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Kundenrezensionen

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am 10. August 2003
Ein bißchen aufsehenerregend war's ja eigentlich schon. 1983 ließ der erfolgreiche Elektronikmusikus ein einziges Exemplar seines Albums "Music For Supermarkets" pressen. Dieses Exemplar wurde versteigert an das Hotel Drouot in Paris für 10.000 englische Pfund. Danach wurde das Werk noch einmal gesendet via Radio Luxembourg. Und schließlich wurden die Masterbänder (das sind die für die Produktion eines Albums notwendigen Kopien des Originalbandes) zerstört. Fertig.
Oder? Nicht ganz. Jarre sollte noch einige Jahre von "Music For Supermarkets" zehren. Während Part 3 im Jahr 1986 für "Fifth Rendez-Vous Part 3" wieder aufleben sollte, lieferte Part 5 die Basis für "Blah Blah Café" und Part 7 kann als Instrumental-Version von "Diva" durchgehen. Ja, als Instrumental-Version. Denn anders als auf seinen früheren Alben "Oxygene", "Equinose", "Magnetic Fields" und "The Concerts In China" benutzt Jarre auf diesem Album einen Sampler, und das recht konsequent. Er benutzt Sprachfetzen und fügt sie in seinen Stücken neu zusammen, bastelt Rhythmen und Melodieteile aus ihnen. Er verzerrt sie, verändert die Tonhöhen und läßt sie auch gerne mal rückwärts laufen. Und das kann klingen? Ja, das kann es - und zwar erstaunlich gut. Außerdem hält Jarre noch einige weitere Überraschungen bereit. Hat er alle vorherigen Studioalben im Alleingang eingespielt (für "The Concerts In China" hat er dann doch etwas Hilfe gebraucht), scharte er allerhand Gäste und Mitmusiker um sich: den schon legendären Bassisten Marcus Miller, King-Crimson-Gitarrenmeister Adrian Belew sowie Mitklampfer Ira Siegel (u. a. Judy Collins, Luther Vandross, Michael Bolton) sowie "China-Concerts"-Mitstreiter Frederick Rousseau und R&B-Drummer Yogi Horton. Und als besonderen Gast - Multimedia-Künstlerin Laurie Anderson.
Musikalisch verläßt Jarre auf diesem Album vorerst die früher so typischen ausufernden Synthi-Flächen und konzentriert sich mehr auf die Melodien (und natürlich die Effekte). Manches, wie etwa die Titel "Ethnicolor" oder "Diva" klingen zunächst vielleicht etwas verschlungen oder gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch reizvoll-einladend. Andere Stücke wiederum machen den Eindruck, als seien sie bewußt massenkompatibel gehalten worden ("Zoolookologie", "Zoolook"). Trotz dieser Unterschiede in den einzelnen Titeln klingt das Album erstaunlich homogen und frisch. Wenn man ein wenig Mut mitbringt und sich auf das Album einläßt, wird man sicher nicht enttäuscht werden.
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am 18. Juli 2002
Zur Zeit der Veroeffentlichung war Zoolook eine kleine technologische Sensation, denn so intensiv hatte bis dahin kaum jemand mit Samples experimentiert. Zugleich stellt Zoolook eine absolute Ausnahme im Schaffen von J.-M. Jarre dar - weg vom newagigen-Synthie-Gewabere hin zu erstaunlich funkigen Kompositionen, fetzigen Beats und eben den Vokal-Samples aus verschiedenen Laendern und Sprachen. Eine originelle und gewagte Platte, sehr gut produziert. Leider gab's seitdem keine Veroeffentlichung mehr von Jarre, die auch nur annaehernd so erfrischend und ausgefallen waere... seufz.
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am 20. Januar 2007
Zoolook ist Jarres bisher innovativstes Album, was die Absatzzahlen leider nicht honorierten. Mit Hilfe des sündhaft teuren Hardware-Supersamplers Synclavier mischte er Stimmenpiktogramme verschiedener Sprachen unter seinen Synthiesound. Dazu kamen erstmals in Jarre`s Karriere akustische Instrumente zu Einsatz. Laurie Anderson leiht einem Titel des Albums ebvenfalls ihre Stimme.

Der Einstieg mit Ethnicolor 1 ist fulminant - dieser Titel ist für mich Jarre`s Meisterwerk schlechthin. Weitere Titel des Albums erschienen teils schon auf dem Unikat "Music for Supermarkets", und klingen mal naiv und kindisch, mal düster, nachdenklich und unnahbar.

Alles in allem ein einmaliger und meisterhafter Mix aus Synthiesounds, Ethnoelementen und Rythmen. Wer den "typischen" Jarre auf diesem Album sucht, wird allerdings enttäuscht - die gewohnten Basslinien, Flächen und Melodien kommen bei ZOOLOOK nicht zum Tragen. Jedoch kann man sich mit ZOOLOOK einen Meilenstein der Popmusik in seine Sammlung holen. Wer bei Verstand ist, wird es nicht bereuen ;o)!
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am 26. August 2002
„Zoolook" ist ein recht avantgardistisches Album. Jarre hat viel mit Stimmen und Tönen aus den verschiedensten Sprachen (aus Europa, Afrika und Asien) gearbeitet, gesampelt, verfremdet, mit Synthesizern kombiniert und so Tonkollagen erschaffen. Dabei hat er auch mit der amerikanischen Künstlerin Laurie Anderson zusammengearbeitet.
Die besten Stücke von Zoolook stammen übrigens vom Vorgängeralbum „Music for Supermarkets", das aber nur ein einziges Mal gepresst, im Radio gespielt und versteigert wurde.
Ein interessantes Album, allerdings sollte man offen dafür sein, da der Stil erheblich von Oxygene oder Equinoxe abweicht.
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am 15. Januar 2003
Very different from earlier J.M.Jarre and very good . Some people told me : this is not real him , it is too different . I did not agree with them . Technology was developing very fast in mid80's so as J.M.Jarre did . We can't expect him to stay on one place and not to move forward , as he did with this album . I'll give you 2 opposite examples :
1. Kitaro . After he moved away from Japan ... his music changed from best to worse . He changed ...
2. Pierre Jeunet . The director of " City of Lost Children " and " Alien 4 ". His new film " Amelie " is soooo different from earlier work ... I was shocked by it but I loved it . He changed but he moved forward .
So as Jean Michel Jarre with this album . Try to listen to it while walking in the crowd ... you'll find 2 different rhythms : one for you and another one " for them ". Excellent feeling of being a part of the crowd but being all by yourself at the same time .
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am 2. Februar 2006
Zugegeben: Die Musik auf der Zoolook ist anders. Anders als die meisten von Jarres populären Alben Oxygene, Equinoxe oder Chronologies (um mal 3 zu nennen), anders als die Werke anderer Synth-Künstler, anders als Mainstream oder leichter Unterhaltungsmusik. Und doch ist es etwas besonderes!
Das Werk von Jarre beginnt mit einem Elefantentrompeten. So findet man sich schon gleich zu Anfang in einem "Zoo" von Klängen wieder, der seinesgleichen sucht.
Synthesizer-Musik als Kunstwerk, als Experiment, und doch klangvoll und genial umgesetzt. Die einzelnen Stücke weichen vom Stil und Gestaltung teilweise stark von einander ab. Die Gemeinsamkeit aller Stücke ist deren experimenteller und verspielter Charakter, mal ruhig, mal spannungsgeladen und aufregend. Eine Collage von Musikstücken, die alles sind, nur nicht alltäglich.
Diese CD ist einfach genial, wenn auch nicht jedermann's Sache. Mein Tip: Erstmal reinhören und sich von Jarre in seinen Zoolook entführen lassen. Und dann nochmal, und nochmal... ;)
Der erste Track von Zoolook ist übrigens zugleich mein Lieblingsstück von Jarre.
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am 15. Dezember 1999
Dieses Werk aus dem Jahre 1984 ist eigentlich schon Jean-Michel Jarres sechstes Werk. Und hier hat sich der Künstler nicht nur so richtig mit seinen Synthesizern ausgespielt. Das ganze Album besteht aus Samples von Sprachstücken. Jean-Michel Jarre wollte einmal etwas für die Völkerverständigung tun und hat als Grundlage für diese CD Sprachstücke der unterschiedlichsten Art und Nationalität aufgenommen. Diese hat er dann elektronisch verändert und mit seinen Synthesizer so in Szene gesetzt, daß eine sehr gute Musik CD daraus entstanden ist. Und aus einem mir noch nicht erklärlichen Grund hat diese Art der Musik eine erquickende Wirkung. Sie belebt und ist meiner persönlichen Meinung nach optimal als Musik für autofahren geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Dezember 2015
Wenn man hört, dass Jean-Michel Jarre ein neues Album veröffentlicht, erinnert man sich doch auch gern wieder an alte Sachen, die der meister gemacht hat.
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am 19. Dezember 2011
Als ich irgendwann in den 80ern diese Platte erstmals hörte, war ich so begeistert, daß ich meinen E-Guitar-Player bei laufender Platte anrief und ihn anschrie: "Das ist es!" (wenn Zlatko das liest, weiss er Bescheid). Als ambitionierte Amateure war das für uns DER Antrieb, es nachzutun. Man muß wissen, daß zu dieser Zeit MIDI-Recording und Sampling noch in den Anfängen und beileibe nicht allen zugänglich war. Was da an Sound 'n' Rhythm geboten wurde, war damals nur den wohlhabenden Profis vorbehalten. Wir konnten da nur zuhören und staunen. Und was JMJ hören ließ, war meilenweit vom gewohnten Oxygen-Sound entfernt. Endlich bewegte er sich in der Klasse einer Laurie Anderson (die ein kurzes Gastspiel beisteuert) und eines Adrian Belew (dito)
Leider ließ er sich als Meister des Mainstreams schon beim Konzept der CD zu eben diesem hinreißen, was dann in seinen zukünftigen Fehltritten zur Regel wurde. Mit dem Höhepunkt seines Schaffens wurde also auch der Scheitelpunkt definiert, ab dem er nur noch Massenware ablieferte. Seine "Live-CD" und die Vergewaltigung von "Ethnicolor" auf derselben spricht Bände...
Also, kauft euch die LP und gut ist. Alles Weitere ist Verschwendung...
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am 4. August 2014
Diese CD von Jean-Michel Jarre fehlte mir noch in meiner Sammlung dieses einzigartigen Künstlers. Nach Einbuße meiner LP-Diskothek bin ich froh, "ZOOLOOK" in Form der CD wieder hören zu können. MfG J.Hahlweg
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