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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine referenzaufnahme, 6. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Il Trovatore (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Jussi Björling ist ein herausragender Manrico. Unerreicht das stilistische Gespür und die Eleganz in Ah sí ben mio, überwältigend die Brillanz di quella pira. Zinka Milanov ist üppig, ihre Pianissimi sind pure Magie, sie wird zur Kunstnatur ihrer Rolle. Barberi zeichnet die Azucena scharf und dramatisch. Warren ist ein rauher, ausdrucksstarker Conte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympisch!, 4. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Il Trovatore (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Als ich im Herbst 1959 als damals 16-jähriger diese Aufnahme zufällig im Rundfunk hörte, war ich ganz einfach überwältigt.
Ich hatte zwar bis dahin schon immer ganz gerne das eine oder andere Stück aus Opern gehört, aber von diesem Abend an bin ich zum unverbesserlichen Opernfan geworden und es bis heute geblieben.
Jeder Musikfreund kennt Carusos Ausspruch: "Den Troubadour zu besetzen, ist weiter nicht schwierig. Man nimmt einfach die vier besten Sänger der Welt." Genau diese Forderung ist hier erfüllt worden, und zwar in einer bis heute nicht zu überbietenden Weise.
Zinka Milanov singt ganz einfach atemberaubend, ihre Leonora ist für mich gesanglich eine der allerbesten stimmlichen Leistungen auf Tonträger überhaupt. Man höre nur die Arie zu Beginn des vierten Aktes. Frau Milanov gelingen hier Pianissimo-Spitzentöne, die einem schier die Sprache verschlagen. Es ist einfach überwältigend! Keine ihrer berühmten Mitstreiterinnen, und darunter befinden sich so große Namen wie Maria Callas, Renata Tebaldi, Leontyne Price und Joan Sutherland, kann sie hier erreichen, geschweige denn übertreffen.
Die bronzene Altstimme der Fedora Barbieri ist allen Opernfreunden hinreichend bekannt, und es hieße Eulen nach Athen tragen, ihre Leistung hier in allen Einzelheiten zu kommentieren. Die Rolle der Azucena war ihr buchstäblich auf den Leib geschrieben.
Dann Jussi Björling, der unvergessene Schwede: Für mich ist er der Manrico schlechthin, jede seiner Phrasen ist herrlich ausgeformt, und sein wunderbarer Tenor nimmt vom ersten Augenblick an gefangen. Und bei der Stretta stockt einem wirklich der Atem!
Als Vierter im Bunde wirkt Leonard Warren, der früh verstorbene, unvergessene Bariton mit. Auch er vollbringt als Graf Luna eine einmalige, nicht zu überbietende Leistung, sowohl stimmlich als auch gestalterisch.
Die Nebenrollen sind angemessen besetzt, wobei Nicola Moscona als Ferrando ein besonderes Kompliment verdient, und der Robert-Shaw-Chorale singt mit Wucht und spürbarem Engagement. Renato Cellini ist ein erfahrener Operndirigent, der lange Jahre an der New Yorker Metropolitan Opera gewirkt hat. Sein Dirigat könnte sicher an manchen Stellen ein wenig inspirierter sein, und auch das RCA Victor Orchestra, so gut es seine Sache auch macht, ist nicht mit den Berliner Philharmonikern oder dem Londoner Philharmonia Orchestra zu vergleichen. Aber was spielt das alles für eine Rolle bei den herrlichen, überwältigenden Gesangsleistungen der Protagonisten!
Für mich ist diese Aufnahme bis heute unerreichbar geblieben, und sie wird in meiner Sammlung ihren absoluten Ehrenplatz für immer behalten. Natürlich ist der Mono-Klang für heutige Ohren nicht optimal, aber für das Aufnahmejahr 1952 ist auch in dieser Hinsicht eine gute Arbeit zu attestieren. Ein brauchbares Textheft mit dem vollständigen Libretto in italienisch/englisch liegt bei. Eine Aufnahme für den CD-Olymp! Zehn Sterne wären eigentlich noch zu wenig, aber leider sind nur fünf zu vergeben. Hier gibt es für jeden Opernliebhaber nur eine Devise: Kaufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Einstieg in die Welt der Oper, 8. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Il Trovatore (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Ich möchte mich den beiden Vor-Rezensenten in ihrem Lob für diesen "Toubadour" vorbehaltlos anschliessen. Diese Aufnahme war, vor allem auf Grund ihrer sängerischen Qualitäten, mein persönlicher Wegbereiter in die Opernwelt - und sie hat nach wie vor eine herausragende Stellung in meinem Herzen. Milanov ist absolut hinreissend. Barbierei zum fürchten leidenschaftlich und böse. Und Björling ist (NICHT nur in dieser Aufnahme) göttlich. Nirgendwo falsches Pathos oder aufgeblähte Emotionen. So wollte ich Oper immer sehen und hören können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Il Trovatore (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Eine trotz ihres Alters grandiose Aufnahme mit einem unvergleichlichen Jussi Björling als Manrico. Auch die anderen Rollen sind durchwegs sehr gut besetzt und verleihen dieser Aufnahme eine äusserst starke Note. Da auch das Orchester mit der sängerischen Klasse durchaus mithalten kann kann man diesen Trovatore sehr wohl als Referentaufnahme bezeichnen. Schade nur, dass man diese Aufnahme fast nur noch unter der Hand erhält.
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5.0 von 5 Sternen Von nicht zu überbietender Größe!, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Trovatore-Comp Opera (Audio CD)
Über diese phantastische Aufnahme ist eigentlich kein Wort mehr zu verlieren.

Als ich sie Ende der 1950er Jahre - als damals 15jähriger - erstmals im Rundfunk hörte, war ich geradezu überwältigt von der Schönheit und dem unerhörten Glanz der Stimmen, wahrlich "den vier besten Stimmen der Welt", wie sie einst Caruso zur Aufführung dieser Oper gefordert hat. Sie wurde dann meine allererste Gesamtaufnahme auf Platten, und obwohl ich später die Bekanntschaft noch vieler hochwertiger, klanglich z.T. opulenterer Einspielungen gemacht habe, steht diese hier bis zum heutigen Tag unangefochten an der Spitze meiner Troubadour-Aufnahmen, trotz einiger Kürzungen und der nicht mehr ganz aktuellen Klangtechnik. Aber das alles wird durch die einmalige Besetzung mehr als wettgemacht: Zinka Milanov ist in Top-Form und singt geradezu atemberaubende Pianissimo-Spitzentöne, mit einer unglaublichen Weichheit und Fülle (man höre nur ihre große Arie zu Beginn des 4. Aktes), Fedora Barbieri bringt allen bronzenen Glanz in die Rolle der Zigeunerin Acuzena, Jussi Björlings prachtvoller Tenor hat nicht seinesgleichen und nie besser geklungen als hier, und Leonard Warrens Gestaltung des Luna ist ein unvergängliches Denkmal für eine der besten und schönsten Bariton-Stimmen des 20. Jahrhunderts. Nicht vergessen werden soll Nicola Moscona in der kleinen Rolle des Ferrando. Kein einziger seiner vielen berühmteren Kollegen hat ihn bis heute übertreffen können. Renato Cellini dirigiert den Robert-Shaw-Chorus und das RCA Victor Orchestra kompetent und mit dem nötigen Feuer, so daß auch in dieser Hinsicht kein Wunsch offenbleibt.

Die Mono-Aufnahme aus dem Jahr 1952 klingt noch erstaunlich frisch und präsent, und die BMG/RCA-Gruppe hat ein gutes Textheft beigefügt. Leider fehlt die deutsche Übersetzung des Libretto. Eine Jahrhundert-Aufnahme für jeden Opernliebhaber!
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4.0 von 5 Sternen Beste Aufnahme des Trovatore, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Il Trovatore (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Das wäre wohl die beste Aufnahme des Trovatore, wenn sie nur die Aufnahmetechnik und die Klangqualität ganz mitmachen würde. Zugegeben, zur Zeit dieser Aufnahme hatte man noch nicht die optimalen Mittel, aber ich frage mich, ob man da nicht noch mehr herausholen könnte, die Vorechos wegmachen könnte. So sehr mir die Sänger gefallen, wegen des Klanges möchte ich doch einen Stern abziehen.
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