlosen Stimmen in Form von einem Männer-, einem Frauen- und sogar einem Kinderchor. Vollenweider hat hier auch oft einfaches Schlagzeug benutzt, das den von ihm gelegten Groove unterstützen soll. Er kann auch ohne, aber es stört anderseits auch nicht. Wie eigentlich immer bei ihm, schaffen die Kompositionen eher bewegte Klangflächen als eingängige Linien, aber der Hörer wird trotzdem nie davon überfordert. Neben den Harfenklängen ist auf dieser Platte noch sehr gut gespieltes Klavier zu hören, natürlich auf echten Instrumenten, was dem organischen Klang zu Gute kommt. Gerade hierbei stellt die ab und zu auftauchende, angezerrte E-Gitarre einen Kontrast dar, aber meist bringt sie Frische in die Musik, und zusammen mit dem Schlagzeug macht das Ganze auch Sinn. Klanglich ist die Aufnahme, wie gegen Ende der 80er ja auch noch üblich war, etwas zu stark verhallt und mit ein bißchen zu scharfen Höhen versetzt, aber dem Gesamtwerk macht es nicht allzu viel aus. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Oktober 2014
Habe die Platte als Kind oft auf Kassette gehört und jetzt wiederentdeckt. Es sind, typisch Vollenweider, kleine Geschichten klanglich inszeniert. Kein klassisches Orchester, sondern bekannte und teils unbekannte Alltags-Geräusche verbinden sich zu einer harmonischen, teils dramatischen Inszenierung. Höre ich immer wieder gerne. Ist aber unkonventionelle Musik und nicht Jedermanns Fall.
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am 15. Mai 2010
Andreas Vollenweiler wurde 1953 in Zürich geboren, wo sein Vater lange Jahre als Domorganist wirkte. Eine Fülle künstlerischer Inspiration prägten die musikalische Entwicklung des jungen Andreas Vollenweiler. Er erlernte mehrere Blas-,Zupf- und Tasteninstrumente, um sich schließlich ganz der Harfe zu widmen, die er musikalisch wie spieltechnisch absolut unüblich und neu einsetzte: Mechanisch verändert und electronisch bereichert.
Gezielte theoretische Studien und die Freude an freien Improvisationen ergänzten sich organisch. Vollenweiler komponierte Musiken für viele Film-, Theater-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen der Schweiz und des Auslandes.
Seine Formation nannte sich "ANDREAS VOLLENWEILER & FRIENDS". Beteiligt waren Pedro Haldemann (Percussion/Synthesizer) und Walter Keiser (Drums).
Neben den Funk- und Fernsehproduktionen wurden übe 500 Konzerte und drei Langspielplatten realisiert. Die Gruppe spielte nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in den USA.
Seit 19779 ging Andreas Vollenweiler eigene Wege: 1980 erschien die LP "EINE ART SUITE" und 1981 die vorliegende Platte "BEHIND THE GARDENS", wiederum in der alten Besetzung: Andreas Vollenweiler (Komposition, Arrangement, Electric Harp, Holzblasinstromente, Sopransaxophon, Stimmen, electrische und akustische Gitarre, Akkordeon, Synthesizer Prophet 5 und Oberheim OBXa für Farben).
Pedro Haldemann und Jon Otis (alle Farben, Formen und Linien mit den Percussion-Instrumenten).Walter Keiser (conducting the drums).
Vollenweilers Kommentar: "THERE IS NO BASS PLAYER! WHAT YOU HEAR ARE THE BASS STRINGS OF THE HARP".
Andreas Vollenweiler spielt eine individuell entwickelte und technisch bereicherte elektrifizierte Harfe: "Verschiedene Dinge habe ich umgebaut und dadurch entsteht eine differenzierte Harfenmusik". Vollenweiler ist der Meinung, daß die Harfentechnik, wie sie an unseren Konservatorien gelehrt wird völlig überholt ist: "Ich trete fast nie Pedal, ich spiele in Skalen. Ich möchte, das es klingt, so wie das Wasser fließt. Ich spiele total intuitiv".
Was ist das Neue an Vollenweilers Harfenspiel? Wenn auf der Harfe ein Akkord gespielt wird, bleibt er stehen, bis er verklungen ist: "Ich will, vor allem auch wegen des Rhythmus, kurze Töne spielen können, auch hart, glasiert. Deswegen habe ich einen Dämpfer gebaut, den ich mit dem Knie bewegen kann und der die Töne abdämpft, ähnlich wie der Dämpfer beim Klavier. Dadurch kann ich, wenn ich will, manchmal so richtig ,funky' spielen,"
Andreas Vollenweiler Kompositionen sind (die Titel seiner Stücke sagen es) bewußt bildhaft empfunden, stimmungsvoll und atmosphärisch. Das ist kein Zufall, ist doch Vollenweider auch ein Maler hervorgetreten. Die Stücke der LP wirken "flächig" und geben sich weitgehend meditativ, sie verkörpern eine heile, helle und freundliche Welt, ganz im Sinne der Heiterkeit, wie sie Hermann Hesse in seinem Roman "DAS GLASPERLENSPIEL" charakterisiert hat. In einem Interview bekannte Vollenweiler: "Ich möchte erreichen, daß die Leute meiner Musik nicht zuhören. Ich möchte sie an der Hand nehmen und an den Punkt führen, wo beispielsweise völlig unwichtig wird, ob ich einen des-Moll-Akkord spiele oder wie auch immer."
Als Hörer muß man sich die Zeit nehmen, diese Musik zu hören und zu verstehen. Wer die innere Ruhe dazu aufbringt, wird reich belohnt werden.
Gottfried Schmiedel (1984)
Dieses stammt aus der Rückseite der LP von Andreas Vollenweiler.
Birgitt Bonaventura
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am 18. September 2002
Was soll man über Vollenweider noch erzählen: Sein virtuoses Harfenspiel und die Mischung mit teilweise exotischen Klängen ist weithin bekannt, und dies sicher nicht nur in Kreisen der New Age Liebhaber und Freunde meditativer, spielerischer Entspannungsmusik.
Natürlich wirkt auch diese CD erholsam auf das Gemüt und kommt den Erwartungen nach, fantasievolle, erzählerische Melodien zu bieten. Neu für Vollenweider ist auf dieser Scheibe der Einsatz des Schlagzeugs, der den Stücken mehr Groove, Rhythmus und Stärke verleit.
Kraftvoll wäre die Musik allerdings auch ohne Schlagzeug gewesen. Wahrscheinlich hätte sie dann etwas weniger diesen kommerziellen Beigeschmack erhalten, der zu Lasten der filigranen Leichtigkeit geht, die der Musik Vollenweiders sonst innewohnt. Hätte er es doch besser weggelassen...
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am 14. Februar 2015
Musik wie wir sie von Herrn Vollenweider kennen, harmonisch und genial. leider ist die Aufnahme sehr dünn, es fehlen die Bässe. Deshalb für Audiophilen Klanggenuß kaum zu gebrauchen weil die CD nicht wirklich linear gehört werden kann, ein Equalizer ist empfehlenswert. Es kommt natürlich auch einfach auf die Ansprüche an, aber nach den Aufnahmen von "The white winds" und "Behind the Gardens" ist die Aufnahmequalität-nicht die Musik- enttäuschend.
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am 1. August 2013
Sehr schöne Cd, da ich aber ein großer Fan von "Behind the Garden...." bin, kommt sie an dieses Hörerlebnis nicht ran.
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