Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (25)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barbra Streisand & Barry Gibb - brilliantes Gespann ...
Für mich das schönste Album ihrer Karriere, produziert von Barry Gibb (Songs ebenfalls geschrieben), der ja auch auf dem Cover zu sehen ist. Selten hat Barbra so viel Platz neben sich gemacht und einer anderen Person etwas vom Scheinwerferlicht abgegeben. Das zahlte sich aus: "Woman In Love" war ein Welthit (quasi überall # 1) und...
Veröffentlicht am 29. April 2004 von Jan Gebauer

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen dualdisc-Version
Die DVD- Seite enthält PCM-Versionen der 9 Albumtitel in nur 48kHz/16bit-Auflösung. Dementsprechend ist kein klanglicher Mehrgewinn gegenüber der Standard-CD festzustellen. Mehrkanalmixe sind nicht enthalten. Die Möglichkeiten der DVD werden also nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. So wird die dualdisc kein Erfolg.
Die beiden...
Veröffentlicht am 26. September 2005 von Dr. Juergen Reuter


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barbra Streisand & Barry Gibb - brilliantes Gespann ..., 29. April 2004
Von 
Jan Gebauer (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Für mich das schönste Album ihrer Karriere, produziert von Barry Gibb (Songs ebenfalls geschrieben), der ja auch auf dem Cover zu sehen ist. Selten hat Barbra so viel Platz neben sich gemacht und einer anderen Person etwas vom Scheinwerferlicht abgegeben. Das zahlte sich aus: "Woman In Love" war ein Welthit (quasi überall # 1) und "Guilty" verkaufte Millionen und wurde ihr erfolgreichstes Album. Alle Songs finde ich wunderschön, besonders die Balladen. Geheim-Tip am Ende, das epische "Make It Like A Memory". Die Duette mit Barry sind auch aller erste Sahne! In den USA war das Album # 1.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 22. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Ende der 70er Jahre waren die Bee-Gees auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft (und ihrer Popularität). Zu dieser Zeit holten sie sich mit Barbra Streisand eine wunderbare Sängerin ins Studio. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist einfach geniale Popmusik. Wunderbar geschriebene Songs, perfekt arrangiert. Wenn ich nur eine CD mit auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte - es wäre diese. Die 9 Stücke auf diesem Album sind alle Spitze, herausragend natürlich das wunderbare "Woman in Love" und besonders das Titelstück "Guilty"
Die Musik auf dieser CD umgeht den Verstand und geht direkt in den Bauch (und ins Herz). Sollte in keiner Sammlung fehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEISTERWERK DER FASZINIERENDEN LEICHTIGKEIT, 7. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Wir schreiben das Jahr 1980. Im Herbst erscheint Barbra Streisands weltweit populärstes Album Guilty! Die Produktion übernimmt Barry Gibb und seine Produzenten, die voll verantwortlich zeichnen. Die BEE GEES, schon lange eine berühmte australische Popgruppe, hatten 1977 mit ihrer Musik zum Film Saturday Night Feve den Gipfel ihres Ruhmes erklommen. Dieser Soundtrack enthielt gigantische, weltumspannende Hits und es gab allein sechs Singleauskoppelungen, die alle auf dem 1. Platz der Charts landeten.

Fast zwei Jahre wurden für zähe Verhandlungen und Diskussionen benötigt, bevor das Projekt überhaupt starten konnte. Barry Gibb schrieb bis auf The Love Inside alle Songs des Albums speziell für Barbra Streisand. Er hatte sich vorgenommen, das beste und auch das kommerziellste Streisandalbum aller Zeiten zu machen! (Barry Gibb:"We jumped at the idea. She was my favorite singer ever since I heard People in Australia") Doch für Barbra war es ein sehr ungewöhnliches Projekt: zum ersten Male musste sie laut Vertrag auf ein Mitspracherecht an der gesamten Produktion verzichten. Auch gab es niemanden von Streisands jahrelang bevorzugten Musikern oder Soundingenieuren, (denen sie immer vertrauen konnte), die an den Aufnahmen irgendwie beteiligt waren, und die den Sound so frisieren konnten, wie sie es wollte.... . Barry Gibb schrieb die Songtexte, komponierte, arrangierte, und produzierte den Sound nach seinen Vorstellungen und ohne Absprachen mit Barbra, in seinem eigenem Studio in Miami.

Und Barbra, die erklärtermaßen am liebsten live mit einem Orchester aufnimmt, die am liebsten jeden Song gleich 25 mal durchsingt, damit die Auswahl für die besten Takes möglichst groß ist, sang meilenweit entfernt in L.A. zu den Playbacks. Die Aufnahmen dauerten vom frühen Morgen bis spät in die Nacht hinein. In der Zeit zwischen den einzelnen Takes studierte Barbra das Yentl-Drehbuch, denn ihre Verfilmung von Isaac B. Singers Novelle war in Vorbereitung, und sicher in vielerlei Hinsicht das wichtigere und hürdenreichere Projekt.

Schwierigkeiten mit Guilty hatte Barbra nur mit den leicht esoterischen und vieldeutigen Texten der Songs. Sie erschienen ihr zu abstrakt, als dass sie eine klar verständliche Geschichte erzählen könnten, so wie sie es bisher in ihren Liedern bevorzugte. Sie liebte unmissverständliche, sachbezogene Texte, die genau das ausdrückten, wovon die Geschichte erzählte. Ihre Stärke war ja, dass immer so etwas wie ein Wahrheitsfunken zum Hörer übersprang, wenn sie einen KONKRETEN Text interpretierte. Das machte einen großen Teil ihres Erfolges als Sängerin aus. Sie wusste nicht, ob sie diese neuen Texte mit der gleichen Überzeugung so wahrhaftig singen konnte, damit sie eine ähnlich starke Wirkung beim Publikum erzeugten, wie bei ihren bisherigen Liedern.

Doch dann wurde Guilty zu ihrer Überraschung und Freude zu einem definitivem Highlight ihrer Pop-Ära . Es entstand ein Popalbum von puristischer Reinkultur. Die amerikanische Presse bezeichnete Guilty als eine sensationelle Mischung zweier Talente, Guilty sei perfekt. Innerhalb dieser vielen Lobeshymnen wurde Guilty auch oft als ein pures ear candy definiert, womit gemeint war: wunderbarer Sound, herrliche Stimme, traumhafte Melodien, reinstes Hörvergnügen....und dergleichen mehr.

Der bekannte Musikkritiker Stephen Holden jubelte völlig ohne Ironie im Rolling Stone und in der New York Times: Guilty ist das am schönsten gefertigte Zuckerstück für meine Ohren, was ich seit Jahren gehört habe! Weil Barry Gibb sich niemals mit Streisands Stimme messen will, ist er ein viel besserer Duettpartner als beispielsweise Donna Summer. Statt dessen ist er ein kluger Chauffeur, der seine Partnerin noch wie eine Prinzessin himmelwärts hebt!Schön ausgedrückt!

In der Tat hat Barry Gibb in den zwei Duetten mit Barbra sogar seinen charakteristischen Falsettgesang etwas reduziert. Dieser typische BeeGees Sound wird noch am ehesten in den Backround-Vocals auf Promises hörbar. Richard Harrigton von der Washington Post schrieb: Von Fans und Journalisten wurde Guilty gleichermaßen leidenschaftlich und mit großer Begeisterung bis zur stürmischen Verzückung aufgenommen. Barbra Streisand, inzwischen die Alleskönnerin jeglicher Pop-Trades, singt und klingt jung wie total erneuert und manchmal sogar kokett.

Die erste Single des Albums, Woman In Love wurde Ende August 1980, drei Wochen vor Erscheinen des Albums veröffentlicht. Der Song stürmte durch die Hitparade und blieb drei Wochen auf dem ersten Platz der US-Single-Charts. Radiosender in den USA oder Europa spielten den Song zu jeder Tages -und Nachtzeit. Dann wurde er zum Welthit und belegte auch den ersten Platz in Kanada, England, Deutschland, Australien, Holland, Belgien, Südafrika, Norwegen, Österreich und Israel! Woman In Love beginnt gut kalkuliert mit simplen, aber stark markanten Syntesizerklängen, die schon während dieser ersten Noten immer wieder den Song erkennen lassen, noch bevor Barbras Gesang mit berückend zarter Stimme einsetzt. Zwar ist der Song eine Ballade, aber ein stetiger, leicht schwingender Rhythmus verhindert getragene Schwerfälligkeit, die häufig bei Balladen der Grund für das nachlassende Interesse des Hörers sind. In der Mitte von Woman In Love gibt es eine extra lang gezogene Note von Barbra, die das Lied effektvoll, durch den Wechsel von der Sanftheit ihrer Stimme zu kräftigeren Tönen, zu einer Steigerung vorantreibt, die bis zum Ende des Titels anhält!

Der Song hat eine magnetische Sogwirkung der sich kaum jemand entziehen kann. Es sei denn, man ist vollkommen immun gegen eine harmonische Melodie und die leichte, immer irgendwo schwebende Melancholie in der Stimme Barbra Streisands.

Und diese, schon weltbekannte Stimme erlebte einen neuen, in dieser Bestätigung zuvor nie gekannten Aufschwung. Dass alle Streisand-Fans den Song kauften war klar, aber Woman In Love war darüber hinaus auch für Millionen Käufer sicher die erste Streisandplatte überhaupt und verhalf Barbra Streisand zu ihrer bisher größten Popularität auf dem Weltmarkt der Popmusik.. So war der überragende Erfolg von Guilty schon durch die Nr. 1 Single Woman In Love vorausbestimmt. Als das Album im September 1980 erschien, wurden in den ersten zehn Tagen 1 Millionen Exemplare verkauft. Später erreichte Guilty fünffachen Platin-Status allein in den USA, und Streisand war die erste Sängerin in der Geschichte der Popmusik, die einen solchen Erfolg verbuchen konnte. Das Album war danach noch in fünfzehn Ländern die Nummer 1 der Charts. Guilty entwickelte sich zu einem internationalen Phänomen mit weltweit über 20 Millionen verkaufter Exemplare und half damit der Columbia Records über das Rezessions-Tief hinweg. Columbia fragte nach einem zweites Streisand/Gibb Album und Barry erklärte sich einverstanden. Barbra jedoch zeigte sich wenig zugänglich für diese Idee. Ihr Label gab bekannt: Barbra mag es nicht, sich selbst zu wiederholen!

Was war passiert, wie erklärt sich dieser Dimensionen sprengende Erfolg? Da kam einiges zusammen. Von ihrem traditionellem Liedmaterial und Gesangsstil mehr und mehr abgewandt, tauchte Barbra Streisand in den letzten Jahren immer häufiger mit Popsongs in den Hitparaden auf, und ihr Erfolgsduett mit Donna Summer war noch ganz aktuell. Die BEE GEES befanden sich ebenfalls auf der höchsten Ebene ihres Erfolges. So könnte man sagen: Künstler von Popularität und größter Professionalität wie sie, haben einfach zur richtigen Zeit das Richtige gemacht. Und "richtig" bedeutet in diesem Zusammenhang: Sie haben ein sauberes, glänzend poliertes, leicht konsumierbares Produkt kreiert, was die Massen blind wie "pures Gold" kauften, denn "Gold" muss nicht geprüft oder hinterfragt werden. Auch wenn speziell die amerikanischen Kritiken brillant waren, sehe ich es so, dass ein Album von nur solider Qualität wie Guilty eine simple Referenz an den breiten Durchschnittsgeschmack dieser Zeit war. Zum Vergleich: Das fünf Jahre ältere Album Lazy Afternoon entspricht genau dem Gegenteil: Anspruchsvolle, ungewöhnliche Kompositionen, überdurchschnittliche Qualität von Gesang und Arrangements. Die gesamte Produktion entsprach keinesfalls dem Durchschnittsgeschmack der Popmusikkäufer.

Vielleicht könnte man sagen, dass Guilty ein Meisterwerk an faszinierender Leichtigkeit und schönster Mittelmäßigkeit ist. Es ist ein besonders melodiebetontes Album und gerade das wunderbar entspannte, fast gefällige Singen von Barbra entspricht in adäquater Weise diesen ohrgängigen Melodien. Diese Melodien, mit ihrer BEE GEES-identischen Erkennbarkeit, sowie der durchgehend geschmeidige High-Tech-Sound sorgen für eine von Titel zu Titel durchgängige Homogenität des gesamten Albums.

Und obwohl Barbras Interpretationen glatter und bis auf Make It Like A Memory weniger emotionsgeladen als gewohnt sind, dominiert das Markenzeichen Streisand, mit ihrer Stimme ganz klar das gesamte Album. Barry Gibb und seine Mitstreiter liefern zwar mit ihren Stimmen und Edelpop-Arrangements einen effektvollen Background, aber Streisands Stimme steht außer Konkurrenz über all dem akustisch im Vordergrund. Die Soundabmischung ihrer Stimme ist hervorragend und bei Konzentration auf ihren Gesang fällt auf, wie perfekt sie den Tonwechsel von zart zu hart in jedem Song bringt. Wenn von den weichsten Tönen ausgehend, ihre Stimmbänder zu maximal gespannten Stahlfedern prosperieren, war dieser Übergang ganz selbstverständlich, fließend, und fast gediegen, jedenfalls mit weitaus weniger dramatischem Ausdruck als sie es sonst gestaltet. Auch deswegen bleiben diese Aufnahmen für mich nur gutes easy listening!

Verglichen mit anderen Aufnahmen, ruht sich Barbra auf Guilty fast ein wenig aus. Man muss schon taub sein, wenn man im Vergleich zu den Guilty-Aufnahmen den Unterschied ihrer hochemotionalen Interpretationen von Everything Must Change (1997) oder I Never Has Seen Snow (1973) nicht hört. US-Kritiker bemerkten, Guilty sei für Streisand eine musikalische Herausforderung gewesen, die sie blendend gemeistert habe. Wenn das so ist, dann besteht für mich diese Herausforderung in der Unterdrückung ihrer Emotionen, in der Vereinfachung und Glättung ihrer vielfältigen Interpretationskunst! Nur die reine Stimme an sich sollte sich ästhetisch entfalten. Ihre Interpretationen auf Guilty haben natürlich sehr viel mit den Texten zu tun, die sie schon im erstem Stadium dieses Projektes kritisierte. In den allgemein gehaltenen Texten von Guilty kann Barbra keine obsessiven Sehnsüchte oder andere Leidenschaften zum Ausdruck bringen. Sie versucht mit stimmlicher Reinheit diesen Songs die Streisand-Aura einzuhauchen, was scheinbar gelingt. Aber so schön es auch klingt, und je öfter man das Album hört, zeigt sich auch: Vieles bleibt vordergründig an der Oberfläche. Und das ist für das Popgenre allgemein nicht gerade untypisch. Manch einer will auch nicht mehr, als nur eine schöne Oberfläche! Wie anders kann sie es, wenn sie überzeugt hinter dem Text steht, wie bei dem Harold Arlen Song The Man That Got Away. Hier interpretiert sie den Text sorgfältig wie eine Schauspielerin. Das hat sie im 94er Konzert gezeigt und die Intensität ist unbestritten. So sieht es aus, so hört es sich an, wenn Barbra "alles" gibt.

Guilty war und ist für viele Streisand-Fans das erklärte Lieblingsalbum. Das ist leicht zu recherchieren, wenn man die Customer Reviews zum Album bei Amazon.com. nachliest. ( immer wieder steht da: ...her best album by far.). Ich kann mir gut vorstellen, wie herrlich sich das Album anhört, wenn man im Auto sitzt und auf endlosen Highways den amerikanischen Mittelwesten durchquert. Es stimmt, dass Guilty einen ganz unangestrengten, guten Unterhaltungswert hat. Auch ich höre das Album ab und zu gerne, aber es ist kein engagiertes Hören wie bei Higher Ground, The Broadway Album oder Je máppelle Barbra.

Der süße Klang ( und das bei Streicherverzicht! ) von Run Wild und Woman In Love; die bittersüße Melancholie von The Love Inside und dem Duett What Kind Of Fool kann manchmal berauschend sein. Die Melodien klingen auch nach zwanzig Jahren weiterhin leicht, schön und nicht abgedroschen. Die zwei Titel Secrets und Carried Away wurden aufgenommen, aber bis heute nie veröffentlicht. Das gleiche Schicksal erlitt um ein Haar das wunderbare Duett What Kind Of Fool. Als das Duett aufgenommen war, sagte ein Tontechniker, es gäbe ein Problem mit der Aufnahme. Barbras Stimme sei so großartig, so makellos, so dominierend in ihrer strahlenden Schönheit, dass sich Barry Gibbs Stimme, obwohl sie von der Präsenz her ebenbürtig aufgenommen war, daneben anhöre wie eine Störung. Er wirke in diesem Song einfach nur, wie jemand, der sich aufdrängt oder einmischt. Man schlug Barbra vor, diesen schönen Titel alleine aufzunehmen; sie brauche nicht Barrys oder irgend eine andere Stimme in diesem Song. Aber Barbra erklärte, sie wolle es mit Barry singen. Der Song sei als Duett geschrieben, und außer diesem, gäbe es nur noch ein anderes Duett mit Barry (den Titelsong Guilty). Die Aufnahme wurde anschließend ca. zwanzig mal überarbeitet, bis sich Barrys Stimme neben Barbras einigermaßen akzeptabel anhörte.

Life Story ist auffallend kompakter arrangiert als die anderen Songs, und sicher ein Highlight des Albums. Ich kann nicht erklären warum, aber der Song erinnert mich in Melodie, Stil, Struktur und Tempo an Life On Mars vom Butterfly-Album (1974) Mit Make It Like A Memory erhält Guilty mit Abstand das erinnerungswürdigste und fesselndste Musikstück. Es ist der einzige Titel in dem Barbra Streisand musikalisch gefordert ist. Alle anderen Songs könnte sie ebenso untadelig wie im Studio, auch beim Spülen oder Blumen gießen gesungen haben. Jedenfalls traue ich es ihr zu. (Aber wir wissen, dass Barbra nach eigenen Aussagen nur im Studio oder auf Veranstaltungen singt, und nirgends sonst! Schwer vorstellbar!) Barry Gibb sagte einmal über die Produktion von Guilty: "Ich habe sechs Monate daran gearbeitet, Barbra zwei Wochen!"

Mit über sieben Minuten bietet Make It Like A Memory die Möglichkeit, den Song und seine Dramatik langsam aufzubauen. Hier kommt nach acht Titeln der Song, bei dem Barbra ihre wirklichen Stärken zeigen kann. Das, was ihre Einzigartigkeit ausmacht, ein "über sich selbst hinausgehen", ein ständiges intensivieren von Worten und Tönen, hier wird es endlich spürbar. In dramatischer Steigerung, und mit aller Entschlossenheit gibt sie sich auch einer gewissen Theatralik hin, wenn sie die Worte hinausschreit: ' lie down on my flower bed, I got no controll, I would sell my soul ( wobei sie das Wort "controll" extra betont mit in ganz knappen Intervallen runtergezogenen Noten)
Das Lied wirkt echter, weniger weichgespült als die anderen Stücke des Albums.. Dieser Eindruck verstärkt sich besonders durch das von Pete Carr hart eingespielte Gitarrensolo im instrumentalem Teil des Stücks. ( Als Hörer fragte ich mich zuerst: Nanu! Hat sich da Carlos Santana ins Studio geschlichen?)

Nach fünf Minuten und vierzig Sekunden hat Barbra sich mit allem Stimmaufwand und gleißenden Feuertönen ausgesungen. Der Song startet zum Finale: In exorbitantem Großeinsatz kommen Trompeten, Posaunen, Tenorsaxophon, Baritonsaxophon, Congas, Maracas, Zimbeln, Kabassa, Kuhglocken, viele Gitarren und Streicher, Bass, Schlagzeug, Piano zum pompösen Einsatz.. War Streisands Stimme auf allen vorherigen Titeln mit eher 'dezentem High-Tech-Sound begleitet, endet Make It Like A Memory nach 7:26 plötzlich wie eine gigantische Symphonie, geschrieben von einem zeitgenössischen Tschaikowski, der sich in Popgefilde verirrt hat. Mit gefällt dieses Ende mit Pauken und Trompeten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barbara & Barry And Streisand's Biggest Seller!, 23. Mai 2003
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco Bay Area) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
It is amazing that after over 20 years, "Guilty" is still Streisand's largest selling album. Barry Gibb and his brothers have worked wonders with many female artists, but this is probably their best writing and production work (Grammy winners). Garnering 5 singles with 2 going to #1, this is Barbra's essential "pop" album. From the R&B laden title track to the softly, sultry "Run Wild", Streisand's voice is relished. The Gibb's really know how to focus on Barbra's strengths. The two duets are some of Barry Gibb's strongest vocals to date and all the songs are bouncy, pop masterpieces. Finishing off nicely with the extravagant "Make It Like A Memory", you'll just hit the 'play' button again. Great album. Great songs. Great memories.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best Female Vocalist Album of the Year!, 7. September 2005
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco Bay Area) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guilty (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
On the first CD, all tracks are newly remastered from original master tapes. The DVD side contains the entire album in *LPCM Stereo with an interview of Barbara and Barry Gibb on the original recording of "Guilty", filmed in 2005 during the recording of Barbara's new album. There is also a video performance of one of the songs ("Stranger In A Strange Land") from the new album included exclusively on this disc as a preview of the new album. There is also the video of "Guilty" from Streisand's TV Special "One Voice" filmed in 1986. A photo gallery of the original studio shots/outtakes is also here on the DVD side.
It is amazing that after over 25 years, "Guilty" is still Streisand's largest selling album. Barry Gibb and his brothers have worked wonders with many female artists, but this is probably their best writing and production work (Grammy winners). Garnering 5 singles with 2 going to #1, this is Barbra's essential "pop" album. From the R&B laden title track to the softly, sultry "Run Wild", Streisand's voice is relished. The Gibb's really know how to focus on Barbra's strengths. The two duets are some of Barry Gibb's strongest vocals to date and all the songs are bouncy, pop masterpieces. Finishing off nicely with the extravagant "Make It Like A Memory", you'll just hit the 'play' button again. Great album. Great songs. Great memories.
* The official term (sometimes abbreviated to 'PCM') for the high-quality stereo soundtrack found on most music DVDs. It refers to the most common digital recording process, first introduced with CD. In fact, DVD supports higher-resolution versions of LPCM than CD, the most common of which is 48kHz/16 bit (as opposed to CD's 44.1kHz/16 bit). It should be noted that LPCM Stereo is 'uncompressed', offering higher quality than such 'compressed' alternatives as Dolby Stereo (commonly used for feature films).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastic Remastering of a Classic - Plus Extras!, 14. August 2005
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco Bay Area) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guilty - 25th Anniversary ed. (Audio CD)
All tracks are newly remastered from original master tapes. The DVD side contains the entire album in *LPCM Stereo with an interview of Barbara and Barry Gibb on the original recording of "Guilty", filmed in 2005 during the recording of Barbara's new album. There is also a video performance of one of the songs from the new album included exclusively on this disc as a preview of the new album. There is also the video of "Guilty" from Streisand's TV Special "One Voice" filmed in 1986. A photo gallery of the original studio shots/outtakes is also here on the DVD side.
* The official term (sometimes abbreviated to 'PCM') for the high-quality stereo soundtrack found on most music DVDs. It refers to the most common digital recording process, first introduced with CD. In fact, DVD supports higher-resolution versions of LPCM than CD, the most common of which is 48kHz/16 bit (as opposed to CD's 44.1kHz/16 bit). It should be noted that LPCM Stereo is 'uncompressed', offering higher quality than such 'compressed' alternatives as Dolby Stereo (commonly used for feature films).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Barbra's masterpiece, 2. April 2010
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
I've long been a huge fan of Barbra's music, but this album remains my favorite (as well as the most commercially successful, at least in Britain) among the many great albums that Barbra has recorded. Anybody who knows my musical tastes will be aware that my favorites aren't necessarily the most commercially successful, but this is one case where the two coincide.

For this album, Barbra enlisted the help of the Bee Gees who, at the time, were basking in the glory of their own rejuvenated career following the monumental success of Saturday night fever. Barry Gibb wrote one song (The love inside) and co-wrote all the others, five of them with his brother Robin (one of which, the title track, also co-credits Maurice) and the other three with Albhy Galuten. The songs are all strong and any of them could have been considered for release as A-side singles if they'd been on lesser albums, but even with such a strong album it's easy to detect the standout tracks.

The set opens with the title track, a brilliant duet with Barry Gibb that became a hit around the world although it was only a minor hit in Britain. Next comes Woman in love, which was the first single taken from the album and which became Barbra's biggest-ever hit in her glittering career; it was also one of the biggest hits (perhaps THE biggest hit) that the Bee Gees were ever involved with. After beginning with two such outstanding tracks, you might expect the rest of the album to be an anti-climax but it's not so although (of course) nothing else can match Woman in love.

The next three songs (Run wild, Promises, The love inside) are great songs in their own right and Barbra sings them all superbly. She then teams up with Barry again for another excellent duet, What kind of fool. Three more excellent songs (Life story, Never give up, Make it like a memory) complete Barbra's masterpiece. Of all the album tracks that weren't released as singles, my favorite is probably Run wild, but it's a difficult choice.

|So successful was this album, both commercially and artistically, that it seemed that it would only be a matter of time before Barbra teamed up again with the Bee Gees, or at least with Barry. In fact, a quarter of a century elapsed before the sequel, Guilty too, was recorded, but Barry was the only one of the brothers involved in that sequel.

When it comes to singers with long, distinguished and varied careers, there are always arguments about what their best music really was. In Barbra's case, I'll always regard this album as her masterpiece although I enjoy listening to many of her other albums too.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen dualdisc-Version, 26. September 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Die DVD- Seite enthält PCM-Versionen der 9 Albumtitel in nur 48kHz/16bit-Auflösung. Dementsprechend ist kein klanglicher Mehrgewinn gegenüber der Standard-CD festzustellen. Mehrkanalmixe sind nicht enthalten. Die Möglichkeiten der DVD werden also nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. So wird die dualdisc kein Erfolg.
Die beiden (Bonus-)Duette aus "One Voice" sind ebenfalls 48kHz/16bit-PCM-Versionen. Wir warten aber auf die Veröffentlichung dieses Konzertes in seiner vollen Länge.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Klassiker, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Zum Träumen und für die Leidenschaft, Barbra Streisand gibt der Liebe eine Stimme.Die wunderbare CD ist vom ersten bis zum letzten Lied eine Liebe fürs Leben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Platten der "Bee Gee�s"?!, 22. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Guilty (Audio CD)
Natürlich stehen hier musikalisch die Gebrüder Gibb im Vordergrund, aber ohne die brilliante Stimme einer Barbra Streisand wäre diese Welt wohl um einen Meilenstein neuzeitlicher Musikgeschichte ärmer. Emotionsgeladen Gehauchtes und flott gebeatete Disco Rythmen erinnern an die guten alten "Club 54" Zeiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Guilty
Guilty von Barbra Streisand (Audio CD - 1983)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen