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am 9. September 2011
Die "Living in the Past"-Kompilation ist zwar kein reguläres Studioalbum der Progressive-Rocker um den ebenso exzentrischen wie genialen Frontmann Ian Anderson, aber dennoch die ideale Ergänzung zu einer vollständigen Sammlung der Originalveröffentlichungen der Band. Es handelt sich nämlich um eine (nicht komplette, aber doch sehr ausführliche) Zusammenschau der als Singles, B-Seiten, Bestandteile von E.P.s oder ähnliches veröffentlichten, aber nie auf einem Album gelandeten Tracks bis 1972, ergänzt um ein paar interessante Liveaufnahmen aus dieser Zeit. Das Schöne an einer solchen Veröffentlichung, die keineswegs lange im Nachhinein, sondern schon 1972 erstmals erfolgte, ist aus heutiger Sicht, dass man als Tull-Hörer, der nach und nach den Back-Katalog der Band durchforstet, relativ kostengünstig und unaufwändig an dieses Songmaterial kommt, das qualitativ den regulären Studioalben in nichts nachsteht, wenn auch die Stücke natürlich etwas zusammengewürfelt daherkommen. Und trotzdem gelingt es auch "Living in the Past" irgendwie - und sei es zufälligerweise -, nach einem geschlossenen Ganzen zu klingen, ja eine ganz eigene Wirkung zu entfalten, was bei Kompilationen sonst nur selten gelingt. Gerade die Singles etc. der Frühphase der Band haben ein solch uriges und ungeschliffenes Flair, das sie das Image der Band bis heute fast deutlicher prägen, als die technisch und musikalisch sicherlich deutlich "perfekter" gestalteten Meisterwerke der mittleren und späten 70er.
Dabei wirkt das sehr blues-lastige, noch dem Einfluss des schnell nach Bandgründung wieder abgewanderten Mick Abrahams verpflichtete (wenn auch aus Andersons Feder stammende) "A Song for Jeffrey" als Opener noch etwas wie ein Fremdkörper, ehe die drei Single-Veröffentlichungen des Jahres 1969 für eine erste stimmige Einheit innerhalb der CD sorgen: Das melodisch-verspielte "Love Story" und der melancholisch-mahnende "Christmas Song" als Single/B-Seitenpaar überzeugt ebenso wie die beschwingte 5/8-Takt-Single "Living in the Past", deren blues-lastige B-Seite "Driving Song" und das dramatisch anmutende "Sweet Dream" (die B-Seite der letztgenannten Single, "17", hat es nicht auf diese Kompilation geschafft, ist aber als Bonus-Track der letzten Remaster-Ausgabe des Albums "Stand Up" beigefügt worden).
"Singing all Day" aus dem Jahre 1970 ist ein klarer Verwandter des fantastischen "Benefit"-Albums aus diesem Jahr, ebenso wie die Singles "Witches' Promise" und "Inside", wobei letzteres auch auf dem Original-Album zu finden ist, während ersteres als regelrecht verwunschene Folk-Nummer ein Highlight der hier besprochenen Veröffentlichung darstellt. "Just Trying to Be" ergänzt als schöne Rarität aus dieser Zeit den Überblick über diese sehr produktive Schaffensphase Jehtro Tulls.
Es folgen die Live-Mitschnitte aus der Carnegie Hall, die die Band von ihrer jazzig angehauchten Seite zeigen, vor allem durch die extensiven Klavier-Soli und experimentellen Umsetzungen der präsentierten Songs "By Kind Permission of" und "Dharma for One".
Es folgen mit "Wondring Again" eine ausführlichere Variation über das kurze, vom "Aqualung"-Album bekannte "Wondring Aloud" - eine weitere tolle Rarität - sowie eine Live-Version des scheinbar unumgänglichen "Locomotive Breath".
Zum Abschluss liefert "Living in the Past" noch ein weiteres Highlight: Es handelt sich nämlich um die Abbildung einer kompletten E.P.-Veröffentlichung aus dem Jahre 1971! Genau für diese Dinge liebt man diese Scheibe. "Life is a Long Song", "Up the Pool", "Dr. Bogenbroom", "For Later" und "Nursie" sind dabei verspielte Folk-Nummern in "klassischem" Tull-Sound, denen der (für mein Empfinden manchmal etwas weit gehende) Pathos des dennoch über jeden Zweifel erhabenen "Aqualung"-Albums - des großen Wurfes aus dem gleichen Jahr - völlig abgeht, was das Hörerlebnis dieser E.P.-Tracks zu einer sehr angenehmen, einfach "urigen" Sache macht.
Abschließend kann man noch über die Klangqualität dieser Veröffentlichung sprechen. Ich denke, dass es selbstverständlich jeder Scheibe aus dieser Zeit gut tun würde, als Remaster neu aufgelegt zu werden. Aber gerade bei diesen zumeist klein angelegten und urigen Folk-Stücken macht es meiner Meinung nach nichts, wenn der Sound nicht immer so druckvoll daherkommt wie etwa auf dem Re-Issue von "Songs from the Wood" oder ähnlichem. Der Fokus bei "Living in the Past" liegt für mich eindeutig auf dem Aspekt der Entdeckungsreise durch die Nischen der Entstehungsphasen der frühen Tull-Alben, in denen man zahlreiche kleine, aber feine Folk-Perlen vorfinden kann, die für viel Freude beim geneigten Hörer sorgen und zudem jede Jethro Tull-Sammlung würdig komplettieren. Fazit: Eine Veröffentlichung, für die man als Tull-Fan durchaus dankbar sein kann!
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am 15. Januar 2007
Jede hervorragende Band hat mindestens ein hervorragendes Album, eines was einfach unverkennbar ist. J.T. hat derer einfach mehr. Living in the past gehört einfach dazu und ist unverzichtbar für jede Sammlung. Eine äußerst gelungene Mischung auch für all jene, die ihre Leidenschaft für J.T. anderen Menschen begreiflich machen wollen.

Aber das riesige Manko dieser CD: Es ist nicht das vollständige Album! Wie soll man Tull erklären ohne die Bouree gehört zu haben?

Fazit: Doppel-CD oder noch besser Vinyl. Schade eben.
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am 13. Februar 2009
Jethro Tull haben dem Progressive Rock der Siebziger eine ganz besondere Blüte hinzugefügt. Die Gruppe um den Sänger und Flötisten Ian Anderson gehörte mit einigem Abstand zu den kreativsten, beständigsten und wandlungsfähigsten britischen Bands dieses Jahrzehnts. Sowohl die Instrumente als auch das Equipment betreffend mögen sich die Möglichkeiten, die einer Gruppe zur Verfügung stehen, in der Zwischenzeit erheblich erweitert haben. Die bleibende Aktualität dieser CD verdankt sich jedoch der Tatsache, dass das Hauptaugenmerk von Jethro Tull immer auf der Originalität der Songs lag. Mit Platten wie ihren wurde Rockmusik zur Kunst. "Living in the Past" gehört meiner Ansicht nach sogar zu den interessantesten Alben der Rockgeschichte überhaupt.

Die Zusammenstellung der Stücke zeigt einen bemerkenswerten Einfallsreichtum. Besonders die balladenhaften Kompositionen überzeugen mit ausgesprochen schönen Melodiebögen. Die Übereinstimmung der Musiker ist hervorragend, hier wird sensibel aufeinander gehört und reagiert. Die Spielfreude aller Beteiligten ist einzigartig und Ian Andersons Flöte hat etwas mitreißendes. Seine lebhaften Phrasierungen und seine erstaunliche Atemkontrolle machen den Sound der Band völlig unverwechselbar. Als ein Bandleader im besten Sinne des Wortes hat er darüberhinaus ein vortreffliches Gespür dafür, wann es an der Zeit ist, sich selbst zurückzunehmen, um seinen Mitmusikern die Gelegenheit zu geben, eigene Akzente zu setzen.

Ob stürmische Rocknummern wie "Sweet Dream" oder ruhigere Titel in der Art von "Nursie" oder "Dr. Bogenbroom" (von Ian Anderson während eines Krankenhausaufenthalts geschrieben), man spürt bei jedem Ton, dass die Musiker ihre persönliche Ausdrucksform gefunden haben. Die Auswahl der Titel für dieses Album ließe sich selbstverständlich diskutieren. Dennoch, hier zeigt sich vor allem, was eine große Rockband auszeichnet: Dass sie sich von aktuellen Trends unabhängig macht und verschiedene Stilrichtungen aufgreifen und in ihren Stücken verarbeiten kann. Dringend zu wünschen ist diesem Album eine zeitgemäße digitale Aufbereitung und ein angemessenes Booklet.
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HALL OF FAMEam 4. Juli 2000
Hätten Jethro Tull sich 1972 aufgelöst, es wäre zu dem Zeitpunkt eines kreativen wie kommerziellen und jungen Höhepunktes gewesen. Die Alben unterschieden sich sehr zu dieser Zeit, Aqualung war der große Durchbruch, der den Flörensound (fast) jedermann bekannt machte.
"Thick" as A Brick" war eine gelungene Überraschung nach dem etwas popigen Vorläufer, für manche das beste Werk der Gruppe mit dem Methusalem-Image. Getragener, sensitiver Sound, der aus einem einzigen Track von 50 Minuten bestand. Jethro Tull war zu dieser Zeit der neue Geheimtip für die Progressiv-Hörer, die allerdings trotz Anerkennung in der Elite auch Millionen Platten verkauften.
Dieses Doppelalbum kam zu jener Zeit heraus und war wieder eine Überraschung, es zementierte das mittelalterliche alte Gruppenimage auf schlichte Weise. Obwohl schon einige bekannte Songs von 1969 - 71 dabeiwaren kann man es als neues Werk ansehen, da die meisten Lieder unveröffentlicht waren oder ganz anders als bisher bekannt.
Der Ton der kürzeren Tracks ist eher ruhig, es dominiert oft die Akustikgitarre und Flöte, manchmal verziert mit Rock-Riffs (Teacher, Sweet Dream).
Toll und gelungen waren auch die beiden letzten, sehr langen Tracks, Livemitschnitte aus der Carnegie-Hall, originelle lange Klavierpassagen (By Kind ...), eine progressive Neubearbeitung von "Daharma for one" wieder mit langen Instrumentalsoli. Diese Musik hätte ich gerne einmal Live gehört. Leider war die Bereitschaft der Gruppe, so etwas zu präsentieren später weniger vorhanden.
Anspieltips: "Living in the past", "Witches promise" "Christmas Song", "Life is a long Song", "Wondring again", die sehr ruhig und melodiös sind, und zum Teil auch als Radiosingles erfolgreich waren. Leider fehlen die Songs "Teacher" und "Bourée" von Bach. Die LP hatte übrigens eine schlichte lederartige Außencovergestaltung, die an das Mittelalter denken läßt. Innen war ein Booklet mit vielen Farbfotos der Anfangsjahre.
Alfred Neumann
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über den musikalischen inhalt dieser scheibe ist genug geschrieben worden und es werden wohl alle, die sich für so ein reissue interessieren, wissen was da drauf ist.

nachdem von dieser neuveröffentlichung vereinzelt behauptet wird, dass sie dem original genau nachempfunden wurde, habe ich mir das teil bestellt, zumal ich mal eine originale hatte und mir diese irgendwann abhanden kam. ein billigreissue ohne booklet hab ich dann schon vor jahren - kurz vor der geburtsstunde der CD - nachgekauft.

also jetzt zur neuauflage:

das originalcover besteht aus einem dunkelbraunen, papier mit lederartiger struktur.
hier haben wir weinroten 0815-karton wie abgebildet

meine ursprüngliche ausgabe hatte goldpägedruck, richtig schön!
dies hier ist ganz normaler druck, eher gelb als gold.

das booklet mit vielen bildern war beim original wie in einem buch eingebunden.
hier liegt es einfach als heft bei.

die platten sind aus schwererem vinyl und sauber gefertigt, also glatt entgratet, das mittelloch schön zentriert und sauber verpackt - ein klares plus, weil leider keine selbstverständlichkeit.

sicher will ein interessent auch was zum klang lesen.
schwer zu sagen, es klingt anders als das oben erwähnte billigreissue (das original steht mir ja leider nicht mehr zur verfügung).
der bass ist lauter, der hintergrund vielleicht ruhiger, die räumliche trennung der instrumente und der stimme ian andersons ist verbessert, wenn man so will, ist die bühne ein wenig größer geworden und die protagonisten sind auseinandergerückt.

das ist interessant und hat was, aber charmanter finde ich den "alten" sound der platte, das ist aber natürlich geschmackssache.

jedenfalls bin ich froh, zum fairen preis ein "neues" exemplar dieser pflichtplatte bekommen zu haben, welches auch wieder über ein booklet verfügt.

von der aufmachung bin ich also ein wenig enttäuscht. klanglich habe ich mir sowieso nicht zu viel erwartet, die aufnahmen wurden eben in einer qualität gemacht aus der nicht viel mehr herauszuholen war/ist.

wer ein original in gutem zustand hat, braucht das teil nicht. wem die scheibe abhanden gekommen ist oder wer sie schon immer haben wollte: kann man nehmen, der preis ist ok.
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am 24. November 2011
Eindeutig waren Jethro Tull eine der einflussreichsten Bands der 60er/ 70er Jahre, mit ihrem unverkennbaren, von indischer Musik, von mittelalterlichen Klängen oder auch z.B. vom Blues- Rock dieser Tage geprägten Sound, weitgehend gezeichnet von ANderson's Flöte und seinem charakteristischen Geang; oder auch Blues- Harp und Schlagzeug.
Oder man denke an die originellen, eigenwilligen Wendungen der Band, mit den besonderen Rhythmen! Das wird vllt. bei keiner Scheibe der britischen Ausnahme- Band so deutlich wie auf dieser!

Wenn man mal von den Best Of- Zusammenstellungen absieht halte ich dieses Album darum für das Beste der Band!

Ein paar gute Songs der Band haben schon genügt, um sie zu einer meiner absoluten Lieblings- Bands zu machen, obwohl ich zur jüngeren Generation gehöre!

Dieses Album war zum Teil eine Zusammenstellung von Songs der Band aus ihrer ganz frühen Zeit, angereichert mit neuen Songs.
Besonders begeistern kann ich mich hier auch für die bekanntesten Hits "Locomotive Breath" und vor allem "Living in the Past"; SOngs, die man heutzutage allerdings auch auf jedem "Best Of"- Sampler der Band findet.
DOch auch "Dharma for one", "Inside" oder "Love Story", dem Blues- SOng "Driving you", "Sleep dream", "Singing all day"; "Witches promise", "Just trying to be", "Wondring again", "Dr. Boogenbroom", "For Later" sind sehr gut.

FAZIT: eine sehr gute frühe "Zusammenstellung" der Band, mit vielen sehr guten Songs!

Etwas "Ärgerlich" finde ich allerdings, dass hier viele - wenn auch nicht alle! - Songs schon auf früheren Alben der Band zu finden waren! Das wirft natürlich die Frage auf, ob die Anschaffung dieses Albums unbedingt immer nötig ist, und ob es damals eine gute Idee war, dieses Album in der Form herauszubringen? - Zumal es heute etliche "Best OF"- Alben der Band gibt, auf denen Einiges von diesem Material drauf ist.

Wer also einen guten Sampler der Band hat, und kein eingefleischter Fan der Band ist (wie ich), oder die anderen früheren Alben der Band hat, der braucht diese CD nicht unbedingt!
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am 28. Januar 2007
Wer sich dieses Album anhört, begibt sich auf einen nostalgischen Tripp in die Vergangenheit dieser britischen Megaband: Listening to the Past! Erstaunlich abgeklärt präsentieren Ian Anderson & Co hier. Wer bei Tull zuerst an "Aqualung" und "Thick As A Brick" denkt, sollte sich dieses musikalische Kleinod anhören: Eine Art Zwischenbilanz, bevor J.T. sich wieder einmal neu erfanden. Fünf Sterne - keine Frage.

Gerade die Balladen dieses Albums wirken auch nach über 30 Jahren erstaunlich frisch und authentisch. "Nursie" etwa, eine kurze, aber stimmige Hymne auf einen "Engel am Krankenbett", schlägt einen ebenso in den Bann wie das von dem Album Benefit her bekannte "Singing All Day", "Just Trying To Be" oder das hinterhältige "Wondering Again", das auf "Wondering Aloud" aus Aqualung anknüpft und die frühere Schlusspassage ironisierend gerade ins Gegenteil verkehrt: "And it's only the taking (früher: giving) that makes you, what you are". Die neuen Songs "Up The Pool" (eine Ode an die Stadt Blackpool) und "Dr. Bogenbroom" sind zwei melodiöse und rhytmisch elegante Alltagsballaden, wie sie für diese Periode der Tull-Geschichte typisch sind. Der etwas moralinsaure "Christmas Song" trieft mir dagegen etwas zu stark von gesellschaftskritischem Anti-Weihnachts-Pathos. Aber so hat man eben damals sein Mütchen an der Kommerzialisierung des Lebens gekühlt. Heute wirkt ein solcher Text, in dem das Kind in der Krippe mit erhobenem Zeigefinger vor der ach so bösen und ungerechten Welt des Weihnachtsrummels in Schutz genommen wird, etwas ungelenk und kitschig. Aber das Album heißt ja auch "Living In The Past". Damals konnte man Gesellschaftskritik so ausdrücken und stieß dabei auf allseitige Zustimmung.

Gerne lasse ich mich dagegen immer wieder von der Leichtigkeit des Seins in "Life Is A Long Song" bezaubern, das mit dem Schlussakkord endet, der für mich auch über dem ganzen Album steht: "Life is a long song - but the tune ends to soon for us all"!
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am 5. März 2013
Kastrierte CD-Fassung eines hervorragenden Tull-Albums. Als eingefleischter Tull-Fan der ersten Stunde und Besitzer der LP ärgert mich sowas. Warum macht man nicht 2 CDs? Jethro Tull waren auch live eine Offenbarung. Ich erinnere mich gerne an ihre Konzerte in München.
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am 30. Januar 2012
Wenn man versucht, das originale Doppelalbum auf einer einzigen CD unterzubringen, so passt einfach nicht alles drauf. Diesem Sparkonzept sind die beiden Lieder "Bourée" und "Teacher" zum Opfer gefallen. Auch die sonstige Aufmachung verdient das Prädikat: lieblos. Die vielen schönen Fotos des Original-Albums wurden z.B. auf ein Minimum eingedampft. Diese beiden Aspekte sind aus meiner Sicht viel schwerer zu verschmerzen als die teilweise mäßige Tonqualität (manchmal etwas keifig, höhenlastig). Dafür kann man diese schöne Sammlung schließlich ohne Knackser und ohne Prasseln genießen, das ist ja auch ein Vorteil.
Ich schließe mich der Einschätzung eines anderen Rezensenten an: Es ist eine Notlösung. Ich gebe der CD jedoch drei Sterne, weil mich meine Vinyl-Version mit ihren Nebengeräuschen viel mehr genervt hatte.
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Jethro Tull brachten in größeren Zeitabständen immer wieder eigenartige Zusammenstellungen ohne klar erkennbares Konzept heraus. Darin wurden Singles, bisher unveröffentlichte Songs, Alternativ-Versionen bekannter Nummern, Live-Aufnahmen und bereits auf LP's bzw. CD's veröffentlichte Songs zusammengekoppelt.

"Living in the past" ist die erste dieser Kuriositäten. Sie umfasst den Zeitraum von "This Was" bis "Aqualung". Sie ist insoferne unbefriedigend, als sie wichtige Titel dieser Zeit nicht berücksichtigt (zB. "Seventeen", "The Teacher") - dafür aber lange und verzichtbare Liveversionen von Nummern von "This Was" sowie ohnehin auf regulären Alben wiedergegebene Songs beinhaltet.

Für Tull-Fans ist diese CD trotzdem wegen der vielen großartigen Songs aus der Anfangszeit unverzichtbar.

Kurz : viele (aber leider bei weitem nicht nicht alle !) großartige Perlen der frühen Jethro Tull (die nicht auf regulären LP's zu finden sind) zusammengekoppelt mit unnötigen Doppelungen von Songs von regulären Alben und mäßigen Live-Aufnahmen.
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