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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Springsteen spannt die Muskeln
Ob das dritte Album "Born to run" im Vergleich zu den ersten beiden "Greetings from Asbury Park, N.J." und "The wild, the innocent an the E-Street shuffle" wirklich das bessere ist, darf diskutiert werden. Eindrucksvoll waren alle drei. Daß es das wichtigere ist, steht außer Zweifel. Keineswegs nur, weil es Springsteen in erfolgreiche Höhen katapultierte,...
Veröffentlicht am 31. Januar 2012 von Christian Günther

versus
3.0 von 5 Sternen Hier könnte eine Überschrift stehen wenn ich wollte
Die soundqualität der CD ist heutigen Maßstäben nicht mehr angemessen. Eine remasterte Version ist nicht erhältlich, außer im 7cd umfassenden Boxset, dann muss man aber schnell man 50€ auf den Tisch legen. Überspitzt gesagt erinnert auch der Sound an die 80er, als er von Kasette kam. Die LP mag besser sein.
Das Werk selbst ist...
Vor 6 Tagen von SittingBull veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Springsteen spannt die Muskeln, 31. Januar 2012
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Ob das dritte Album "Born to run" im Vergleich zu den ersten beiden "Greetings from Asbury Park, N.J." und "The wild, the innocent an the E-Street shuffle" wirklich das bessere ist, darf diskutiert werden. Eindrucksvoll waren alle drei. Daß es das wichtigere ist, steht außer Zweifel. Keineswegs nur, weil es Springsteen in erfolgreiche Höhen katapultierte, die er fortan noch weiter ausbauen und halten sollte, sonder weil er sich mit diesem Album selbst definierte.

Auch wenn die Klangwelt Springsteens natürlich erheblich breiter gefächert ist, als in den vierzig Minuten dieser Platte zu hören, er im Laufe der Jahrzehnte Alben gemacht hat, die vollkommen anders gelagert waren, so taugt das Album durchaus auch heute noch, jemandem Springsteen im Kern vorzustellen. Hör Dir die Scheibe an und du weißt wer dieser Typ ist, den alle respektvoll den Boss nennen. Sie ist heute noch repräsentativ.

Mit "Born to run" hat Springsteen das Brüllen, wofür ihn Kritiker wohl noch ewig anfeinden werden, kultiviert, es zu seinem absoluten Markenzeichen gemacht. Auf den oben erwähnten ersten beiden Alben ging es zwar auch nicht zimperlich zu, auch da wurde gerockt, aber mehr (und übrigens ganz wunderbar) experimentiert, doch auch bei den härteren Passagen ließ Springsteen damals die Handbremse noch nicht ganz los. Erst seit diesem Album, verzieht sich, wenn es laut wird, sein Gesicht wie von unglaublichen Schmerzen verzerrt und es entsteht der Eindruck, daß das Mikrophon vor ihm auf der Bühne nur noch Bühnen übliche Dekoration darstellt und eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.

Nicht alle acht Lieder der Platte waren im Sinne der Single-Charts große Hits, aber dennoch sind ausnahmslos alle acht Songs des Albums Springsteen-Klassiker geworden, die im Laufe der Tourneen und Konzerte bis heute immer wieder in der Set-List auftauschen. Einige wirklich immer, ohne sie wäre ein Springsteen-Konzert überhaupt nicht denkbar.
Niemand würde sich beschweren, würde der Boss von einem normalen meist 150-180 minütigen Tour-Konzert eine Dreiviertelstunde dafür verwenden das ganze "Born to run" Album einfach komplett durchzuspielen. Wenn das mit einem Album bald vierzig Jahre nach Erscheinen möglich ist und funktioniert, dann muß an der Platte irgendwas verdammt richtig gemacht worden sein..
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Baby We Were born To Run..., 30. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Ich bin jetzt 16 und Bruce Springsteen "Born To Run" aus dem Jahre 1975 ist für mich sweit knapp einem halben Jahr mein absolutes Lieblingsalbum. Ich hatte ca. 3 Monate nur 9 Songs auf meinem Mp3 Player ... und alle 8 Songs der "Born To Run" waren dabei. Durch "Born In The USA" wurde ich zum Springsteen Fan doch durch "Born To Run" wurde er mit seine E-Street-Band zu einem meiner Lieblingsmusiker. Mitlerweile habe ich noch einige andere Springsteen-Alben und unter meinen Springsteen Top-Ten sind 6 aus diesem Album. Dennoch muss ich sagen, dass ich Anfangs eher enttäuscht war. Als ich mir die Platte kaufte habe ich puren Stadion-Rock wie bei "Born In The USA" erwartet. Erst beim zweiten Mal hören habe ich bemerkt, das diese Platte doch deutlich besser als "Born In The USA" ist. Sie ist sogar besser als Springsteens "Greatest Hits" (meiner Meinung nach).

Thunder Road ist für mich einer der 2 besten Songs aller Zeiten. Es ist unglaublich mit wieviel Gefühl Springsteen hier singt. Außerdem hat Thunder Road einen der schönsten Songtexte die ich kenne. Das Zusammenspiel von Piano, Gitarre, Bass, Saxophon und Gesang ist einfach bis heute unübertroffen.

Tenth Avenue Freeze-Out ist ebenfalls ein sehr beeindruckendes Stück. Die Saxophonbegleitung ist Vorbildlich und davon kann sich noch so macher Musiker was abgucken ;).

Night ist ist einer der unbeachteten Stücke aus Born To Run und das völlig zu unrecht !!! Night gehört meiner Meinung nach zu den absoluten Highlight dieser Platte. Der Song hat einen schönen Text (man versteht zwar kein Wort, das gesungen wird aber dafür gibts ja die Songtexte auf der Hülle), ist Kraftvoll und doch mit Gefühl gesungen und mit einer wundervollen Piano und Saxophone-begleitung.

Backstreets hat ein fast episches Piano-Intro, dass meiner Meinung nach mit Meat Loaf's "Bat Out Of Hell" gleichziehen kann (an beiden Songs sitzt Roy Bittan am Piano). Wiedereinmal kann Springsteen auch hier mit wundervollen Lyrics und einer beeindruckenden Gesangsleistung überzeugen.

Born To Run ist der Titeltrack des Albums und absolut zurecht bis heute einer von Springsteen's größten Klassikern. Wenn man den Namen Wendy durch Mary ersetzen würde könnte es auch die Fortsetztung von Thunder Road sein. Außerdem hätte niemand gedacht, dass das Saxophone Solo von Clarance Clemons in die Musik-Geschichte eingehen würde.

She's The One ist genauso wenig beachtet wie Night und dennoch ist er meiner Meinung nach mit Born To Run oder Jungleland hinter Thunder Road der beste Song, den Springsteen je komponiert hat.Und wieder einmal mit wunderschönen Lyrics und einer tollen Leistung der gesamten E-Street-Band.

Meeting Across The River ist der langsamste und ruhigste Song des Albums. Das zusammenspiel von Piano, Gesang, Bass und Trompete ist einmalig und kaum zu übertreffen. Mit Meeting Across The River hat Springsteen einen Song geschaffen, der unglaublich viel ausdrückt, auch wenn man den Text nicht versteht.

Jungleland ist der epische, fast 10 Minuten lange Schluss-Song des Albums. Mit langem Instrumentalteil, Saxophone-Solo,Violine, Gitarrensolo und einem genialen Text kann Jungleland als großes Finale des Perfektesten Albums aller zeiten glänzen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Vermächtnis des Big Man: Bestes Rockalbum aller Zeiten, 20. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Der Anlass für diese Rezension, die eher eine Hommage ist, ist ein trauriger: Im Alter von 69 Jahren ist Clarence Clemons, liebevoll Big Man genannt, an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben. Grund genug dieses Album, das für alle Rockmusikkritiker als eines der besten Rockalben aller Zeiten gilt, nochmals entsprechend zu würdigen, denn dies ist ganz klar auch Big Man's Album. Das zeigt sich schon an dem Cover, denn es ist bis heute das einzige Springsteen-Cover, auf dem neben Springsteen selbst ein weiteres Mitglied der E Street Band, nämlich der Big Man höchstpersönlich, zu sehen ist. Wie sich Springsteen an die Schulter des Big Man lehnt ist Ausdruck, wie sehr dieses Album auf dem Saxophon des Big Man aufgebaut ist. Es wird bis heute das Album von Springsteen sein, in dem in fast jedem Song das Saxophon eine tragende Rolle spielt. Später wurde es nur noch vereinzelt, zum Teil auch gar nicht verwendet.

Born To Run war 1975 der große Durchbruch für Springsteen. Nach zwei von den Kritikern zwar gelobten, kommerziell aber gefloppten Alben - das Debut Greetings from Asbury Park und das im gleichen Jahr erschienene The Wild, the Innocent and the E Street Shuffle - musste es mit dem nächsten Album klappen, ansonsten hätte die Plattenfirma damals Springsteen fallen lassen. Also arbeitete er wieder wie ein Besessener an den Songs für BTR, sehr schön zu verfolgen auf der DVD-Doku Wings for Wheels. Im Gegensatz zu anderen Alben entstanden auf BTR die Songs nicht an der Gitarre sondern am Klavier. So verwundert es nicht, dass neben dem Saxophon das Klavier von Roy Bittan heraussticht.

Mit BTR hat Springsteen den Wall of Sound eines Phil Spectors versucht zu imitieren, was ausgezeichnet gelungen ist und eben dazu geführt hat, dass das Saxophon eine so große Rolle spielt, aber auch andere, in der Rockmusik eher selten eingesetzte Instrumente wie z. B. das Glockenspiel zum Einsatz kommen.

Thunder Road: Das Album beginnt mit einem der besten Songs, die Springsteen je geschrieben hat. Es geht um Mary (You ain't a beauty, but hey you're alright, Oh and that's alright with me), mit der Springsteen der Öde der Kleinstadt entfliehen will (On the wind, so Mary climb in, It's a town full of losers and I'm pulling out of here to win) und endlich etwas Großes erreichen will. Kann ein Song romantischer sein? Der Song beginnt langsam, steigert sich immer weiter, das Saxophon setzt ein, bevor der Song an seinem Höhepunkt endet. Für immer ein Klassiker, ein Song, der übrigens ohne Refrain auskommt, weil Springsteen diesen vergessen hat, wie er mal zugegeben hat.

Tenth Avenue Freeze-Out: Der Song, der wie kein anderer für die E Street Band steht. Hier wird die Geschichte der Band erzählt. Der Scooter in dem Song ist Springsteen selbst:

When the change was made uptown
And the Big Man joined the band
From the coastline to the city
All the little pretties raise their hands
I'm gonna sit back right easy and laugh
When Scooter and the Big Man bust this city in half

Es ist einer der souligsten Songs von Springsteen. Später hat er mit Mary's Place und Livin' in the future ähnliche Songs geschrieben. An das Original kommen sie aber nicht heran. Unvergesslich auch, als mit diesem Song das Konzert am 20.7.2008 im Camp Nou in Barcelona eröffnet wurde: Bevor Bruce und der Big Man als letzte auf die Bühne kommen, singen 80.000 minutenlang die ersten Akkorde. Gänsehaut pur!

Night: Ein vom Saxophon getriebener Rocker mit einem typischen Text für Springsteen. Man geht zur Arbeit, wartet die ganze Woche auf das Wochenende, um sich ein Mädchen zu suchen und die Nacht zu überleben. Grandioser Rock-Song, der gerne als Konzert-Opener dient und hierzu wunderbar funktioniert.

Backstreets: Der einzige Song auf BTR, auf dem das Saxophon nicht wahrzunehmen ist. Dennoch zählt Backstreets zu den besten Springsteen-Songs überhaupt. Nicht umsonst heißt das Fan-Magazin und die bekannteste Springsteen-Fan-Webseite so. Der Song beginnt mit dem wunderbaren Klavier-Intro, steigert sich immer weiter bis zum Gitarrensolo, bevor sich das sich mehrfach wiederholende 'Hiding on the backstreets' zum Finale erhebt. Inhaltlich geht es um (gebrochene) Freundschaft zwischen 'Me' und 'Terry', wobei nicht ersichtlich ist, ob Terry ein Mann oder eine Frau ist. Ist aber auch egal, der Song wirkt bei beiden Geschlechtern. Während der Darkness-Tour 1978 hat Springsteen noch das 'Sad Eyes', eine frühe Version von Drive all Night, das später auf the River erscheinen sollte, eingebaut und so den Song auf 13 Minuten ausgedehnt, was den Song in eine noch höhere Dimension an Intensität und Emotionalität katapultiert hat. Schade, dass auf der Live 1975-85-Box dieser Teil aus der Backstreets-Aufnahme aus dem Roxy rausgeschnitten wurde.

Born to Run: Der Titel-Track! Zu Recht gilt er als einer besten Rock-Songs aller Zeiten. Aus Mary aus Thunder Road wird hier Wendy. Letztlich ist es aber inhaltlich eine Fortsetzung von TR. 'Tramps like us, Baby we were born to Run'. Auch hier ist das Saxophon vom Big Man das treibende und herausragende Instrument. Welcher Teenager/Twen kann sich mit diesem Song nicht identifizieren?

She's the One: Ein an Buddy Holly's 'Not Fade Away' erinnernder Rock-Song, der dermaßen unter die Haut geht. Live wird der Song in vielen verschiedenen Varianten dargeboten, mal mit mehr Gitarren, mal mit Harmonica, aber immer begleitet mit dem Saxophon. Ein weiterer Klassiker.

Meeting across the River: Ein jazziger, langsamer und melancholischer Song über einen Drogendealer, der im Gesamtkontext etwas aus dem rockigen Rahmen fallen mag. Der Song ist aber immer im Zusammenhang mit dem darauf folgenden Jungleland zu sehen und dann funktioniert er auch. Man kann ihn auch als Prolog von Jungleland ansehen. Folglich wurde der Song auch m. E. nie alleine live aufgeführt, sondern nur immer im direkten Zusammenhang mit Jungleland.

Jungleland: Dieser Song wird für immer und ewig mit dem Big Man in Zusammenhang gebracht werden. Diese über 9 Minuten lange Rock-Oper mit dem über zweieinhalb Minuten langen Sax-Solo ist Big Man's musikalisches Vermächtnis für die Rock-Ewigkeit. Jungleland ist bis heute der von der Komposition her komplexeste Song, den Springsteen geschrieben hat. Da ist alles drin: Rock'n Roll, Soul, Klassik, Ballade und soooo viel Gefühl. Jeder, der es nicht gesehen hat, sollte sich die Performance dieses Songs auf der Live-at-Hyde-Park-DVD ansehen und am Ende darauf achten, wie 50.000 Festival-Fans an den Lippen von Springsteen hängen und den letzten Tönen lauschen. Wer da keine Gänsehaut bekommt, der muss aus Eis sein.

Nach 'nur' 8 Songs und rund 40 Minuten ist Schluss. Hinter einem liegt das umwerfendste, emotionalste Rock-Album, das ich bis heute kenne. Möglich war das nur durch den unvergesslichen Clarence 'Big Man' Clemons. Danke!

Die E Street Band wird es m. E. nicht mehr geben können, nachdem ihr wichtigstes Bestandteil - Big Man - verstorben ist. Danny Federici, der bereits 2008 verstorben ist, konnte noch ersetzt werden, da er nicht umsonst den Spitznamen 'Phantom Dan' hatte. Aber mit `C` ist eine tragende Säule, vor allem was die Präsenz auf der Bühne anbelangt, weg, die nicht ersetzt werden kann. Es ist ein trauriger Tag für alle Springsteen-Fans, aber die Musik vor allem dieses Albums und die vielen schönen KOnzert-Erinnerungen bleiben uns für immer und ewig erhalten.

RIP Big Man!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Baby I Was Born To Win, 17. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Ich bin jetzt 17 und Bruce Springsteen "Born To Run" aus dem Jahre 1975 ist für mich sweit knapp einem Jahr mein absolutes Lieblingsalbum. Ich hatte ca. 3 Monate nur 9 Songs auf meinem Mp3 Player ... und alle 8 Songs der "Born To Run" waren dabei. Durch "Born In The USA" wurde ich zum Springsteen Fan doch durch "Born To Run" wurde er mit seine E-Street-Band zu einem meiner Lieblingsmusiker. Mitlerweile habe ich noch einige andere Springsteen-Alben und unter meinen Springsteen Top-Ten-Springsteen-Songs sind 6 aus diesem Album. Dennoch muss ich sagen, dass ich Anfangs eher enttäuscht war. Als ich mir die Platte kaufte habe ich puren Stadion-Rock wie bei "Born In The USA" erwartet. Erst beim zweiten Mal hören habe ich bemerkt, das diese Platte doch deutlich besser als "Born In The USA" ist. Sie ist sogar besser als Springsteens "Greatest Hits" (meiner Meinung nach).

Thunder Road ist für mich einer der 2 besten Songs aller Zeiten. Es ist unglaublich mit wieviel Gefühl Springsteen hier singt. Außerdem hat Thunder Road einen der schönsten Songtexte die ich kenne. Das Zusammenspiel von Piano, Gitarre, Bass, Saxophon und Gesang ist einfach bis heute unübertroffen.

Tenth Avenue Freeze-Out ist ebenfalls ein sehr beeindruckendes Stück. Die Saxophonbegleitung ist Vorbildlich und davon kann sich noch so macher Musiker was abgucken ;).

Night ist ist einer der unbeachteten Stücke aus Born To Run und das völlig zu unrecht !!! Night gehört meiner Meinung nach zu den absoluten Highlight dieser Platte. Der Song hat einen schönen Text (man versteht zwar kein Wort, das gesungen wird aber dafür gibts ja die Songtexte auf der Hülle), ist Kraftvoll und doch mit Gefühl gesungen und mit einer wundervollen Piano und Saxophone-begleitung.

Backstreets hat ein fast episches Piano-Intro, dass meiner Meinung nach mit Meat Loaf's "Bat Out Of Hell" gleichziehen kann (an beiden Songs sitzt Roy Bittan am Piano). Wiedereinmal kann Springsteen auch hier mit wundervollen Lyrics und einer beeindruckenden Gesangsleistung überzeugen.

Born To Run ist der Titeltrack des Albums und absolut zurecht bis heute einer von Springsteen's größten Klassikern. Wenn man den Namen Wendy durch Mary ersetzen würde könnte es auch die Fortsetztung von Thunder Road sein. Außerdem hätte niemand gedacht, dass das Saxophone Solo von Clarance Clemons in die Musik-Geschichte eingehen würde.

She's The One ist genauso wenig beachtet wie Night und dennoch ist er meiner Meinung nach mit Born To Run oder Jungleland hinter Thunder Road der beste Song, den Springsteen je komponiert hat.Und wieder einmal mit wunderschönen Lyrics und einer tollen Leistung der gesamten E-Street-Band.

Meeting Across The River ist der langsamste und ruhigste Song des Albums. Das zusammenspiel von Piano, Gesang, Bass und Trompete ist einmalig und kaum zu übertreffen. Mit Meeting Across The River hat Springsteen einen Song geschaffen, der unglaublich viel ausdrückt, auch wenn man den Text nicht versteht.

Jungleland ist der epische, fast 10 Minuten lange Schluss-Song des Albums. Mit langem Instrumentalteil, Saxophone-Solo,Violine, Gitarrensolo und einem genialen Text kann Jungleland als großes Finale des Perfektesten Albums aller zeiten glänzen.
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5.0 von 5 Sternen Wohl das zeitloseste Album aller Zeiten..., 18. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
...an für sich schon ein kleiner Widerspruch. Ich habe das Album in den siebziger Jahren gekauft und es mit der gleichen Akribie analysiert wie die jungen Rezesenten hier im Block. Nun bin ich mehr als doppelt so alt wie ihr, habe das Album mit der gleichen Begeisterung aufgesogen, hab jede Textpassage versucht zu übersetzen - es gab immer wieder Stellen, die sind so Umgangsschprachen-Hinterhofamerikanisch was in Verbindung mit den Energiebündeln von Songs typisch springsteenisch ist. Diese Ausdruckskraft ist bis heute unerreicht. Das Album war in guten sowie schlechten Zeiten der Kumpel an meiner Seite. Das Album ist sehr ambivalent. Beim ersten Reinhören rätselt man: was ist das? Es ist weder Mainstream Stadion-Rock (dafür fehlen die typischen kopierbaren Riffs) noch ist es Elvis oder Bob Dylan, obwohl immer wieder Anspielungen in diese Richtung gehen. Born to Run ist irgendwie fast zu komplex, um als Rock-Hyme ins Mainstream-Radio zu kommen und wurde damals wie heute sehr sparsam dort gespielt. Dieses Lied ist einfach nicht infantil genug zum mitgrölen a la Queen. Es ist eine Ansammlung von Instrumenten, die zusammen einen Wall of Sound erzeugen, die so nicht typisch sind für einen Bombast Rock-Song. Und trotzdem wirkt es wie energiegeladener Rock'n Roll bei dem einem die Engelchen die Glöcklein um die Ohren hauen (ich meine das Glockenspiel im Rock'n Roll Takt). Was sind das alles nur für Instrumente, die diesen musikalischen Hurrikane erzeugen, in den Springsteens herzzereisender Gesang eingebettet ist? Man kann natürlich süchtig werden nach dem Album. Gleichzeitig ist es aber so aufwühlend, das meine Emotionen oft schon nach einmaligem Hören so befriedigt sind, um es für diesen Tag und ein paar Wochen gut sein zu lassen. Es entsteht eine wunderbare Ruhe, wie nach dem Liebespiel. Dieses Album ist gleichzeitig ein kommunikatives Wunder. Es vermag Brücken zu schlagen zwischen jung und alt. Deshalb ist es das zeitloseste Album aller Zeiten.
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5.0 von 5 Sternen Das MEISTERSTÜCK des BOSS!, 21. April 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Ich sag's ganz frisch und frech wie's ist: Als Kind meiner Generation (ich bin ein 85er-Jahrgang) bin ich ehrlich gesagt erst mit dem 2002 erschienenen und großartigen THE RISING so richtig (also mit ganzem Herzen) auf Bruce Springsteen gestoßen. In weiterer Folge hab ich mir ein Best-Of zugelegt, ehe ich über das sehr eingängige BORN IN THE USA (das ich aber immer noch sehr, sehr gern habe) und über - zugegebenermaßen sehr angenehme - "Umwege", nämlich NEBRASKA und THE RIVER auf das hochgelobte BORN TO RUN gestoßen bin. Und das hat zuallererst offengestanden nicht allzu viel Begeisterung in mir ausgelöst. Zwar war mir als (auch damals schon) Musikbegeisterter und angehender Sammler bewusst, dass dies DIE PLATTE schlechthin des großen Bruce Springsteen und seiner E-Street-Band sei, aber dennoch hat's ein wenig Zeit gebraucht, ehe ich die Klasse dieses Meisterwerkes wirklich erfassen konnte...

Und nun bin ich hier angelangt, verfasse eine von zig lobhudelnden Rezensionen und kann meine Bewunderung über vorliegendes Produkt dennoch nicht so recht in brauchbares Vokabular fassen.
Meines Erachtens besticht BORN TO RUN vor allem als Album - durch seine Kompaktheit und Geschlossenheit, vor allem auch was den Sound der Scheibe angeht. Hinzu kommen freilich noch die einzelnen Songs - fast jeder davon für sich schon ein Klassiker. Eigentlich überflüssig sie hier nochmal einzeln aufzuzählen, dennoch möchte ich mit "Thunderroad", "Tenth Avenue Freeze-Out", "Night", "Born To Run" und "She's The One" meine persönlichen Lieblinge an dieser Stelle genannt haben.
Vor allem "Born To Run" besticht durch seinen großartigen Aufbau, das bittersüße Glockenspiel in der Bridge und nicht zuletzt durch die meisterhaften Saxophon-Einlagen eines Clarence Clemons (R.I.P.).
Springsteen und seine E-Street-Band hatten spätestens jetzt (wir schreiben das Jahr 1975) ihren Sound und ihre Stil gefunden - der straighte Taktgeber Max Weinberg (der Anti-Ginger-Baker, wenn man die Geschichte mit der lustigen Zeitungsannounce glauben darf), die tolle Gitarrenfraktion um Steven van Zandt, der ja erst im Zuge hiesiger Album-Sessions zur Band gestoßen ist und die ganze kunterbunte Supertruppe mit ihrem musikalischen Feingefühl!

Ja, wirklich - heute fällt es mir leicht, die Lobesgesänge rund um BORN TO RUN zu teilen! Das ist wirklich ein ganz markantes Ausrufezeichen und DER Weckruf für eine beispiellose Karriere. Zwar würde ich persönlich auch heute noch keines der oben genannten Alben (die find ich einfach alle super - auch die zuvor nicht extra erwähnten DARKNESS ON THE EDGE OF TOWN und TUNNEL OF LOVE, um hier keinen meiner Lieblinge zu vergessen!) deutlich über BORN TO RUN stellen, dennoch markiert eben diese Platte den Durchbruch eines Bruce Springsteen und seiner E-Street-Band und ist auch aufgrund der chronologischen Stellung etwas ganz, ganz besonderes - selbst in einer so erlesenen Alben-Chronologie wie der des BOSS!

Klare 5 Sterne - ein Musthave für alle, die behaupten etwas auf gute Rock/Pop-Musik zu halten!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin besessen von diesem Album !, 12. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Born to Run [Remastered] (Audio CD)
25. August 1975 ... welch ein großer Tag das war. Zumindest rückblickend als jemand der diese Zeit nicht erlebt hat. An diesem Tag kam das für mich mit ganz großem Abstand großartigste Album aller Zeiten auf den Markt. Als ich sie mir am 06.Juni 2007 kaufte nahm ich sie abends mit zu einem Freund. Er hat am 07. Geburtstag und wir haben mit der uns noch unbekannten Platte in den Geburtstag gefeiert. Wirklich begeistert war ich damals um ehrlich zu sein nicht. Nach dem ersten Mal hören hat mcih eigentlich nur ein Song angesprochen und das war "She's The One". Es lag wohl daran, dass ich zuvor nur die "Born In The USA" hatte und eben auch genau so ein Album erwartet hatte. Da kam mit "Born To Run" die vorübergehende ernüchterung. Kein Stadionrock, keine Eingängigen Rock-Hymnen und nicht ein wirklicher mitsing-Refrain auf dem gesamten Album. Ich war damals 16 und was Musik angeht noch relativ unreif. Habe wenigen Sachen eine zweite Chance gegeben. Bei "Born To Run" war das zum Glück anders. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Doch der funke ist erst so richtig übergesprungen als ich mir die Texte genauer anschaute, übersetzte und staunte. Es ist nämlich genau das was ich in meinen Songs immer sagen wollte aber nie konnte. Das Ganze fängt bereits beim Opener "Thunder Road" an. Mitlerweile mein Lieblingslied (aller Zeiten)hat der für mich schönsten und besten Text überhaupt. "You Aint A Beauty But Hey You re Alright", "Well I Got This Guitar And I Learney How To Make It Talk" oder "This Town Is Full Of Losers And I m Pulling Out Of Here To Win". Der Text ist poetisch, das Mundharmonika-Intro monumental. Der Gesang gefühlvoll, das Piano episch. "Tenth Avenue Freeze-Out" als zweites Stück rockt eher. Es ist voll von Bläsern und besitzt einen coolen groove. Der Text ist wie immer bei Bruce sehr gelungen "I m Gonna Sit Back, Right Easy And Lough When Scooter And The BIg Man Bust This City In Half" (Scooter ist er, Big Man sein Saxofonist Clarance der auch auf dem Cover zu sehen ist). "Night" war sozusagen meine Hymne ab August 2007. Ich hatte mein Fachoberschulpraktikum angefangen und den Song rauf und runter gehört. "You Get Up Every Morning At The Sound Of The Bell, You Get To Work Late And The Boss Man's Giving You Hell" hat es damals einfahc genau getroffen. Der Song ist kurz, reisst mit und ist mit einer Energie geladen wie man sie nur selten findet. Mit dem vierten Track "Backstreets" hat Bruce das für mich epischste und gigantischste Piano Intro geschrieben. Und Roy Bittan kann dem ganzen eine Energie und Power verleihen wie wohl kein zweiter. Das Gitarrensolo klingt bombastisch auf Bruce's Telecaster. Der Text handelt von zwei besten Freunden "Laying Here In The Dark, You re Like An Angle On My Chest. Just Another Tramp Of Hearts, Crying Tears Of Faithlessness". Der Titeltrack "Born To Run" hat es mir damals besonders angetan. Dieser Sound ... dieser unglaublich Wall Of Sound. Gitarren, akkustisch und elektrisch, 6 saitig und 12 saitig, Bass, Drums, Keyboard, Piano, Saxofon, Synthesizer, Glockenspiel, Orgel. Es ist, als ob man bei jedem Mal hören eine neue kleine Stelle entdecken kann, die man zuvor nie so bemerkt hat. Der Text trifft mitten ins Schwarze. Jedes Wort ist wohl durchdacht und gut überlegt. Es stimmt einfach alles. "I Wanna Die With You Wendy, Out On The Streets Tonight In An Everlastig Kiss". Titel nummer sechs ist "She's The One". Der einzige Song der mich auf anhieb angesprochen hat, was damals auch der Grund war weshalb ich ihn Stunden lang am Stück hörte. Der Text ist unendlich traurig und schön. Bruce zeigt hier seine Qualitäten als wahrer Poet. "Because French Cream Wont Soften Them Boots And French Kisses Will Not Break That Heart Of Stone", "Oh And Just One Kiss She'd Fill Them Long Summer Nights With Her Tenderness". "Meeting Across The River" wird zu Unrecht oft als Schwachstelle von "Born To Run" gesehen. Der Song hat's echt in sich und eine Atmosphäre die meiner Meinung nach bis heute unübertroffen ist. Das Piano, die Trompete und der gefühlvolle Gesang machen das Stück perfekt. Der Text ist düster und beklemment. "Here Stuff This In Your Pocket It'll Look Like You're Carrying A Friend. And Remember Just Dont Smile". Der Abschluss des Albums, "Jungleland", hätte besser nicht sein können. Ein bombastisches Intro mit Streichern und Piano. Die erste Strophe ruhig. Doch danach fängt der Song richtig an zu rocken. Nach 3 Minuten kommt kein kurzes und auf den Punkt gespieltes Gitarrensolo, dass keinen Ton anders hätte sein dürfen. Ab diesem Punkt beginnt das wohl perfekteste Saxophonsolo der Musikgeschichte. Über 2 Minuten lang und voller Ausdruck. In dem Song geht es um einen Bandenkrieg "Outside The Street's On Fire In A Real Death Waltz, Between What's Flesh And Whats Fantasy. And The Poets Down Here Dont Write Nothing At All, The Just Stand Back And Let It All Be". Und nach 9 Minuten und etwas über 30 Sekunden ist auch "Jungleland" zu Ende und man versprürt das Bedürfniss diese fast 40 Minuten lange Platte erneut zu hören. Und immer und immer wieder. Ich höre "Born To Run" mindestens 2 bis 3 mal am Tag, oft sogar öfter. Und das seit vielen Monaten. Ich glaube ich bin einfach von diesem Album besessen wie kaum ein zweiter auf diesem Planten ;-)
Für mcih enthält "Born To Run" einfach die 8 besten Lieder aller Zeiten und egal welches Lied von welcher Band auch immer kommt an diese 8 auch nur ansatzweise heran.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hochgenuss der Rockmusik!, 3. August 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Mit meiner Einschätzung zu "Born To Run" werde ich mich kurz fassen und zunächst auf die hervorragende Rezension von Tramp69 verweisen. Diese ist nämlich ein Beispiel für eine richtig gelungene Bewertung dieses außerordentlich und genialen Rockalbums.
Meine erste Springsteen Langspielplatte, die ich mir kaufte, war "Darkness On The Edge Of Town". Es folgten die ersten beiden Platten "Greetings From Asbury Park N.J.", "The Wild, The Innocent & The E Street Shuffle" und natürlich "Born To Run". Diese Anschaffungen liegen nun 35 Jahre zurück. Mit "Born To Run" startete Bruce Springsteen so richtig durch. Und das dieses Album so geschätzt und geliebt wird, hängt ganz einfach mit der außergewöhnlich tollen Musik zusammen. Zu den einzelnen Songs muss eigentlich nichts mehr geschrieben werden. Die meisten, die sich auf dieser Seite befinden, kennen das Album sowieso in- und auswendig. Aber ich möchte auch darauf hinweisen, dass sich auf "Born To Run" so viele Springsteen Klassiker befinden, dass es eigentlich schon ein kleines "Best Of...Album" geworden ist. Wer kennt sie nicht die Songs wie: "Thunder Road", "Backstreets", "Born To Run", "Jungleland", "Night" und "Tenth Avenue Freeze Out". Diese Lieder sind elementare Bestandteile des Springsteen-Repertoires.
Und jetzt werde ich ein wenig sentimental, denn wenn ich dieses Album höre, kommen Erinnerungen und Gefühle einer sehr schönen und lebendigen Jugendzeit in mir auf.
Das Album zählt zu recht zu den besten Rockalben aller Zeiten. Es ist ein Hochgenuss der Rockmusik!

Wolfgang Niedecken schrieb in seiner Autobiographie: "Als ich das Album ['Born To Run'] hörte, wusste ich, dass das Problem, wie man einem Außerirdischem Rock ’n’ Roll erklären sollte, seinen Klang und seine Themen, endgültig gelöst war. Ein schmächtiger junger Mann hatte in einem kleinen Haus in West Long Branch, New Jersey, davon geträumt, der Beste zu sein, und er hatte es geschafft. Als er nach monatelanger Klausur aus dem Studio zurück ins Licht kroch und in den Tourbus stieg, hatte er zusammen mit seiner Band die größte Rock ’n’ Roll-Platte aller Zeiten aufgenommen".

Selbstverständlich schließe ich mich sehr gerne den bisherigen 20 positiven Rezensionen mit fünf Sternen an.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Born To Win, 4. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Harter Tag, schwer gearbeitet, müde zuhause, man will nur noch ins Bett. Aber was entdecke ich da in der Hauspost? Born to Run ist angekommen. Und, was soll ich sagen: Der eine Moment, wo dieses Mundharmonika-Riff am Anfang von Thunder Road aus der große Anlage ertönt, macht ales vergessen. Es war genau dieser Song, der mich zum Springsteen-Fan gemacht hat.
Born to Run ist bisher das beste Boss-Album, das ich kenne. Es hat die Stärken von E Street-Shuffle erhalten und die Schwächen von Asburry ausgemerzt und gibt gleichzeitig schon einen Vorrausblick auf Born in the USA. Grandios.
Im Folgenden werde ich die Songs mal im Einzelnen betrachten:
1.Thunder Road
Einfach großartig, wie Springsteen hier seine Bilderwelt entfaltet. Hauptsächlich geht es ihm darum, seine Mary (eine Figur, die ihn seine gesamte Karriere über verfolgen wird - von Asbury bis Devils&Dust) dazu zu überreden, mit ihm aus dieser Kleinstadt abzuhauen und ein Leben auf der Siegerstraße zu führen. Definitiv der Soundtrack meiner späten Jugend.
Das hier schon aufgebrachte Thema Flucht und daher auch Veränderung wird sich wie ein Leitmotiv durch das Album ziehen.
2.Tenth Avenue Freeze-Out
Großartig. Das ist genau das, was ich anfangs meinte mit "die Stärken von E Street Shuffle erhalten". Wunderbares Liedgut, besonders schön das Zusammenspiel Springsteen - Clemmons (das schon das Cover der CD andeutet).
3.Night
Highlight der Platte. Man versteht zwar kein Wort, aber was soll's - dafür gibt es das Booklet.
4.Backstreets
Fulminanter Start, ein sehr episches Werk. Der eingängige Refrain geht so schnell nicht mehr aus dem Ohr.
5.Born To Run
Das Titelstück! Völlig a-typisch nicht Track 1 sondern Track 5 - schließt aber thematisch an Thunder Road an (im Prinzip müsste man nur Wendy durch Mary ersetzen und hätte Thunder Road II) - vielleicht könnte man die beiden Lieder sogar in Kontext setzen, aber ich will hier nicht alles zu Tode interpretieren.
6.She's The One
Wunderbar prägnantes Liebeslied, ohne Kitsch und Pathos. Klasse: Weinberg am Klavier.
7.Meeting Across The River
Wenn diese Platte überhaupt ein Deeplight hat, dann dieses Lied. Aber es ist dennoch besser als 85% aller anderen, aktuellen Pop-Songs.
8.Jungleland
Der epische Schluss. Ein Sieben-Minuten-Meisterwerk, dass Springsteens gesamtes Schaffen bis zu diesem Punkt in sich vereint. Springsteens bis dahin gewaltigster Song.
Anhand dieses Stückes versteht man auch erst, warum Jim Steinman und Meat Loaf sich Jahre lang den Vorwurf der Nachahmung von Springsteen gefallen lassen mussten (okay, wahrscheinlich sind Bittan und Weinberg da auch nicht wirklich unschuldig dran - sie spielten sowohl bei E Street Band als auch bei den Bat Out Of Hells (und sind damit und durch Born in the USA nebenbei gesagt an zwei der drei erfolgreichsten Rock-Alben allerzeiten beteiligt.)
Einziger Minuspunkt: 40 Minuten sind verdammt schnell zu Ende.
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3.0 von 5 Sternen Hier könnte eine Überschrift stehen wenn ich wollte, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run (Audio CD)
Die soundqualität der CD ist heutigen Maßstäben nicht mehr angemessen. Eine remasterte Version ist nicht erhältlich, außer im 7cd umfassenden Boxset, dann muss man aber schnell man 50€ auf den Tisch legen. Überspitzt gesagt erinnert auch der Sound an die 80er, als er von Kasette kam. Die LP mag besser sein.
Das Werk selbst ist überragend! Keine Frage ist es ein Meilenstein der Rockmusic. Allerdings ist die Ansicht verständlich das etwas Downsizing dem Album gut getan hätte. Tatsächlich türmt sich overdub auf overdub, Tonspur an Tonspur, was Springsteen selbst im Rolling Stone betont hat. Dadurch hat es nicht ganz die einschlägige und authentische Kraft eines live eingespielten Albums mit wenigen Takes, wie zum Beispiel das "Born in the USA" Albums. Leider ist man deswegen beim höhren des Albums etwas überfordert und man fragt sich unwillkürlich was der Boss damit alles sagen wollte.
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Born to Run
Born to Run von Bruce Springsteen (Audio CD - 1983)
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